A40/ A52: Weitere Einengungen im Tunnel Huttrop

Ab morgen (13.12.) beginnt Straßen.NRW mit der Sanierung des Standstreifens in Fahrtrichtung Dortmund. Hier läuft der Verkehr schon in einer einstreifigen Verkehrsführung durch den Tunnel. Diese Einstreifigkeit bleibt noch bis Freitagnacht (15.12.) bestehen, Samstagmorgen läuft der Verkehr in einer zweistreifigen Verkehrsführung. Ab Montag (18.12.) um 9 Uhr steht bis Mittwoch (20.12.) um 21 Uhr dem Verkehr in Fahrtrichtung Düsseldorf nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Auch hier müssen Deckenschäden beseitigt werden.

Zusätzlich kommen noch zwei Vollsperrungen hinzu. Das betrifft nur die Fahrtrichtung Düsseldorf. Die erste Vollsperrung ist von Dienstag auf Mittwoch (19./20.12.), die zweite von Mittwoch auf Donnerstag (20./21.12.).

Gesperrt wird die Fahrtrichtung Düsseldorf jeweils in der Zeit von 21 Uhr bis morgens um 5 Uhr. Umleitungen werden eingerichtet.

Ab Donnerstagmorgen (21.12.) um 5 Uhr läuft auch der Verkehr in Fahrtrichtung Düsseldorf in zwei eingeengten Fahrstreifen.

Hintergrund:

Für die zurzeit laufende Bauphase war es nötig den Verkehr zweistreifig nach außen zu drücken um in der Tunnelmitte arbeiten zu können. Der Schwerlastverkehr lief hier über den Standstreifen. Dieser Standstreifen hatte zudem noch Straßenabläufe die im Vorfeld gesichert wurden. Diese Sicherungen hielten den schweren Verkehr nicht stand und brachen. Gleichzeitig entstanden durch den Schwerlastverkehr auf dem Standstreifen Fahrbahnschäden. Der Standstreifen ist für den enormen Schwerverkehr nicht ausgelegt.

Weitergehende Informationen zu der Baumaßnahme am Tunnel Huttrop, erhalten Sie auch auf der Projekthomepage des Landesbetrieb Straßenbau NRW unter https://www.strassen.nrw.de/projekte/a52/tunnelsanierung-essen-huttrop.html.

Brückenneubau verbindet Innenstadt, Nordviertel und Welterbe Zollverein

Am Wochenende des 3. bis 5. November wird die Pferdebahnstraße im Bereich der alten Bahnbrücke gesperrt, um die Vorarbeiten für den Abriss der Brücke durchführen zu können. Voraussichtlich am darauffolgenden Wochenende (ab dem 10. November) erfolgt eine erneute Vollsperrung, um die Brücke dann vollständig auszuheben.

Die alte Überführung stammt aus der Nachkriegszeit und wird seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt. Da sie nicht mehr instand zu setzen ist, wurde ein Neubau ausgeschrieben.

Der Brückenneubau ist Teil des geplanten Grünzugs „Zangenstraße“, der auf einer bereits entwidmeten Bahnfläche zwischen der Rheinischen Bahn über den Segerothpark und dem Bahnhof Altenessen entsteht. Somit verbindet dieser durchgehende Grünzug die Innenstadt über das Nordviertel mit dem Welterbe Zollverein und schafft Verknüpfungen zu weiteren erholungswirksamen Grünflächen mit Fuß- und Radwegeverbindungen. Große Teile des Stadtteils Altenessen-Süd erfahren somit eine Lageverbesserung und Attraktivitätssteigerung. Dafür stellt das Land Nordrhein-Westfalen Fördermittel in Höhe von 90 Prozent der Kosten von rund 460.000 Euro für die Erneuerung der Brücke zur Verfügung.

Der aktuelle Bauabschnitt mit der zu erneuernden Brücke zweigt an der Rheinischen Bahn ab und führt entlang des Segerothparks bis zur Bottroper Straße. Hierzu wurde bereits zu Jahresbeginn 2017 die Trasse von Aufwuchs befreit. In den Folgemonaten erfolgten der Gleisrückbau sowie die Vorbereitung für den Wegebau durch die Schotterfräsung des Gleiskörpers. Der Zugang zur alten Bahnbrücke über die Pferdebahnstraße wurde von beiden Seiten angelegt, damit der Brückenrückbau sowie der Neubau durchgeführt werden können.

Die Ausschreibung der Brückenbauarbeiten hatte sich aus verschiedenen Gründen verzögert. Der Brückenausbau sollte eigentlich unmittelbar nach Auftragsvergabe beginnen, doch hat etwa die Suche nach Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg am alten Widerlager einige Zeit in Anspruch genommen. Nun liegt eine Lösung vor, die den erschütterungsarmen Ausbau ermöglicht. Nach dem aktuellen Bauzeitenplan sollen die Brückenbauarbeiten bis etwa im Mai 2018 durchgeführt sein. Der Wegebau kann teilweise parallel erfolgen, jedoch erst nach dem Brückenbau vollständig abgeschlossen werden.

Betriebsschließung und Festnahmen: Stadt, Polizei und Zoll kontrollieren mehrere Gewerbebetriebe an der Ripshorster Straße in Essen-Dellwig

Unterschiedliche Behörden der Stadt, Zoll, Finanzbehörden und Polizei haben heute (17.10.) zwischen der Kreuzung Dellwiger Straße/ Ripshorster Straße und der Ripshorster Straße 383 insgesamt sieben ausgewählte Betriebe kontrolliert.

Dabei unterstützten Beamte der Einsatzhundertschaft die Durchsuchung des zirka 60.000 Quadratmeter umfassenden Gebiets, das zwischen zwei Bahntrassen liegt.

Bei der Überprüfung der Betriebe legten die eingesetzten Behörden ihr Hauptaugenmerk auf die Schrottplätze und Im- und Exportgewerbe. Bürgerbeschwerden legten nahe, dass dort unsachgemäß und in großem Umfang insbesondere mit der Verarbeitung von KFZ -Teilen und Elektrogroßgeräten umgegangen wird.

Dabei sollten wohl insbesondere chemische, die Umwelt gefährdende Emissionen in das Erdreich gesickert sein.

Bei der Anfahrt der Polizeibeamten flüchteten zwei Personen, um sich der Kontrolle zu entziehen. Dabei verletzten sich beide so schwer, dass sie zur Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht werden mussten.

Insgesamt überprüften die Beamten zirka 130 Personen, davon wurden 26 vorläufig festgenommen, bei denen der Verdacht des illegalen Aufenthalts besteht.

Ein Betrieb musste aufgrund fehlender Gewerbeerlaubnis und einer Vielzahl von Umweltstraftaten geschlossen werden. Die weiteren Erkenntnisse des Einsatzes werden nun verwaltungsseitig aufgearbeitet.

A44/ A535 – Behinderungen im Autobahndreieck Velbert in den Herbstferien

 Von Freitag (20.10.) 20 Uhr bis Sonntag (5.11.) sperrt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr im Autobahndreieck Velbert-Nord die südlichen Verbindungsrampen im Bereich zwischen der B224-Werdener Straße und der A44 in Richtung Essen bzw. der A535 in Richtung Wuppertal.

Umleitungen werden eingerichtet.

A40: wegen Sanierung zwischen Essen und Mülheim vom 19. 10. bis 23. 10. gesperrt

Die neue Baudisposition für die Fahrbahnsanierung der A40 zwischen Essen und Mülheim steht: Die Sperrung zwischen den Anschlussstellen Mülheim-Heißen und Essen-Zentrum in Fahrtrichtung Dortmund erfolgt von Donnerstag (19.10.) um 22 Uhr bis Montag (23.10.) um 5 Uhr. Die Gegenrichtung (Fahrtrichtung Duisburg) wird von Donnerstag (2.11.) um 22 Uhr bis Montag (6.11.) um 5 Uhr gesperrt. In diesen Streckenbereich muss der „offenporige Asphalt“ ausgetauscht werden.

Die Schilder, die die Sperrungen und Umleitungen ankündigen, können stehen bleiben. Die Daten wurden bereits aktualisiert. Die Straßenbauer hoffen auf besseres Wetter für die neuen Termine, denn die Arbeiten sind stark witterungsabhängig, sollen aber auf jeden Fall vor dem Winter erledigt sein.

Zwischenstand zum Neubau der Nünningbrücke

Die Arbeiten zum Neubau der Nünningbrücke in Essen-Frillendorf liegen im Zeitplan. In der Nacht von Donnerstag (10.8.) auf Freitag (11.8.) wurden die Stahlbrückenbögen mittels Schwertransporter angeliefert. Auf einem extra eingerichteten Vormontageplatz werden die einzelnen Teile der Bögen zurzeit aufgerichtet und verschweißt. Die Hänger der Bögen werden noch geliefert und müssen dann ebenfalls montiert werden.

Die Brücke wird vorab montiert und Anfang November in einem sogenannten Taktschiebeverfahren in die endgültige Lage auf die beiden bereits fertiggestellten Widerlager geschoben. Dafür sind vorab noch weitere Arbeiten notwendig. Unter anderem muss ein neues Quertragwerk an der Strecke der Deutschen Bahn umgelegt und das alte Quertragwerk, auf dem derzeit die Oberleitungen für die Züge liegen, zurückgebaut werden.

Für den Verschub werden ein 600 Tonnen-Kran auf der einen und zwei Schwerlastkräne auf der anderen Brückenseite im Einsatz sein. Da die darunter liegenden Gleise der Deutschen Bahn täglich genutzt werden, wird der Verschub der Brücke nachts durchgeführt und der Verkehr auf der Bahnstrecke eingestellt.

Im Anschluss daran werden dann die Restarbeiten auf der Brücke angegangen, zum Beispiel der Einbau der Versorgungsleitungen, Geländer und Straßenbeleuchtung und das Herstellen des Fahrbahnbelags. Auch die Arbeiten für den neuen Radwanderweg des RVR und die neue Freifläche der benachbarten GSE Werkstätten können dann weitergeführt werden.

Die Fertigstellung der Brücke wird voraussichtlich im Januar 2018 erfolgen.

Zum Hintergrund

Seit dem 28. Oktober 2016 wird die neue Straßenüberführung, die die Nünningstraße über die Anlagen der „Deutsche Bahn AG“ mit der Hubertstraße in Frillendorf verbindet, als Brückenneubau errichtet.

Der Rat der Stadt Essen hat im Dezember 2012 den Bau einer neuen Verbindungsbrücke zwischen der Nünningstraße nördlich und der Hubertstraße südlich der Gleisanlage der Deutsche Bahn AG beschlossen. Die Brücke wird als Stahlbogenkonstruktion, die die Gleise mit einer Stützweite von etwa 50 Metern schiefwinklig überspannt, erbaut. Die Konstruktionshöhe der Brücke beträgt 9,35 Meter. Die Baukosten belaufen sich auf circa 3,2 Millionen Euro.

Titelfoto: Elke Brochhagen

(ü. Pm.)

A40: Nächtliche Sperrungen im Ruhrschnellwegtunnel

In den Nächten von Montag (26.6.) auf Dienstag (27.6.) sowie von Dienstag (27.6.) auf Mittwoch (28.6.), jeweils 21 bis 5 Uhr, ist der Tunnel in Fahrtrichtung Dortmund voll gesperrt. Der Verkehr wird zur Auffahrt Essen-Zentrum umgeleitet. Im selben Zeitraum ist die Anschlussstelle Essen-Zentrum in Fahrtrichtung Duisburg gesperrt.

In der Nacht von Mittwoch (28.6.) auf Donnerstag (29.6.), 21 bis 5 Uhr, ist der Tunnel dann in Fahrtrichtung Duisburg voll gesperrt. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Essen-Zentrum umgeleitet.

Von Donnerstag (29.6.) auf Freitag (30.6.) ist der Tunnel dann von 22 bis 4 Uhr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Die Arbeiten finden bewusst in den verkehrsärmeren Nachtstunden statt.

Neubau der Brücke Rellinghauser Straße über den Geh- und Radweg (Grugatrasse)

Während des laufenden Rückbaus der alten Brückenkonstruktion ist aus Sicherheitsgründen eine erneute Sperrung des Geh- und Radwegs der Grugatrasse unterhalb der Rellinghauser Straße von Montag, 26. Juni, bis voraussichtlich Dienstag, 4. Juli, erforderlich.

In diesem Abschnitt werden Betonabbrucharbeiten an der Brückenplatte und die Demontage von Stahlträgern durchgeführt.
Umleitungen für Fußgänger und Radfahrer werden ausgeschildert.

Das Amt für Straßen und Verkehr ist bestrebt, die Sperrungen auf ein Minimum zu reduzieren und die Trasse schnellstmöglich wieder freizugeben. Am Wochenende (30. Juni bis 2. Juli) und nach Möglichkeit auch an einzelnen Tagen spät nachmittags, wenn die Arbeiten auf der Baustelle ruhen, wird die Sperrung des Weges aufgehoben.

(ü. Pm.)

Aufruf zur Straßenbaumbewässerung

Auch wenn die Wässerung der gepflanzten Jungbäume im Stadtgebiet durch die von Grün und Gruga beauftragten Firmen gut funktioniert, freut sich der städtische Eigenbetrieb, wenn die Bürgerinnen und Bürger ihren grünen Daumen unter Beweis stellen und ergänzend den einen oder anderen Eimer Wasser für die Jungbäume an den Straßen (und anderswo) erübrigen könnten. Im Idealfall könnten die hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürger mindestens fünf mal zehn Liter je Baum hintereinander in den Gießring – der kleine Erdwall am Stammfuß – schütten.

Zum Hintergrund: Nach dem Orkan „Ela“ wurden bereits zahlreiche Bäume nachgepflanzt, viel mehr als in „normalen“ Jahren. Bei so einer Trockenheitswelle sind den „Grünfirmen“ und Grün und Gruga logistisch (trotz aller Bemühungen) leider Grenzen gesetzt.

(ü. Pm.)

B 224 Werden Interessengemeinschaft sendet offenen Brief an OB Kufen

In einem offenen Brief an den Oberbürgermeister von Essen artikuliert sich die Interessengemeinschaft B 224 Werden:

Herrn                                                                                                                                                       Oberbürgermeister                                                                                                                               Thomas Kufen
Oberbuergermeister@essen.de

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
am 25.4.2017 haben wir nachgewiesen, dass die gleich hohe grenzwertüberschreitende Stickstoffdioxidkonzentration (NO 2) in Abtei- und Brückstraße die geplante Verkehrsverlagerung unmöglich macht.
Doch sowohl die bereits im Rahmen der Verkehrsuntersuchung Ortskern Essen-Werden Juni 2012 von den Gutachtern ermittelten Lärmwerte, als auch im aktuellen Lärmaktionsplan ermittelten Lärmpegel für die Abteistraße, lassen dies ebenfalls nicht zu.
Auf der Seite 14 oben stellen die Gutachter fest, dass:  “ Tagsüber liegt die Lärmbelastung direkt an der B224 bei >75 dB (A) und auch in den Seitenbereichen ist die Belastung vergleichsweise hoch“.
Im aktuellen Lärmaktionsplan liegt der Lärmpegel in der Brückstraße bei 74,6 – 81,75 dB(A) und in der Abteistraße bei 72,4 – 79,0 dB(A).
Das nts-Gutachten hat die Immissionsgrenzwerte entsprechend den Ausweisungen der Durchführungspläne von Anfang 1960 für die Brückstraße mit 64 dB(A) am Tag und mit 54 dB(A) in der Nacht und die für die Abteistraße mit 59 dB(A) am Tag und mit 49 dB(A) in der Nacht ermittelt. Laut nts-Gutachten (Seite 5) entsprechen mindestens 3 dB(A) einer Verdopplung/ Halbierung des Verkehrsaufkommens.                                                                                                                       Um das ehrgeizige Ziel des Lärmaktionsplanes zu erreichen, müssten die derzeitigen Verkehrsbelastungen mehrfach halbiert werden.
Ziel des aktuellen Lärmaktionsplans aber ist: “Beim Neubau von Straßen sollen bei städtischen Bauleitverfahren mindestens bei Krankenhäusern, Schulen, Kurgebieten, reinen und allgemeinen Wohngebieten die freiwilligen Lärmziele der Bewerbung der „Grünen Hauptstadt Europas“ von 55 dB(A) am Tag und 45 dB(A) in der Nacht angestrebt werden“.
Um die Grenzwerte zu erreichen, müssten die ermittelten Lärmpegel von im Mittel 75 dB(A) für beide Straßen um 11 bzw. – 16 dB(A) laut Lärmaktionsplan sogar um 20 dB (A) gesenkt werden.
Mit dem Einbau von LOA (Lärm optimierter Asphalt) kann eine Minderung von 3 dB(A) erreicht werden, verbleiben 8 – bzw. 13 dB(A), bzw. 17 dB(A) laut Lärmaktionsplan in Brück- und Abteistraße.
Die Immissionsgrenzwerte werden dann immer noch mit 8 bzw. – 13 dB(A), bzw. 17 dB(A) laut Lärmaktionsplan, deutlich überschritten.
Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Folgt man den Zahlen des Lärmaktionsplans, dann hat der Verkehr nicht ab, wie von den Gutachtern angenommen, sondern erheblich zugenommen.
Die Verkehrsuntersuchung/Verkehrszählung, zurzeit umfänglicher Kanalbaumaßnahmen, hat für die Brückstraße ein Verkehrsaufkommen in Höhe von 16.116 DTVw (durchschnittlicher Verkehr an Werktagen) ermittelt. Der Lärmaktionsplan geht von 27.200 DTVw  (24.930 DTV = durchschnittliches Verkehrsaufkommen übers Jahr gerechnet) in der Brückstraße aus.
Für die Abteistraße hat die Verkehrsuntersuchung/Verkehrszählung zurzeit umfänglicher Kanalbaumaßnahmen ein Verkehrsaufkommen in Höhe von 15.809 DTVw (durchschnittlicher Verkehr an Werktagen) ermittelt. Der Lärmaktionsplan geht von 20.600 DTVw (durchschnittlicher Verkehr an Werktagen) (bzw. 18.900 DTV= durchschnittliches Verkehrsaufkommen übers Jahr gerechnet) in der Abteistraße aus.                                                                                                                               Laut dem Gutachter Helmert liegen die DTV – Werte um 9 – 10% unter den DTVw-Werten.
Der DTVw – Wert laut Lärmaktionsplan 2017 für die Brückstraße liegt bei 27.200 DTVw Verkehrsbewegungen pro Werktag. Diese Werte, laut Lärmaktionsplan, treffen jedoch nur auf die Verkehrsbewegungen auf dem Abschnitt der Brückstraße zwischen Propsteistraße und Heckstraße, nicht aber für die Brückstraße zwischen Heck- und Grafenstraße, zu.
Im unmittelbaren Vergleich der betroffenen Einwohnerzahl in Brück- und der Abteistraße zwischen Markt und Gustav – Heinemann-Brücke gibt es keine gravierenden Unterschiede.
Der Verkehr hat offensichtlich zu – und nicht, wie von den Gutachtern in der Verkehrsuntersuchung angenommen, abgenommen. Auch die aktuelle Bevölkerungsentwicklung widerspricht der Annahme der Gutachter, dass die Bevölkerungszahlen zurückgehen.
Die Gutachten sind veraltet.
Ob die weitere Annahme der Gutachter, dass die A 44 Spange zwischen Velbert Nord und Ratingen Ost zwar Mehrverkehr auf der Heidhauser Str. und eine geringe Entlastung für den Ortskern von Werden bringt, wird sich, wenn überhaupt, voraussichtlich erst 2020 zeigen.
Sie, Herr Kufen, unterstützen eine weitere Zunahme der Verkehrsbelastung und nehmen gesundheitliche Schäden für die Betroffenen billigend in Kauf.  Die Lärmpegel werden in einer Höhe von 4 m über Gelände gemessen.   Der gesundheitsgefährdende Lärm trifft den Bürger direkt und stärker im Bürgersteigbereich. Sie wägen die Interessen der betroffenen Bürger nicht gerecht ab und missachten rechtsgültige Verordnungen.
Herr Kufen setzen Sie sich für sinnvolle Alternativen (Umfahrung) ein.                 Stoppen Sie diesen Unsinn, bevor es Gerichte tun.
Mit freundlichem Gruß
Rita Boegershausen                                                                                                                                www.b224werden.de

A52: Sperrung der Abfahrt AS Essen-Rüttenscheid

Die Abfahrt der A52-Anschlussstelle Essen-Rüttenscheid in Fahrtrichtung Bochum wird ab Sonntag (28.5.) um 20 Uhr bis zum 14.6. gesperrt. Eine innerörtliche Umleitung wird ab der Ausfahrt AS Essen-Haarzopf ausgeschildert.

Die Straßen.NRW Regionalniederlassung Ruhr arbeitet an den Schutzeinrichtungen, Kanälen und Versorgungsleitungen und erneuert die Asphaltschichten.

Die Ausfahrt der Anschlussstelle Essen-Haarzopf bleibt während der Umbaumaßnahmen geöffnet.

Mehr zum Thema: https://www.strassen.nrw.de/projekte/a52/sanierung-zwischen-essen-kettwig-und-essen-ost.html

Neues Messfahrzeug für die Vermessung des Stadtuntergrundes

Als erste Großstadt Deutschlands führt die Stadt Essen jetzt ein „Multi-Sensor“- Messfahrzeug zur Erfassung von Straßen ein. Das Fahrzeug ist ausgestattet mit Messkameras, zwei Laserscannern sowie vier Bodenradarantennen. Die Informationen aus den Vermessungen benötigt unter anderem das für Straßen und Verkehr auch, da es in Essen nicht nur 1.552 Kilometer Straßen zu betreuen gilt, sondern auch beispielsweise 49.000 Laternen, 60.000 Senkkästen und 62.000 Straßenbäume.

Lebensadern als Daueraufgabe

Die kommunale Straßeninfrastruktur ist Essens Lebensader. Sie hat einen Wert von 358 Millionen Euro (Straßenkörper) und damit einen erheblichen Anteil am Anlagevermögen der Stadt. Umso wichtiger sind Erhalt und Investitionen in die Infrastruktur. Auch vor diesem Hintergrund stellte der Rat der Stadt Essen im Jahr 2016 Fragen an die Verwaltung: Wie können die Grundlagen zur Planung von Sanierungs- und Neubaumaßnahmen verbessert und letztendlich Kosten optimiert oder gesenkt werden? Wie kann dies mit einem vertretbaren Aufwand und ohne kilometerlange Staus geschehen?

Die bautechnisch wirtschaftlichste Lösung für Sanierungs-, Erhaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen beinhaltet im Allgemeinen eine gezielte Nutzung des vorhandenen Altbestandes (gebundene und ungebundene Schichten). Grundvoraussetzung ist jedoch eine möglichst genaue und lückenlose Kenntnis des „Bauwerks Straße“.

Den Untergrund durchleuchten

Das nun von der Stadt Essen eingesetzte Georadarverfahren in Kombination mit Laserscanning und Kameratechnik setzt genau an diesem Punkt an. Georadar ist ein mobiles, zerstörungsfreies Messverfahren und basiert auf Aussendung und Empfang elektromagnetischer Strahlen. Beim Befahren der Straßen wird die vorhandene Fahrbahn bis in eine Tiefe von etwa einem Meter unter Geländeoberkante mit Radarantennen gemessen. Die Unterschiede in der Rückstrahlungsdauer stellen sich als „Streifenmuster“ im Radarbild dar. Dabei erlaubt das eingesetzte Georadarmessystem Messgeschwindigkeiten von bis zu 80 Stundenkilometer, weshalb es ohne weitere Sicherungsmaßnahmen im fließenden Verkehr eingesetzt werden kann. Gleichzeitig wird dabei eine Fahrbahnbreite von bis zu drei Metern abgetastet. Mit der Technologie können viele Kilometer an einem Tag vermessen werden. Im Anschluss an die Aufzeichnung der Daten müssen diese ausgewertet werden. Hierbei dienen Bohrkerne der Analyse von Materialeigenschaften. Im Gegensatz zur heutigen Vorgehensweise, lassen sich diese aber im Radarbild gezielt an wenigen, „typischen“ oder „auffälligen“ Stellen platzieren. Im Computer entsteht aus Radargramm und Bohrkernansprache eine quasi lückenlose und flächendeckende Berechnung des Straßenuntergrundes – vergleichbar mit den Bildern einer 3D-Computertomographie. Gezielt lassen sich Aussagen über Schichtdicken, Schichtverteilungen und Schichtanordnungen treffen. Darüber hinaus werden eventuell auftretende Irregularitäten in Form von Störungen und Hohlräumen detektiert. Im Ergebnis liegt eine umfassende Basis für Grundsatzbeurteilungen und Kostenprognosen zur Sanierung des Straßenuntergrundes vor.

Mobile Vermessung 4.0

Doch damit nicht genug: In der Vermessungsbranche haben sich mobile Datenerfassungssysteme im Bereich von Verkehrswegen etabliert. Bestückt sind sie mit Laserscannern in Kombination mit kalibrierten Kameras. Charakteristisch ist auch hier das schnelle Messen im fließenden Verkehr. Ein weiterer Wert der erzeugten 3D-Daten ist deren gewaltige Informationstiefe: Sie bildet die erfassten Objekte nicht nur in einer hohen Genauigkeit ab, sondern liefert systematisch Informationen von allen Gegenständen im gesamten Straßenraum – Laternen, Straßenschilder, Fahrbahnmarkierungen, Straßenbäume, Oberleitungen von Straßenbahnen und vieles mehr. Im Ergebnis liegen ganzheitlich Daten in Bildern und Messpunkten vor. Das System kann 1.100.000 Messpunkte in der Sekunde produzieren: In Fahrzeug-nähe erreicht man bei Geschwindigkeiten von 50 Stundenkilometern schnell eine Punktdichte von mehr als 1.500 Punkten pro Quadratmeter. Bislang hat die Stadt Essen dies in zwei Pilotprojekten (Ortsdurchfahrt Werden und Ausbau Frankenstraße) in Kooperation mit der Firma Trimble eindrucksvoll bewiesen. Doch insbesondere mit der kombinierten Vermessung des Untergrundes mittels Georadar hat die Stadt Essen den Grundstein für eine umfassende Datenbasis zum „Bauwerk Straße“ gelegt. Zusammenhänge zwischen den Eigenschaften der Straßenoberfläche und des Untergrundes lassen sich so herstellen – Ursache und Wirkung können durch den Fachmann erkannt werden. Der Einsatz des Multi-Sensorik Messfahrzeugs wird im Dreiklang „Umfassende Grundlagen für Ausschreibungsunterlagen“, „Abnahme von Baumaßnahmen“ und „Prüfen möglicher Gewährleistungsansprüche“ zu einer Kosteneffizienz und zur Minderung von Nachträgen führen.

Von der Messung direkt auf den Tisch

Um in dieser üppigen Geodatenwelt jetzt wichtige von weniger wichtigen Daten unterscheiden zu können, bedarf es einer tragfähigen Visualisierung und Analytik, die automatisch filtert und strukturiert. Die Bereitstellung der in einer zentralen Vermessungsdatenbank vorgehaltenen Informationen erfolgt über eine interaktive Web-Anwendung. Dies geschieht einfach und intuitiv auf Standardrechnern mittels Webbrowser. Darüber hinaus kann zusätzlich auf sogenannte Mobile-Mapping-Daten direkt zugegriffen und diese mit den vorhandenen GDI-Informationen überlagert und ausgewertet werden. Themen wie Straßenzustand, Rauigkeit, Schlaglöcher, Neigung, Spurrillen, Durchfahrtshöhen und Lichtraumprofile kommen damit aus der Messung zeitnah in den Arbeitsprozess.

Ergebnisse überzeugen

Bei der Stadt Essen wird derzeit im Innen- und Außendienst der Vermessung auf die mobile Erfassung umgestellt. Die eingesetzten Technologien kommen aus verwandten Anwendungsbereichen (Photogrammmetrie und 3D-Rekonstruktion), die in Essen langjährig in der Anwendung sind. Vor diesem Hintergrund werden sich die Vorteile der neuen Messtechnik kurzfristig einstellen:

  • fahrzeuggestützte Georadarmessung mit zeitgleicher Bild- und Laserscan-Befahrung beschreiben das „Bauwerk Straße“ ganzheitlich
  • größere Sicherheit für den Messtrupp und andere Verkehrsteilnehmerinnen und Teilnehmer
  • Messung ohne Behinderung des Verkehrsflusses
  • hochauflösende Untersuchung der Straßeninfrastruktur
  • zerstörungsfreie Erfassung und genaue Angabe der Mächtigkeit und Mengengerüste von Asphaltdeckschicht, Binderschicht, Asphalttragschicht und der ungebundenen Tragschicht in Lage und Tiefe
  • in Verbindung mit gezielten Bohrkernsondierungen sind qualitative Aussagen zum Untergrund möglich
  • fundierte Zustandsinformationen als Grundlage für wirtschaftliche Erhaltungsentscheidungen und damit verlässliche (digitale) für Ausschreibungsunterlagen
  • Möglichkeit zur Bauabnahme von sanierten Straßenbereichen zur Überprüfung der vorgegebenen Standards sowie Überwachung von Mängeln und deren Beseitigung im Rahmen der entsprechenden Verjährungsfristen
  • Vielfachnutzen, nicht nur für die Straßenbauverwaltung