Saisonstart in Düsseldorf und Duisburg: Oper und Ballett am Rhein im September und Oktober 2017

 Fr 08.09. – 20.00 Uhr                  3. Haniel Klassik Open Air auf dem Vorplatz des Theaters Duisburg

So 17.09. – 17.00 Uhr                „Rossini à la carte“ zur Wiederaufnahme von Rossinis „La Cenerentola“ in der legendären Inszenierung von Jean-Pierre Ponnelle: Rahmenpro­gramm und Aufführung zum Saisoneröffnungspreis von 25 bzw. 20 €

Sa 23.09. – 19.30 Uhr                 PREMIERE: Ballett am Rhein – b.29 im Opernhaus Düsseldorf: George Balanchine: Mozartiana / Martin Schläpfer: Konzert für Orchester / Jerome Robbins: The Concert

Sa 23.09. – 19.30 Uhr                 Giacomo Puccini: Turandot – Wiederaufnahme im Theater Duisburg

Do 28.09. – 18.00 Uhr                Familienopernwerkstatt zur Premiere von „Gullivers Reise“ im Theater Duisburg

Di 03.10. – 14.00-18.00 Uhr      Maus-Türöffner-Tag: Das Theater Duisburg und die neue Familienoper entdecken – der Eintritt ist frei.

Di 03.10. – 18.00 Uhr                 Premiere: „Gullivers Reise“ von Gerald Resch – die neue Familien­oper (empfohlen ab 6 Jahren) im Theater Duisburg

Mi 04.10. – 19.30 Uhr                „Die Zauberflöte“ von W. A. Mozart in der weltweit erfolgreichen Inszenierung von Barrie Kosky und „1927“ – Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

Do 05.10. – 19.00 Uhr                „Il trittico“ von Giacomo Puccini in der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf – Wiederaufnahme im Theater Duisburg

Sa 14.10. – 19.30 Uhr                 „Die Entführung aus dem Serail“ von W. A. Mozart – Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

Sa 14.10. – 19.30 Uhr                 Premiere: Ballett am Rhein – b.32: Martin Schläpfers „Petite Messe solennelle“ zur Musik von Gioacchino Rossini im Theater Duisburg

So 15.10. – 19.30 Uhr                „Meisterklasse“: Konzert des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein zum Abschluss des Meisterkurses bei Marius Vlad im Maxhaus, Düsseldorf

Mo 16.10. – 17.00 Uhr               Opernwerkstatt: Gespräch und Probenbesuch zur Premiere von Alban Bergs „Wozzeck“ (Eintritt frei)

Fr 20.10. – 19.30 Uhr                  PREMIERE: Alban Bergs Oper „Wozzeck” in der Inszenierung von Stefan Herheim. Musikalische Leitung: Axel Kober.

So 22.10. – 11.00 Uhr                „Symphoniker im Foyer“ zur Premiere von „Wozzeck“: Die Sopranistin Heidi Elisabeth Meier und Mitglieder der Düsseldorfer Symphoniker präsentieren Kammermusik und Lieder des Komponisten Alban Berg.

Do 26.10. – 18.00 Uhr                Opernwerkstatt: Gespräch und Probenbesuch zur Premiere von „Das Rheingold“ im Theater Duisburg (Eintritt frei)

Sa 28.10. – 18.30 Uhr                 „Les Contes d’Hoffmann“ von Jacques Offenbach in der Inszenierung von Christof Loy: Wiederaufnahme der im Opernhaus Düsseldorf

So 29.10. – 18.30 Uhr                „Le nozze di Figaro“ von W. A. Mozart in der Inszenierung von Michael Hampe: Wiederaufnahme im Theater Duisburg

Di 31.10. – 18.30 Uhr                 „Lucia di Lammermoor“ von Gaetano Donizetti in der Inszenierung von Christof Loy – Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

 Am 8. September startet die Deutsche Oper am Rhein mit einem dichten und vielseitigen Programm in die  neue Spielzeit 2017/18. Für große Opern-Emotionen unter freiem Himmel und bei freiem Eintritt sorgt an diesem Freitagabend ab 20.00 Uhr das 3. Haniel Klassik Open Air auf dem Opernplatz in Duisburg. Bereits zum dritten Mal in Folge ermöglicht das Duisburger Familienunternehmen gemeinsam mit den Duisburger Philharmonikern und der Deutschen Oper am Rhein ein stimmungsvolles Klassik-Erlebnis, das mit den „Special Guests“ Victor Smolski und Peter Bursch’s All Star Band bis zu sinfonisch-rockigen Klängen reicht. Der Entertainer Götz Alsmann moderiert den Abend, den Generalmusik­direktor Axel Kober musikalisch leitet.

Mit der Wiederaufnahme der legendären „La Cenerentola“-Produktion von Jean Pierre Ponnelle feiert die Deutsche Oper am Rhein am Sonntag, 17. September, im Opernhaus Düsseldorf den Spielzeitstart als musikalische und kulinarische Rossini-Delikatesse. Ab 17.00 Uhr lädt das Haus zu einem unterhaltsamen Rahmenpro­gramm mit dramaturgischen Rossini-Petitessen und italienischen Gaumenfreuden ein. Um 18.30 Uhr beginnt die Vorstellung von „La Cenerentola“ zum Spielzeitstart-Sonderpreis von 25 und 20 Euro auf allen Plätzen.

Zwei Opern- und zwei Ballettpremieren stehen im September und Oktober im Zentrum des Programms: Mit der Premiere am 23. September holt das Ballett am Rhein seine erfolgreichen Produktion b.29 ins Opernhaus Düsseldorf. Zwei Meister­werke der amerikanischen Neoklassik – George Balanchines letztes großes Ballett „Mozartiana“ und Jerome Robbins virtuose Parodie „The Concert“ – umrahmen Martin Schläpfers Ballett „Konzert für Orchester“ zu energiegeladener Musik von Witold Lutosławski. Im Theater Duisburg folgt am 14. Oktober die Premiere von b.32, Martin Schläpfers neueste, abendfüllende Kreation zu Gioacchino Rossinis „Petite Messe solennelle“.

Die erste Opernpremiere gehört den jungen Zuschauern ab 6 Jahren: Gerald Reschs neue Familienoper „Gullivers Reise“ kommt im Rahmen der Kooperation „Junge Opern Rhein-Ruhr“ am 3. Oktober, um 18.00 Uhr im Theater Duisburg auf die Bühne. In der fantasievollen Ausstattung von Tatjana Ivschina erzählt Regisseur Marcelo Diaz von den wundersamen Begegnungen des jungen Gulliver mit den winzig kleinen Bewohnern der Insel Lilliput. Die musikalische Leitung hat Lukas Beikircher. Karten für die Premiere sind für 18 Euro (Erwachsene) oder 10 Euro (Kinder) erhältlich. „Türen auf!“ heißt es am 3. Oktober schon von 14.00 bis 18.00 Uhr: Die Deutsche Oper am Rhein macht mit beim Maus-Türöffner-Tag, an dem Kinder ab 4 Jahren im Theater Duisburg viel entdecken und ausprobieren können. Mit dabei ist Malte Arkona: Der beliebte Fernseh­moderator und Pate der Jungen Oper am Rhein will um Punkt 14.30 Uhr wissen, was auf der Bühne passiert, bevor sich der Vorhang zur Premiere von „Gullivers Reise“ hebt. Der Eintritt zum Maus-Türöffner-Programm ist frei.

Am Freitag, 20. Oktober, begrüßt Generalintendant Christoph Meyer die Zuschauer zur ersten Opernpremiere der neuen Spielzeit im Opernhaus Düsseldorf: Regiestar Stefan Herheim inszeniert mit Alban Bergs „Wozzeck“ ein Schlüsselwerk des 20. Jahrhunderts. Der Norweger, der inzwischen drei Mal zum Opernregisseur des Jahres gekürt wurde und in Düsseldorf bereits mit seiner Inszenierung von Händels „Xerxes“ begeisterte, setzt das um Verbrechen, Schuld und Strafe kreisende Drama mit erstklassigen Solisten wie Bo Skovhus (Wozzeck), Camilla Nylund (Marie), Matthias Klink (Hauptmann) sowie Corby Welch (Tambour­major) und Sami Luttinen (Doktor) in Szene. Generalmusik­direktor Axel Kober übernimmt die musikalische Leitung. Direkten Bezug auf die Neuproduktion nehmen die „Opernwerkstatt“ zu „Wozzeck“ am 16. Oktober um 17.00 Uhr und die Matinee der „Symphoniker im Foyer“ am 22. Oktober um 11.00 Uhr – beide im Foyer des Düsseldorfer Opernhauses.

Nicht weniger als acht Stücke aus ihrem großen Repertoire bringt die Deutsche Oper am Rhein zum Spielzeitstart auf ihre beiden Bühnen: Rossinis „La Cenerentola“, die beiden Mozart-Opern „Die Zauberflöte“ und „Die Entführung aus dem Serail“ sowie Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“ und Donizettis „Lucia di Lammermoor“ sind im Opernhaus Düsseldorf ­zu sehen, während Puccinis Opern „Turandot“ und „Il trittico“ sowie Mozarts „Le nozze die Figaro“ ins Theater Duisburg zurückkehren. Dort gibt die Deutsche Oper am Rhein am 26. Oktober um 18.00 Uhr mit der „Opernwerkstatt“ bereits einen Ausblick auf die „Rheingold“-Premiere am 4. November. Mit dem ersten Teil der Tetralogie in der Neuinszenierung von Dietrich W. Hilsdorf startet Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ mit einer neuen Sängerbesetzung und den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung von Axel Kober im Theater Duisburg.

Karten und weitere Informationen sind erhältlich im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) sowie online über www.operamrhein.de.

Titelfoto: Maria Kataeva, die im September ihr Debüt in der Titelpartie von Rossinis „La Cenerentola“ gibt. Foto: Sascha Kreklau

Projektchor lädt Sing-Begeisterte ab 12 Jahren zum Mitsingen ein

 Auf das große Mitsing-Konzert „Sing together“ am 30. Juni, um 18.00 Uhr im Theater Duisburg bereiten sich viele Schul- und Jugendchöre schon intensiv vor. Jetzt können sich  musikbegeisterte Menschen ab 12 Jahren auch zum „Sing together“-Projektchor anmelden: Er steht kostenlos allen interessierten Teilnehmern offen, die das musi­ka­lisch vielseitige Programm aus klassischer Chormusik, berühmten Opern­chören, bekannten Popsongs und Filmmusik mitgestalten wollen. Wer mitsingen möchte, meldet sich bis zum 6. Juni bei der Jungen Oper am Rhein (Tel. 0211.89 25 457 / E-Mail: schule@operamrhein.de) an.

Mit der Anmeldung erhalten die Teilnehmer Materialien und eine CD zum Einüben der mehrstimmigen Stücke.  Unter der Leitung von Sabina López Miguez wird das Programm dann gemeinsam erarbeitet. Die drei Proben finden am Mittwoch, dem 14. und 28. Juni, sowie am Donnerstag,  29. Juni, jeweils von 18.00 bis 21.00 Uhr im Ballettsaal im Theater Duisburg statt.

Am letzten Juni-Abend präsentieren die Sängerinnen und Sänger die Stücke zusammen mit Solisten und dem Chor der Deutschen Oper am Rhein, dem Kinderchor am Rhein und den Duisburger Philharmoni­kern im Theater Duisburg. Durch den Abend führt Malte Arkona, der beliebte KiKA-Moderator und Pate der Jungen Oper am Rhein. Opern­chordirektor Gerhard Michalski und Sabina López Miguez, die Leiterin des Kinderchors am Rhein, führen abwechselnd den Taktstock, und wenn mehrere Hundert Vokalisten mit den Profisängern der Oper Mozarts „Ave Verum Corpus“, John Lennons „Imagine“ und „Der Mond ist aufgegangen“ anstimmen, ist Gänsehaut garantiert.

 Die Teilnahme am Projektchor ist kostenlos. Anmeldungen nimmt die Junge Oper am Rhein (Telefon 0211. 89 25 457 / E-Mail: schule@operamrhein.de) entgegen. Der Eintritt für Zuhörer beträgt 12 € /ermäßigt 6 €. Karten sind an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) und über www.operamrhein.de erhältlich.

Foto: Erstes „Sing together“ am 19. April 2016 im Opernhaus Düsseldorf. FOTO: Susanne Diesner.

Antonino Fogliani dirigiert „Lucia di Lammermoor“

Ab Freitag, 21. April, dirigiert der künftige Principal Guest Conductor der Deutschen Oper am Rhein Donizettis Meisterwerk im Theater Duisburg. Adela Zaharia ist als Lucia zu erleben.

 Mit Gaetano Donizettis Oper „Lucia di Lammermoor“ kehrt am Freitag, 21. April, um 19.30 Uhr ein heraus­ragendes Werk der Belcanto-Epoche auf die Bühne des Duisburger Theaters zurück. Unter der musikalischen Leitung von Antonino Fogliani stehen bis zum 9. Juli stehen vier Vorstellungen auf dem Programm. Der italienische Dirigent ist als Spezialist für Belcanto-Opern in ganz Europa gefragt und der Deutschen Oper am Rhein ab kommender Spielzeit als Principal Guest Conductor verbunden. Donizettis Meisterwerk wird er 2017/18 auch an der Bayerischen Staatsoper in München dirigieren.

Gaetano Donizetti ging es in seiner Oper vor allem um die „zerstörerisch-heftige Liebe, ohne die jede Oper kalt bleiben muss“: Lucias Liebe zu Edgardo wird durch das politische Kalkül ihres Bruders Enrico zerstört. Die erzwungene Heirat mit einem anderen lässt sie verzweifeln. Berühmt und berührend ist die Wahnsinnsarie der Lucia als Höhepunkt der Oper. Die Titelpartie in der Inszenierung von Christof Loy singt die rumänische Sopranistin Adela Zaharia, die in der vergangenen Spielzeit ihr umjubeltes Rollendebüt als Lucia in Düsseldorf gab.  Ihr Liebhaber Edgardo ist der russische Tenor Georgy Vasiliev, Laimonas Pautienius gibt sein Debüt als Lucias Bruder Enrico. Bogdan Taloş alterniert mit Adrian Sâmpetrean in der Rolle des Raimondo.

„Lucia di Lammermoor“ im Theater Duisburg:

Fr 21.04. – 19.30 Uhr / Fr 28.04. – 19.30 Uhr / Fr 05.05. – 19.30 Uhr / So 09.07. – 15.00 Uhr

Karten sind an der Theaterkasse Duisburg, Tel. 0203.283 62 100 und im Opernshop Düsseldorf, Tel. 0211.89 25 211, sowie online über www.operamrhein.de erhältlich.

 

Titelfoto: Adela Zaharia (Lucia) und Bogdan Baciu (Enrico) – FOTO: Hans Jörg Michel.

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Demnächst an der Deutschen Oper am Rhein:

 Fr 21.04. – „Lucia di Lammermoor“ – Wiederaufnahme im Theater Duisburg

Sa 29.04. – PREMIERE von „Don Pasquale“ in der Inszenierung von Rolando Villazón im Opernhaus Düsseldorf

So 30.04. – „Tosca“ – Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

Fr 12.05. – „Der fliegende Holländer“ – Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

Sa 13.05. – PREMIERE: b.31 im Theater Duisburg mit Choreographien von Martin Schläpfer, Hans van Manen sowie Sol León & Paul Lightfoot

So 14.05. – OPER AN RHEIN UND MOSKWA: Konzert zum 25. Jubiläum der Städtepartnerschaft Düsseldorf – Moskau

(ü. Pm.)

 

Rolando Villazón inszeniert „Don Pasquale“

Der aus Mexiko stammende Startenor Rolando Villazón gehört seit vielen Jahren zu den Publikumslieblingen der Opernszene und macht inzwischen auch als Talk-Master, Cartoonist, Romanautor und Opernregisseur von sich reden. Nun ist er erstmals an der Deutschen Oper am Rhein zu Gast, um Gaetano Donizettis komische Oper „Don Pasquale“ als seine sechste Operninszenierung zu präsentieren. Unter der musika­lischen Leitung von Nicholas Carter ist am Samstag, 29. April, Premiere im Opernhaus Düsseldorf.

Generalintendant Prof. Christoph Meyer und Rolando Villazón bei der Bauprobe im Opernhaus Düsseldorf – FOTO: Andreas Endermann

„Ich liebe es, mir Welten auszudenken, Strukturen und Regeln für diese Welten zu schaffen und diese dann mit den Kollegen auf die Bühne zu bringen“, sagt Villazón, der selbst drei große Donizetti-Partien gesungen und dessen heitere Oper „L’elisir d’amore“ bereits inszeniert hat. „Grundsätzlich glaube ich, dass man in Donizettis komischen Opern wie ‚Don Pasquale‘ weiter gehen muss als nur die Komik darzustellen – wir müssen Tiefe suchen und finden.“ Für die Neuinszenierung, die in Koproduktion mit der Volksoper Wien entsteht, arbeitet er mit dem Bühnen­bilder Johannes Leiacker und dem Kostümbildner Thibault Vancraenenbroeck zusammen.

Am Pult der Düsseldorfer Symphoniker gibt der Australier Nicholas Carter sein Debüt am Rhein. Die Titelpartie singt der berühmte italienische Bariton Lucio Gallo, der als ständiger Gast an der Metropolitan Opera New York, der San Francisco Oper und den großen europäischen Opernhäusern zu Hause ist. Aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein sind Dmitri Vargin als Dottor Malatesta und die Nach­wuchs­künstlerin des Jahres 2015 (Jahrbuch Opernwelt), Elena Sancho Pereg, mit ihrem Debüt als Norina zu erleben. Als Ernesto gastiert der junge rumänische Tenor Ioan Hotea in Düsseldorf.

Titelfoto: Elena Sancho Pereg (Norina), Thorsten Grümbel (Don Pasquale) – FOTO: Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein, Düsseldorf Duisburg, Heinrich-Heine-Allee 16 a, 40213 Düsseldorf

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Demnächst an der Deutschen Oper am Rhein:

Fr 10.03. – Giuseppe Verdis „Aida“ – Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

Sa 18.03. – 8. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung im Opernhaus Düsseldorf

So 26.03. – „Der Opernbaukasten“ – Oper entdecken mit Malte Arkona im Opernhaus Düsseldorf

Do 30.03. – Giacomo Puccinis „Tosca“ – Wiederaufnahme im Theater Duisburg

Sa 01.04. – Ballett am Rhein: Premiere von b.31 mit Choreographien von Martin Schläpfer, Hans van Manen sowie Sol León & Paul Lightfoot

Das komplette Programm der Saison 2016/17 finden Sie im aktuellen Spielzeitheft:

ISSUU: http://issuu.com/deutscheoperamrhein/docs/spielzeit_2016-17

DOWNLOAD: http://www.operamrhein.de/de_DE/downloads

(ü. Pm.)

 

Malte Arkona wird Operndirektor – „Der Opernbaukasten – Folge 2“ am 12. Februar im Theater Duisburg

Auch in Duisburg geht „Der Opernbaukasten“ in Serie: Nach einer von vielen Hundert Kindern bejubelten Premiere in Düsseldorf präsentiert Malte Arkona am Sonntag, 12. Februar, um 15.00 Uhr die zweite Folge des neuen Bühnenprogramms für Familien mit Kindern ab 6 Jahren im Theater Duisburg. Zusammen mit Solisten der Deutschen Oper am Rhein und den Duisburger Philharmonikern lädt der bekannte KiKA-Moderator, der 2015 die Patenschaft für die Junge Oper am Rhein übernommen hat, wieder zu einem witzig-turbulenten Streifzug durch die Welt der Oper ein.

Nach seinem aufregenden Einsatz als Spielleiter im ersten Opernbaukasten sucht Malte Arkona einen neuen Job im Opernhaus. Am liebsten würde er als Chef an einem großen Schreibtisch sitzen und in aller Ruhe das künstlerische Geschehen steuern … und er hat Glück: Malte soll für einen Tag die Rolle des Operndirektors übernehmen und den Spielplan für die nächste Saison aufstellen. Dabei wollen viele mitreden und präsentieren sich mit musikalischen Kostproben aus dem aktuellen Programm der Deutschen Oper am Rhein.

Die Regisseurin Esther Mertel hat das neue Bühnenspektakel mit Malte Arkona und den Profi-Sängern der Deutschen Oper am Rhein entwickelt. Als Operndirektor trifft er auf David Jerusalem als Maestro Corbello, Annika Kaschenz als Regisseurin und Mezzosopranistin, Monika Rydz als junge Sängerin, Johannes Preißinger und Lisa Griffith als anspruchsvolle Opernfreunde und Daniel Djambazian als Phantom der Oper. Im Orchester-graben spielen die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Christoph Stöcker.

Nach der ersten Duisburger Aufführung am 12. Februar öffnet sich der „Opernbaukasten – Folge 2“ noch einmal am 26. März im Opernhaus Düsseldorf und am 25. Juni im Theater Duisburg. Karten zum Preis von 14 Euro (ermäßigt 8 Euro) sind an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100), im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211) und online über www.operamrhein.de erhältlich.

Fotos: DerOpernbaukasten_Folge2_02_FOTO_SusanneDiesner.jpg

Daniel Djambazian (Phantom der Oper), Malte Arkona (Moderator & Operndirektor), David Jerusalem (Dirigent) FOTO: Susanne Diesner
(ü. Pm.)

 

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Malte Arkona FOTO: Susanne Diesner

 

„Don Carlo“ an der Deutschen Oper am Rhein

Demnächst an der Deutschen Oper am Rhein:

Do 26.01., 19.30 Uhr: „Don Carlo“ von Giuseppe Verdi – Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

So 29.01., 11.00 Uhr: Liedermatinee mit Sarah Ferede (Mezzo) und Stephen Harrison (Klavier) im Foyer des Düsseldorfer Opernhauses, u. a. mit Richard Wagners „Wesendonck-Liedern“ und Robert Schumanns „Frauenliebe und Leben“

Sa 04.02., 19.30 Uhr: PREMIERE für Giacomo Puccinis „Madama Butterfly“ im Theater Duisburg

Das komplette Programm der Saison 2016/17 finden Sie im aktuellen Spielzeitheft:

ISSUU: http://issuu.com/deutscheoperamrhein/docs/spielzeit_2016-17

DOWNLOAD: http://www.operamrhein.de/de_DE/downloads

Verdis „Aida“ zum Jahresbeginn im Theater Duisburg

Nur zwei Mal in dieser Spielzeit – am 5. und 14. Januar – ist Giuseppe Verdis Oper „Aida“ im Theater Duisburg zu erleben. Mit  Morenike Fadayomi in der Titelpartie, Sergej Khomov als Radamès, Susan Maclean als Amneris, Bogdan Taloş als Il re, Adrian Sâmpetrean als Ramfis und Boris Statsenko als Amonasro steht ein stimmgewal­tiges und szenisch überzeugendes Sängerensemble auf der Bühne, das schon bei der Premiere für große Begeisterung sorgte. Aziz Shokhakimov, für den bereits die Proben für die nächste große Opernpremiere in Duisburg – Giacomo Puccinis „Madama Butterfly“ (Premiere am 4. Februar) – begonnen haben, steht am Pult der Duisburger Philharmoniker. Der 28‑jährige Kapellmeis­ter der Deutschen Oper am Rhein gewann im August 2016 den „Young Conductors Award“ der Salzburger Festspiele.

Die ägyptische Königstochter Amneris liebt den Feldherrn Radamès. Ihre stärkste Rivalin findet sie ausgerechnet in der eigenen Hausangestellten Aida, an die Radamès sein Herz verschenkt hat. Doch während Amneris und Radamès Sieger sind, gehört Aida mit ihrem Volk zu den Besiegten. Den Held, den sie liebt, muss sie gleichzeitig hassen. Am Ende kann sie nur der Tod aus  diesem Zwiespalt befreien. Die Inszenierung von Philipp Himmel­mann ist kein Fest unter Pyramiden, sondern eine bittere Lektion über gesellschaftliche Machtgefüge, in denen das Leben des Einzelnen wertlos ist. Das Bühnen­bild von Johannes Leiacker und 160 histori­sche, von Gesine Völlm entworfene und mit großer Handwerkskunst gefertig­te Kostüme aus der Verdi-Epoche erinnern an die Entstehungszeit der Oper um 1875 und den von Faszination und imperialer Distanz geprägten westlichen Blick auf den Orient.

„Aida“ im Theater Duisburg: Do 5. Januar, 19.30 Uhr / Sa 14. Januar, 19.30 Uhr

„Aida“ im Opernhaus Düsseldorf: Fr 10. März, 19.30 Uhr / So 7. Mai, 18.30 Uhr

Karten und weitere Informationen sind an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100), im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211) und über www.operamrhein.de erhältlich.

Das Titelfoto zeigt Morenike Fadayomi (Aida) mit Boris Statsenko (Amonasro), Thorsten Grümbel (Il re), Chor und Extrachor der Deutschen Oper am Rhein.

(ü. Pm.)

Auftakt für den Residenzkünstler: Der Cellist Nicolas Altstaedt eröffnet seine Duisburger Konzertreihe mit einem spektakulären Bach-Marathon

Mit einem Bach-Marathon besonders intensiver Art eröffnet der deutsch-französische Cellist Nicolas Altstaedt seine Konzertreihe als aktueller Residenzkünstler der Duisburger Philharmoniker. Im Lehmbruck Museum stellt sich der Cellist am Fr. 16. Dezember (19 Uhr) der Herausforderung, alle sechs Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach an einem Abend zu interpretieren. Auf dem Weg durch den beglückend erfindungsreichen Kosmos der Bach-Suiten wird Altstaedt von der Sprecherin Katja Heinrich begleitet, die Lyrik der Barockzeit rezitiert.

Ein mitreißender Elan des Aufbruchs und der Erneuerung ist für das Spiel von Nicolas Altstaedt charakteristisch. Der 1982 in Heidelberg geborene Künstler möchte Musikstücken am liebsten so begegnen, als seien sie gerade erst gedruckt worden: neugierig, offen, voller Entdeckerdrang. Die fulminante Energie, die er in seinem Spiel entwickelt, hat den einstigen Schüler von Boris Pergamenschikow von Erfolg zu Erfolg getragen. Als sei seine spektakuläre Solistenkarriere nicht genug, engagiert er sich glühend als Kammermusiker und als Leiter des legendären Lockenhaus-Festivals in Österreich, dem er als Nachfolger des Begründers Gidon Kremer neue Akzente verlieh.

Insgesamt fünfmal wird Altstaedt in Duisburg zu erleben sein: nach dem bereits genannten Bach-Abend zweimal als Solist mit dem Cellokonzert von Antonín Dvořák (Mi. 15. und Do. 16. Februar 2017, Philharmonie Mercatorhalle), kurz darauf mit einem Film-Projekt mit dem Komponisten und Klangkünstler Hauschka (Sa. 18. Februar 2017, Salvatorkirche) und schließlich mit den 5 Cellosonaten von Ludwig van Beethoven, die er gemeinsam mit dem Pianisten Alexander Lonquich aufführen wird (So. 7. Mai 2017, Philharmonie Mercatorhalle). Für ihre herausragende Interpretation dieser Sonaten erhielten die beiden Künstler den Beethoven Ring 2015.

Karten gibt es über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

(ü. Pm.)

Start in die Opernsaison mit zwei Preisträgern in Bizets „Carmen“

Im Opernhaus Düsseldorf beginnt die Opernsaison am Sonntag, 18. September, um 18.30 Uhr mit Georges Bizets „Carmen“. Maria Kataeva, die im Juli 2016 in Nürnberg beim internationalen Gesangs­wettbewerb „Die Meister­singer von Nürnberg“ mit dem 1. Preis im Allgemeinen Fach und dem 3. Preis im Deutschen Fach ausgezeichnet wurde, alterniert in der Titelpartie mit Ensemblemitglied Ramona Zaharia und Ketevan Kemoklidze. Am Pult der Düsseldorfer Symphoniker gastiert der international erfolgreiche Dirigent Marc Piollet, bevor er am 25. September den Stab an Aziz Shokhakimov weiterreicht. Der 27‑jährige Kapellmeis­ter der Deutschen Oper am Rhein gewann im August den „Young Conductors Award 2016“ der Salzburger Festspiele.

Die Titelrolle in Georges Bizets berühmter Oper „Carmen“ ist eine Traumpartie für viele Mezzosopranis­tin­nen:  Carmen sprüht vor Temperament und Lebenslust, verführt mit erotischer Ausstrahlung und fasziniert durch ihr unkonventionelles, selbstbestimmtes Auftreten. Was sie unter Liebe versteht, lässt sie bereits in der „Habanera“ hören: die Freiheit der Gefühle, totale Freiheit auch von moralischen Bindungen. Der ihren Reizen verfallene Sergeant Don José kann mit dieser liberalen Einstellung zu Liebe und Beziehung nicht umgehen. Von rasender Eifersucht getrieben bringt er seine mit dem Stierkämpfer Escamillo anbandelnde Geliebte um.

Der Regisseur Carlos Wagner arbeitete die Freiheitsliebe Carmens und ihre Faszination für den Sergeanten Don José in düster-poetischen Bildern heraus. Im Bühnenbild von Rifail Ajdarpasic taucht seine Inszenierung in das Spanien der dunklen Bildwelten von Francisco de Goya ein. In Szenen, in denen sich alptraumhafte Realität und Traumwelt ineinander verschränken, zeigt er Carmens schicksalhafte Geschichte.

In der Titelrolle präsentiert die Deutsche Oper am Rhein gleich zwei hervorragende Mezzo­sopra­nistinnen aus dem eigenen Ensemble: Maria Kataeva war nach Aufsehen erregenden Debüts als Komponist in „Ariadne auf Naxos“ und Muse/Niklas in „Les Contes d’Hoffmann“ im Februar 2016 erstmals als Carmen zu erleben. Ramona Zaharia ist eine international gefragte Carmen und wird an der Deutschen Oper am Rhein auch als Prinzessin Eboli in Verdis „Don Carlo“ gefeiert. Als Gast tritt die georgische Mezzosopranistin Ketevan Kemoklidze am 25. September als Carmen auf. Ebenso hochkarätig besetzt sind auch die Rollen von Don José (Raymond Very / Sergej Khomov), des Stierkämpfers Escamillo (Dmitry Lavrov / Paul Gay / Bogdan Baciu) und von Carmens Gegenspielerin Micaëla (Luiza Fatyol / Anke Krabbe).

„Carmen“ im Opernhaus Düsseldorf: 

So 18.09. – 18.30 Uhr  |  So 25.09. – 18.30 Uhr  |  Sa 01.10. – 19.30 Uhr  |  Fr 07.10. – 19.30 Uhr  |  Mi 12.10. – 19.30 Uhr  |  Sa 05.11. – 19.30 Uhr  | Mi 09.11. – 19.30 Uhr

„Carmen“ im Theater Duisburg:

Sa 07.01. – 19.30 Uhr  |  So 05.02. – 19.30 Uhr  |  Sa 01.04. – 19.30 Uhr  |  So 23.04. – 18.30 Uhr  |  Do 04.05. – 19.30 Uhr  | Mo 05.06. – 18.30 Uhr

Karten und weitere Informationen im Opernshop Düsseldorf, Tel. 0211.89 25 211, an der Theaterkasse Duisburg, Tel. 0203.283 62 100, und über www.operamrhein.de.

Titelfoto: Maria Kataeva (Carmen) und Damen und Herren des Opernchores in „Carmen“

(ü. Pm.)

Maria Kataeva gewinnt den 1. Preis des internationalen Gesangswettbewerbs „Die Meistersinger von Nürnberg“

Die russische Mezzosopranistin Maria Kataeva, die seit der Spielzeit 2011/12 zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein gehört, geht höchst erfolgreich aus dem internationalen Gesangswettbewerb „Die Meister­singer von Nürnberg“ 2016 hervor. Am Staatstheater Nürnberg wurde sie am Mittwochabend mit dem 1. Preis im Allgemeinen Fach ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt sie den 3. Preis im Deutschen Fach. 

 Mehr als 500 Sängerinnen und Sänger hatten sich international beworben, zwölf von ihnen gelangten Finale, das am Mittwoch als großes Galakonzert am Nürnberger Staatstheater ausgetragen und von der Staatsphilharmonie Nürnberg unter der Leitung ihres Generalmusik­direktors Marcus Bosch begleitet wurde.

Die elfköpfige Jury, zu der unter dem Vorsitz von Prof. Siegfried Jerusalem u. a. Alain Lanceron (Präsident Warner Classics), Birgitta Svendén (Generaldirektorin der Königlichen Oper Stockholm) und Eva Wagner-Pasquier (Opernmanagerin und Urenkelin von Richard Wagner) zählen, vergab insgesamt acht Preise, davon jeweils drei im Allgemeinen und im Deutschen Fach. Mit dem 1. Preis (10.000 €) im Allgemeinen Fach wurde die russische Mezzosopranistin Maria Kataeva ausgezeichnet, die mit den Arien „Nacqui all´affanno / Non pìu mesta“ aus „La Cenerentola“ von Gioachino Rossini und „Sein wir wieder gut“ aus „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss brillierte. Den mit 6.000 € dotierten 2. Preis erhielt der Tenor Sunghyun Kim aus Südkorea, mit dem 3. Preis (4.000 €) wurde die spanische Sopranistin Rocío Pérez ausgezeichnet.

Der 1. Preis (10.000€) im Deutschen Fach ging an den Bariton Jordan Shanahan, USA, für seine herausragenden Darbietungen der Alberich-Szene „Bin ich nun frei? Wirklich frei“ aus Richard Wagners „Das Rheingold“ und der Arie „Ha! Welch ein Augenblick!“ aus Ludwig van Beethovens „Fidelio“. Mit dem 2. Preis (6.000€) wurde der südkoreanische Bariton Junmo Yang ausgezeichnet. Maria Kataeva konnte mit der Arie des Komponisten auch im Deutschen Fach überzeugen und erhielt den 3. Preis (4.000€). Weitere Wettbewerbspreise gingen an Rocío Pérez, Junmo Yang und Jordan Shanahan.

Die Auszeichnungen sind eine weitere Bestätigung für Maria Kataeva, die 2011 über das Opernstudio den Weg ins Ensemble der Deutschen Oper am Rhein fand. Nach Aufsehen erregenden Debüts als Komponist in „Ariadne auf Naxos“ (2014), in der Titelpartie der Uraufführung „Ronja Räubertochter“ von Jörn Arnecke, als Muse/Niklas in „Les Contes d’Hoffmann“ (2015) und als Carmen (2016) ist sie in der kommenden Spielzeit unter anderem als Cherubino („Le Nozze di Figaro“), Suzuki („Madama Butterfly“), Komponist, Carmen und Wellgunde („Das Rheingold“) an ihrem Stammhaus zu erleben.

Ausführliche Informationen zum Gesangswettbewerb „Die Meistersinger von Nürnberg“ sind unter www.nuernberg-competition.com abrufbar. Weitere Informationen über Maria Kataeva finden Sie auf der Website der Deutschen Oper am Rhein (http://operamrhein.de/de_DE/person/maria-kataeva.59764).

 Titelfoto: Maria Kataeva beim 1. Int. Gesangswettbewerb „Die Meistersinger von Nürnberg“ Staatstheater Nürnberg (mit der Staatsphilharmonie Nürnberg unter der Leitung von Marcus Bosch – FOTO: Jutta Missbach)

 

 

 

www.operamrhein.de

www.ballettamrhein.de

 

Saisonstart an der Deutschen Oper am Rhein:

 So. 28.08. – 19.00 Uhr: Großes Finale des NRW-Tags 2016 in Düsseldorf: Klassik Open Air mit Solisten der Deutschen Oper am Rhein und den Düsseldorfer Symphonikern auf dem Burgplatz (Eintritt frei)

Sa. 03.09. – 12.00 Uhr (Zählkarten ab 10.00 Uhr): Kostümverkauf im Produktionszentrum der Deutschen Oper am Rhein (Neuenhofstr. 55, Duisburg-Wanheimerort)

So. 11.09. – ab 13.00 Uhr: Tag des offenen Denkmals im Theater Duisburg – Abschlusskonzert mit Solisten der Deutschen Oper am Rhein und den Duisburger Philharmonikern um 18.00 Uhr (Eintritt frei)

Fr. 16.09. – 19.30 Uhr: Ballett am Rhein: Premiere für b.26 mit „Bournonville Divertissement“ von August Bournonville, „Dark Elegies“ von Antony Tudor und „One“ von Terence Kohler

So. 18.09. – 18.30 Uhr: „Carmen“ von Georges Bizet – Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

Do. 22.09. – 19.30 Uhr: „Globus Vocalis in concert” – das Vokalensemble im Foyer des Düsseldorfer Opernhauses

So. 02.10. – 18.30 Uhr: „L’elisir d’amore“ – Wiederaufnahme für den „Liebestrank“ im Theater Duisburg

Mo. 03.10. – 19.30 Uhr: Mozarts „Zauberflöte“ in der Kult-Inszenierung von Barrie Kosky – Wiederaufnahme im Opernhaus

Mi. 05.10. – 19.30 Uhr: Mozars „Le nozze di Figaro“ in der Inszenierung von Michael Hampe im Opernhaus Düsseldorf

Sa. 08.10. – 19.30 Uhr: Erste Opernpremiere der neuen Spielzeit: Verdis „Otello“ in der Inszenierung von Michael Thalheimer

 Das komplette Programm der Saison 2016/17 finden Sie im aktuellen Spielzeitheft:

ISSUU: http://issuu.com/deutscheoperamrhein/docs/spielzeit_2016-17

DOWNLOAD: http://www.operamrhein.de/de_DE/downloads

(ü. Pm.)

Otto Nicolais komisch-fantastische Oper feiert am 24. Juni Premiere im Opernhaus Düsseldorf

Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober feiern „Die lustigen Weiber von Windsor“ am Freitag, 24. Juni, um 19.30 Uhr als letzte Neuproduktion der aktuellen Spielzeit Premiere im Opernhaus Düsseldorf. Dietrich W. Hilsdorf inszeniert die komisch-fantastische Oper von Otto Nicolai zusammen mit Dieter Richter (Bühnenbild) und Renate Schmitzer (Kostüme), bevor dasselbe Team in der kommenden Spielzeit mit der Neuinszenierung von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ an der Deutschen Oper am Rhein beginnt.

Nicolais 1849 uraufgeführte Spieloper „Die lustigen Weiber von Windsor“ folgt Shakespeares gleichnamiger Komödie: Das Glück der Eheleute Fluth und Reich ist alles andere als ungetrübt. Als der heruntergekommene Ritter Sir John Falstaff den beiden Frauen den gleichen Liebesbrief schreibt, kommt ihnen das gerade recht: Sie wissen sich zu helfen und erteilen nicht nur Falstaff, sondern auch Frau Fluths eifersüchtigem Ehemann eine Lektion. Die Rache an Falstaff wird zum Ventil ihrer Unzufriedenheit, und in der Jagd auf den Außenseiter finden nicht nur die beiden Paare wieder zusam­men, sondern die gesamte Kleinstadt. Falstaff wird zur Projektionsfigur für alles, was die bürgerliche Ordnung bedroht, und zum Sündenbock für die eigenen Laster und Begierden. So versichert sich diese Gesellschaft ihrer – durchaus brüchigen – Stabilität und Ordnung.

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Dietrich W. Hilsdorf und sein Team versetzen „Die lustigen Weiber von Windsor“ in die Entstehungszeit der Oper, ins Spannungsfeld zwischen Biedermeier und Vormärz, in dem die Flucht in die Innerlichkeit auf die Revolutions­bewe­gungen von 1848 stieß. Die Menschen schaffen sich eine heile Welt zu Hause, weil gewisse Geschehnisse außerhalb der eigenen vier Wände sie verunsichern. Dieter Richters von den Bildwelten Caspar David Friedrichs inspirierte Bühne unterstreicht die dunkle Romantik von Otto Nicolais tragikomischer Spieloper.

Als Sir John Falstaff ist der auf den weltweit größten Opern­bühnen gefeierte Bass Hans-Peter König zu erleben, der wie alle anderen Solisten dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein angehört: Die „lustigen Weiber“ spielen Anke Krabbe (Frau Fluth) und Marta Márquez (Frau Reich), ihre Männer geben Richard Šveda (Herr Fluth) und Sami Luttinen (Herr Reich). Luiza Fatyol (Jungfer Anna Reich) stehen Florian Simson (Junker Spärlich), Daniel Djambazian (Dr. Cajus) und Ovidiu Purcel (Fenton) als Heiratskandidaten gegenüber. Als Küster tritt Peter Clös für den erkrankten Peter Nikolaus Kante auf.e lustigen Weiber von Windsor“ im Opernhaus Düsseldorf:

Fr 24.06. – 19.30 Uhr (Premiere)  |  So 26.06. – 18.30 Uhr  |  Sa 02.07. – 19.30 Uhr  |

Mi 06.07. – 19.30 Uhr  |  Sa 09.07. – 19.30 Uhr

Am 11. November 2016 folgt die Premiere in neuer Sängerbesetzung im Theater Duisburg.

 Dauer: ca. 3 Stunden, zwei Pausen.

Karten und weitere Informationen sind erhältlich im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211) und an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283.62 100) sowie online über www.operamrhein.de.

(ü. Pm. )

„Young Moves“ feiert Premiere im Theater Duisburg

Die letzte Ballettpremiere dieser Saison gehört dem choreographischen Nachwuchs des Balletts am Rhein. Mit „Young Moves – Plattform Choreographie Ballett am Rhein“ hat Martin Schläpfer ein neues Format geschaffen, das ambitionierten Tänzerinnen und Tänzern seiner Compagnie Raum gibt, eigene Choreographien zu erarbeiten und dem Publikum vorzustellen. Finanziell möglich ist das durch die großzügige Unterstützung der Ballettfreunde der Deutschen Oper am Rhein. Im Juli 2017 kommt eine Neuauflage von „Young Moves“ ins Düsseldorfer Opernhaus.

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Sechs Uraufführungen mit einer Aufführungsdauer von jeweils etwa 15 Minuten feiern am Samstag, 18. Juni, um 19.30 Uhr, Premiere im Theater Duisburg. Die Wahl der Themen, der Musik, der Ausstattung und der gesamten Umsetzung war den Nachwuchschoreographen selbst überlassen. Das Ergebnis ist ein extrem abwechslungsreiches Programm, das kurzgeschichtenartig pointiert durch die unterschiedlichsten Sujets und Gedankenkonstrukte führt. Inspiriert von Virginia Woolf und Katherine Mansfield lotet Alban Pinet in „Odnalro“ aus, was die Identität und das Selbst eines Menschen prägt. Wun Sze Chan nennt ihr Stück „It is passing by“ und spürt darin der Frage nach, wie durch Bewegung Interaktion und Verständigung entsteht. Aus ihrer eigenen Perspektive blickt Louisa Rachedi in „FIELDWORK: \ˈFĒLD-ˌWƏRK\“ auf eine besondere Spezies: die Städter. Boris Randzios „Mindrift“ befasst sich auf ganz andere Weise mit den Auswirkungen, die Kommunikation zwischen Individuen auslöst.

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Inspiration für ihr Ballett „Zahir“ fand So-Yeon Kim in der außergewöhnlichen Liebesgeschichte zwischen Gustav Klimt und Emilie Flöge und rückt damit historische Figuren in den Fokus ihrer tänzerischen Auseinandersetzung. Michael Foster schließlich widmet sich in „Rapture“ der Beziehung zwischen Individuen und Gruppen und ihren – oft unbewussten – Ritualen.

Vorstellungen im Theater Duisburg: So 18.06. – 19.30 Uhr (Premiere) | Sa 25.06. – 19.30 Uhr | Fr 01.07. – 19.30 Uhr

Karten und weitere Informationen im Opernshop Düsseldorf (0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (0203.283 62 100) und online unter www.operamrhein.de

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Louisa Rachedi: Fieldwork – Yuko Kato – © Foto: Gert Weigelt

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Boris Randzio: Mindrift – Virginia Segarra Vidal, Anne Marchand, Christine Jaroszewski – © Foto: Gert Weigelt