Ist die Messe Essen wirklich auf einem guten Weg?

Messe Essens Geschäftsführer Oliver P. Kuhrt fürchtet wohl kritische Fragen. Oder wie soll man sich erklären, dass die Messe Essen Presseanfragen beiläufig mal unbeantwortet lässt? Wie bekannt, wurde der Ausbau der Essener Messe durch einen Bürgerentscheid nicht unerheblich beschränkt. Gründe dazu gab es viele und die leuchteten dem Bürger derzeit mehr ein, als das von Wirtschaft und Mehrheitsparteien getragene Mantra der Wachstumsnotwendigkeit. Daneben war ein geplanter Eingriff in den benachbarten Grugapark für viele Essener unerwünscht.

Mittlerweilen kocht Geschäftsführer Kuhrt auf einer kleineren Flamme und trägt die Bürde, die Wirtschaftlichkeit des Messebetriebes langfristig zu rechtfertigen. Da sollen schöne Bilder, bereits von einer Feier anläßlich der Fertigstellung eines Bauabschnittes, mit ausschließlich geladenen Gästen das Stimmungsbarometer günstig halten, insbesondere, wenn Teile der Lokalpresse seitenweise diese schönen Bilder der Begegnung unter Freunden wohlwollend transportiert. Initiatoren der damaligen Bürgerinitiative waren wohl nicht geladen, wenn man die Partei der Grünen, die ja im Aufsichtsrat ohnehin vertreten ist, mal ausnimmt. Die Grünen hatten sich damals der Bürgerinitiative angeschlossen.

Grund genug, das Gespräch mit der Geschäftsführung der Messe zu suchen und öffentlich interessierende Fragen zur weiteren Entwicklung zu stellen. Bloße PR-Meldungen der Messe reichen dem kritischen Bürger da nicht, denn wer zahlt, sollte wohl auch über seine Medien Fragen stellen dürfen. Im Falle der Essener Messe Fehlanzeige. Ist man noch zu sehr mit dem Wundenlecken nach der damaligen Niederlage beschäftigt, oder glaubt man nichts frei der Öffentlichkeit zukommen zu lassen und nur strukturiertes PR-Management betreiben zu können?

Wir haben am 29. 11. 2017 der Presseabteilung der Messe eine detailierte Presseanfrage zukommen lassen, die bis zum heutigen Tag unbeantwortet ist. Telefonische Rückfragen werden nicht beantwortet. Weder das Bereitstellen von Fotos des neuen Bauabschnitts, noch die Bitte um ein Interview mit Geschäftsführer Kuhrt waren möglich. Gezielte Fragen nach dem Teilnehmerauslesemodus der geschlossenen Veranstaltung stehen ebenso im Raume. Hofft man, Fragen ignorieren zu können, zumal gerade Messebetrieb herrscht? Herr Kuhrt darf sicher sein, dass wir dran bleiben und seine Geschäftsführung kritisch begleiten.

Aufsichtsratsposten gibt es bei der Messe Essen natürlich reichlich, vom Oberbürgermeister über einen Stadtdirektor a.D. , dem Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer und einer Schar von Ratsherren und einer Ratsfrau ist personell ein ganzer Stab für die „Aufsicht“ über das Projekt Messe aufgestellt.

Letzlich sollte es auch die Aufgabe eines funktionierenden Aufsichtsrates sein, Transparenz und Presserechte zu garantieren, denn die Kosten für Essens Messe belaufen sich auch weiterhin im Millionenrahmen:

2015 18.394.365 Euro

2016 4.126.053 Euro

2017 12.210.000 Euro

2018 12.324.000 Euro

2019 21.766.000 Euro

2020 13.500.000 Euro

2017 fortfolgend sind natürlich Planungsansätze und im Haushaltssanierungsplan beschrieben.

Wie denken Essener Bürger über das Zuschußprojekt Messe, wie zufrieden sind die damaligen Initiatoren des Bürgerentscheids? Sie werden hier zu Wort kommen, ebenso wie die Politik. Anfang 2018 startet auf essenruhr.de eine Serie zur Messe Essen. Vielleicht hat die Redaktion ja zuvor noch Gelegenheit mit Herrn Kuhrt ins Gespräch zu kommen. Ignoranz steht einem hochsubventionieren Betrieb nicht zu Gesicht. Erfolgreiches Marketing dürfte da wohl auch anders gehen. Natürlich freuen wir uns auch auf die Zuschriften von Ihnen, liebe Leser,  zum Thema Messe, die wir ebenfalls veröffentlichen werden.

(stk.)

 

„Messe der Behörden“ im 2. Jahr zu Gast im Essener Rathaus

Wenn von Arbeitsplätzen bei Behörden die Rede ist, weckt dies bei vielen noch immer die Assoziation der „verstaubten Amtsstuben“. Bei der 2. Messe der Behörden am Dienstag (27.6.) im Foyer des Essener Rathauses konnten Interessierte feststellen, wie attraktiv und modern Ausbildung, Studium und Beruf im öffentlichen Dienst tatsächlich sind. Insgesamt stellten 18 Behörden ihre Angebote vor.

Die Messe war mit über 600 Besucherinnen und Besuchern sogar noch erfolgreicher als im letzten Jahr, als knapp 550 Interessierte kamen.

Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnete die Messe, auf der sich auch die Stadt Essen als zukünftiger Arbeitgeber präsentierte: „Was Ausbildung und Beruf angeht, sind wir bei der Stadt auf dem neuesten Stand“. Die Stadtverwaltung Essen biete ihren Beschäftigten vielseitige, interessante und anspruchsvolle Aufgaben. „Bei allen unseren Ausbildungs- und Studienplätzen legen wir viel Wert auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung“, so das Stadtoberhaupt.

Die Stadt Essen stellte ihre zahlreichen Angebote für Ausbildung und Studium an mehreren Ständen vor. Insgesamt bildet die Stadt Essen in 20 Berufen aus und bietet zehn verschiedene Bachelor-Studiengänge an. Seit 2015 haben zusätzlich auch Quereinsteigern mit Berufserfahrung und/oder Studienerfahrung die Möglichkeit, auf drei Wegen mit einem verkürzten Einstieg in den Verwaltungsdienst zu kommen.

Auch das JobCenter Essen war mit einem Stand vertreten und lud 160 Kunden ein, sich über die verschiedenen Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Um die Jugendlichen auf der Messe zu beraten und zu betreuen waren zwei Arbeitsvermittler und eine Teamleiterin des JobCenters auf der Messe vor Ort.

Folgende Behörden haben ihre Angebote vorgestellt:

  • Bezirksregierung Düsseldorf,
  • Bundesagentur für Arbeit,
  • Bundeswehr,
  • Finanzamt NRW,
  • Information und Technik NRW,
  • Justizbehörden Essen,
  • Justizvollzugsanstalt Essen,
  • Knappschaft Bahn See,
  • Landesamt für Besoldung und Versorgung NRW,
  • Landessozialgericht NRW,
  • Polizei NRW,
  • Regionalverband Ruhr,
  • Stadt Essen,
  • Zoll.

Foto: Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnet die 2. Messe der Behörden für Ausbildung, Studium und Beruf im Rathausfoyer. Foto: Peter Prengel

68. Deutscher Anwaltstags vom 24. bis 26. Mai 2017 in Essen

Unter dem Motto: Innovationen und Legal Tech findet vom 24. bis 26. Mai 2017  im Congress Center Essen (Messe Essen West, Norbertstr. 2, 45131 Essen) der 68. Deutsche Anwaltstag statt. Er steht unter dem Motto „Innovationen und Legal Tech“.

1.1 Legal Tech – Entwicklung des Rechtsmarktes

Ein Thema ist die Digitalisierung des Rechtsmarktes mit all seinen Auswirkungen. So halten beispielsweise der Rechtsrat per Internet, die Software für Vertragsgestaltung oder Programme zur Lösung rechtlicher Fälle Einzug in den juristischen Alltag. Der Zugang zum Recht wird auf der einen Seite vereinfacht. Diese Entwicklungen stellen aber sowohl Verbraucher als auch die Anwaltschaft vor neue Herausforderungen. Dies möchten wir mit Ihnen besprechen.

1.2 Sogenannte Terrorbekämpfung

Die zunehmende Digitalisierung auf der anderen Seite führt natürlich zu der Frage nach dem Schutz digitaler Daten. Insbesondere der informationellen Selbstbestimmung. Die in jüngerer Vergangenheit beschlossenen Gesetze im Bereich der Inneren Sicherheit zeigen aber weg vom Datenschutz und dem Schutz der informationellen Selbstbestimmung.

Weiterhin sind elektronischer Personalausweis oder auch die Wohnungskriminalität Themen.

Bei der Eröffnung wird neben dem DAV-Präsidenten wird auch der Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas ebenso sprechen wie der Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen Thomas Kutschaty.

Festvortrag:

„Wie die anwaltliche Beratung die digitale Transformation der Industrie unterstützen kann“,

Prof. Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie

Prof. Dieter Kempf ist erst seit diesem Jahr Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie. Zuvor war er Präsident des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) und ist daher prädestiniert, zu diesem Thema zu sprechen. Die digitale Transformation betrifft alle Bereiche.

  1. Schwerpunktthema: Let´s talk about Tech

Freitag, 26. Mai 2017, 9.30 bis 11.00 Uhr, Saal Europa (Messe West)

Bei dem Schwerpunktthema zeigen Experten in kurzen Präsentationen Projekte, Perspektiven und Visionen auf.

Namhafte Experten aus dem In- und Ausland beleuchten die Themen Big data, Künstliche Intelligenz, IT in juristischen Projekten, Legal Tech und Pro Bono-Arbeit. Dabei geht es beispielsweise um folgende Fragen: Wie kann Legal Tech dem Mandanten dienen? Wo kann es ressourcensparendes Arbeiten ermöglichen? Und wie weit ist die aktuelle Forschung auf dem Gebiet der Artificial Intelligence? Wie regulieren wir dieses neue hochtechnische Umfeld?

Swen Walentowski

Allgemeines

Daneben gibt es noch viel Rechtspolitisches in einzelnen Veranstaltungen. Ob zum gläsernen Flüchtling oder den Gefahren des internationalen Terrorismus für den Rechtsstaat.

Auf dem StartupCorner in der begleitenden Messe „AdvoTec“ präsentieren sich verschiedene Startups aus dem Bereich Legal Tech. Alle können sich unmittelbar ein Bild davon machen, was „fragrobin.de“, „jurato.de“ und Co bereits anbieten und woran sie noch arbeiten. Hier arbeiten wir in Zusammenarbeit mit dem gerade gegründeten Verband European Legal Technology Association (ELTA).

Übersicht über das Programm:

Alle Informationen unter www.anwaltstag.de.

Oder auch als App:

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Essener GRÜNE fordern vor RWE-Hauptversammlung zügigen Kohleausstieg

Vor der am Donnerstag in der Grugahalle stattfinden RWE-Hauptversammlung fordern die Essener GRÜNEN einen zügigen Ausstieg aus der Kohleverstromung. Vorstandssprecher Kai Gehring erklärt: „RWE ist einer der größten CO2-Emitenten in Europa. Besonders die Verstromung von Braunkohle schädigt das Klima massiv und zeigt sich zudem als zunehmend unrentabel. Selbst die vermeintliche Ökostromtochter ‚Innogy‘ vertreibt zur Hälfte Kohle- und Atomstrom.
Wenn die Klimakrise abgewendet werden soll, dann muss das fossile Zeitalter enden. Daran sollten auch Banken, Fonds, Versicherungen und Privatanleger*innen mitwirken und statt in die Vergangenheit, in die Zukunft investieren. Gerade in Essen als Energiemetropole muss das Thema Divestment in den Mittelpunkt gerückt werden, auch vor dem Hintergrund von 19 Millionen RWE-Aktien in Stadtbesitz.“
Aus diesem Grund unterstützen die Essener GRÜNEN die Aktion „Zeig RWE die Rote Karte“, bei der kritische Aktionäre, Fossil Free Essen und andere Umweltverbände am Donnerstag ab 8.00 Uhr ein rotes Band an der Grugahalle bilden wollen.

(ü. Pm.)

Ist in Afghanistan Entwicklung möglich? – Ein Gespräch mit Prof. Dr. Abdul Rahman Ashraf

Das erste Deutsch-Afghanische Wirtschaftsforum, dass vom 9. – 11. Februar in der Essener Messe stattfand, bot uns die Möglichkeit in einem Gespräch mit Prof. Abdul Rahman Asraf, einem ausgewiesenen Kenner und Repräsentanten seines Landes die Entwicklungschancen Afghanistans zu erörtern.

Prof. Dr. Dipl. Geol. Abdul Rahman Ashraf


Der Wissenstransfer und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Afghanistan standen im Mittelpunkt der Konferenz in Essen. Themenschwerpunkte waren die Bereiche Energie, Bergbau und Bildung.  Das Deutsch-Afghanische Wirtschaftsforum, welches anlässlich der internationalen Energiemesse E-world energy & water stattfandt, ist das Erste dieser Art in Deutschland. Auf Initiative der Deutsch-Afghanischen Gesellschaft (DAGeV) war eine hochrangige Wirtschaftsdelegation aus Afghanistan für drei Tage in die Ruhrstadt eingeladen. Zur Delegation gehörten Vertreter der größten Wirtschaftsverbände und bedeutendsten Unternehmen des Landes. Auf der Konferenz präsentierten deutsche Unternehmen aus den Bereichen Bergbau und Energie, Wissenschaftler gaben einen Überblick zum Ressourcenreichtum Afghanistans. Studien aus dem Jahr 2010 gehen davon aus, dass Afghanistan über Bodenschätze im Wert von mehr als eine Billion US-Dollar verfügt. Die afghanische Regierung vermutet in 27 identifizierten Lagerstätten laut US-Studien sogar abbaufähige Mineralien im Wert von drei Billionen US-Dollar. Insbesondere die Sicherheitslage bleibt nach wie vor ein Hauptthema. In Kooperationen mit deutschen Unternehmen stehen besonders Know-How-Partnerschaften zum Aufbau der Infrastruktur Afghanistans im Mittelpunkt der Konferenz. Im Bereich der Bildung erläuterten z.B. deutsche Bildungsträger ihre Erfahrungen in der Berufsausbildung und bei berufsbegleitenden Studiengängen. An der Konferenz nahmen auch Vertreter deutscher Regierungsorganisationen teil.

Hintergrund:
Das Deutsch-Afghanische WirtschaftsForum ist die erste Wirtschaftsveranstaltung dieser Art in der Bundesrepublik Deutschland. Veranstalter ist die Deutsch-Afghanische Gesellschaft (DAGeV) in Zusammenarbeit mit der Afghanistan Chambers of Commerce and Industries (ACCI). Themenschwerpunkte des WirtschaftsForums sind die Bereiche Energie, Bergbau und Bildung. Ziel des WirtschaftsForums ist es, konkrete bilaterale Wirtschaftsbeziehungen zwischen deutschen und afghanischen Organisationen zu ermöglichen.

Deutsch-Afghanische Gesellschaft

Die DAGeV ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit Sitz in Essen und Kabul. Der Wirtschaftsrat der DAGeV hat seinen Sitz in Berlin. Die DAGeV besteht aus Mitgliedern, die sich auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene persönlich einsetzen wollen. Hochkarätige Fachleute bilden den ThinkTank, das intellektuelle Fundament der Gesellschaft. Der Aufgabenschwerpunkt der Gesellschaft liegt auf der Entwicklung neuer und den Ausbau bestehender bilateraler Beziehungen zwischen Deutschland und Afghanistan. Zu den primären Zielen zählt die Förderung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Ländern.

Afghanistan Chambers of Commerce and Industries

Die Afghanistan Chambers of Commerce and Industries (ACCI) ist der größte Wirtschaftsverband Afghanistans mit 27 Regionalorganisationen und mehr als 62.000 Mitgliedern. Sie vertritt das Gesamtinteresse ihrer Mitglieder gegenüber Politik und Öffentlichkeit innerhalb Afghanistans.

(ü. Pm. Deutsch-Afghanische Gesellschaft e.V. )

zur Person: Prof. Dr. Abdul Rahman Ashraf wurde 1944 in Kabul, Afghanistan, in eine wohlhabende Familie mit verwandtschaftlichen Beziehungen zur Königsfamilie geboren. Im Jahr 1968 kam er mit Hilfe eines Stipendiums nach Bonn, wo er Geologie studierte. Nach seiner Promotion im Jahre 1978 wollte er eigentlich in sein Heimatland zurückkehren – der Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan verhinderte dies jedoch. Als erster Afghane erhielt Ashraf politisches Asyl in Deutschland, er nahm die deutsche Staatsangehörigkeit an und wurde Mitglied der CDU. Ab 1991 lehrte und forschte er an der Universität Tübingen. Abdul Rahman Ashraf erhielt das Große Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland.  2004 ließ er sich von der Universität Tübingen beurlauben, um beim Aufbau Afghanistans mitzuhelfen. Ashraf übernahm verschiedene Funktionen in seiner Heimat: So war er für 18 Monate Rektor der Universität Kabul und als Berater des Präsidenten Hamid Karzai in Bergbau- und Energiefragen tätig. Mit der Übergabe seines Beglaubigungsschreibens an den Bundespräsidenten Christian Wulff am 13. Dezember 2010 ist Abdul Rahman Ashraf Botschafter und außerordentlicher Vertreter der Islamischen Republik Afghanistan.

Abdul Rahman Ashraf (* 2. Juli 1944 in Kabul[1], Afghanistan) ist ein deutsch-afghanischer Geologe und ehemaliger Hochschullehrer. Seit dem 26. November 2010 ist er Botschafter und außerordentlicher Vertreter der Islamischen Republik Afghanistan in Berlin.[2]

Abdul Rahman Ashraf besuchte von 1949 bis 1962 das französischsprachige Lyceé Isteqlal in Kabul und schloss seine Schulbildung mit dem Diplome de l’Enseignement Secondaire Francais ab. Von 1963 bis 1966 folgte ein Studium der Geologie an der Universität Kabul, das er mit einem Bachelor erfolgreich beendete. Anschließend arbeitete er als Dozent am dortigen Institut für Geologie. Im Wintersemester 1968 nahm Ashraf weiterführende Studien an der Universität Bonn auf. Zuvor hatte er einen Deutsch-Sprachkurs am Goethe-Institut in Prien am Chiemsee absolviert. Im Juni 1972 beendete er das Geologie-Studium mit einer Diplomarbeit über die südwestliche Eifel und das rheinische Schiefergebirge.

Es folgten promotionsvorbereitende Geländearbeiten in Afghanistan. Parallel unterrichtete Ashraf von Juni 1972 bis April 1973 als Dozent am Geologischen Institut der Universität Kabul. Sein Promotionsstudium begann Ashraf im April 1973. Im Dezember 1976 verlieh ihm die Universität Bonn für seine Promotionsarbeit, die er mit summa cum laude abschloss, den Doktor der Naturwissenschaften (Dr.rer.nat.). Als 1978 die kommunistische Demokratische Volkspartei Afghanistans (DVPA) durch einen Staatsstreich, die so genannte Saurrevolution, die Macht übernahm und 1979 die Rote Armee einmarschierte, blieb Ashraf in Deutschland. Er engagierte sich von dort aus für ein freies Afghanistan.

Es folgten zahlreiche Tätigkeiten bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie dem Ingenieurgeologischen Büro Prof. Dr. Bierther in Bonn. Seine Tätigkeit als Geologe und Klimaforscher führte Ashraf in viele Länder. Speziell zu China unterhält er langjährige wissenschaftliche Kontakte. So erforschte er unter anderem in der Dsungarei in Nordwest-China in einem interdisziplinären Projekt chinesischer und deutscher Wissenschaftler Waldökosysteme sowie die klimatischen Entwicklungen. Im Jahr 2000 wurde Ashraf zum Vizepräsidenten der Sino-German Co-Working Station of Geosciences gewählt. Ab 2002 wirkte Ashraf als wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Geowissenschaften an der Universität Tübingen. Am 23. Mai 2002 ernannte ihn die Jilin-Universität in China zum Professor für das Fach Palynologie und Stratigraphie.

Im Jahr 2004 folgte Ashraf dem Ruf von Präsident Hamid Karzai und wurde beratender Minister für die Bereiche Bergbau und Energie. Die Berufung basierte auf einer Kooperation der afghanischen Regierung mit dem Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM). Ashraf nahm eine führende Rolle bei der Vergabe von Abbaurechten für Rohstoffe in Afghanistan ein, dazu gehört auch die zustande gekommene Vergabe der Abbaurechte für die weltweit zweitgrößte Kupfermine bei Aynak, Provinz Lugar an die China Metallurgical Group, die als erfolgreichster Vertragabschluss in der Geschichte Afghanistans gilt.[3] Ashraf, der Arbeit und Bildung als Schlüssel zum Frieden in Afghanistan sieht, engagierte sich auch für die Hochschulausbildung im Land: Auf Wunsch des afghanischen Präsidenten leitete er im Jahr 2007 die Universität Kabul als Rektor.

Ashraf wurde im Jahr 2009 für seine Verdienste um den Wiederaufbau Afghanistans und die Kooperation zwischen Afghanistan und Deutschland das große Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Ashraf ist seit 1966 verheiratet. Mit seiner Frau Mary hat er drei Kinder. Er spricht Paschtu, Persisch, Deutsch, Französisch und Englisch.

Werk (Auswahl)

Palynologie und Palynostratigraphie des Neogens der Niederrheinischen Bucht, Stuttgart, Schweizerbart 1987

(ü. Wikipedia und Vita der Universität Tübingen)

(stk., Fotos: Armin Thiemer und Dt.-Afghanische Gesellschaft)

1st German-Afghan Economic Forum 2017

Mit einer hochrangigen Beteiligung aus Wissenschaft und Wirtschaft fand vom 9. bis zum 11. Februar in der Essener Messe das erste Deutsch-Afghanische Wirtschaftsforum statt.

Dass Deutschland in Afghanistan einen bedeutenden Ruf besitzt ist sicher nicht nur dem allseits gelobten Einsatz der Deutschen Bundeswehr und dem sozialen Engagement in dem vom Krieg geschwächten Land zuzuschreiben. Eine bis vor den Ersten Weltkrieg zurückgehende Geschichte Deutsch-Afghanischer Verbindungen machen die bis heute spürbare emotionale Nähe aus. Deutsche Schulen und Kulturverbindungen, Verbindungen des Handels und der Wissenschaft haben Tradition. So knüpft dieser erste Wirtschaftskontakt über das zukünftig regelmäßig stattfindende Deutsch-Afghanische Wirtschaftsforum an eine offene Beziehung an. Afghanistan ist ein mit Ressourcen reich gesegnetes Land, dessen Bodenschätze vom Öl über die weltwirtschaftlich gefragten Seltenen Erden Segen oder Fluch bedeuten können, wie es ein afghanischer Geologe mit Hinweis auf die Begehrlichkeiten und politischen Einwirkungen auf das Land beschrieb.

Afghanistan müsste nicht am Tropf fremder Mächte hängen, wenn es unter friedlichen Bedingungen seine eigene Entwicklung steuern könnte. Ein Baustein dürfte diese nun von der Deutsch-Afghanischen Gesellschaft und dem Essener Informer-Magazin initiierten Begegnung darstellen, deren Einladung afghanische und deutsche Wirtschaftsfachleute zusammen brachte.

Die Erle veröffentlicht morgen ein Interview mit Prof. Dr. Dipl. Geol. Abdul Rahman Ashraf, langjähriger afghanischer Regierungsberater, Botschafter und Professor an deutschen Hochschulen zur Situation und Perspektive der afghanischen Entwicklung und Zusammenarbeit.

(stk.)

E-world 2017: Eine Bühne für das Klimaschutzland NRW

Auf der diesjährigen E-world energy & water präsentierte die KlimaExpo.NRW die besten Klimaschutzprojekte aus Nordrhein-Westfalen. Zu den prominenten Gästen am Stand zählten NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel und NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. WDR-Moderatorin Anja Backhaus führte durch ein Programm für Nachwuchskräfte im Bereich Klimaschutz.

Klimaschutz zum Anfassen: Das erlebten vom 7. bis zum 9. Februar die zahlreiche Besucher der E-world energy & water am Messestand der KlimaExpo.NRW. Die Initiative der nordrhein-westfälischen Landesregierung präsentierte dort rund 200 Vorzeigeprojekte und Unternehmen, die mit ihrer Arbeit den Klimaschutz vorantreiben. Durch Originalexponate, interaktive Elemente sowie Vorträge und Diskussionsrunden erfuhren die Besucher, wie sich das Land NRW schon heute für das nachhaltige Klima von morgen engagiert.

Ein Einblick in die Klimaschutzwelt

Von der Brennstoffzellentechnik bis zum SolarCar: Insgesamt 13 Themeninseln ermöglichten den Messebesuchern tief in das Thema Klimaschutz einzutauchen. So erhielten sie auch ein umfassendes Bild über die Chancen, die der Klimaschutz mit sich bringt. Ob Erneuerbare Energien, nachhaltige Mobilitätskonzepte, klimagerechte Wohnformen oder ressourcenschonende Technologien – besonders beeindruckt waren die Besucher von der großen Bandbreite der Projekte, die Akteure aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft entwickelt haben und gemeinsam unterstützen. So konnten sich die Besucher über verschiedene Technologien ein Bild machen. Zum Beispiel durch die folgenden Exponate:

  • Ein Zukunftshaus gab Einblicke in das klimafreundliche Wohnen von morgen. Es kombinierte dafür verschiedene technische Komponenten wie etwa Stromspeicher, Photovoltaikmodule und innovative Isolationspaneele zur Wärmedämmung.
  • Wie Biomasse in klimafreundliche Kraftstoffe umgewandelt werden kann, zeigte das Legomodell einer Biokraftstoffraffinerie.

Exkursionen in die Region

Im Rahmen von Exkursionen konnten sich die Besucher der Messe außerdem direkt live vor Ort von der Klimaschutzleistung einzelner Projekte überzeugen. Begleitet von Projektverantwortlichen konnten die Interessierten das Zentrum für Brennstoffzellentechnik in Duisburg oder in die InnovationCity Essen – einem Musterquartier für energieeffizientes Wohnen und Arbeiten – besuchen. Am dritten Tag fuhren die Besucher mit den Wasserstoffbussen des Projekts HyCologne zu den Projekten. Die Ausflüge zählten zu den Angeboten, die die Gäste besonders begeisterten.

Hoher Besuch aus TV und Politik

Ihren Abschluss fand die erfolgreiche Ausstellung am dritten Messetag, der ganz im Zeichen der Nachwuchsförderung stand. Absolventinnen und Absolventen, Studierende sowie Schülerinnen und Schüler informierten sich in Vorträgen und Gesprächen mit Vertretern aus Handwerk, Industrie und Hochschule über das Berufsfeld Klimaschutz. Eines der Highlights war der Science Slam am Nachmittag, bei dem Nachwuchswissenschaftler ihre Forschungsthemen präsentierten.

Durch das Programm führte WDR-Moderatorin Anja Backhaus. Auch sie freute sich über das Engagement der nordrhein-westfälischen Klimaschützer. „Hier in NRW wird schon sehr viel fürs Klima getan. Das Land leistet Pionierarbeit in dem Bereich. Bei der KlimaExpo.NRW treffen viele verschiedene Akteure aufeinander und man merkt sofort, wie groß das Interesse an dem Thema ist. Bürgerinitiativen und Politiker, alle werden hier aktiv. Vor allem junge Leute sehen, dass diese Branche boomt und innovative Ideen gefragt sind“, sagte sie bei einem Rundgang über die Ausstellungsfläche. Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW lobte in ihrem Grußwort an die jungen Zuhörer die zahlreichen Projekte, denen die KlimaExpo.NRW auf der E-world eine Bühne bot: „Die E-World hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial im Bereich der Energie- und Klimaforschung in den wissenschaftlichen Einrichtungen unseres Landes steckt. Und ganz wichtig: Viele junge Menschen haben durch die Ausstellung erlebt, wie spannend und nah am alltäglichen Leben die Inhalte der entsprechenden Studiengänge an den Hochschulen in NRW sind – und hoffentlich Lust auf mehr bekommen.“

Für die KlimaExpo.NRW war der Auftritt auf der E-world energy & water der Auftakt in ein veranstaltungsreiches Präsentationjahr. „Alle unsere Projekte tragen täglich dazu bei, dass NRW seine Klimaschutzziele erreichen kann. Wir bieten ihnen im Rahmen unserer Zwischenpräsentation nun eine Bühne, damit sich alle Bürgerinnen und Bürger NRWs davon ein Bild machen können“, sagte Dr. Heinrich Dornbusch, Vorsitzender Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW. Ein weiterer Höhepunkt folgt schon im Sommer: Im Rahmen der NRW.KlimaTage2017 öffnen am 7. und 8. Juli zeitgleich die qualifizierten Projekte und Unternehmen sowie die Partner der Initiative ihre Türen. Geplant sind Führungen, Vorträge und viele Mitmachaktionen.

Titelfoto: Moderatorin Anja Backhaus strampelte am Stand der KlimaExpo.NRW auf einem Fahrrad und erzeugte damit die nötige Energie für eine Carrerabahn. Fotos © KlimaExpo.NRW

(ü. Pm.)

„Lasst uns Weihnachtslieder singen“: Erstmals großes Weihnachtslieder-Singen in der Grugahalle

In einigen deutschen Städten ist es bereits eine erfolgreiche Tradition: Das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern in Begleitung einer professionellen Band. In diesem Jahr findet eine solche Veranstaltung zum ersten Mal auch in Essen statt: Am 21. Dezember ab 17 Uhr in der Grugahalle. Veranstalter sind die Stiftung Universitätsmedizin, die Stadt Essen und die EMG – Essen Marketing GmbH.

so ganz gehen die Einnahmen aber nicht ins Ziel… wir fragten nach:

Das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern ist für viele Menschen eine schöne Einstimmung auf das Weihnachtsfest. Und mit dem Besuch der Veranstaltung „Lasst uns Weihnachtslieder singen“ wird daraus ein ganz besonderes Erlebnis: Denn gemeinsam mit der Band „Discoriffic“, die die Folkwang Agentur vermittelt hat, singen hier bis zu 5.000 Essenerinnen und Essener am 21. Dezember in der Grugahalle Lieder wie „In der Weihnachtsbäckerei“ oder „O Tannenbaum“. Ebenfalls mit dabei: der Steeler Kinderchor, Essener Schulklassen, der Essener Sängerkreis sowie kleine und große Patienten der Kinderklinik am Universitätsklinikum Essen (UK Essen).

„Mit der Veranstaltung beenden wir unser Jubiläumsjahr und feiern in großer Runde „10 Jahre Stiftung Universitätsmedizin“. Ich freue mich auf die besondere Atmosphäre, wenn bis zu 5.000 Menschen zusammen kommen und gemeinsam singen. Ich erwarte „Gänsehautmomente“, eine besinnliche Einstimmung auf Weihnachten und einen unvergesslichen Abend für jung wie alt,“ so der Ausblick von Professor Karl-Heinz Jöckel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Universitätsmedizin Essen. Und Professor Peter Hoyer, Direktor der Klinik für Kinderheilkunde II, ergänzt: „In unserer Kinderklinik werden jährlich rund 30.000 Kinder und Jugendliche ambulant und stationär versorgt – natürlich erfolgt die Finanzierung der medizinischen Versorgung über die Krankenkassen. Manche Vorhaben, die über die medizinische Grundversorgung hinausgehen, können aber nur über Spenden finanziert werden. Mit dem Reinerlös der Veranstaltung wollen wir beispielsweise unsere Aktion „1.000 Kinderbücher für die Kinderklinik“ unterstützen, die Kindern den Krankenhausaufenthalt angenehmer machen sollen. Entsprechend bin ich sowohl für das Engagement der Partner als auch der Kinder aus Schulklassen und Chören dankbar“, so Professor Hoyer.

Mit der Veranstaltung werden Kinder und Familien angesprochen, die Lust haben, sich beim gemeinsamen Singen auf die Weihnachtstage einzustimmen und dabei noch etwas Gutes zu tun. „Dass bei dieser vorweihnachtlichen Benefizveranstaltung Kinder für Kinder singen finde ich eine sehr gute und unterstützenswerte Idee. Deshalb hoffe ich, dass möglichst viele Essenerinnen und Essener am 21. Dezember dabei sind, wenn wir zum gemeinsamen Singen in der Grugahalle anstimmen“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Mit der WAZ, der Sparkasse Essen, dem Apothekerverband Essen/Mülheim an der Ruhr/Oberhausen e.V. und der Folkwang Agentur konnten wir tatkräftige Unterstützer für das Weihnachtssingen gewinnen. Dafür herzlichen Dank.“

Wer mitsingen will: Karten für „Lasst uns Weihnachtslieder singen“ sind ab sofort in der EMG-Touristikzentrale, Am Hauptbahnhof 2, in allen WAZ-Leserläden, bei der WeinPalette, Girardetstr. 2, bei Breckis Second Hand Damenmode, Rüttenscheider Str. 173, der Kasse im Verwaltungsgebäude des UK Essen sowie online unter www.eventim.de oder der Telefonnummer 7244290 für drei Euro (Kinder) bzw. sechs Euro (Erwachsene) zzgl. Vorverkaufs- und Systemgebühren erhältlich. Für Kinder ist im Preis eine Gratiswaffel enthalten, zudem können sie sich kostenlos mit dem Weihnachtsmann sowie ihrer ganzen Familie am WAZ-Stand fotografieren lassen und das Bild gleich mit nach Hause nehmen.

(stk. u. ü. Pm.)

Bürgermeister Britz eröffnet „Das Beste aus der Region“

Noch bis zum 13. November zeigen Aussteller mit „Das Beste aus der Region“ regionale Spezialitäten aus Nordrhein-Westfalen in den Hallen der Messe Essen.

Bürgermeister Franz Josef Britz eröffnete heute (10.11.) die Genussmesse, auf der die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit haben, heimische Leckereien gebündelt unter einem Dach zu probieren. Die Schutzgemeinschaften aus NRW zeigen in Kooperation mit der „Landesvereinigung Ernährung-NRW e.V.“ die kulinarische Vielfalt NRW’s. Unter dem Dachverband soll der Absatz von Agrarerzeugnissen und Lebensmitteln aus Nordrhein-Westfalen im In- und Ausland zu gefördert werden. Die verschiedenen Regionen, wie beispielsweise der Niederrhein, das Ruhrgebiet, das Münsterland oder das Bergische Land stellen sich deshalb als kulinarische Botschafter für NRW vor.

Zum Titelfoto: Die Spezialitätenschau NRW – Das Beste aus der Region ist in der Messe Essen gestartet. Zum Eröffnungsrundgang gehörte ein Besuch bei der niederrheinisch-westfälischen Produzenteninitiative. Das Foto zeigt von links: Franz-Josef Britz, 2. Bürgermeister der Stadt Essen; Peter Hettlich, Abteilungsleiter für Landwirtschaft, Gartenbau, ländliche Räume im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen; Dr. Ingrid Wallfahrt, Referatsleiterin Agrarmarkt und Ernährungswirtschaft im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen; Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen; Monika Stallknecht, Vertreterin Feines vom Land; sowie Karl-Frieder Kottsieper, Stellv. Vorsitzender Ernährung-NRW e. V. Foto: Rainer Schimm, Messe Essen

(ü. Pm.)

Mit einem Rekord zum 55. Geburtstag will die Messe Düsseldorf punkten

Zum 55. Geburtstag der weltgrößten Messe rund um den mobilen Urlaub kann der CARAVAN SALON neue Rekordzahlen vorweisen. Dank einer zusätzlichen Halle ist der CARAVAN SALON DÜSSELDORF vom 27. August bis 4. September 2016 so groß wie nie zuvor. Insgesamt präsentieren 590 nationale und internationale Aussteller mit 130 Caravan- und Reisemobilmarken ihre Innovationen und aktuellen Modelle in zwölf Hallen sowie dem Freigelände. Auf über 210.000 Quadratmetern werden rund 2.100 Freizeit-Fahrzeuge in allen denkbaren Größen und Varianten zu bewundern sein, sagt Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH. In diesem Jahr heißt das Motto beim weltgrößten Treffpunkt der internationalen Caravaningbranche Dein neues Fenster zur Welt.

Einen Bericht über die noch bis zum 4. September laufende Messe lesen Sie auf essenruhr.de am 29. 8. hier.

Veranstaltungsdatum & Öffnungszeiten
Veranstaltungsdatum
26. August – 04. September 2016
Fachbesuchertag: 26.08.2016

Öffnungszeiten
täglich: 10:00 – 18:00 Uhr

(hss)

Frühjahrs-Pflanzenraritätenmarkt im Grugapark

Am Samstag, 23.4., und Sonntag, 24.4., findet in der und um die Orangerie im Grugapark der Frühjahrs-Pflanzenraritätenmarkt statt. Seit 1993 präsentieren und verkaufen dort passionierte Gärtnerinnen und Gärtner ihre Schätze. Der Pflanzen-Raritätenmarkt hat sich zu einer überregional etablierten Veranstaltung entwickelt, die auch Besucher aus dem Ausland anzieht.

Charakteristisch für den Markt ist das reichhaltige Sortiment der Aussteller, das fernab gängiger Arten auch Besonderheiten zu bieten hat, die sonst nur selten zu erhalten sind. Liebhaber und Profis erhalten Tipps zur Pflege und zur Gestaltung direkt vom Fachmann.

Das gewohnt reichhaltige Angebot der über 60 Aussteller erstreckt sich über Kräuter, Duft- und Kübelpflanzen, Kakteen, Sukkulenten, Orchideen, Passionsblumen, Rosen, ungewöhnliche Sommerstauden, Farne, ausgefallene Tomatensorten, Chili, fleischfressende Pflanzen, winterharte Exoten, Obstgehölze für den Biogarten, bis hin zur Gartenreise.

Die Ausstellerliste ist unter www.grugapark.de/pflanzenmarkt zu finden.

Informationen für Besucherinnen und Besucher erteilt das Info-Center Orangerie unter Telefon 0201/ 88-83 106.

Am Freitag, 22.4., um 14 Uhr, werden bereits einige Aussteller in der Orangerie für Fotos oder Gespräche zur Verfügung stehen.

(ü. Pm.)

„Reise + Camping“ Messe in Essen gestartet

Die neuesten Caravan-, Camper- und Reisemobil-Modelle sowie das notwendige Equipment können Besucher bei der „Reise + Camping“ vom 24. bis 28. Februar in der Messe Essen begutachten. Darüber hinaus informieren Campingplätze aus aller Welt bei der größten Urlaubsmesse in Nordrhein-Westfalen über ihre Angebote. Der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland etwa stellt mit seinen Mitgliedern über 1.000 Plätze vor. Wer den hohen Norden Europas ansteuern möchte, ist in der SkandinavienWelt gut abgehoben. Neu ist die Präsentationsfläche speziell für Anbieter von internationalen Spezialreisen, der Schwerpunkt liegt auf Afrika.
Parallel zur „Reise + Camping“ findet vom 25. bis 28. Februar die „Fahrrad Essen“ in der Messe Essen statt. Aussteller aus 17 Ländern präsentieren nationale und internationale Reiseziele sowie die neuesten Trends.
Infos: www.die-urlaubswelt.de

(ü. Pm.)