Dies und das aus dem Revier…

(idr). Jugendliche in NRW haben im europäischen Vergleich unterdurchschnittliches politisches Wissen.

Zudem ist das Wissen stark abhängig vom Bildungshintergrund der Elternhäuser und von der Schulform. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Universität Duisburg-Im Zoo Dortmund werden künftig nur noch Löwen gehalten.Essen. Für die International Civic and Citizenship Education Study 2016, die 24 Schulsysteme in Europa, Asien und Lateinamerika vergleicht, befragten Essener Wissenschaftler fast 1.500 Achtklässler in Nordhein-Westfalen. Die Studie zeigt außerdem, dass nordrhein-westfälische Jugendliche sich weniger mit Deutschland identifizieren als andere Gleichaltrige mit ihren jeweiligen Heimatländern. Sie vertrauen aber im Europavergleich dIm Zoo Dortmund werden künftig nur noch Löwen gehalten.en staatlichen und politischen Institutionen deutlich mehr als Schüler in anderen Staaten. Die NRW-Jugendlichen unterstützen eindeutig die Werte der politischen Gleichstellung von Männern und Frauen und die Rechte von Migranten.

(idr). „Hart aber herzlich“ lautet das Motto des 28. Kinofest Lünen, das vom 23. bis 26. November Cineasten ins östliche Ruhrgebiet lockt. Präsentiert werden knapp 60 aktuelle deutschsprachige Spiel- und Dokumentarfilme. Fatih Akins Film „Aus dem Nichts“, der für Deutschland ins Rennen um den Auslands-Oscar geht, eröffnet das Festival. In der Reihe „Extra Charly Hübner“ stellt der preisgekrönte Schauspieler zwei aktuelle Arbeiten persönlich in Lünen vor: „Magical Mystery – Die Rückkehr des Karl Schmidt“ und „Wildes Herz“, seinen ersten abendfüllenden Dokumentarfilm als Regisseur. In diesem Jahr werden elf Filmpreise im Wert von 32.800 Euro vergeben. Um den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis „Lüdia“ konkurrieren sieben Spiel- und drei Dokumentarfilme. Das Kinofest Lünen wird vom Verein Pro Lünen veranstaltet. Infos: www.kinofest-luenen.de

(idr). Die Pink-Floyd-Ausstellung „Their Mortal Remains“ kommt im Herbst 2018 ins Ruhrgebiet.

Das Dortmunder U präsentiert von September bis März 2019 die erste internationale Retrospektive einer der weltweit einflussreichsten Musikbands. Nach aktuellem Verhandlungsstand ist Dortmund die einzige Stadt im deutschsprachigen Raum sowie den Benelux-Staaten, in der die Schau gezeigt wird. Das Dortmunder U wird mit anderen Kultureinrichtungen ein Rahmenprogramm zur Ausstellung entwickeln, u.a. mit dem Konzerthaus, dem Deutschen Fußballmuseum, Dortmundtourismus und dem Jazzclub domicil. Der Gesamtaufwand beläuft sich nach aktueller Planung auf rund fünf Millionen Euro. Die Stadt beteiligt sich mit einem Eigenanteil von einer Million Euro. Die Pink Floyd-Ausstellung lief bis Mitte Oktober im Victoria & Albert London. Mehr als 300.000 Menschen begaben sich auf die multimediale Hör- und Seh-Reise in die 50-jährige Geschichte der Band. Bevor die Schau nach Dortmund reist, macht sie noch in Rom Station.

(idr). Das Theater einmal im Wohnzimmer erleben: Das ist das Konzept von „Hausbesuch Europa“.

Die Theatergruppe Rimini Protokoll spielt jede Aufführung in einer anderen Privatwohnung und hat so bereits europaweit hunderte Haushalte besucht. In dem Stück diskutieren zu Beginn 15 Menschen an einem Tisch über die Definition von Europa. Doch dann entwickelt sich das Streitgespräch zu einer Art realem Gesellschaftsspiel. Vom 8. November bis 16. Dezember macht das Ensemble halt in Essen und Mülheim, Restkarten sind für einige Termine noch verfügbar. Infos: www.homevisiteurope.org * Reinhild Hoffmanns Choreographie „…une campagne noire de solei / Schatten Licht“ feiert in Essen NRW-Premiere. Hoffmann gilt als eine der bedeutendsten Folkwang-Absolventen und Pionierin des deutschen Tanztheaters. Zehn Tänzerinnen und Tänzer führen das Stück auf, das vom Zusammenspiel von Licht, Raum und Sinn handelt. Das Ensemble Musikfabrik aus Köln spielt dazu das gleichnamige Werk des Komponisten Manfred Trojahn. Die Vorstellungen finden am 10. und 11. November in der Neuen Aula des Folkwang Campus Werden statt und beginnen jeweils um 19.30 Uhr.

Wie aus einer Zufallsentdeckung eines der meistverkauften Arzneimittel der Welt wurde: Diese und mehr Entstehungsgeschichten zeigt die Ausstellung „Experiment“ in der DASA Dortmund. Welche Geschichten und Persönlichkeiten hinter Erfindungen wie Aspirin, Plastik und Antibabypille stecken, entdecken die Besucher vom 10. November bis 15. Juli. Infos: www.dasa-dortmund.de

Unter dem Titel „Krisenstaat Türkei – Erdogan und das Ende der Demokratie am Bosporus“ liest und diskutiert der Spiegel-Autor Hasnain Kazim am 8. November im Essener Katakomben-Theater im Girardet Haus. Durch seine Tätigkeit als Korrespondent erlebt Kazim die Zustände in der Türkei hautnah mit und berichtet von wachsendem Autoritarismus und Extremismus. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Festivals Literatürk statt und beginnt um 20 Uhr. Infos: www.katakomben-theater.de

Fans von Herbert Knebels Affentheater ist die Bühnenfigur von Georg Göbel-Jakobi schon seit mehreren Jahrzehnten ein Begriff. Doch „Ozzy Ostermann“ hat noch mehr zu bieten: Am 10. November spielt er ab 20 Uhr in der Kaue Gelsenkirchen und hat seine neue CD „Black Cow From Hell“ im Gepäck. Auf dem Programm stehen neben den neuen Songs auch einige seiner Lieblingsstücke aus den Bereichen Jazz bis Blues – mal instrumental, mal mit Gesang, mal solo, mal mit Band. Infos: www.emschertainment.de

Im Rahmen des Pottporus Urban Street Art Festivals, das vom 9. bis 12. November internationalen Künstlern aus den Bereichen Hip Hop und Street Art eine Plattform bietet, findet der jährliche Ruhrpottbattle statt. In verschiedenen Kategorien treten die besten Tänzerinnen und Tänzer aus der ganzen Welt gegeneinander im Breakdance an. Ausgetragen wird der Tanzwettbewerb am 11. November ab 18 Uhr in den Herner Flottmann-Hallen. Infos: www.pottporus.de

(idr). 13 Skulpturen des Künstlers Raimondo Puccinelli schmücken künftig den Garten des Wasserschlosses Haus Opherdicke in Holzwickede.

Nachdem die Objekte bis Mai in Rahmen einer Ausstellung in der Stiftskirche am Schloss Cappenberg zu sehen waren, sollen sie nun auf Sockeln am kreiseigenen Gut ihren festen Platz finden. Die Skulpturen sind ein Geschenk von Puccinellis Tochter an den Kreis. Offiziell eröffnet wird der Skulpturenpark am 9. November Der amerikanisch-italienische Bildhauer Puccinelli (1904-1986) wurde durch multikulturelle Einflüsse und seine vielfältigen Kontakte mit den großen Künstlern seiner Zeit geprägt, etwa mit Diego Rivera, Frida Kahlo, Henri Matisse, Max Beckmann, Oskar Kokoschka und Edgar Varèse. Einen nachhaltigen Einfluss hatten Vertreterinnen des modernen Tanzes wie Martha Graham oder Mary Wigman auf seine Arbeit. Das Thema Tanz in all seinen Ausdrucksformen wurde zum inhaltlichen Schwerpunkt.

(idr). Im Zoo Dortmund werden künftig nur noch Löwen gehalten.

Damit ihre artgerechte Unterbringung gesichert ist, soll das Raubtierhaus für rund 560.000 umfangreich energetisch und baulich saniert werden. Feuchtigkeitsschäden sollen beseitigt, der Futterküchenbereich neu gestaltet und die Sicherheitssysteme aktualisiert werden. Mit dem Thema hat sich heute der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund befasst. Bislang leben Löwen und Tiger im 1978 gebauten Raubtierhaus. Die Bedingungen entsprechen jedoch nicht mehr den heutigen Anforderungen, um Großkatzenarten zu halten. Daher hat der Zoo entschieden, in Zukunft nur die Löwen zu behalten.

Dies und das aus dem Ruhrgebiet…

(idr). Mehr als 180 kommunale Vertreter und Umwelt-Experten aus rund 20 Ländern treffen sich vom 6. bis 8. November zur internationalen Klimakonferenz „TWINS Conference Ruhr – Cities in Climate Change“ auf dem Welterbe Zollverein in Essen.

Neben Gästen aus Australien, Taiwan und China sind auch zahlreiche Kommunen und Kreise des Ruhrgebiets mit ihren internationalen Partnerstädten vertreten. Veranstalter der Konferenz sind die Grüne Hauptstadt Europas Essen 2017, der Regionalverband Ruhr (RVR) und die KlimaExpo.NRW.
Die Konferenz bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, länderübergreifend Wissen auszutauschen, voneinander zu lernen und Kompetenzen weiterzuentwickeln. Außerdem spannt sie den Bogen zur UN-Klimakonferenz COP 23 (6. bis 17. November) in Bonn. Die erarbeiteten Ergebnisse der Essener Konferenz werden dem UN-Klimasekretariat übergeben und an die Bonner Weltklimakonferenz weitergetragen.
Im Sinne der Nachhaltigkeit ist die TWINS Conference Ruhr zudem Grundstein für einen mehrjährigen internationalen Austausch im Rahmen der Urban Transition Alliance, einem Netzwerk für Städte mit industriellem Erbe.

 

 

(idr). Bei einem Schlaganfall können durch die Sauerstoffunterversorgung Teile des Gehirns absterben oder dauerhaft geschädigt werden. Mediziner am Universitätsklinikum Essen haben zusammen mit Kollegen in Maastricht jetzt herausgefunden, warum das Gehirn so verheerend auf mangelnden Sauerstoff reagiert. Die Erkenntnis eröffnet neue Perspektiven bei der Behandlung von Schlaganfällen.
Eine entscheidende Rolle spielt hierbei das Enzym NOX4, das bei Sauerstoffmangel produziert wird. Es zerstört die Blut-Hirn-Schranke, die das Gehirn vor Infektionen schützt und die Signalübertragung für Hirnfunktionen gewährleistet. Zudem löst das Enzym eine Art Selbstzerstörungsmechanismus in Nervenzellen aus. Wird es jedoch ausgeschaltet oder medikamentös gehemmt, bleiben die Blut-Hirn-Schranke und das Gehirngewebe intakt.
Mit Unterstützung des Europäischen Forschungsrats arbeitet das deutsch-niederländische Wissenschaftlerteam nun daran, die Behandlung so schnell wie möglich für die klinische Anwendung weiter zu entwickeln.

 

(idr). Klimawandel und Intensivierung der Landwirtschaft führen zunehmend zu erhöhten Nährstoffeinträgen in Fließgewässer und Talsperren. Die Hochschule Bochum koordiniert ein Forschungsprojekt zur Überwachung dieser Belastungen. Das Vorhaben wird mit 1,25 Millionen Euro vom Bund gefördert.
Im Rahmen des Projekts werden Satelliten-Fernerkundungssensoren sowie Daten des Deutschen Wetterdienstes mit einem Sensornetzwerk zur Gewässerüberwachung kombiniert. Ziel ist ein effizienteres Umweltmonitoring. Im Fokus stehen dabei die Wasserreinhaltung, der Gewässerschutz und die Sicherung des Zugangs zu sauberem Trinkwasser.

Dies und das aus dem Ruhrgebiet

Ruhrgebietsdelegation setzt sich im Gespräch mit EU-Kommissar Günter Oettinger für Fortsetzung der EU-Förderpolitik ein

(idr). Die Oberbürgermeister und Landräte der Metropole Ruhr sowie die Direktorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR) sind gestern (18. Oktober) zum EU-Ruhr-Dialog nach Brüssel gereist, um sich in der Diskussion zur Zukunft der europäischen Kohäsionspolitik mit einem eigenen Positionspapier zu Wort zu melden. Darin setzen sich die politischen Spitzenvertreter des Ruhrgebiets für die Fortführung der Kohäsionspolitik als wichtigstes Instrument der Investitionspolitik der EU ein. Die von der Europäischen Gemeinschaft geförderten Maßnahmen seien Teil einer „Vor-Ort-Politik“, die eine nachhaltige Verbindung zwischen der EU in Brüssel und den Städten und Kreisen in den Regionen schafft. Die Ruhrgebietsvertreter setzen auch auf eine gleichberechtigte Förderung von städtischen und ländlichen Gebieten. Dies sei insbesondere für das Ruhrgebiet als polyzentrische Region von Bedeutung, in der der Stadt-Land-Mix stark ausgeprägt ist, so die Delegation. In Brüssel diskutierte die EU-Delegation u.a. mit EU-Kommissar Günter Oettinger. RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel: „Mit unserem mittlerweile vierten Besuch der Oberbürgermeister und Landräte in Brüssel möchten wir die Zusammenarbeit mit den europäischen Einrichtungen stärken und unser Ziel unterstreichen, als Stadt der Städte eine europäische Modellregion für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum im Rahmen der zukünftigen Kohäsionspolitik zu werden.“ Wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen EU und Region aussehen kann, präsentierte die Delegation aus dem Ruhrgebiet in fünf Fachdialogen mit hochrangigen Vertretern der EU-Kommission und auf einer Podiumsveranstaltung im Ausschuss der Regionen. Gesprächspartner waren neben Günther Oettinger Marc Lemaître, Direktor der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung, Carsten Pillath, Generalsekretariat des Europäischen Rats, Kieran McCarthy für den Ausschuss der Regionen sowie Mitglieder des Europäischen Parlaments. Punkten konnte das Ruhrgebiet in Brüssel u.a. mit seiner langjährigen Erfahrung bei der Flächenaufbereitung, mit der aktuellen Entwicklung auf MARK 51°7 in Bochum, seinen integrierten Stadtentwicklungs- und Quartiersprojekten sowie mit der Universitätsallianz Metropole Ruhr. In den Gesprächen wurden direkte Programme seitens der EU ins Spiel gebracht, die außerhalb der operationellen Programme des Landes NRW laufen. So wird aktuell überlegt, das Ruhrgebiet zu einer von zehn Modellregionen für erfolgreichen Strukturwandel auszuwählen. Neben dem klaren Bekenntnis zur Fortsetzung der Förderpolitik durch die EU für alle europäischen Regionen gehören drei zentrale Forderungen für eine Verbesserung der Zusammenarbeit zum Positionspapier: So sollen die Städte und Kreise bei der Ausgestaltung der Leitlinien und der Auswahl der Förderinstrumente stärker beteiligt werden. Gleichzeitig müssen die Verwaltung und Antragsstellung von Fördermitteln konsequent vereinfacht werden. Drittens: Das Ruhrgebiet setzt auf den fristgerechten Beginn der neuen Förderperiode am 1. Januar 2021, damit Maßnahmen stringent fortgeführt werden können. Nach RVR-Recherchen sind in der EU-Förderperiode 2007-2013 allein aus den drei Strukturfonds EFRE, ESF und ELER mehr als eine Milliarde Euro in die Region geflossen sind; davon stammten über 630 Millionen Euro von der EU. Infos und Positionspapier: www.europa.rvr.ruhr

Sechstes Business and Investors Forum China bringt 800 Manager nach Duisburg Duisburg (idr).

„China – Deutschland/Nordrhein-Westfalen: Gemeinsam den Digitalen Wandel gestalten“ – das ist das Motto des sechsten Business and Investors Forum China (BIFC), das heute (19. Oktober) in Duisburg stattfindet. Auf Einladung der landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.Invest sowie der Business Metropole Ruhr GmbH, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) und der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung e.V. diskutieren rund 800 Manager und Experten beider Länder über die Zukunft der Wirtschaftsbeziehungen. Das Forum gilt als wichtiges Netzwerktreffen, das Investoren die Chance bietet, chinesisch-deutsche Projekte zu initiieren. Mehr als 1.000 chinesische Firmen steuern bereits von NRW aus ihre Deutschland- und Europageschäfte. Die Metropole Ruhr sei ein wichtiger Markt und Logistik-Drehscheibe für China, so der Veranstalter NRW.Invest. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Güterzugverbindung zwischen dem Duisburger Hafen und China.

.Die Gründerallianz Ruhr hat eine zentrale Anlaufstelle für innovative Startups im Ruhrgebiet geschaffen: Der Gründerkoordinator Ruhr soll als Schnittstelle zwischen Jungunternehmen und der etablierten Wirtschaft fungieren. Er wird Informationen, Angebote und Aktivitäten für Gründer koordinieren. Die Aufgabe übernimmt ab Januar 2018 der Duisburger Christian Lüdtke, Gründer und Geschäftsführer der Berliner Digitalberatung und Startup-Schmiede etventure. Sein Büro wird er auf dem Gelände des Welterbes Zollverein in Essen haben. Der Initiativkreis Ruhr und das Projekt „Glückauf Zukunft!“ als Träger der Gründerallianz Ruhr planen zudem eine zentrale Online-Plattform für Gründer und einen digitalen Data Innovation Hub, der Gründern und Unternehmen umfassende Daten-Pakete aus verschiedenen Branchen bereitstellt. Die Initiatoren von „Glückauf Zukunft!“, die RAG-Stiftung, die RAG Aktiengesellschaft und die Evonik Industries AG, unterstützen die Gründerallianz Ruhr in den ersten drei Jahren mit insgesamt 1,5 Millionen Euro. Der Initiativkreis Ruhr bringt u.a. seinen Gründerfonds Ruhr ein.

Umsicht will das Wohlbefinden von Schichtarbeitern durch Licht verbessern Oberhausen (idr).

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik „Umsicht“ in Oberhausen wollen das Wohlbefinden und den Schlaf von Schichtarbeitern verbessern. Derzeit testet das Institut ein neues LED-Beleuchtungssystem, das fehlendes Tageslicht zukünftig ersetzen könnte. Seit Oktober ist es im BMW-Werk München im Einsatz. Das System ermöglicht eine dynamische Beleuchtung. Sowohl die Intensität des Lichts als auch einzelne Wellenlängen können reguliert werden. So können die Wissenschaftler auch den Tagesverlauf der Sonne nachbilden. In vierwöchigen Phasen werden die Arbeiter jeweils unterschiedlichen Lichtszenerien ausgesetzt. Dabei werden ihre Vitalwerte per Smartwatch erfasst, auch außerhalb des Betriebs. Die ILights-Studie im BMW-Werk läuft noch bis Ende Februar 2018. Weitere Informationen unter www.umsicht.fraunhofer.de

Zoom Erlebniswelt eröffnet virtuellen Dschungel Gelsenkirchen (idr).

Seit gestern (18. Oktober) eröffnet sich in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen eine neue virtuelle Welt. Gemeinsam mit dem Technologiekonzern Huawei bietet der Zoo eine Augmented Reality Show, die Begegnungen mit exotischen Tieren im asiatischen Dschungel simuliert. Auf 45 Quadratmetern präsentiert sich im Huawei Green Planet eine dschungeltypische Kulisse, in die die Besucher digital eintauchen können. Sobald sie die Aktionsfläche betreten, werden sie gefilmt und zeitgleich in den Film eingebaut. So entsteht der Eindruck, Teil des exotischen Geschehens im asiatischen Dschungel zu sein. Verstärkt wird der Eindruck durch Vogelstimmen, Grillenzirpen und weitere tierische Geräusche. Infos unter www.zoom-erlebniswelt.de

Hammer Speerspitze ist ältester Nachweis von Bienenwachs als Klebstoff in Europa Hamm (idr).

Archäologen haben bei der Untersuchung einer 13.000 Jahre alten Speerspitze aus dem Gustav-Lübcke-Museum in Hamm Spuren von Bienenwachs entdeckt. Der Fund ist damit einer der weltweit frühesten Belege für die Verwendung von Bienenwachs als Klebstoff. Die Untersuchung belegt zugleich, dass sich die Europäische Honigbiene bereits in der späten Altsteinzeit wieder nördlich der Alpen ausgebreitet hatte – 2000 Jahre früher als bislang angenommen. Die Speerspitze wurde in den 1930er Jahren bei Flussbegradigungen der Seseke bei Bergkamen-Oberaden (Kreis Unna) gefunden. Sie ist aus Knochen gefertigt und mit Widerhaken versehen. Solche Speere wurden in der Steinzeit zum Fischfang verwendet.

 


Dies und das aus dem Ruhrgebiet

Ruhrlagebericht: Wirtschaft in der Metropole Ruhr ist zufrieden (idr).

Die Geschäfts- und Stimmungslage der Wirtschaft im Ruhrgebiet hat ein neues Hoch erreicht. Das zeigt der aktuelle Ruhrlagebericht, den die Industrie- und Handelskammern der Region heute in Bochum vorgestellt haben. An der Herbstbefragung beteiligten sich mehr als 900 Unternehmen. 93 Prozent der Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage mit gut oder befriedigend. Das sind nochmals drei Prozent mehr als im Frühjahr. Dafür ist auch der wieder anziehende Export verantwortlich. Neun von zehn Betrieben erwarten eine gleichbleibend gute, tendenziell sogar noch bessere Geschäftsentwicklung. Das sorgt dafür, dass der Konjunkturklima-Index auf 124 Punkte geklettert ist, zwei mehr als zum Anfang des Jahres. Die Industrie hat in den letzten Monaten die Stimmungswende geschafft: Mittlerweile melden 52 Prozent der Unternehmen eine gute Lage, nur acht Prozent sprechen von einer schlechten Situation. Damit gibt die Industrie aktuell die beste Lagebeurteilung aller Wirtschaftsbereiche ab. Die ungebrochene Konsumbereitschaft der Verbraucher sorgte in den vergangenen Monaten für eine Steigerung der Umsätze im Handel. 23 Prozent der Unternehmen gehen sogar von einer noch günstigeren Geschäftsentwicklung in nächster Zeit aus. Das Dienstleistungsgewerbe gehört weiter zu den Gewinnern der Konjunktur: Nur sechs Prozent der befragten Unternehmen nennen ihre aktuelle wirtschaftliche Lage schlecht. 43 Prozent erzielten höhere Erlöse, 22 Prozent der Dienstleister glauben, dass es für sie aufwärts geht. Das freundliche Konjunkturklima dürfte sich nach Einschätzung der Kammern auch auf den Arbeitsmarkt auswirken. Der Anteil der Unternehmen, die zusätzliche Arbeitskräfte einstellen wollen, ist gegenüber dem Jahresbeginn leicht gestiegen. Überdurchschnittlich gut sind die Beschäftigungsaussichten im Handel. Gleichzeitig äußert fast jeder Zweite die Sorge, dass sich der Fachkräftemangel zum Engpassfaktor entwickelt. Infos: www.ihks-im-ruhrgebiet.de und www.bochum.ihk.de

Jeder achte Retter Opfer körperlicher Gewalt Bochum (idr).

Körperliche und verbale Gewalt sind für Mitarbeiter im Rettungsdienst an der Tagesordnung: 13 Prozent sind in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal Opfer von körperlicher Gewalt im Einsatz geworden. 60 Prozent berichten von verbalen Attacken. Das ist das Ergebnis der Studie „Gewalt gegen Einsatzkräfte“, für die Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum mehr als 800 Mitarbeiter von Feuerwehren und Rettungsdiensten in Nordrhein-Westfalen befragten. Am stärksten von Gewalt betroffen sind mit rund 85 Prozent die Mitarbeiter im Rettungseinsatz. 39 Prozent derjenigen, die körperliche Gewalt erlebt hatten, gaben an, dass sie körperliche Schäden davongetragen haben. Bei 21 Prozent waren es psychische Beeinträchtigungen. Mehr als die Hälfte der Vorfälle ereigneten sich in den Abend- und Nachtstunden, wenn Alkohol und Drogen eine Rolle spielen. Gewaltsame Übergriffe finden der Studie zufolge besonders häufig in Großstädten mit über 500.000 Einwohnern statt. Die Täter sind in rund 90 Prozent der Fälle männlich und zwischen 20 und 39 Jahre alt.

NRW Wissenschaft & Forschung Forschungseinrichtungen gründen „Akademie im Exil“ für emigrierte türkische Wissenschaftler Essen/Berlin (idr).

Das Institut für Turkistik der Universität Duisburg-Essen, das Kulturwissenschaftliche Institut in Essen (KWI) und das Forum Transregionale Studien in Berlin gründen gemeinsam die „Akademie im Exil“ mit Standorten in Essen und Berlin. Die Einrichtung soll eine Plattform für türkische Wissenschaftler schaffen, die in der Türkei als Regimegegner gelten und Repressionen ausgesetzt sind. Bis zu zehn Fellowships pro Jahr vergibt die Akademie an gefährdete und im Exil lebende Wissenschaftler. Sie will zugleich ein Forum zur Reflexion über Wissenschaftsfreiheit und Exilwissenschaft bieten und die Türkeiforschung in Deutschland beleben. Die Initiative wird von der Volkswagenstiftung gefördert. Infos: www.uni-due.de/turkistik/aktuelles.php

„Woanders is auch scheiße!“: Neuer Bildband erinnert an das Ruhrgebiet in den 80ern Köln/Metropole Ruhr (idr).

„Woanders is auch scheiße!“ Das Zitat von Schriftsteller Frank Goosen ist Titel eines Bildbandes über „Das Ruhrgebiet in den 1980er Jahren“, der im Kölner Emons Verlag erschienen ist. Goosen schrieb auch das Vorwort zu dem Buch mit rund 200 Bildern von Reinhard Krause, der u.a. als Fotograf für die Nachrichtenagentur Reuters arbeitete. Das Buch lädt die Leser zu einer Zeitreise zwischen Rhein und Lippe ein. Krause fing Strukturwandel und Laubenleben, Herrenkarneval und Freizeitkultur, Demos und Strukturwandel ein. Entstanden sind mal witzige, mal melancholische und mal abgründige Aufnahmen, die ein Panorama des Ruhrgebiets und seiner Menschen ergeben. Infos: www.emons-verlag.de

Ganztagsbetreuung im Ruhrgebiet steigt (idr).

Rund 218.900 Schüler in der Metropole Ruhr nahmen im Schuljahr 2016/17 ein Ganztagsangebot wahr. Das entspricht einer Betreuungsquote von 47,5 Prozent (NRW: 48,2 Prozent). Damit hat sich der Anteil in den vergangenen fünf Jahren um rund acht Prozentpunkte erhöht. Das haben Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf der Grundlage von Daten des Landesamtes IT.NRW errechnet. Rund 44 Prozent der Schüler in der Primarstufe und rund 50 Prozent in der Sekundarstufe I nahmen an einem Ganztagsbetreuungsmodell teil. Am niedrigsten war die Betreuungsquote im Kreis Unna mit 40,7 Prozent, am höchsten in Oberhausen mit 59,8 Prozent. Infos: www.it.nrw.de

Bildungsgrad der Eltern entscheidet über soziokulturelle Teilhabe der Kinder Essen (idr).

Eltern sehen kulturelle Bildung als wichtige Grundlage für den Lebenserfolg ihrer Kinder an. Doch wie stark sie ihren Nachwuchs in diesem Bereich fördern, hängt wesentlich vom Bildungshintergrund und von den finanziellen Verhältnissen ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die der Rat für Kulturelle Bildung mit Sitz in Essen in Auftrag gegeben hat. Mehr als 90 Prozent der Befragten sagen, dass kulturelle Bildung die Entwicklung ihrer Kinder fördere. Gleichzeitig werden Kinder aus bildungsferneren Familien zu Hause weniger unterstützt und nehmen seltener außerschulische Kulturangebote wahr. Nur ein Viertel der Eltern mit mittlerem oder einfachem Bildungsabschluss ist davon überzeugt, seine Kinder musikalisch oder künstlerisch unterstützen zu können. Trotzdem haben diese Eltern kein großes Interesse daran, dass ihre Kinder außerhalb von Kita und Schule an angeleiteten Kulturangeboten teilnehmen. In Familien mit niedrigerem Bildungsabschluss der Eltern haben nur 37 Prozent der Kinder in den vergangenen zwölf Monate an solchen Angeboten teilgenommen. Bei Akademikerfamilien waren es 59 Prozent. Infos: www.rat-kulturelle-bildung.de/publikationen/studien

Vonovia und französiches Wohnungsunternehmen unterzeichnen Partnerschaftsvereinbarung (idr).

Die Bochumer Vonovia SE und die französische Groupe SNI haben heute in Paris eine Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet. Die beiden Wohnungsunternehmen wollen ihr jeweiliges Know-how und Marktwissen zusammenzuführen und gemeinsame Wachstums- und Investitionsmöglichkeiten identifizieren. Die Unternehmen sehen in der Vereinbarung zudem ein Signal dafür, dass Wohnraum nicht länger aus einem rein nationalen Ansatz heraus betrachtet werden kann. Gemeinsam sollen Möglichkeiten der effizientesten Ressourcenverwendung, Energiesparlösungen und Dienstleistungen gefunden werden. Zudem geht es um grenzüberschreitende Investitionen auf dem Wohnimmobilienmarkt und das Ausloten von potenziellen Investitionspartnerschaften. Die Vonovia ist Deutschlands größtes Wohnungsunternehmen mit rund 355.000 Wohnungen und einem Portfoliowert von rund 30,8 Milliarden Euro. Die Groupe SNI ist die Immobilientochtergesellschaft des staatlichen Finanzinstituts Caisse des Dépôts und der größte Sozialwohnungsbauträger in Frankreich. Das Portfolio umfasst 348.000 Wohnungen. Infos: www.vonovia.de

Dies und das aus dem Ruhrgebiet

(idr). In Zeiten von Smartphones und Spielekonsolen sind sie fast ausgestorben: die Flipperautomaten. Bei der Ausstellung „Ausgeflippt“ im Museum Strom und Leben in Recklinghausen erleben sie nun ein kleines Comeback. Hier erwarten die Besucher mehr als 30 klassische und moderne Flipper. Anfassen und bespielen ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht! Die Ausstellung beginnt am Freitag, den 20. Oktober um 17 Uhr. Sie läuft bis zum 22. Oktober. Infos: www.umspannwerk-recklinghausen.de

Der Schweizer Künstler Balthasar Burkhard erhält seine erste große museale Würdigung in Deutschland. Das Museum Folkwang in Essen stellt über 150 Werke und Werkgruppen des Fotografen aus, die seinen Werdegang vom Reportagefotograf bis hin zum Künstler dokumentieren. Die Ausstellung eröffnet am 20. Oktober und dauert bis zum 14. Januar 2018. Infos: www.museum-folkwang.de

Gut zuhören heißt es beim Concert in the Dark im Unnaer Säulenkeller im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna. Denn bei diesem Konzert stehen die akustischen Reize im Vordergrund. Der Posaunist Shawn Grocott und sein Ensemble haben für diesen Abend in Zusammenarbeit mit dem Lichtkunst-Zentrum ein stilistisch vielseitiges Programm entwickelt. Die Besucher betrachten zuerst ausgewählte Lichtkunstwerke. Anschließend erhalten sie Verdunkelungsbrillen und werden zu ihren Plätzen gebracht, wo sie sich ganz auf die Klänge konzentrieren. Die Veranstaltung findet am 20. Oktober ab 19 Uhr statt. Infos: www.lichtkunst-unna.de

Seit über 40 Jahren zählt Konstantin Wecker zu den bedeutendsten deutschen Liedermachern. Anlässlich seines 70. Geburtstages ist er nun auf „Poesie und Widerstand“-Tour in ganz Deutschland unterwegs. Im Vordergrund dieser Jubiläumstour mit Kabarett und Chansons soll sein gesellschaftliches Engagement stehen, aber natürlich kommen auch seine Liebeslieder nicht zu kurz. Am 18. Oktober, 20 Uhr, macht er Halt in Dortmund. Restkarten sind noch erhältlich. Infos: www.konzerthaus-dortmund.de

Im Schlosstheater Moers feiert das Projekt „Sand und Asphalt. Geschichten auf der Flucht“ am 20. Oktober um 19.30 Uhr Premiere. Für dieses Stück hat sich Regisseurin Barbara Wachendorff auf die Reise an den Niederrhein begeben und die Geschichten und Erlebnisse von Frauen unterschiedlichster Herkunft aufgearbeitet. Einige dieser Frauen – unter anderem aus Syrien, Ghana, aber auch aus Deutschland – werden an diesem Abend auf der Bühne stehen. Infos: www.schlosstheater-moers.de

Das WDR Funkhausorchester und die Grammynominierte Sängerin Kate McGarry laden am 21. Oktober zu einer Zeitreise auf Zeche Zollverein in Essen. Beim Programm „Woodstock Symphony“, arrangiert von dem Essener Folkwang-Professor Peter Herborn, interpretiert das Ensemble die Songs der 1970er auf eine moderne Art und Weise, von John Denver bis hin zu Bob Dylan. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Infos: www.zollverein-konzerte.de

Nach einem Film von Aki Kaurismäki feiert „Der Mann ohne Vergangenheit“ am 21. Oktober Premiere im Schauspielhaus Bochum. Unter der Leitung von Christian Brey erzählt das Stück die Geschichte eines Mannes, der in seiner ersten Nacht im finnischen Helsinki von Hooligans angegriffen und dabei fast umgebracht wird. Da er sich danach nicht einmal mehr an seinen Namen erinnert, verläuft sein weiterer Weg beschwerlich. Erst ein Banküberfall scheint sein Leben zu verändern. Das Stück beginnt um 19.30 Uhr. Infos: www.schauspielhausbochum.de

Im Dortmunder Opernhaus geht es ab dem 21. Oktober, 19.30 Uhr, zurück in das Amerika der 60er Jahre: bei der Premiere des Welterfolges „Hairspray“. In dem farbenfrohen Musical geht es um das korpulente Teenagermädchen Tracy, das von einer großen Tänzerkarriere träumt. Mit viel Witz, Charme, aber auch Tragik und natürlich Musik zeigt das Stück dabei auch ein Amerika, in dem Rassendiskriminierung und Ausgrenzung zum Alltag gehörten. Tracys Mutter Edna wird dabei traditionell von einem Mann gespielt. In der Verfilmung übernahm John Travolta diese Rolle, hier ist es Ensemblemitglied Ks. Hannes Brock, der als „Edna“ auch seine Abschiedsspielzeit feiert.
Infos: www.theaterdo.de


	

Dies und das aus dem Ruhrgebiet

Preise für Wohneigentum im Ruhrgebiet sind unterdurchschnittlich stark gestiegen  (idr)

Der Immobilienmarkt im Ruhrgebiet hat sich in den vergangenen Jahren zurückhaltend entwickelt. Im Vergleich der 40 größten Kommunen Deutschlands wiesen zahlreiche Großstädte in der Metropole Ruhr zwischen 2012 und 2016 nur geringe Teuerungsraten auf. Das geht aus dem Wohnatlas 2017 der Postbank hervor. Gleichzeitig sagen die Experten ein Ende des Aufwärtstrends bei den Preisen für Wohneigentum voraus. In Dortmund sind Immobilien im Ruhrgebiet am teuersten – zumindest, wenn man die Preise mit den Einkommen der Bewohner vergleicht. Sieben Pro-Kopf-Jahreseinkommen kostet eine 100-Quadratmeter-Wohnung durchschnittlich, 1.417 Euro werden pro Quadratmeter fällig. Im Ruhrgebiet liegen die Quadratmeterpreise nur in Essen etwas höher (1.436 Euro) – allerdings wird dort auch besser verdient. Obwohl die Preise in Dortmund zwischen 2012 und 2016 um 11,6 Prozent stiegen, liegt die Stadt im Vergleich der 40 größten deutschen Städte nur auf Platz 32. Der Aufwärtstrend bei Essens Immobilienpreisen endet. Nachdem Wohnungen und Häuser dort Wertzuwächse von 13,2 Prozent erzielten, prognostiziert der Wohnatlas bis 2030 einen jährlichen Preisrückgang um 1,08 Prozent. Für die Prognose wurden neben der künftigen Entwicklung der Einwohnerzahl auch weitere Parameter wie Haushalt

Solarrennwagen aus Bochum auf dem Siegertreppchen (idr)

Bei der Weltmeisterschaft der Solarmobile, der World Solar Challenge in Australien, holte das Team der Hochschule Bochum den zweiten Platz. Bereits im Jahr 2013 konnten die Bochumer die Silbermedaille für sich verbuchen. Sieger des Wettbewerbs war wie im Vorjahr eine Mannschaft aus Eindhoven in den Niederlanden. Die Mannschaft der Hochschule Bochum kämpfte in diesem Jahr mit schwierigen Witterungsbedingungen und technischen Problemen. Dank des Teams aus Cambridge, welches nach einem Unfall ausgeschieden war und mit Ersatzteilen aushalf, konnte der „thyssenkrupp blue.cruiser“ aus dem Ruhrgebiet überhaupt an den Start gehen. Inoffizieller Weltmeister sind die Bochumer trotzdem, auch wenn es dafür keinen Preis vom Veranstalter gab: Ihr Fahrzeug konnte nämlich im Design überzeugen und wurde als schönstes Auto des Wettbewerbs gekürt. Die „World Solar Challenge“ fand in diesem Jahr vom 8. bis 15. Oktober statt. Fast 100 Studenten-Teams aus der ganzen Welt haben auf der knapp 3000 Kilometer langen Strecke – von Darwin in Nord-Australien bis Adelaide im Süden – um den Titel gekämpft.

(idr)  „Was für ein Vertrauen“: Mit diesem Bibelzitat ist der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag überschrieben, der vom 19. bis 23. Juni 2019 in Dortmund stattfinden wird.

Die Losung wurde heute bekannt gegeben. Sie ist Motto und Leitlinie der nun beginnenden Programmvorbereitungen. Zusammen mit der Losung hat das Präsidium des Kirchentages die begleitenden biblischen Texte für Gottesdienste und Bibelarbeiten für den Kirchentag 2019 festgelegt.
Der Deutsche Evangelische Kirchentag findet seit 1949 alle zwei Jahre in einer anderen deutschen Stadt statt.

 

 

Dies und das im Ruhrgebiet

(idr). Internationale literarische Größen und deutschsprachige Literaturstars lockt die erste lit.RUHR vom 4. bis 8. Oktober ins Ruhrgebiet.
Mehr als 80 Veranstaltungen stehen bei dem neuen Festival auf dem Programm. Mit dabei sind u.a. die Autoren Nick Hornby, Donna Leon, Cecelia Ahern, Zadie Smith, Irene Dische, Martin Suter, Uwe Timm, Ulla Hahn, Robert Menasse und Sven Regener. Festival-Mittelpunkt ist das Essener Welterbe Zollverein. Daneben gibt es weitere Veranstaltungsorte in Essen, Bochum, Dortmund und Duisburg.

Infos: www.lit.ruhr

Hausregisseurin Babett Grube inszeniert am Theater Oberhausen die Tragödie „Antigone“ nach Sophokles.

Dabei geht sie der Frage nach, ob die Titelheldin, die ihren Bruder Polyneikes gegen die Anweisung des Königs begräbt, eine Tat des zivilen Ungehorsams begeht. Zugleich untersucht sie, welche Konzepte von Verwandtschaft, Gemeinschaft und Herrschaft verhandelt werden. Premiere ist am 6. Oktober, 19.30 Uhr.

Infos: www.theater-oberhausen.de

Der gefeierte Konzertdirigent Daniel Daréus erleidet auf dem Höhepunkt seiner Karriere einen Herzinfarkt.

Er kehrt in sein Heimatdorf zurück und übernimmt dort die Leitung des Kirchenchores – und das mit großem Erfolg. Doch der Pfarrer sieht seinen Einfluss schwinden, und zahlreiche Probleme, die immer unter dem Mantel des Schweigens versteckt waren, treten offen zutage… Am 7. Oktober, 19.30 Uhr, feiert das Schauspiel „Wie im Himmel“ nach dem gleichnamigen Film von Kay Pollak am Theater Hagen Premiere.

Infos: www.theaterhagen.de

22 Gruppen spielen vom 5. bis 8. Oktober um den Fritz-Wortelmann-Preis, den die Stadt Bochum und das Deutsche Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst zum 45. Mal vergeben.

Die Künstler, die in den drei Kategorien „Professioneller Nachwuchs“, „Erwachsene Amateure“ sowie „Jugendclubs und Schultheater“ ausgewählt wurden, präsentieren an vier Spielorten ihre Stücke, bevor die Gewinner bestimmt werden.

Infos: www.fidena.de

„Nofretete, Ramses und Osiris“ – unter diesem Titel zeigt das Museum Folkwang in Essen noch bis zum 2. April seine ägyptische Sammlung.

Zu den Exponaten zählt u.a. der Kopf der ägyptischen Königin Nofretete aus dem 13. Jahrhundert v. Chr. Zu sehen sind außerdem zahlreiche künstlerische und kunsthandwerkliche Objekte, die zum größten Teil aus dem Bereich der Totenverehrung stammen. Präsentiert werden die Sammlungsgegenstände in der Installation „Helm/Helmet/Yelmo“ des Künstlerduos Los Carpinteros. Sie besteht aus fast 300 nebeneinander und übereinander liegenden Waben.

Infos: www.museum-folkwang.de

Am 7. und 8. Oktober feiert Lünen das 28. DracPressekontakt: creaCtive, Vera Firmbach, Telefon: 0221/7327970, E-Mail: verafirmbach@gmx.nethenfest auf dem Segelflugplatz „Lünen-Lippeweiden“.

Zahlreiche Himmelsstürmer setzen bunte Akzente in der Luft. Dazu gibt es ein vielseitiges Familienprogramm, z.B. mit Drachen-Workshops und Animation. Zu den Höhepunkten zählen das illuminierte Nachtdrachenfliegen und das Höhenfeuerwerk am Samstagabend.

Infos: www.sparkassendrachenfest-luenen.de

Kreis Unna erstrahlt bei der 2. Nacht der Lichtkunst Kreis Unna (idr).

Bei der diesjährigen 2. Nacht der Lichtkunst präsentiert das Städte-Netzwerk „Hellweg – ein Lichtweg“ insgesamt 43 Lichtkunstwerke in zehn Städten. In Ahlen, Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Hamm, Lippstadt, Lünen, Schwerte, Soest und Unna wird am 25. November ein umfangreiches Programm rund um die einzelne Lichtkunstwerke geboten. Neben Führungen zu den einzelnen Kunstwerken wird es außerdem unter anderem Bootstouren, Konzerte und Lichtzeichnungen geben. Ein Highlight sind die acht Lichtreisen. Hier können die Besucher die Lichtinstallationen zweier oder mehrere Städte mit dem Bus unter fachkundiger Leitung „abfahren“. Lichtreisen speziell für Familien werden ebenfalls angeboten.

Infos: www.hellweg-ein-lichtweg.de

Am 20. Oktober feiert der Veranstalter WortLautRuhr den Super-Slam-Tag in Bochum, Dortmund und Mülheim.

Beim „Song Slam“ in Bochum tragen die Künstler ihre Texte musikalisch vor. In der „Trompete“ stehen dann sowohl erfahrene Singer-/Songwriter als auch neue Musiker auf der Bühne. In Dortmund tritt die „New Generation“ an. Im Kinder- und Jugendtheater kann man hier den Texten und Geschichten der Poetry Slammern von Morgen lauschen. Sebastian 23, eine der Slam-Größen des Ruhrgebiets, führt in Mülheim durch das „Best of Slam“-Programm. Drei bis vier Poeten präsentieren hier am Abend ihre besten Texte.

Infos: www.wortlautruhr.com

(idr). Die Band The Sephardics aus Ennepetal und das Duo Armaos-Rastani (Köln) haben die mit je 1.500 Euro dotierten Hauptpreise Weltmusik-Wettbewerbs „creole NRW 2017“ gewonnen.

„The Sephardics präsentieren eine Kultur, die immer weniger gelebt wird“, so die Begründung der Jury. Ihre Musik sei „dynamisch, mitreißend, eindringlich“. Die Gewinnerbands werden am Festival des Bundeswettbewerbs creole vom 9. bis 11. November in Hannover teilnehmen. „creole NRW“ hatte bereits zum sechsten Mal den Weltmusik-Wettbewerb ausgetragen. In Dortmund präsentierten sich zum Wettbewerbsfinale die zehn Bands, die von der Jury aus 60 Bewerbern ausgewählt wurden. „creole“ ist eine Veranstaltung des Landesmusikrats NRW in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Dortmund, der Redaktion Jazz & World von WDR 3 und dem domicil Dortmund.

Infos: www.creole-globalemusik.de