Kindertheater im Grugapark am letzten Ferienwochenende

Am letzten Wochenende der Sommerferien lockt das Kindertheater im Grugapark noch einmal kleine und große Theaterfans mit zwei Geschichten rund ums Reisen in den Theater- und Spielpavillon:

Das „Trotz-Alledem-Theater“ spielt am Samstag, 26. August, um 15 Uhr die Geschichte der beiden Freunde Tiger und Bär in „Oh wie schön ist Panama“. Beide leben glücklich und zufrieden in einem gemütlichen Haus am Fluss, bis der kleine Bär beim Angeln eine Kiste mit der Aufschrift „Pa-na-ma“ findet. Vom Fernweh gepackt machen sich die Freunde gemeinsam mit der Tiger-Ente auf eine abenteuerliche Reise nach Panama.

Am Sonntag, 27. August, um 15 Uhr gastiert das „Seifenblasentheater“ mit „Olifant fährt Eisenbahn“ im Grugapark: Olifant möchte gerne seine Oma besuchen, doch leider ist der Zug bereits abgefahren. Mit Hilfe des freundlichen Stationsvorstehers Christian wird eine Kiste zur Lokomotive, und eine Reise mit vielen Überraschungen startet.

Kindertheater im Grugapark am Wochenende mit Dornröschen und dem Froschkönig

Das wunderbare Märchen der Brüder Grimm steht am Samstag, 5. August, auf dem Programm im Theater- und Spielpavillon. In den Mittelpunkt des Stückes stellt das „Mimikry Figurentheater“ allerdings nicht Dornröschen, sondern ein traumhaftes Hochzeitskleid, an das die Schneiderin Frau Zwirn letzte Hand anlegt. Während sie näht und bügelt spielt sie die wundersame Geschichte vom jungen Dornröschen und das Kleid wird zum Schloss.

Ein weiteres witziges Märchen frei nach den Brüdern Grimm spielt das Mimikry Figurentheater am Sonntag, 6. August. Es ist die Geschichte vom Froschkönig, bei der sich alles in einem und um einen geheimnisvollen Brunnen abspielt.

Am Samstag, 5., und Sonntag, 6. August, jeweils um 15 Uhr im Theater- und Spielpavillon an der Ballspielwiese. Der Eintritt ist – bis auf den Parkeintritt – frei.

Studio-Bühne Essen: Drama, Wahnsinn, Kinderlachen – Theater Hautnah Spielzeit 2016/2017


Newsletter vom 07.03.2017

Liebes Publikum,

unser ‚Polterkrays Improtheater‘ kann es kaum noch erwarten: Am Samstag um 20 Uhr hebt die fröhliche Crew samt Publikum unter dem Motto „Up, Up and Away“ spontan und auf Zuruf der Gäste in die frische Frühlingsluft des Stegreiftheaters ab. Einige wenige „Bordkarten“ für dieses Vergnügen sind derzeit noch erhältlich. Und wer noch nicht „Die Kartoffelsuppe“, das überaus nahrhafte und unterhaltsame Theatererlebnis für Alle ab 6 von Marcel Cremer und Helga Schaus gesehen hat, der sollte sich sputen: Am Sonntag um 15 Uhr rührt Kerstin Plewa-Brodam als Köchin ‚Charlotte‘ zum letzten Mal die schmackhafte Suppe live auf der Bühne an. Und ganz nebenbei erzählt sie etwas über gute Ernährung und eine spannende Geschichte über Hunger und auch den Krieg. Karten für große und kleine Leckermäuler gibt es noch im Vorverkauf.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei uns!
Und hier unsere Vorstellungen für Sie im Überblick:

Die Polterkrays: Up, Up and Away

Die Polterkrays heben ab in den Frühling – spontan, improvisiert und ohne Grenzen!
Samstag, 11.03.2017, 20 Uhr – Nur noch wenige Restkarten!

Fünf Sekunden bleiben den Polterkrays, um Geschichten aus dem Nichts zu erfinden! Das Publikum liefert auf Zuruf die Ideen und die Polterkrays lassen damit augenblicklich die irrwitzigsten Szenen entstehen. In jeder Show ist alles möglich, denn das Publikum hält als Ideengeber die Polterkrays immer wieder neu auf Trab! Weiter zur Webseite »

Die Kartoffelsuppe

Ein nahrhaftes Theatererlebnis für Alle ab 6
von Marcel Cremer und Helga Schaus
Sonntag, 12.03.2017, 15 Uhr – Zum letzten Mal!

Man nehme: Eine dicke Zwiebel, eine Stange Lauch, einige Möhren, Sellerie und natürlich Kartoffeln, eine Schauspielerin und einen großen Topf, rühre kräftig um, lasse alles gut aufkochen und schmecke fein mit einer spannenden Geschichte ab! Weiter zur Webseite »

KartenAnfragen

Kartenanfragen sind jederzeit möglich auf www.studio-buehne-essen.de/karten sowie telefonisch unter 0201 / 55 46 01 (Mo – Fr von 14 – 17 Uhr) oder 0201 / 55 15 05 (Anrufbeantworter) und per E-Mail an info@studio-buehne-essen.de.



(ü. Pm.)

CDU-Fraktion: Land muss Kultur- und Theaterförderung deutlich anheben

Die CDU-Fraktion unterstützt die Forderungen des Städtetages Nordrhein-Westfalens als auch der Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die finanzielle Förderung des Landes NRW für die Kultur- und Theaterförderung anzuheben.

 Hierzu erklärt Barbara Rörig, stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion: „Das Land Nordrhein-Westfalen fördert Stadttheater wie in Essen in einem finanziell zu geringen Umfange. Während andere Bundesländer für die Stadttheater 25 bis 58 Prozent an Förderung übernehmen, beträgt der Betriebskostenzuschuss des Landes Nordrhein-Westfalens gerade einmal fünf Prozent. Die kulturelle Bedeutung von Stadttheatern, wie zum Beispiel des Essener Aalto-Theaters oder des Grillo-Theaters, reicht weit über unsere Stadtgrenzen hinaus. Dies sollte zukünftig stärker berücksichtigt werden. Denkbar sind hier Finanzierungsmodelle, die bereits in anderen Aufgabenfeldern von Land und Kommunen gemeinsam vereinbart und praktiziert werden. Beispielsweise wäre wie bei der Finanzierung von Offenen Ganztagsschulen oder beim Kinderbildungsgesetz eine jährliche Dynamisierung in Höhe eines festzulegenden Prozentsatzes denkbar. Eine ähnliche Unterfinanzierung haben wir bei der Kulturförderung zu verzeichnen. Der Bund fördert in Nordrhein-Westfalen Institutionen und Projekte von nationaler Bedeutung. Zuständig für Kultur ist aber in erster Linie das Land, welches in der Verantwortung steht, die Kommunen in einem auskömmlichen Maße zu unterstützen.“

(ü. Pm.)

Erfolgreiche Premiere des TaB-Theaters: „Zwei wie Bonny & Clyde“ brilliert auf der Billebrinkhöhe

Circa 100 Zuschauer waren am Freitag, den 18. November bei der Theaterpremiere im evangelischen Gemeindezentrum Forum Billebrinkhöhe.  Das TaB-Theater präsentierte „Zwei wie Bonny & Clyde … denn sie wissen nicht, wo sie sind!“

Die rasante Komödie um ein Ganoven-Pärchen, das mit einem Banküberfall das ganz große Geld machen will, nahm schnell Fahrt auf. Andrea Berndsen gab als Bonny die junge Naive und gab der Figur  Authentizität und Lebendigkeit. An ihrer Seite präsentierte Volker Brenne den machohaften Macher Manni alias Clyde, der sich für einen gewieften Kriminellen hält und scheinbar nur von seiner Partnerin Bonny ausgebremst wird. Bis zum überraschen­den Ende steuerten die beiden Titelfiguren von einer Katastrophe in die nächste. Beide Schauspieler beherrschten das schnelle Spiel und die aberwitzigen Wortgefechte und konnten so das Publikum mitreißen.

Weitere Aufführungs­termine sind für den 25. und 26. November, jeweils um 20.00 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum Forum Billebrinkhöhe, Billebrinkhöhe 72 in Essen geplant. Am 11. Februar 2017, 20.00 Uhr gastiert das TaB-Theater mit „Zwei wie Bonny & Clyde“ im Katakomben-Theater im Girardet Haus, Girardet Straße 2-38 in Essen. Die Eintrittskarten kosten 10 Euro (15 Euro im Katakomben Theater) pro Person und sind entweder an der Abendkasse, über www.tab-theater.net oder unter 02 01/45 31 44 30 zu erhalten.

(ü. Pm.)

Oberhausen: Neue Aufführung von „Der nackte Wahnsinn“ von Michael Frayn

Am Freitag, den 22. April 2016, zeigt das Theater Oberhausen um 19.30 Uhr wieder eine Aufführung von Der nackte Wahnsinn von Michael Frayn in der Regie von Sarantos Zervoulakos:

„Von hinten war es komischer als von vorne“, stellt Michael Frayn eines Tages fest, als er von der Seitenbühne aus die Aufführung eines seiner Stücke sieht. Inspiriert von diesem Erlebnis kommt ihm eine geniale Idee. Wie wäre es, ein Theaterstück über die faszinierende Welt der Hinterbühne zu schreiben? Warum dem Zuschauer nicht einmal zeigen, was er sonst nie zu sehen bekommt? Das Resultat ist Der nackte Wahnsinn, eine schrille, turbulente Farce über die Welt des Theaters und den verzweifelt komischen Versuch des Menschen, den schönen Schein um jeden Preis aufrecht zu erhalten.

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Frayns Konstruktionsprinzip ist einfach und genial: Im ersten Akt von Der nackte Wahnsinn wird die Generalprobe des Stückes Nackte Tatsachen gezeigt, einer dubiosen Komödie, in der ein Teller Sardinen, ein Scheich, eine hocherotische Steuerfahnderin und ein Badezimmerläufer von zentraler aber nicht wirklich logisch entschlüsselbarer Bedeutung sind. Die Generalprobe muss immer wieder unterbrochen werden, denn nichts klappt: Auftritts-Türen klemmen, Requisiten liegen am falschen Platz, Schauspieler haben Textaussetzer oder stellen die Sinnfrage, was den Regisseur an den Rand des Wahnsinns treibt. Verständlich, denn er hat nicht nur die Regieassistentin, sondern auch eine der Schauspielerinnen geschwängert. Obwohl sich alle ständig mit Schätzchen anreden, ist das Probenklima unter den Schauspielern äußerst angespannt. Jeder hat sein Psychowehwehchen und alle wollen nur eins: groß rauskommen.

 

Im zweiten Akt, der einige Wochen später spielt, wechselt Frayn die Zuschauerperspektive. Jetzt sehen wir eine Vorstellung von Nackte Tatsachen von der Hinterbühne aus. Der Psychokrieg im Ensemble ist inzwischen eskaliert: Handgreiflichkeiten und gezielte Sabotageaktionen unter den Schauspielern verstärken die Text-Hänger und technischen Pannen. Doch alle machen verzweifelt weiter, schließlich gilt: „The show must go on!“ Und so wird improvisiert, was das Zeug hält, um die Pannen irgendwie zu vertuschen.

 

Im dritten Akt schließlich zeigt Frayn die Vorstellung wieder von vorne. Es ist die Derniére von Nackte Tatsachen in irgendeinem Provinzkaff Wochen später. Zwar geht immer noch alles schief, aber von den stark lädierten Schauspielern hat keiner mehr die Kraft zum entscheidenden Rettungsschlag. Jeder sehnt sich nur noch danach, dass endlich, endlich das Ende dieses Debakels kommt, doch selbst der Schlussapplaus geht schief: Der Vorhang klemmt.

 

Michael Frayns Der nackte Wahnsinn wurde 1983 uraufgeführt und anschließend zum viel gespielten Welterfolg. In Oberhausen wurde Der nackte Wahnsinn von Regisseur Sarantos Zervoulakos inszeniert, der sich mit Bezahlt wird nicht! bereits als Komödienspezialist etabliert hat.

Aufführung von „Der nackte Wahnsinn“ von Michael Frayn am Freitag, den 22. April 2016, um 19.30 Uhr im Großen Haus

Fotos der Aufführung: Birgit Hupfeld

 

„Grimmige“ Lust auf Märchen oder Können Prinzen küssen???

Wie spannend die Märchen der Brüder Grimm für Erwachsene und Jugendliche sind, zeigt die Theater-Company München am Freitag, 22. April, um 20 Uhr, in der Zentralbibliothek. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Der Schauspieler Hubert Reichmann von der Theater-Company München erzählt, spielt und entdeckt gemeinsam mit seinem Publikum die Märchen der Brüder Grimm.

Der Abend wird zu einer turbulenten Entdeckungstour durch die Märchen – ohne mystische Verzauberung, Psychologisierung oder Parodie. Dabei werden immer die Geschichten und ihre Erzähler beim Wort genommen, mit der Lust am Hinterfragen und Entdecken, dem eigenen Erleben und den Erfahrungen der Anderen. Und dies immer im Zusammenspiel-Dialog mit dem Publikum.

Das Ziel der Brüder Grimm, mit ihren Märchenerzählungen Erwachsene zu unterhalten, zu amüsieren und zu gruseln erreicht Hubert Reichmann mit seinem neuen Abend-Programm – auf dass alles zu einem „guten Ende“ führe …

(ü. Pm.)

Partnerschulen aus Australien, Südafrika und Polen zu Gast – Folkwang Shakespeare-Festival 2016 vom 6. bis 16. April

Im 400. Todesjahr von William Shakespeare veranstaltet die Folkwang Universität der Künste das internationale Shakespeare-Festival erstmals mit Gästen aus drei Kontinenten. 49 Schauspielstudierende aus Australien, Südafrika, Polen und Deutschland setzen sich vom 6. bis 16. April mit Shakespeare auseinander.

Gezeigt werden dabei vier jeweils national erarbeitete Produktionen von „Viel Lärm um nichts“ sowie eine gemeinsame und vor Ort entwickelte internationale Version dieses Stückes. „Shakespeare spielt auf der ganzen Welt eine zentrale Rolle, seine Stücke sind Pflichtliteratur für alle Schauspielstudierenden. Nicht zuletzt, weil es darin immer um das Theater als solches geht und junge DarstellerInnen die Chance bekommen, im Spielen viel über den eigenen Beruf zu erfahren. Egal ob sie aus Melbourne kommen oder aus Essen.“ So Hanns-Dietrich Schmidt, Leiter des Festivals und Folkwang Prorektor für Internationales und Veranstaltungen. Aktuell bereiten die beteiligten Partnerschulen der University of Melbourne, Australien, der Durban University of Technology, Südafrika, der Staatlichen Theaterakademie PWST Kraków und Studierende der Folkwang Universität der Künste ihre nationalen Produktionen von „Viel Lärm um nichts“ in der eigenen Heimat vor. Dabei sind sie frei in der Herangehensweise und Umsetzung. Dies führt zu einem spannenden Austausch im Rahmen des Festivals an Folkwang, wenn alle Beteiligten zum ersten Mal die Inszenierungen der PartnerInnen sehen. Das internationale Folkwang Shakespeare-Festival steht in dieser Tradition des interkulturellen Austauschs über Landesgrenzen hinweg. Diversität und Reflexion der unterschiedlichen künstlerischen und kulturellen Positionen führen zu einem spannenden Diskurs, der in der gemeinsamen internationalen Produktion aller Schulen mündet. 49 DarstellerInnen zeigen zum Abschluss des Festivals 2016 am 15. und 16. April: Shakespeare lebt auf der ganzen Welt, vielleicht aktueller denn je. Prof. Hanns-Dietrich Schmidt: „Das Wichtigste bei diesem Festival – für die TeilnehmerInnen wie auch das Publikum – ist die Begegnung mit dem Anderen und der Vielfalt. Die künstlerische Auseinandersetzung mit Theater in verschiedenen Regionen dieser Welt. Wir sind alle sehr gespannt, wie die jungen DarstellerInnen der verschiedenen Kulturen sich diesem abgründig verwirrenden Spiel um Sprache und Kommunikation, Rollenverhalten und Voyeurismus nähern.“ Alle Vorstellungen finden statt in der Neuen Aula am Campus Essen-Werden. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Bereits um 18.45 Uhr wird zu allen Terminen eine Einführung in deutscher Sprache im Kammermusiksaal angeboten. Karten zum Preis von 5 Euro (ermäßigt 3 Euro) gibt es über die Folkwang Kartenhotline 0201_4903-231 sowie per Mail unter karten@folkwang-uni.de und an der Abendkasse. Nähere Infos zum Internationalen Shakespeare Festival 2016, z. B. Interviews mit Mitwirkenden der verschiedenen Schulen, unter www.folkwang-uni.de/shakespeare-festival. Alle Vorstellungen: MI_06.04., DO_07.04 und FR_08.04, jeweils 19.30 Uhr _Folkwang Universität der Künste, Deutschland _Regie: Simina German _in deutscher Sprache SA_09.04., 19.30 Uhr _Staatliche Theaterakademie PWST Kraków/Krakau, Polen _Regie: Brian Michaels _in polnischer Sprache SO_10.04., 19.30 Uhr _Durban University of Technology, Südafrika _Regie: Deborah Arlene Lütge _in englischer Sprache MO_11.04., 19.30 Uhr _University of Melbourne, Australien _Regie: Tony Smith _in englischer Sprache FR_15.04. und SA 16.04., 19.30 Uhr _Internationale Produktion _Regie: Simina German, Deborah Arlene Lütge, Brian Michaels & Tony Smith _mehrsprachige Aufführung Einführungen jeweils um 18.45 Uhr im Kammermusiksaal.

(ü. Pm.)

Familienmusical: „Die Märchenwelt zur Kur bestellt“

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit verwandelt sich die Bühne des Aalto-Theaters in eine völlig verrückte Märchenwelt: Am Freitag, 8. Januar 2016, um 18 Uhr steht das temporeiche Familienmusical „Die Märchenwelt zur Kur bestellt“ auf dem Programm. Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene dürfen sich noch einmal auf ein großes Bühnenspektakel freuen, in dem nicht nur das an einer Apfelallergie leidende Schneewittchen reif für die Kur ist. Die Froschprinzessin will ihren Frosch nicht mehr an die Wand klatschen, Aschenputtel läuft am liebsten barfuß. Und auch die „Märchenmänner“ sind nicht mehr das, was sie mal waren: Rumpelstilzchen verzichtet freiwillig auf das Kind der Königin, das tapfere Schneiderlein ist überhaupt nicht furchteinflößend und der Kaiser ohne Kleider prägt den neusten Modetrend. Doch dafür gibt es ja das „Kurhotel Grimm“ – hier werden alle Märchenversager wieder einsatzfähig gemacht. Das spielfreudige Gesangsensemble mit Henrik Wager, Tim Hüning, Frank Winkels, Jana Stelley, Christina Clark und Marie-Helen Joël lassen die verdrehte Märchenwelt lebendig werden. Unter der Leitung von Heribert Feckler sorgt das United Rock Orchestra für die stimmungsvolle musikalische Begleitung.

Karten und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.theater-essen.de.

Preise: €10,00 bis 14,30 (ermäßigt € 5,00 bis 7,50)

Szenenfoto: Saad Hamza.

(ü. Pm.)

Hänsel und Gretel – Ein Singspiel für Kinder

Studierende der Musikpädagogik und –wissenschaft laden Kinder und Schulklassen für den 12. und 13. Januar in das Pina Bausch Theater ein.

Folkwang Studierende der Musikpädagogik und Musikwissenschaft bringen die Singspielfassung von Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel am 12. und 13. Januar um 11.00 Uhr auf die Bühne des Pina Bausch Theaters am Campus Essen-Werden. Eingeladen sind Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren sowie Schulklassen. Entstanden ist das Projekt um das Leitungsteam Birgit Busse (7. Semester, Bachelor Gesangspädagogik), Stefan Kaminski (5. Semester, Gesangspädagogik) und Nathalie Thomann (3. Semester, Master Musikwissenschaft) aus Eigeninitiative der Studierenden. Die musikalische Leitung liegt bei Dirigent Juliano Suzuki (a. G.). Der Eintritt ist frei, um vorherige Anmeldung unter karten@folkwang-uni.de wird gebeten. Ziel der insgesamt 26 beteiligten Studierenden ist es, Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren für das Musiktheater zu begeistern. „Als Studierende pädagogischer und wissenschaftlicher Studiengänge ist es uns ein Anliegen, ein Projekt ins Leben zu rufen, in dem wir unsere Studieninhalte künstlerisch und darstellerisch an die Schülerinnen und Schüler vermitteln können. Folkwang bietet uns dafür die ideale Infrastruktur.“, so Projektleiterin Birgit Busse. Mit einer eigenen Unterrichtsreihe wird der Opernbesuch begleitet. Neben allgemeinen Informationen zu Entstehung und Entwicklung der Oper, stehen im Januar z.B. auch Unterrichtsbesuche der Projektbeteiligten auf dem Lehrplan. Sie stellen den Schulklassen ihre Aufgaben bei der Opernproduktion vor: Was macht ein|e GeneralmusikdirektorIn, wofür ist der|die IntendantIn, BühnenbildnerIn, DramaturgIn verantwortlich? Auch die Inszenierung des Singspiels ist ganz auf die SchülerInnen zugeschnitten. So basiert die Gestaltung des Bühnenraums mit Kostümen, Bühnenelementen und Requisiten auf dem Malstil von Kinderzeichnungen. Und auch das Programmheft ist Teil des pädagogischen Konzeptes. Die Kinder werden mit Aufgaben und Experimenten dazu eingeladen, die erlangten Kenntnisse aus den Unterrichtseinheiten sowie ihre Erfahrungen aus dem Vorstellungsbesuch spielerisch zusammenzufassen. Die Vorstellungen von Hänsel und Gretel finden am 12. und 13. Januar, Dienstag und Mittwoch, um 11.00 Uhr vormittags im Pina Bausch Theater statt. Der Eintritt ist frei. Schulklassen sind herzlich willkommen. Um Anmeldung vorab wird unbedingt gebeten unter karten@folkwang-uni.de.

Titelbild: Titus Härich

(ü. Pm.)

50. Jahrestags der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel und der Städtepartnerschaft zwischen Essen und Tel Aviv

Anlässlich des 50. Jahrestags der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel und der Städtepartnerschaft zwischen Essen und Tel Aviv bietet die Studio-Bühne Essen unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Kufen jungen Akteuren aus Essen im Alter von 16 bis 20 Jahren und Ensemblemitgliedern des Yoram Loewenstein Performing Arts Studio aus Tel Aviv mit einem interkulturellen Theatercamp im STUDIO an der Korumhöhe vom 9. bis 16. November 2015 eine besondere Gelegenheit der Begegnung und Verständigung.

http://www.studio-buehne-essen.de/let-me-tell-your-story/

Im Rahmen dieses Theatercamps präsentieren die Gäste aus Tel Aviv am

Mittwoch, den 11. November 2015 um 20:00 Uhr

in Anwesenheit von Oberbürgermeister Thomas Kufen im STUDIO an der Korumhöhe 11, Essen-Kray, ihre Eigenproduktion DEAD END, die einen seltenen Blick in die Welt von Jugendlichen aus dem Hatikva-Viertel von Tel Aviv gewährt. Das anschließende Publikumsgespräch mit Yoram Loewenstein, dem Gründer des Theaterinstitutes, bietet Gelegenheit mehr über die außergewöhnliche Schauspielakademie in Tel Aviv zu erfahren.

http://www.studio-buehne-essen.de/produktion/dead-end/

Pädagogischer Kern des Theatercamps ist ein dreitägiger Theaterworkshop, in dem sich 16 junge TeilnehmerInnen aus Essen und Tel Aviv gemeinsam auf eine szenische Spurensuche begeben und den Fragen nachgehen: Wie leben junge Menschen in Tel Aviv? Was ist ähnlich oder ganz anders als in unserer Lebenswelt in Essen? Ihre Entdeckungen präsentieren sie unter dem Titel LET ME TELL YOUR STORY! als Szenencollage in einer öffentlichen Werkschau am

Donnerstag, den 12. November 2015 um 20:00 Uhr

im STUDIO, Korumhöhe 11, Essen-Kray. Anschließend: Moderiertes Publikumsgespräch mit Akteuren und Leitern des Workshops.

http://www.studio-buehne-essen.de/produktion/let-me-tell-your-story-3/

Für beide Termine gibt es (nur noch) wenige Restkarten. Voranmeldungen sind erforderlich (bis 09.11.2015) unter   info@studio-buehne-essen.de

Das „Interkulturelle Theatercamp Essen – Tel Aviv 2015“ wird gefördert durch die Stadt Essen, aus Mitteln des Innovationshaushaltes zum Ausbau der interkulturellen Orientierung in der Stadt Essen. Kooperationspartner sind die Stabsstelle Internationale Beziehungen der Stadt Essen

(ü. Pm. Kulturbüro Stadt Essen)