Dornumer Tafel hat viel Verständnis für die Essener Tafel

In einem Beitrag des Ostfriesen Kurier vom 6. 3. 2018 äußert sich der Leiter der Dornumer Tafel Gerhard Rosenboom sehr betroffen über die Kritik an der Essener Tafel.

Die Diskussion um die Tafel Essen und besonders die Kritik der Bundeskanzlerin Angela Merkel habe auch alle Helfer in Dornum getroffen. „Die Tafeln sind rein ehrenamtlich und auf Spenden angewiesen. Wir werden von staatlicher Seite nicht unterstützt. … Einerseits ist die finanzielle Organisation unserer Sache, dann sind wir andererseits auch berechtigt, Entscheidungen zum Wohle unserer Kunden selbständig zu treffen, ohne dass wir in die Kritik geraten.“ Die Küstengemeinde Dornum hatte ähnliche Probleme wie sie in Essen nun auftreten und diese wohl heute im Griff.

 

Essener Tafel gründet gemeinsam mit der Stadt Essen einen „Runden Tisch“

Gemeinsam mit den Verantwortlichen der Essener Tafel e.V., dem Landesverband der Tafeln in NRW, der Tafel Deutschland und der Stadt Essen, wurden die aktuellen Probleme analysiert und erste Lösungsansätze beraten.

Das Ergebnis der Beratungen ist, dass unter der Moderation des Sozialdezernenten der Stadt Essen dieser kurzfristig zu einem „Runden Tisch“ mit der Essener Tafel, den Essener Wohlfahrtsverbänden und Vertretern des Verbundes der Essener Migrantenselbstorganisationen einlädt. Der „Runde Tisch“ soll dazu beitragen, dass Lösungsansätze erarbeitet werden, damit die Essener Tafel ihre Zielgruppen bestmöglich erreicht. Die Beteiligten der heutigen Gespräche waren sich einig, dass im Fokus der Essener Tafel ganz besonders Alleinerziehende, Familien mit minderjährigen Kindern und Seniorinnen und Senioren stehen.Die Beteiligten sind sich sicher, dass durch die Kooperation mit den Teilnehmenden am „Runden Tisch“ gemeinsam tragfähige Lösungen für di e Zukunft der wichtigen Arbeit der Ehrenamtlichen bei der Essener Tafel erarbeitet werden. Der „Runde Tisch“ wird sich innerhalb der nächsten zwei Wochen konstituieren.