Forschungsprojekt soll Widerstandkraft des Ruhrgebiet gegen Folgen des Klimawandels stärken

(idr). Auch im Ruhrgebiet sind die Auswirkungen des Klimawandels immer wieder spürbar – in Form von Hochwasser, Stürmen und Hitzewellen. In dem Projekt „Zukunft-Stadt-Region-Ruhr“ (ZUKUR) erarbeiten Wissenschaftler der Technischen Universität Dortmund gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) und den Städten Bottrop und Dortmund ein Konzept für mehr Resilienz des Ruhrgebiets

Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit der Region gegen Störungen und Klimaveränderungen zu stärken. Das Bundesforschungsministerium fördert das Vorhaben in den kommenden drei Jahren mit 1,88 Millionen Euro.
Auf den drei Ebenen Region, Stadt und Quartier entstehen „Reallabore“, in denen gemeinsam mit Bürgern innovative Lösungen zum Umgang mit dem Klimawandel und sozial-ökologischer Ungleichheit entwickelt werden. So gibt es Stadtteile, die besonders stark von Lärm und Luftverschmutzung betroffen sind und in denen vor allem sozial schwache Menschen leben. Wie dieser kombinierten Ungleichheit entgegengewirkt werden kann, z.B. durch Schaffung einer attraktiveren Naherholung, ist eine Fragestellung im Projekt.
Zudem soll die Zusammenarbeit der drei Ebenen gestärkt werden. Denn eine klimagerechte Entwicklung kann nur erfolgreich sein, wenn das angrenzende Quartier, die Nachbarstadt und die Gesamtregion eine gemeinsame Strategie verfolgen.
Der RVR hat mit fachlicher Grundlagenarbeit bereits eine gute Ausgangslage geschaffen, auf der ZUKUR aufbaut. Der Verband ist u.a. dafür zuständig, die gesamtregionale Perspektive in das Forschungsprojekt einzubringen.

Watt sonst noch abgeht im Pott…

(idr). Zu einer „ZeitreiseHagen“ lädt das Hagener LWL-Freilichtmuseum an 20. August ein. Die Besucher erleben die Steampunk-Bewegung, die in eine Historie entführt, die so nie existierte. Im Ambiente mit Dampfmaschinen, historischen Transmissionen und Zahnrädern werden Steampunks einen Tag in ihren Kostümen verbringen. Sie flanieren, besichtigen, picknicken und sind selbst Attraktionen. Sie stellen dar, wie sich Menschen im 19. Jahrhundert die Zukunft vorgestellt haben könnten.

Infos: www.aetherangelegenheiten.de/zr/

Busta Rhymes, Common, DJ Premier, Kool Savas und rund 60 weitere Künstler aus aller Welt stehen beim Out4Fame Festival auf der Bühne, das vom 18. bis 20. August erstmals im Revierpark Wischlingen in Dortmund stattfindet. Drei Tage lang dreht sich alles um deutschen und internationalen Hip Hop. Dabei wird die gesamte Breite des Genres vorgestellt.

Infos: www.Out4Fame.de

Volles Programm gibt’s am Samstag, 19. August, im Freizeitzentrum Xanten. Um 11 Uhr startet im Strandbad Südsee die Stadtmeisterschaft im Badewannenrennen. Bunt kostümierte Zweier-Teams paddeln dabei in ihren Badewannen um die Wette. Ab 20 Uhr startet dann die „Rote Nacht“ im Hafen Xanten. Bei freiem Eintritt und möglichst in Rot gekleidet feiern die Gäste mit Musik, Zauberei und Illuminationen.
Infos: www.f-z-x.de

Das „Hopfenfest“ feiert vom 17. bis 20. August Premiere auf dem Altstadtmarkt in Recklinghausen. Vier Tage lang können mehr als 100 Biersorten probiert werden, egal sie ob nach Reinheitsgebot gebraut wurden oder nicht. Die Getränke stammen nicht nur aus Deutschland, sondern aus ganz Europa und sogar aus Übersee. Die Brauer selbst informieren über die Herstellung der verschiedenen Gerstensäfte.
Infos: www.hopfenfest.net

Das Dattelner Kanalfest wird in diesem Jahr erstmals nicht an der Uferpromenade, sondern auf dem Vereinsgelände des TV Datteln 09 gefeiert. Auch beim neuen Fest am Kanal gibt es vom 18. bis 20. August ein buntes Programm mit Musik, Party und Kindermusical. Zu den Höhepunkten zählen die Auftritte der Bands Barclay James Harvest und The Rattles am Samstagabend.
Infos: www.festamkanal.de

DHL setzt ausschließlich auf Elektroautos in Bochumer Umweltzone

(idr). Die Deutsche Post DHL Group weitet ihre umweltfreundliche Paketzustellung in Bochum deutlich aus. Ab sofort werden Pakete in den als Umweltzone ausgewiesenen Stadtteilen ausschließlich mit Elektrofahrzeugen ausgeliefert.

Dafür erhöht DHL seine Elektrofahrzeugflotte auf 42 StreetScooter. Rund 140 Tonnen CO2 sollen so eingespart werden. Die E-Wagen werden für die speziellen Anforderungen der Brief- und Paketzustellung von einer Unternehmenstochter in Aachen produziert.
Nach Angaben der Stadt ist Bochum damit die größte deutsche Stadt, in der ein umweltfreundliches Liefernetz fast flächendeckend möglich gemacht wurde.

Vollsperrung der A40-Brück Neuenkamp bei Duisburg dauert voraussichtlich bis zum 17. August

(idr). Die A40-Rheinbrücke Neuenkamp bei Duisburg kann voraussichtlich am 17. August, 5 Uhr, nach umfangreichen Reparaturarbeiten wieder frei gegeben werden.

Das hat das NRW-Verkehrsministerium heute bei einem Informationsgespräch mit Verbänden, Behörden und Wirtschaft bekannt gegeben. Nach Aufhebung der Vollsperrung können Autos und Lkw wieder auf zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung die Brücke passieren. Die Autobahnbrücke ist seit dem 2. August für den Verkehr gesperrt, nachdem ein Riss in einer Seilverankerung der Brücke entdeckt worden war.
Auch wenn die Rheinbrücke Neuenkamp wieder geöffnet wird, ist nicht absehbar, ob künftig neue Schäden entdeckt werden. Alle zwei Wochen sollen die Verantwortlichen tagen, um für den Fall weiterer Sperrungen weiträumige Umleitungskonzepte zu erarbeiten. Außerdem sollen rechtswidrig überladene Lkw vor der Brücke gestoppt werden. Dafür installiert Straßen.NRW eine Waage- und Ableitungsanlage.
Die Rheinbrücke Neuenkamp stammt aus dem Jahr 1970 und wurde für 30.000 Autos und Lastwagen pro Tag geplant. Inzwischen nutzen 100.000 Fahrzeuge täglich die Brücke, darunter 10.000 Lkw.

Ruhrbahn-Verträge unterzeichnet

Der seit 2004 eingeschlagene Weg der interkommunalen Zusammenarbeit in Essen und Mülheim an der Ruhr wird auf eine neue Ebene gebracht und weiter intensiviert: aus EVAG, MVG und Via wird ein gemeinsames Verkehrsunternehmen – die Ruhrbahn GmbH (Ruhrbahn). Dies haben die Oberbürgermeister heute gemeinsam mit den Vorständen/ Geschäftsführern von EVAG, MVG und Via sowie den Gesellschaftern beider Städte mit ihrer Unterschrift unter den Verträgen der Ruhrbahn besiegelt.

Damit entsteht das größte, städteübergreifende Nahverkehrsunternehmen im Ruhrgebiet und die zweitgrößte Verkehrsgesellschaft im Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR). „Mit rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Versorgungsgebiet von 760.000 Menschen kommt die Ruhrbahn unserem Ziel eines einheitlichen ÖPNV im Ruhrgebiet endlich ein entscheidendes Stück näher“, erklärt Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, die Bedeutung der Fusion: „Die neue Gesellschaft muss jetzt zeigen, dass sie nicht nur zukunftsfähig ist, sondern für die Bürgerinnen und Bürger auch eine serviceorientierte Mobilität sicherstellt.“ „Mit 237 Bussen, 184 Bahnen, drei U-Bahnlinien, elf Tramlinien und 84 Buslinien wird die Ruhrbahn auch über die Stadtgrenzen hinaus ein wichtiger Partner im Verbund der großen Verkehrsunternehmen sein. Mir ist wichtig, dass es gelingen wird, damit die Arbeitsplätze aller Beschäftigten langfristig zu sichern. Von der Geschäftsführung erwarte ich, dass sie einen leistungs- und nachfrageorientierten Betrieb auf die Beine stellen wird und dabei gleichzeitig die Kosten im Blick behält“, so Ulrich Scholten, Oberbürgermeister der Stadt Mülheim an der Ruhr.

Mit 2.500 Mitarbeitern ist die Ruhrbahn ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsmotor für die Region. „„Auch das neue Unternehmen wird – wie die EVAG und die MVG – dafür stehen, sozialversicherungspflichtige Arbeits- und Ausbildungsplätze langfristig zu sichern. Die neue Betriebsgröße bietet zusätzlich die Chance im Bereich der Personalentwicklung dem Fachkräftemangel wirkungsvoll zu begegnen, einerseits um für künftige Aufgaben gut gerüstet zu sein, anderseits um auch künftigen Generationen Berufsperspektiven zu bieten“, so Michael Feller, Vorstand und Arbeitsdirektor EVAG.

Mobilitätsdienstleister für die Region

Die Ruhrbahn ist dabei nicht einfach das Ergebnis der Zusammenführung zweier kommunaler Verkehrsgesellschaften. „Unser Anspruch ist es, die Ruhrbahn zum Mobilitätsanbieter für die Region weiter zu entwickeln. Wir möchten unseren Fahrgästen zukünftig stärker individualisierte Mobilitätsangebote bieten, die sie über möglichst nur eine Plattform buchen können. Gleichzeitig sind wir für die Kommunen Partner bei der Entwicklung, Planung und Umsetzung neuer Mobilitätsangebote““, erklären Uwe Bonan und Michael Feller, beide Vorstand EVAG und Geschäftsführer MVG, die Ziele der Ruhrbahn. „Darüber hinaus übernimmt die Ruhrbahn Verantwortung beim Thema Emissionsschutz indem wir uns bereits heute intensiv mit einem möglichen Umstieg vom Dieselbussystem zu zukunftsorientierten, umwelt- und klimafreundlichen, innovativen Bus-Antriebstechnologien beschäftigen. Damit zahlt die neue Gesellschaft unmittelbar auf die Klimaschutzziele der Kommunen ein“, so Bonan und Feller weiter.

Ruhrbahn wird Endverbrauchermarke

Die Ruhrbahn ist ein vollintegriertes und zukunftsfähiges Unternehmen mit einer Geschäftsführung, einem Aufsichtsrat und einem Betriebsrat. Sitz der Gesellschaft wird Essen sein. Koordiniert wird die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger weiter wie bisher von den fünf Betriebsstandorten in Essen und Mülheim. Mit dem operativen Start der Gesellschaft am 1. September 2017 wird die neue Marke „Ruhrbahn“ im gesamten Stadtgebiet von Essen und Mülheim Schritt für Schritt sichtbar und die altbekannten Marken „EVAG“ und „MVG“ werden abgelöst.

(ü. Pm.)

Kettwiger Straße in Essen auf Platz 36 der meistfrequentierten Einkaufsstraßen in Deutschland

Der Dortmunder Westenhellweg zählt zu den Top Ten der meistbesuchten Einkaufsstraßen in Deutschland.

Das geht aus einer Zählung des Immobilienunternehmens Jones Lang LaSalle (JLL) hervor. Am Samstag, 6. Mai, wurden bundesweit und zeitgleich in 170 Einkaufsstraßen die Passantenzahlen erhoben. Mit einem Durchschnittswert von 8.750 Passanten pro Stunde liegt Dortmund bundesweit auf Platz neun und auf Rang drei im NRW-Vergleich.
Die zweithöchste Passantenfrequenz in der Metropole Ruhr wurde auf der Bahnhofstraße in Gelsenkirchen gemessen – mit 6.995 Menschen pro Stunde. Damit liegt die Stadt im NRW-Ranking auf Platz sechs, im Bundesvergleich auf Platz 22. Es folgen im Ruhrgebiet die Kettwiger Straße in Essen mit 5.825 Passanten (NRW: Rang neun, Deutschland: Rang 36) und die Bochumer Kortumstraße mit 3.910 Passanten (Platz 15 bzw. 82).
Auf Platz eins der frequenzstärksten Einkaufsstraßen liegt die Frankfurter Zeil mit 14.875 gezählten Besuchern pro Stunde.

(ü. Pm., idr)

3 aus 10: Theaterreise zeigt künstlerische Vielfalt der RuhrBühnen

Das erste Gemeinschaftsprojekt der RuhrBühnen feiert am 1. Oktober 2017 Premiere: „JackPott“ ist der Titel einer Theaterreise durch sieben Städte des Ruhrgebiets, an der sich Theater Hagen, Theater Dortmund, Schauspielhaus Bochum, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, PACT Zollverein und Schauspiel Essen, Theater Oberhausen, Theater an der Ruhr und Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim sowie Schlosstheater Moers mit eigenen Inszenierungen beteiligen. Zum Abschluss des ganztägigen Programms in der Jahrhunderthalle Bochum steuert die Ruhrtriennale einen musikalischen Epilog bei und laden alle Theater die Reisenden zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Der Vorverkauf für die rund 1.000 Tickets startet ab sofort (21. Juni).

Die Theaterreise ist mehr als eine facettenreiche Entdeckungstour durch die Theaterlandschaft Ruhr. Sie nimmt das Publikum mit auf eine künstlerische Erkundungsfahrt, die aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der einzelnen Inszenierungen nach dem aktuellen Zustand unserer Gesellschaft und der Zukunft der Welt um uns herum fragt: Wohin geht unsere Reise? Dazu begibt sich das Publikum auf sechs unterschiedlichen Routen in insgesamt 23 Bussen auf eine Entdeckungsreise zu jeweils drei Aufführungen der RuhrBühnen in drei Theatern. Welche Theater in welchen Städten dies sein werden, bleibt den Besuchern*innen auch beim Ticketkauf verborgen: „Jackpott“ ist ein theatralisches Blind-date – für welche 3 aus 10 Aufführungen das gekaufte Ticket steht, bleibt dem Zufall überlassen. Theater Überraschung!

Auf diese Weise bilden das Motiv der „Reise“ und die Frage nach dem Ziel, in mehrfachem Sinne die Grundmelodie und die verbindende Klammer dieses ersten Gemeinschaftsprojektes der RuhrBühnen.

Jenseits dieses gemeinsamen dramaturgischen Ausgangspunktes sind die Genres und theatralischen Formate, die das Publikum auf den jeweiligen Routen der Theaterreise erwarten, so vielfältig wie die Theaterlandschaft Ruhr selbst. Vom Musiktheater bis zur Performance, vom Schauspiel bis zur „Opera“ zeigen die RuhrBühnen alle Spielarten des Theaters – wie gewohnt auf künstlerisch höchstem Niveau.

Mehr als 100 Schauspieler*innen, Tänzer*innen und Musiker*innen sowie zahlreiche Chöre sind am Projekt „JackPott“ beteiligt, auf gut 21 Stunden summiert sich die Spieldauer aller Aufführungen dieses Tages. Die Theaterreise startet am 1. Oktober an der Jahrhunderthalle in Bochum. Der Check-in beginnt um 9 Uhr. Die Abfahrtszeiten der einzelnen Routen variieren, detaillierte Angaben dazu gibt es auf den Tickets und an der Hotline.

Zum Ende der Reise kehren alle Busse zwischen 17 und 18 Uhr zur Jahrhunderthalle in Bochum zurück. Hier erwartet die Reisenden ein musikalischer Epilog der Ruhrtriennale, die an diesem Tag den Staffelstab an die städtischen Theater übergibt.

Ein gemeinsames Abendessen für die beteiligten Ensembles und die Besucher*innen der Theaterreise bildet dann den Abschluss der ersten gemeinsamen Veranstaltung der RuhrBühnen, mit dem die Theater städteübergreifend neugierig machen auf ihr aktuelles Spielzeitprogramm.

Tickets und Informationen ab sofort unter www.ruhrbuehnen.de/jackpott und Telefon 01806/18 16 20 (0,20 € pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,60 € pro Anruf)

Preis pro Person: 44,- € / ermäßigt 24,- €

(ü. Pm.)

 

Verlängerung der Bauarbeiten zwischen Duisburg und Gelsenkirchen – Zugverkehr bleibt voraussichtlich bis spätestens Samstagmittag beeinträchtigt

Bei externen Bauarbeiten in Gleisnähe kam es zu einem Absenken der Gleise. Dies wird zurzeit von der DB Netz AG behoben. Da die Schienentemperatur derzeit über einem Maße liegt, das Arbeiten an den aufgeheizten Gleisen nicht gestattet, müssen die Bauarbeiten verlängert werden. Zurzeit geht die DB davon aus, dass die Strecke voraussichtlich spätestens am Samstagmittag (12 Uhr) wieder freigegeben werden kann.

Bis zum Ende der Bauarbeiten werden die Züge der RE 2 und RE 42 über Oberhausen Hbf und Essen-Altenessen umgeleitet. Die Halte Mülheim (Ruhr) Hbf und Essen Hbf entfallen. Reisende nach Mülheim (Ruhr) Hbf fahren bitte ab Duisburg Hbf mit der Straßenbahn 901 (Fahrzeit: 22 Minuten) oder mit der S-Bahn S 1 in Richtung Mülheim (Ruhr) Hbf. Reisende nach Essen Hbf fahren bitte bis Essen-Altenessen und weiter mit der U-Bahn U 11, U 17 oder Straßenbahn 108. Die Fahrzeit beträgt 8 bis 11 Minuten.

Die Züge der S 2 aus Richtung Gelsenkirchen Hbf enden vorzeitig in Essen-Kray Nord. Wir haben einen Ersatzverkehr mit zwei Bussen der Fa. Reimann zwischen Essen-Kray Nord und Essen Hbf für Sie eingerichtet. Reisealternative zwischen Essen-Kray Nord und Essen Hbf besteht auch mit den Bus-Linien 146 und 147. Den Fahrplan können Sie hier abrufen: Fahrplan (PDF)

Weitere Informationen zu Verzögerungen und Zugausfällen finden Sie zudem in der Fahrplanauskunft auf www.bahn.de sowie unter www.bahn.de/ris. Der Streckenagent NRW informiert kostenlos per WhatsApp oder per DB Streckenagent App.

(ü. Pm.)

Meilenstein beim Emscher-Umbau: Unterirdischer Vortrieb des Abwasserkanals ist abgeschlossen

Mit dem Durchstich der beiden Tunnelbohrmaschinen in ihre finale Zielgrube in Oberhausen hat die Emschergenossenschaft heute (12. Juni) die unterirdischen Vortriebsarbeiten für den Abwasserkanal Emscher beendet. Der Kanal ist das Herzstück des Emscher-Umbaus und Grundvoraussetzung dafür, dass der Fluss revitalisiert werden kann.

Der Abwasserkanal ist insgesamt 51 Kilometer lang und reicht von Dortmund bis Dinslaken. Von September 2012 bis heute wurden knapp 47 Kilometer verlegt. Die Restdistanz bis zum Klärwerk Emschermündung wird in offener Bauweise und relativ oberflächennah gebaut. Der Abwasserkanal Emscher hat ein Gefälle von 1,5 Promille. Wäre er von Dortmund aus ohne Versatz durchgebaut worden, würde er in Dinslaken in rund 80 Metern Tiefe ankommen – zu tief, um das Abwasser direkt in das benachbarte Klärwerk einleiten zu können. Daher baut die Emschergenossenschaft drei Pumpwerke in Gelsenkirchen, Bottrop und Oberhausen, um das Wasser mehrfach anzuheben. Seit 1992 plant und realisiert die Emschergenossenschaft den Emscher-Umbau. Über einen Zeitraum von rund 30 Jahren werden voraussichtlich 5,27 Milliarden Euro investiert. Diese Kosten werden zu rund 80 Prozent von den Mitgliedern der Emschergenossenschaft getragen, d.h. von Bergbau, Industrie und Kommunen. Knapp 20 Prozent steuern das Land NRW und die EU über Fördermittel bei. Voraussichtlich Ende 2020 soll die Emscher weitestgehend wieder vom Abwasser befreit sein und naturnah umgestaltet werden.

weitere Infos: www.eglv.de

(ü. Pm., idr)

Interkommunale Zusammenarbeit der Musikschulen in Essen und Oberhausen wird vorerst nicht kommen

Um eine mögliche interkommunale Zusammenarbeit der Musikschulen Essen und Oberhausen voranzutreiben, haben die Folkwang Musikschule Essen sowie die Musikschule Oberhausen den Prüfauftrag der jeweiligen Verwaltungsvorstände ihrer Städte abgearbeitet.
Von März bis Mai wurde die Umsetzbarkeit der Zusammenarbeit in insgesamt zwei Lenkungskreissitzungen, zwei Projektgruppensitzungen und in fünf Fachteamsitzungen der beiden Fachteams „Administration“ und „Pädagogik“ auf Herz und Nieren geprüft.

Das Ergebnis der Beratungen zeigt, dass eine Verknüpfung beider Musikschulen zum jetzigen Zeitpunkt nicht sinnvoll ist. Es überwiegen im Hinblick auf die Angebote, Organisationsstruktur und Ressourcen der Musikschulen derzeit noch große Unterschiede. Insbesondere die Organisationsstrukturen sind so unterschiedlich, dass diese nicht ohne erheblichen Aufwand synchronisiert werden können. Auch die inhaltlich-fachliche Ausrichtung der Fachpädagogik sowie die Unterrichtsplanung und Beratung der Schülerinnen und Schüler basieren auf einem unterschiedlichen Verständnis. Die Angleichung dieser Unterschiede durch eine Institutsleitung für die beiden Institute aus einer Hand ist zum jetzigen Zeitpunkt und aus heutiger Sicht nicht umsetzbar.

Der Prozess hat gemeinsam und unter großer Beteiligung beider Musikschulen stattgefunden. Durch den Vergleich konnten vertiefende Einblicke in die jeweilige Arbeit vor Ort und Erkenntnisse für die zukünftige Arbeit und Struktur gewonnen werden. Deshalb haben sich beide Schulen darauf verständigt, dass das Thema der interkommunalen Zusammenarbeit ein wichtiger zukünftiger Auftrag der beiden Musikschulleitungen sein soll.

Die Stadt Essen wird im nächsten Schritt die Ausschreibung der Leitung der Folkwang Musikschule auf den Weg bringen – mit der zusätzlichen Anforderung, die Zusammenarbeit der beiden Musikschulen in Essen und Oberhausen aber auch zu den Musikschulen anderer Nachbarkommunen auszubauen, um das Angebot nachhaltig zu gestalten und weitere Nutzergruppen jeder Alterskategorie zu gewinnen.

Zum Hintergrund

Im Februar hatte die Verwaltung die Absicht vorgestellt, eine interkommunale Zusammenarbeit zwischen den Musikschulen in Oberhausen und Essen zu prüfen.
Gemeinsam mit der Stadt Oberhausen sollte geprüft werden, ob ein Intensivierung der Kooperation der Folkwang Musikschule Essen und der Städtischen Musikschule Oberhausen möglich und sinnvoll ist. Dazu sollte auch gegebenenfalls ein Organisationsmodell für eine gemeinsam agierende Leitung der Musikschulen auf Umsetzbarkeit geprüft werden entwickelt werden. Vorteile versprachen sich beide Einrichtungen von der Intensivierung der Zusammenarbeit insofern, als dass unter anderem ein möglichst breites und vielfältiges gemeinsames Angebot zur Verfügung gestellt werden kann, die Schulkooperationen intensiviert, gemeinsame Fördermöglichkeiten akquiriert und an den jeweiligen Standorten die Talentförderung weiter ausgebaut werden kann.

(ü. Pm.)

„Triumph ohne Sieg“: LWL-Museum präsentiert Ausstellung über Roms Ende in Germanien Haltern

Dem Ende der römischen Herrschaft in Germanien widmet das Halterner Römermuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eine Sonderausstellung. Unter dem Titel „Triumph ohne Sieg. Roms Ende in Germanien“ präsentiert die Schau vom 2. Juni bis zum 5. November mehr als 250 Kunstwerke und Artefakte aus Italien, Kroatien, der Schweiz, Slowenien, Ungarn und der Vatikanstadt. Ausgangspunkt der Ausstellung ist der Triumphzug, den Kaiser Tiberius vor 2.000 Jahren für den Feldherrn Germanicus ausrichtete. Damit beendete er den teuren und verlustreichen Krieg und wandelte ihn in einen Sieg um. Diese Wende bestimmte für die nächsten Jahrhunderte maßgeblich die Entwicklung der Gebiete westlich und östlich des Rheins. Im Westen hielt die römische Kultur weiter ihren Einzug, östlich des Flusses blieb die germanische Bevölkerung in ihren Stammesstrukturen gefangen. Die Schau lenkt den Blick auf die militärischen und politischen Entwicklungen in Germanien und die Zeit vor dem vermeintlichen Sieg des Germanicus. Außerdem widmet sich die Ausstellung der Frage, wer, wann und aus welchem Anlass im antiken Rom einen Triumphzug abhalten durfte. Und sie befasst sich damit, was mit Aliso, dem heutigen Haltern am See, geschehen wäre, wenn die Römer sich nicht zurückgezogen hätten.

Infos: www.lwl-roemermuseum-haltern.de

(ü. Pm., idr, Foto: LWL)

Brandgefährlich: RVR bittet Ausflügler in den Wäldern um umsichtiges Verhalten – auch am Vatertag

Der strahlende Sonnenschein und die trockene Witterung haben auch ihre Schattenseiten: Die Förster des Regionalverbandes Ruhr (RVR) warnen derzeit vor erhöhter Waldbrandgefahr. Die Feuerwachttürme im nördlichen Ruhrgebiet sind bereits besetzt.
Spaziergänger werden gebeten, die grundsätzlichen Verhaltensregeln im Wald einzuhalten: Generell ist das Rauchen vom 1. März  bis zum 31. Oktober verboten. Dasselbe gilt für offenes Feuer sowie Grillen im Wald außerhalb ausgewiesener Feuerstellen. Die Regeln gelten natürlich auch für feierlustige Ausflügler amVatertag.

Besonders Waldbrand gefährdet sind die Haard und die Hohe Mark im Kreis Recklinghausen sowie die Üfter Mark im Kreis Wesel mit ihren großen Kiefernbeständen und den oft sandigen Böden. In der grundwassernahen Kirchheller Heide in Bottrop hingegen ist der Boden feuchter.
Infos: www.forst.rvr.ruhr

(ü. Pm., idr)