90 Bäume sollen an der Henri-Dunant-Straße gefällt werden (ehem. PH)

Zur Realisierung des Bauvorhabens „Bebauungsplan Nr. 4/17 Henri-Dunant-Straße (ehem. PH)“ müssen 90 Bäume gefällt werden, die sich im Bereich der zukünftigen Baukörper bzw. der Erschließungsstraßen befinden.

Die Fällungen sind mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt und sollen vor Beginn der Schonzeit bis zum 28. Februar durchgeführt werden.

Da die Baugenehmigungen für die Bauvorhaben in Kürze, aber nicht bis zum Beginn der Schonzeit, erteilt werden, wird aus Gründen des Artenschutzes seitens der Unteren Naturschutzbehörde von der üblichen Vorgehensweise abgewichen und die Fällgenehmigung nicht an die gültige Baugenehmigung gekoppelt.

Nach Durchführung der Baumaßnahme werden nach Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Fachbereich Grün und Gruga umfangreiche Ersatzpflanzungen gemäß der Essener Baumschutzsatzung durchgeführt.

Hangabrutsch in Essen-Heidhausen zieht keinen Sachschaden nach sich

Vermutlich in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember ist es an der Laupendahler Landstraße in Essen-Heidhausen zum Teilabrutsch eines Hanges in der Breite von etwa 15 Metern gekommen. Ein Sachschaden ist nicht entstanden.

Insgesamt sind etwa 20 bis 30 Quadratmeter Fels abgegangen. Auslöser waren womöglich die starken Regenfälle der letzten Tage. Dank der 20 Meter hohen, der Felswand vorgelagerten Pufferfläche fiel kein Stein- oder Erdmaterial auf die Straße. Die Stadtwerke Essen wurden entsprechend informiert.

Nach einer gemeinsamen Ortsbegehung durch die Stadt Essen und das Büro Dr. Spang, Ingenieurgesellschaft für Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik mbH, wurden umgehend Sicherungsmaßnahmen anberaumt. Die überhängenden Bäume in Richtung Straße wurden durch Grün und Gruga mit Einsatz eines Hubsteigers sofort eingekürzt. Auf Empfehlung des geologischen Gutachtens sind außerdem in Kürze Fällungen von etwa 30 mittelgroßen Bäumen sowie von weiteren zwölf bis 15 auf der Felskante stehenden Bäumen notwendig.

Die Gefahr eines weiteren Erdrutsches an gleicher Stelle wurde als unwahrscheinlich eingestuft. Die zum Teil bereits durchgeführten Maßnahmen dienen auch der Stabilisierung weiterer Abhangflächen.

A40/A52: Einengungen und Sperrungen im Tunnel Huttrop

Seit Montag (18.12.) um 9 Uhr bis Mittwoch (20.12.) um 21 Uhr steht dem Verkehr, wie bereits vermeldet, im Bereich des Tunnels Huttrop (A40/A52) in Fahrtrichtung Düsseldorf nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Dort müssen Schäden an der Fahrbahndecke beseitigt werden.

Zusätzlich kommen noch zwei Sperrungen hinzu. Die erste Vollsperrung ist von Dienstag auf Mittwoch (19./ 20.12.) in Fahrtrichtung Düsseldorf. Von Mittwoch auf Donnerstag (20./ 21.12.) sind beide Fahrtrichtungen, Düsseldorf und Dortmund, voll gesperrt. Gesperrt wird jeweils in der Zeit von 21 Uhr bis morgens um 5 Uhr. Umleitungen werden eingerichtet. Ab Donnerstagmorgen (21.12.) um 5 Uhr läuft auch der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen in zwei eingeengten Fahrstreifen.

Weitergehende Informationen zu der Baumaßnahme am Tunnel Huttrop, erhalten Sie auch auf der Projekthomepage des Landesbetrieb Straßenbau NRW unter:

https://www.strassen.nrw.de/projekte/a52/tunnelsanierung-essen-huttrop.html

A40/ A52: Weitere Einengungen im Tunnel Huttrop

Ab morgen (13.12.) beginnt Straßen.NRW mit der Sanierung des Standstreifens in Fahrtrichtung Dortmund. Hier läuft der Verkehr schon in einer einstreifigen Verkehrsführung durch den Tunnel. Diese Einstreifigkeit bleibt noch bis Freitagnacht (15.12.) bestehen, Samstagmorgen läuft der Verkehr in einer zweistreifigen Verkehrsführung. Ab Montag (18.12.) um 9 Uhr steht bis Mittwoch (20.12.) um 21 Uhr dem Verkehr in Fahrtrichtung Düsseldorf nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Auch hier müssen Deckenschäden beseitigt werden.

Zusätzlich kommen noch zwei Vollsperrungen hinzu. Das betrifft nur die Fahrtrichtung Düsseldorf. Die erste Vollsperrung ist von Dienstag auf Mittwoch (19./20.12.), die zweite von Mittwoch auf Donnerstag (20./21.12.).

Gesperrt wird die Fahrtrichtung Düsseldorf jeweils in der Zeit von 21 Uhr bis morgens um 5 Uhr. Umleitungen werden eingerichtet.

Ab Donnerstagmorgen (21.12.) um 5 Uhr läuft auch der Verkehr in Fahrtrichtung Düsseldorf in zwei eingeengten Fahrstreifen.

Hintergrund:

Für die zurzeit laufende Bauphase war es nötig den Verkehr zweistreifig nach außen zu drücken um in der Tunnelmitte arbeiten zu können. Der Schwerlastverkehr lief hier über den Standstreifen. Dieser Standstreifen hatte zudem noch Straßenabläufe die im Vorfeld gesichert wurden. Diese Sicherungen hielten den schweren Verkehr nicht stand und brachen. Gleichzeitig entstanden durch den Schwerlastverkehr auf dem Standstreifen Fahrbahnschäden. Der Standstreifen ist für den enormen Schwerverkehr nicht ausgelegt.

Weitergehende Informationen zu der Baumaßnahme am Tunnel Huttrop, erhalten Sie auch auf der Projekthomepage des Landesbetrieb Straßenbau NRW unter https://www.strassen.nrw.de/projekte/a52/tunnelsanierung-essen-huttrop.html.

Brückenneubau verbindet Innenstadt, Nordviertel und Welterbe Zollverein

Am Wochenende des 3. bis 5. November wird die Pferdebahnstraße im Bereich der alten Bahnbrücke gesperrt, um die Vorarbeiten für den Abriss der Brücke durchführen zu können. Voraussichtlich am darauffolgenden Wochenende (ab dem 10. November) erfolgt eine erneute Vollsperrung, um die Brücke dann vollständig auszuheben.

Die alte Überführung stammt aus der Nachkriegszeit und wird seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt. Da sie nicht mehr instand zu setzen ist, wurde ein Neubau ausgeschrieben.

Der Brückenneubau ist Teil des geplanten Grünzugs „Zangenstraße“, der auf einer bereits entwidmeten Bahnfläche zwischen der Rheinischen Bahn über den Segerothpark und dem Bahnhof Altenessen entsteht. Somit verbindet dieser durchgehende Grünzug die Innenstadt über das Nordviertel mit dem Welterbe Zollverein und schafft Verknüpfungen zu weiteren erholungswirksamen Grünflächen mit Fuß- und Radwegeverbindungen. Große Teile des Stadtteils Altenessen-Süd erfahren somit eine Lageverbesserung und Attraktivitätssteigerung. Dafür stellt das Land Nordrhein-Westfalen Fördermittel in Höhe von 90 Prozent der Kosten von rund 460.000 Euro für die Erneuerung der Brücke zur Verfügung.

Der aktuelle Bauabschnitt mit der zu erneuernden Brücke zweigt an der Rheinischen Bahn ab und führt entlang des Segerothparks bis zur Bottroper Straße. Hierzu wurde bereits zu Jahresbeginn 2017 die Trasse von Aufwuchs befreit. In den Folgemonaten erfolgten der Gleisrückbau sowie die Vorbereitung für den Wegebau durch die Schotterfräsung des Gleiskörpers. Der Zugang zur alten Bahnbrücke über die Pferdebahnstraße wurde von beiden Seiten angelegt, damit der Brückenrückbau sowie der Neubau durchgeführt werden können.

Die Ausschreibung der Brückenbauarbeiten hatte sich aus verschiedenen Gründen verzögert. Der Brückenausbau sollte eigentlich unmittelbar nach Auftragsvergabe beginnen, doch hat etwa die Suche nach Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg am alten Widerlager einige Zeit in Anspruch genommen. Nun liegt eine Lösung vor, die den erschütterungsarmen Ausbau ermöglicht. Nach dem aktuellen Bauzeitenplan sollen die Brückenbauarbeiten bis etwa im Mai 2018 durchgeführt sein. Der Wegebau kann teilweise parallel erfolgen, jedoch erst nach dem Brückenbau vollständig abgeschlossen werden.

Betriebsschließung und Festnahmen: Stadt, Polizei und Zoll kontrollieren mehrere Gewerbebetriebe an der Ripshorster Straße in Essen-Dellwig

Unterschiedliche Behörden der Stadt, Zoll, Finanzbehörden und Polizei haben heute (17.10.) zwischen der Kreuzung Dellwiger Straße/ Ripshorster Straße und der Ripshorster Straße 383 insgesamt sieben ausgewählte Betriebe kontrolliert.

Dabei unterstützten Beamte der Einsatzhundertschaft die Durchsuchung des zirka 60.000 Quadratmeter umfassenden Gebiets, das zwischen zwei Bahntrassen liegt.

Bei der Überprüfung der Betriebe legten die eingesetzten Behörden ihr Hauptaugenmerk auf die Schrottplätze und Im- und Exportgewerbe. Bürgerbeschwerden legten nahe, dass dort unsachgemäß und in großem Umfang insbesondere mit der Verarbeitung von KFZ -Teilen und Elektrogroßgeräten umgegangen wird.

Dabei sollten wohl insbesondere chemische, die Umwelt gefährdende Emissionen in das Erdreich gesickert sein.

Bei der Anfahrt der Polizeibeamten flüchteten zwei Personen, um sich der Kontrolle zu entziehen. Dabei verletzten sich beide so schwer, dass sie zur Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht werden mussten.

Insgesamt überprüften die Beamten zirka 130 Personen, davon wurden 26 vorläufig festgenommen, bei denen der Verdacht des illegalen Aufenthalts besteht.

Ein Betrieb musste aufgrund fehlender Gewerbeerlaubnis und einer Vielzahl von Umweltstraftaten geschlossen werden. Die weiteren Erkenntnisse des Einsatzes werden nun verwaltungsseitig aufgearbeitet.

A44/ A535 – Behinderungen im Autobahndreieck Velbert in den Herbstferien

 Von Freitag (20.10.) 20 Uhr bis Sonntag (5.11.) sperrt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr im Autobahndreieck Velbert-Nord die südlichen Verbindungsrampen im Bereich zwischen der B224-Werdener Straße und der A44 in Richtung Essen bzw. der A535 in Richtung Wuppertal.

Umleitungen werden eingerichtet.

A40: wegen Sanierung zwischen Essen und Mülheim vom 19. 10. bis 23. 10. gesperrt

Die neue Baudisposition für die Fahrbahnsanierung der A40 zwischen Essen und Mülheim steht: Die Sperrung zwischen den Anschlussstellen Mülheim-Heißen und Essen-Zentrum in Fahrtrichtung Dortmund erfolgt von Donnerstag (19.10.) um 22 Uhr bis Montag (23.10.) um 5 Uhr. Die Gegenrichtung (Fahrtrichtung Duisburg) wird von Donnerstag (2.11.) um 22 Uhr bis Montag (6.11.) um 5 Uhr gesperrt. In diesen Streckenbereich muss der „offenporige Asphalt“ ausgetauscht werden.

Die Schilder, die die Sperrungen und Umleitungen ankündigen, können stehen bleiben. Die Daten wurden bereits aktualisiert. Die Straßenbauer hoffen auf besseres Wetter für die neuen Termine, denn die Arbeiten sind stark witterungsabhängig, sollen aber auf jeden Fall vor dem Winter erledigt sein.

Zwischenstand zum Neubau der Nünningbrücke

Die Arbeiten zum Neubau der Nünningbrücke in Essen-Frillendorf liegen im Zeitplan. In der Nacht von Donnerstag (10.8.) auf Freitag (11.8.) wurden die Stahlbrückenbögen mittels Schwertransporter angeliefert. Auf einem extra eingerichteten Vormontageplatz werden die einzelnen Teile der Bögen zurzeit aufgerichtet und verschweißt. Die Hänger der Bögen werden noch geliefert und müssen dann ebenfalls montiert werden.

Die Brücke wird vorab montiert und Anfang November in einem sogenannten Taktschiebeverfahren in die endgültige Lage auf die beiden bereits fertiggestellten Widerlager geschoben. Dafür sind vorab noch weitere Arbeiten notwendig. Unter anderem muss ein neues Quertragwerk an der Strecke der Deutschen Bahn umgelegt und das alte Quertragwerk, auf dem derzeit die Oberleitungen für die Züge liegen, zurückgebaut werden.

Für den Verschub werden ein 600 Tonnen-Kran auf der einen und zwei Schwerlastkräne auf der anderen Brückenseite im Einsatz sein. Da die darunter liegenden Gleise der Deutschen Bahn täglich genutzt werden, wird der Verschub der Brücke nachts durchgeführt und der Verkehr auf der Bahnstrecke eingestellt.

Im Anschluss daran werden dann die Restarbeiten auf der Brücke angegangen, zum Beispiel der Einbau der Versorgungsleitungen, Geländer und Straßenbeleuchtung und das Herstellen des Fahrbahnbelags. Auch die Arbeiten für den neuen Radwanderweg des RVR und die neue Freifläche der benachbarten GSE Werkstätten können dann weitergeführt werden.

Die Fertigstellung der Brücke wird voraussichtlich im Januar 2018 erfolgen.

Zum Hintergrund

Seit dem 28. Oktober 2016 wird die neue Straßenüberführung, die die Nünningstraße über die Anlagen der „Deutsche Bahn AG“ mit der Hubertstraße in Frillendorf verbindet, als Brückenneubau errichtet.

Der Rat der Stadt Essen hat im Dezember 2012 den Bau einer neuen Verbindungsbrücke zwischen der Nünningstraße nördlich und der Hubertstraße südlich der Gleisanlage der Deutsche Bahn AG beschlossen. Die Brücke wird als Stahlbogenkonstruktion, die die Gleise mit einer Stützweite von etwa 50 Metern schiefwinklig überspannt, erbaut. Die Konstruktionshöhe der Brücke beträgt 9,35 Meter. Die Baukosten belaufen sich auf circa 3,2 Millionen Euro.

Titelfoto: Elke Brochhagen

(ü. Pm.)

A40: Nächtliche Sperrungen im Ruhrschnellwegtunnel

In den Nächten von Montag (26.6.) auf Dienstag (27.6.) sowie von Dienstag (27.6.) auf Mittwoch (28.6.), jeweils 21 bis 5 Uhr, ist der Tunnel in Fahrtrichtung Dortmund voll gesperrt. Der Verkehr wird zur Auffahrt Essen-Zentrum umgeleitet. Im selben Zeitraum ist die Anschlussstelle Essen-Zentrum in Fahrtrichtung Duisburg gesperrt.

In der Nacht von Mittwoch (28.6.) auf Donnerstag (29.6.), 21 bis 5 Uhr, ist der Tunnel dann in Fahrtrichtung Duisburg voll gesperrt. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Essen-Zentrum umgeleitet.

Von Donnerstag (29.6.) auf Freitag (30.6.) ist der Tunnel dann von 22 bis 4 Uhr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Die Arbeiten finden bewusst in den verkehrsärmeren Nachtstunden statt.

Neubau der Brücke Rellinghauser Straße über den Geh- und Radweg (Grugatrasse)

Während des laufenden Rückbaus der alten Brückenkonstruktion ist aus Sicherheitsgründen eine erneute Sperrung des Geh- und Radwegs der Grugatrasse unterhalb der Rellinghauser Straße von Montag, 26. Juni, bis voraussichtlich Dienstag, 4. Juli, erforderlich.

In diesem Abschnitt werden Betonabbrucharbeiten an der Brückenplatte und die Demontage von Stahlträgern durchgeführt.
Umleitungen für Fußgänger und Radfahrer werden ausgeschildert.

Das Amt für Straßen und Verkehr ist bestrebt, die Sperrungen auf ein Minimum zu reduzieren und die Trasse schnellstmöglich wieder freizugeben. Am Wochenende (30. Juni bis 2. Juli) und nach Möglichkeit auch an einzelnen Tagen spät nachmittags, wenn die Arbeiten auf der Baustelle ruhen, wird die Sperrung des Weges aufgehoben.

(ü. Pm.)

Aufruf zur Straßenbaumbewässerung

Auch wenn die Wässerung der gepflanzten Jungbäume im Stadtgebiet durch die von Grün und Gruga beauftragten Firmen gut funktioniert, freut sich der städtische Eigenbetrieb, wenn die Bürgerinnen und Bürger ihren grünen Daumen unter Beweis stellen und ergänzend den einen oder anderen Eimer Wasser für die Jungbäume an den Straßen (und anderswo) erübrigen könnten. Im Idealfall könnten die hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürger mindestens fünf mal zehn Liter je Baum hintereinander in den Gießring – der kleine Erdwall am Stammfuß – schütten.

Zum Hintergrund: Nach dem Orkan „Ela“ wurden bereits zahlreiche Bäume nachgepflanzt, viel mehr als in „normalen“ Jahren. Bei so einer Trockenheitswelle sind den „Grünfirmen“ und Grün und Gruga logistisch (trotz aller Bemühungen) leider Grenzen gesetzt.

(ü. Pm.)