Betriebsschließung und Festnahmen: Stadt, Polizei und Zoll kontrollieren mehrere Gewerbebetriebe an der Ripshorster Straße in Essen-Dellwig

Unterschiedliche Behörden der Stadt, Zoll, Finanzbehörden und Polizei haben heute (17.10.) zwischen der Kreuzung Dellwiger Straße/ Ripshorster Straße und der Ripshorster Straße 383 insgesamt sieben ausgewählte Betriebe kontrolliert.

Dabei unterstützten Beamte der Einsatzhundertschaft die Durchsuchung des zirka 60.000 Quadratmeter umfassenden Gebiets, das zwischen zwei Bahntrassen liegt.

Bei der Überprüfung der Betriebe legten die eingesetzten Behörden ihr Hauptaugenmerk auf die Schrottplätze und Im- und Exportgewerbe. Bürgerbeschwerden legten nahe, dass dort unsachgemäß und in großem Umfang insbesondere mit der Verarbeitung von KFZ -Teilen und Elektrogroßgeräten umgegangen wird.

Dabei sollten wohl insbesondere chemische, die Umwelt gefährdende Emissionen in das Erdreich gesickert sein.

Bei der Anfahrt der Polizeibeamten flüchteten zwei Personen, um sich der Kontrolle zu entziehen. Dabei verletzten sich beide so schwer, dass sie zur Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht werden mussten.

Insgesamt überprüften die Beamten zirka 130 Personen, davon wurden 26 vorläufig festgenommen, bei denen der Verdacht des illegalen Aufenthalts besteht.

Ein Betrieb musste aufgrund fehlender Gewerbeerlaubnis und einer Vielzahl von Umweltstraftaten geschlossen werden. Die weiteren Erkenntnisse des Einsatzes werden nun verwaltungsseitig aufgearbeitet.

Stadt und Polizei kontrollieren Problemhäuser im Essener Norden

Gemeinsam mit der Stadt Essen kontrollierte die Polizei heute (12.10.) insbesondere im Essener Norden Problemhäuser.

Ab 16 Uhr waren rund 115 Kräfte in Bergeborbeck, Vogelheim, Altendorf und Altenessen im Einsatz. Insgesamt wurden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Meldebehörden, des JobCenter Essen, des Ordnungsamtes, sowie der Finanzbehörde und unterschiedlichen Abteilungen der Polizei fünf Adressen kontrolliert.

Es wurden mehr als 180 gemeldete Personen überprüft. Unter den Gemeldeten waren auch der Polizei in Zusammenhang mit Einbrüchen bekannte Personen.

An den kontrollierten Häusern an der Germaniastraße, sowie der II. Fließstraße wurden rund die Hälfte der gemeldeten Personen angetroffen. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass vor allem in der II. Fließstraße nicht angemeldete Personen scheinbar wohnhaft sind.

Weitere Ergebnisse der Kontrollmaßnahme in der Straße „In der Baumschule“, am Meybuschhof und an der Katernberger Straße stehen noch aus, da die Überprüfung noch andauert.

Die heutige Kontrolle hat auch Auswirkungen auf den Bezug von Leistungen der Stadt Essen. Alle gemeldeten Personen, die nicht angetroffen wurden, werden aus den jeweiligen Systemen der Stadt abgemeldet und Leistungen ab sofort nicht mehr zugestellt.

Die Ergebnisse der Kontrolle werden nun behördlicherseits aufgearbeitet.

Stadt stellt Aktionsplan für eine saubere Stadt vor

Oberbürgermeister Thomas Kufen hat heute seinen Aktionsplan zur Verbesserung der Sauberkeit im Essener Stadtgebiet vorgestellt. Zentrale Punkte sind die optimierte Organisation der Müllbeseitigung, eine Erweiterung der Melderkette unter verstärkter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie härtere Sanktionen für Müllsünder.

Sauberkeit ist ein zentraler Faktor für eine attraktive Stadt. Dieses Bedürfnis will die Stadt Essen mit einer neuen Qualitätsoffensive zukünftig verstärkt in den Fokus nehmen.

„Essen bleib(t) sauber!“ fußt auf drei Säulen:

  • 1. Wahrnehmen, Erkennen und Aufklären,
  • 2. Abholung und Pflege,
  • 3. Erfassen, Kontrollieren und Bestrafen.

Unter diesen Überschriften werden sowohl Organisationsabläufe in der Verwaltung auf den Prüfstand gestellt, Kooperationen mit Partnern im Konzern Stadt sowie externen Partnern erneuert und verbessert sowie die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger rund um das Thema Müll und Sauberkeit in den Blick genommen.

„Das Thema Sauberkeit treibt viele Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt um, das zeigt auch die gestiegene Anzahl an Beschwerden, die uns erreicht. Das wollen wir jetzt im Sinne der Bürgerinnen und Bürger lösen“, erläutert Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Mir ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen und Beschwerden zum Thema Müll und Sauberkeit einfach und unkompliziert an die Stadt herantragen können und wissen, dass sich ein kompetenter Ansprechpartner darum kümmert. Genauso wichtig sind mir aber auch die Themen Prävention und Sanktion. Bei den unterschiedlichen Angeboten geht es auch darum, wie die Bürgerinnen und Bürger selbst dazu beitragen können, dass unsere Stadt auch sauber bleibt.“

Säule 1: Wahrnehmen, Erkennen, Aufklären

Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

„Wer reinigt meine Straße?, Wo kann ich meinen Sperrmüll abgeben?, Bei wem zeige ich eine wilde Müllkippe an?“: Wichtige Informationen rund um das Thema Müllentsorgung und Sauberkeit werden verständlich aufbereitet und gebündelt, so dass Kontaktadressen, Termine und Öffnungszeiten schnell und einfach zu finden sind. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Internetseite www.essen.de/essenbleibtsauber auf der das Thema zentral verankert wird.

Das Thema Sauberkeit ist eine nachhaltige und gesamtstädtische Aufgabe, die nur gemeinsam zu bewältigen ist. Aufklärende Marketing-Maßnahmen sollen den Bürgerinnen und Bürgern die unterschiedlichen Facetten, Verpflichtungen, Zuständigkeiten und Möglichkeiten des Engagements leichter zugänglich machen. Gerade Kitas und Schulen sind dabei wichtige Kooperationspartner, denn insbesondere in frühen Jahren werden die Haltung und das Bewusstsein von Kindern zum Thema Abfallvermeidung und Sauberkeit gelegt. Zusammen mit jungen Studierenden sowie Auszubildenden des „InOffice Essen“ werden kreative und innovative Projekte entwickelt wie Sauberkeit bei Stadtteil- und Bürgerfesten, Kita-, Schul-, Sport und Vereinsveranstaltungen oder auch Aktionen mit anderen Essener Unternehmen thematisiert werden kann.

Mit gezielten präventiven Aufklärungsmaßnahmen und Gesprächen soll auch die Gruppe der Vermieter und Mieter sogenannter „Problem-Immobilien“ erreicht werden. Hier gilt es für Verständnis und Mithilfe zu werben. Verstärkt sollen auch Familien mit Zuwanderungsgeschichte, die neu in Essen sind, unter anderem über die Wichtigkeit der Mülltrennung informieren.

Meldung von Dreckecken und wilden Müllkippen

Die Außendienst-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt werden – im Rahmen ihrer Tätigkeit – mit einer zusätzlichen Aufgabe betraut. Beim Begehen, Prüfen und Abfahren der Straßen im Essener Stadtgebiet sollen künftig Auffälligkeiten oder unsaubere Straßenabschnitte aufgenommen und gemeldet werden. Ein einfaches Meldesystem soll dabei unterstützen.

Beschwerden, Hinweise und Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern sind ausdrücklich erwünscht! Mit einem einfachen Meldesystem können die Essenerinnen und Essener zukünftig Hinweise und Anregungen komfortabel und mit aussagekräftigen Informationen, wie Fotos und genauer Standortpositionen, an die zuständigen Stellen weiterleiten.

Selbstverständlich bleibt die bereits bekannte Bürger-Hotline (Telefon: 88 88888) bestehen und wird um weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Aufnahme der eingehenden Beschwerden aufgestockt.

Säule 2: Abholung und Pflege

Mehr Müllbehälter im Stadtgebiet

Gerade in stark frequentierten Bereichen im Stadtgebiet soll es in Zukunft mehr Müllbehälter geben. Die Entsorgungsbetriebe Essen (EBE) arbeiten bereits an einem entsprechenden Konzept zur Erhöhung der Anzahl der Abfallbehälter. Auch die Zuständigkeiten zur Leerung von Müllbehältern, unter anderem in Grünanlagen, werden in diesem Zusammenhang überprüft und optimiert.

Mobile Einsatzgruppe gegen wilde Müllkippen

Ab Oktober 2017 soll eine sogenannte „mobile Einsatzgruppe“ ein schnelleres und flexibleres Handeln vor allem in Bezug auf „wilde Müllkippen“ ermöglichen. Diese wird direkt bei der EBE angesiedelt. Darüber hinaus wird bei der Verwaltung ebenfalls ein Mitarbeiterpool eingerichtet, der – ergänzt durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen – schnell und effektiv Abhilfe und Pflege in Grünanlagen schaffen kann. Grün und Gruga wird gemeinsam mit dem Kooperationspartner EABG ab September für zunächst sechs Monate eine Arbeitsgruppe aus fünf Mitarbeitern einrichten, die vornehmlich für Sondereinsätze und ad-hoc-Maßnahmen in den Bezirken I, VII und VIII eingesetzt werden soll.

Ehrenamtliche Quartiershausmeister

Sogenannte „Quartiershausmeister“ sollen perspektivisch ehrenamtlich im Rahmen ihrer Tätigkeit als zentrale Ansprechpartner in „ihrem“ Stadtteil eingesetzt werden. Sie sollen aufklären, Missstände ansprechen und ebenfalls Mängel melden. Hier sind Kooperationen mit beispielsweise der Jugendgerichtshilfe, Vereinen, Verbänden oder ehrenamtliche Ansprechpartner im Stadtteil angedacht.

Erhöhung der Reinigungsintervalle der Depot-Containerstandorte

Die Frequenz der Reinigungsintervalle an den Containerstandorten soll erhöht werden. Hierbei erfahren die im Stadtgebiet häufig vermüllten Standorte eine besondere Aufmerksamkeit.

Einrichtung eines runden Tisches

Auf verunreinigte nicht-städtische Grundstücke, Wege oder Plätze hat die Stadt Essen bisher keinen Zugriff. Trotzdem erhält sie Beschwerden über wilde Müllkippen auf beispielsweise Gewerbeflächen. Mögliche Maßnahmen auf nicht-städtischen Grundstücken mit unterschiedlichen Eigentümern oder mit Gewerbebetrieben sollen zukünftig besser koordiniert werden. Zu diesem Zweck wird ein Runder Tisch mit verschiedenen Kooperationspartnern eingesetzt.

Säule 3: Erfassen, Kontrollieren und Bestrafen

Ausdehnung von Kontrollen

Bekannte illegale Müll-Ablagerungsstandorte werden stärker kontrolliert, insbesondere auch in den Abendzeiten.

Einsatz von Mülldetektiven

Die mobile Einsatzgruppe wird dahingehend geschult, dass auch sie bei der Ermittlung von Verursachern und Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten unterstützen kann.

Erhöhung von Bußgeldern

„Müllverstöße“ werden härter bestraft. Zu diesem Zweck wird Essen zukünftig den nordrhein-westfälischen Bußgeldkatalog vollumfänglich ausschöpfen.

Brand in der Gesamtschule Bockmühle in Essen-Altendorf

Dienstagnacht (25.7.) hat es in der Gesamtschule Bockmühle in Essen-Altendorf gebrannt. Nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht hatte, ermittelt nun die Kriminalpolizei.

Die vom Brand betroffenen Bereiche in der ersten Etage der Schule sind derzeit versiegelt und dürfen nicht betreten werden. Aufgrund des Brandes können sich Schadstoffe beim Verbrennungsprozess gebildet haben. Dies muss nun von gutachterlicher Seite überprüft werden.

In Bezug auf die Brandsanierung steht die Immobilienwirtschaft der Stadt Essen im engen Kontakt mit der Versicherung. Erst wenn das Gutachten der Versicherung vorliegt und ausgewertet ist, können weitere Informationen zur Sanierung und Reinigung, zu den Kosten und zum zeitlichen Ablauf veröffentlicht werden.

Fotos: Elke Brochhagen

Linke fordert Stellungnahme und Aufarbeitung durch die Polizei nach sexueller Belästigung

Die Ratsfraktion DIE LINKE ist vom Umgang zweier Essener Polizeibeamter mit sexueller Belästigung erschrocken.  Am vergangenem Mittwochabend wurde die Linken Ratsfrau Ezgi Güyildar vor dem REWE-Markt am Wasserturm von einem älteren Mann belästigt und beinahe tätlich angegangen. Doch statt einer Anzeige gegen den mutmaßlichen Täter nahm die Polizei  eine Anzeige gegen einen zur Hilfe kommenden Zeugen auf.

„Ich bin immer noch fassungslos“, so die Betroffene Ezgi Güyildar. „Nachdem ich den Mann wegen seinem Verhalten anschrie, wollte dieser auf mich losgehen. Ich hatte Glück, dass Passanten dazwischen gegangen sind und Schlimmeres verhindert haben. Die Polizei selbst traf erst nach fast einer halben Stunde ein und lies den mutmaßlichen Täter bereits nach 30! Sekunden, noch während der Aufnahme des Tathergangs, gehen, ohne auch nur seine Personalien aufzunehmen. Ich werde deshalb jetzt erstmal Strafanzeige gegen unbekannt stellen müssen.“

Erst auf Druck der umstehenden Personen rannte der Beamte dem bereits weggegangenen Beschuldigten hinterher, doch statt mit seinen Personalien kam er mit einer Anzeige wegen angeblicher Bedrohung gegen einen zur Hilfe gekommenen Zeugen wieder.        Die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke bat die Polizei nach Bekanntwerden  telefonisch sofort um Stellungnahme, denn eine Bagatellisierung von sexueller Belästigung und Gewalt gegen Frauen darf es nicht geben. Diese brauchen den Schutz der Polizei und dürfen nicht sich selbst überlassen werden.

„Durch mein Telefonat konnte ich dazu beitragen, dass Ezgi Güyildar umgehend als Betroffene befragt wird und Strafantrag stellen kann. Ebenso wurde mir bestätigt, dass bereits interne Ermittlungen eingeleitet wurden, da die Beamten es offenbar unterließen, den mutmaßlichen Täter zu befragen. Außerdem wäre es das Mindeste gewesen, Frau Güyildar Hilfe anzubieten, statt sie alleine stehe zu lassen. Ich erwarte, dass der Vorgang umfassend aufgeklärt wird“, so Gabriele Giesecke abschließend.

(ü. Pm.)

 

 

Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um Veröffentlichung

 

Sie erreichen Ezgi Güyildar unter 0163-7938890 und Gabriele Giesecke unter 0163 -7358031

 

Artur Schwarz
Referent
Telefon 0201 / 175 433 – 12
eMail: a.schwarz@linksfraktion-essen.de

 

DIE LINKE.
Fraktion im Rat der Stadt Essen
Severinstraße 1
45127 Essen

Telefon 0201 / 175 433 – 11
Telefax 0201 / 175 433 – 18

 

info@linksfraktion-essen.de
http://www.linksfraktion-essen.de

Essen-Margarethenhöhe: Mann stach der Frau mit einem großen Messer in den Oberkörper und entwendete die Handtasche

Aktuell läuft eine Großfahndung im Bereich des Lührmannwalds auf der Essener Margarethenhöhe. Eine 78-jährige Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen, als sie gegen 11 Uhr von einem großen, dünnen Mann in schwarzer Kleidung und schwarzer Pudelmütze überfallen wurde. Der Mann stach der Frau mit einem großen Messer in den Oberkörper, entwendete die Handtasche und flüchtete in unbekannte Richtung.
Die Essenerin konnte sich noch mit den schweren Verletzungen zu einer Anwohnerin schleppen, von wo aus die Polizei informiert wurde. Die Frau ist mittlerweile einem Essener Krankenhaus zugeführt worden. Mit einem Großaufgebot sucht die Polizei den Bereich rund um den Wald ab und bittet Zeugen, die einen schwarz gekleideten Mann mit schwarzer Pudelmütze sehen, sich bei der Polizei unter der Notrufnummer 110 zu melden. Sprechen Sie den Tatverdächtigen auf keinen Fall an, er ist bewaffnet und gefährlich! Melden Sie sich sofort bei der Polizei!
(ü. Pm.)

Amerikanischen Fünf-Zentner-Bombe in Stoppenberg entschärft

Die Entschärfung der amerikanischen Fünf-Zentner-Bombe in Stoppenberg ist problemlos verlaufen. Die Bombe hatte einen Langzeit-Säurezünder und musste unverzüglich entschärft werden.

Im inneren Kreis waren rund 800 Menschen von der Evakuierung betroffen, unter anderem auch aus der Kleingartenanlage an der Ahrendahlswiese. Aufgrund der Tageszeit mussten allerdings nur wenige Bürgerinnen und Bürger tatsächlich evakuiert werden. In der Betreuungsstelle am Bischöflichen Schulzentrum haben sich rund 60 Anwohnerinnen und Anwohner eingefunden. Die vier beteiligten Hilfsorganisationen haben 14 Krankentransporte durchgeführt. Im äußeren Kreis waren insgesamt rund 3.200 Personen betroffen, darunter auch die Tuttmannschule an der Twentmannstraße.

Den Einsatz haben insgesamt 125 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt, RGE, EVAG, der Steag, Open Grid und der unterschiedlichen Hilfsorganisationen durchgeführt.

Rund 100 Bürgerinnen und Bürger haben sich an dem eingerichteten Bürgertelefon über die Entschärfung informiert. Alle Beteiligten sind mit dem Verlauf des Einsatzes zufrieden. Sowohl die Straßensperrung als auch die Umleitungen der EVAG-Linie 140 werden in Kürze aufgehoben.

(ü. Pm.)

Polizei in Duisburg und vier weiteren NRW-Städten geht jetzt mit Body-Cams in den Einsatz

Duisburg gehört zu den fünf Städten in NRW, in denen Polizisten mit sogenannten Body-Cams ausgestattet werden. Bei dem Pilotversuch soll geklärt werden, ob die Kameras deeskalierend wirken und die Übergriffe auf Beamte abnehmen.

Wissenschaftler von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Gelsenkirchen werden das Projekt evaluieren. Gerade alltägliche Einsätze im Wachdienst, zum Beispiel wegen Ruhestörung oder häuslicher Gewalt, eskalieren immer öfter. Die Body-Cams sollen Gewalttäter abschrecken, weil Polizisten deren Übergriffe jetzt aufzeichnen können. Bevor die Kamera gestartet wird, weisen die Beamten den Betroffenen darauf hin. Insgesamt 200 Kameras werden ausgegeben, neben Duisburg auch in Düsseldorf, Köln, Wuppertal und im Kreis Siegen-Wittgenstein.
(ü. Pm.)

POL-E: Essen: Geldautomat an Tankstelle gesprengt – drei Personen fliehen mit Beute in dunklem Audi

45257 E-Kupferdreh: Heute Morgen gegen 1:35 Uhr meldeten Zeugen von der Kupferdreher Straße eine laute Explosion. Die alarmierten Polizeibeamten stellten fest, dass es die Täter auf einen Geldautomaten abgesehen hatten, der an einem Tankstellengelände angebrachten ist. Durch die starke Explosion entstand erheblicher Gebäudeschaden an der Tankstelle.

Die Zeugen gaben an, dass zwei oder drei Personen nach der Tat in einen dunklen, offenbar hochmotorisierten Audi gestiegen und in Richtung BAB 44 geflohen seien. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 0201/829-0 zu melden. (ChWi)

Rückfragen bitte an:
Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr
Pressestelle
Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230)
Fax: 0201-829 1069
E-Mail: pressestelle.essen@polizei.nrw.de
 
http://www.facebook.com/PolizeiEssen 
(ü. Pm.)

POL-E: Essen: Zwei Täter flüchten nach Geldautomatensprengung auf einem Motorroller- Polizei sucht dringend Zeugen

Am Donnerstag (23. März) gegen 3:30 Uhr versuchten zwei unbekannte Täter den EC-Automaten eines Geldinstitutes auf der Brückstraße aufzusprengen. Anschließend flüchtete das Duo mit einem Motoroller in Richtung Ortskern von Werden. Wir berichteten bereits am 23. März. Im späten Vormittag des gestrigen Tages konnte die Polizei das vermeintliche Fluchtfahrzeug auf der Laupendahler Landstraße/ In der Borbeck auffinden und sicherstellen. Der Roller wird derzeit kriminaltechnisch untersucht. Im Augenblick geht die Polizei davon aus, dass sich das Duo im Bereich der Auffindestelle ihrem Fluchtmittel entledigt hat und vermutlich in ein Auto umgestiegen ist. Die Polizei bittet erneut um die Mithilfe der Bevölkerung und sucht Zeugen, die Angaben zu den beiden Tatverdächtigen machen können oder die in der vergangenen Nacht entsprechende Beobachtungen oder Fahrzeugbewegungen im Bereich Laupendahler Landstraße/ In der Borbeck gemacht haben.

Hinweise nimmt die Polizei Essen unter der Telefonnummer 0201/829-0 entgegen.

Versuchter schwerer Raub in Altendorf – 23-Jähriger Mann verletzt- Polizei sucht Zeugen

E.- Altendorf: Samstagmorgen (18. März, 6:53 Uhr) sprachen zwei unbekannte Täter einen 23-jährigen Essener auf der Amixstraße/Sursstraße an und fragten ihn nach der Uhrzeit. Als der Essener daraufhin sein Mobiltelefon herausholte, versuchte einer der Männer ihm dieses zu entreißen, woraufhin das Telefon zu Boden fiel und beschädigt wurde. Beim Aufheben seines Mobiltelefons, schlug der andere Täter augenscheinlich mit der stumpfen Seite eines „Beils“ in Richtung des 23-Jährigen und traf ihn am Unterarm. Durch den Schlag erlitt der Essener eine Platzwunde am Arm, die in einem nahegelegenen Krankenhaus behandelt werden musste. Das Duo flüchtete anschließend, ohne Beute, in Richtung Jahnplatz. Sie können wie folgt beschrieben werden: Einer der Männer soll zirka 1,70 Meter groß sein. Er trug eine Jeanshose, eine schwarze Schirmmütze und helle Schuhe. Beide Täter sollen eine schlanke Statur haben und rumänischer Herkunft sein.

Der Ermittler des Kriminalkommissariats 31 sucht Zeugen, die Angaben zu den Räubern oder zu Beobachtungen im Bereich Amixstraße/Sursstraße machen können. Hinweise nimmt die Polizei Essen unter der Telefonnummer 0201/829-0 entgegen. SaSt

Fotofahndung nach versuchtem Mord – Name des Tatverdächtigen bekannt

Am 24. Februar schlugen rücksichtslose Einbrecher auf einen 37-jährigen Familienvater in Mülheim-Styrum ein. Mit schwersten Kopfverletzungen musste er in ein Essener Krankenhaus verbracht werden und wird dort weiterhin intensivmedizinisch betreut.

dieses Foto ist von 2016

Die Kriminaltechniker sicherten in den vergangenen Wochen im Haus und in der näheren Umgebung individuelle Spuren, die nach Auswertung durch das Landeskriminalamt NRW einem 21-jährigen rumänischen Staatsangehörigen zugeordnet werden konnten, der mit unbekannten Mittätern weiterhin auf Flucht ist.

Der Name des Tatverdächtigen lautet Petru-Ciprian Calvan.

Der Täter ist polizeilich bereits in Nachbarstädten in Erscheinung getreten und kommt auch für andere Taten in Frage. Durch den internationalen polizeilichen Informationsaustausch konnten strafrechtliche Verbindungen ins europäische Ausland festgestellt werden. Der Verdächtige wird beschrieben als zirka 175 cm groß, schlank und sportlich. Die Polizei benötigt bei der Fahndung nun dringendst die Unterstützung der Bevölkerung. Unter der Essener Telefonnummer 0201/829-0 ist die Polizei jederzeit für Hinweise erreichbar. Die Fahndung wird auch in den sozialen Medien veröffentlicht. (ChWi)