Ausstellung über die Europäische Union

 Am 7. Mai geht die Wanderausstellung „Wozu EU?“ der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament auf eine kleine Reise durch Essen:  Matthias Hauer MdB und Dennis Radtke MdEP haben die Ausstellung an die B.M.V.-Schule in Holsterhausen und die Zentralbibliothek geholt. Eröffnung ist jeweils am 7. Mai und am 12. Mai.

Ab 7. Mai wird die Ausstellung „Wozu EU?“ für drei Tage an der B.M.V.-Schule in Holsterhausen zu sehen sein. Auf elf gestalteten Rollups erklärt sie, welche Bedeutung die Europäische Union für die Bürgerinnen und Bürger im täglichen Leben hat. Matthias Hauer MdB und Dennis Radtke MdEP eröffnen die Ausstellung um 11 Uhr mit einer Diskussion mit den Schülerinnen aus dem Leistungs- und Grundkurs Sozialwissenschaften der Q1. Anlass ist der EU-Projekttag, an dem bundesweit Politiker mit Jugendlichen über Europa sprechen.

„In ganz Europa wird gerade über eine Reform der Europäischen Union diskutiert. Der Brexit steht vor der Tür und damit viele Veränderungen“, sagt Matthias Hauer. „Es lohnt sich – bei allen Herausforderungen – für ein vereintes Europa mit gemeinsamen demokratischen Werten einzustehen. Das möchte ich den Jugendlichen am EU-Projekttag vermitteln.“

„Die Ausstellung ist eine Chance zu zeigen, dass wir Europa brauchen und die EU auch für die Bürger im Ruhrgebiet viele Vorteile mit sich bringt“, ergänzt Dennis Radtke. Als Europaparlamentarier vertritt er das Ruhrgebiet in Brüssel und Straßburg.

Am 12. Mai wird die Ausstellung anschließend an die Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Essen weiterziehen und dort bis zum 28. Mai zu sehen sein. „Wir freuen uns darauf, die Ausstellung in unseren Räumen anbieten zu können“, sagt Klaus-Peter Böttger, Leiter der Stadtbibliothek. „Für unsere Besucherinnen und Besucher ist es sicherlich besonders interessant, bei der Eröffnung mit den Abgeordneten Matthias Hauer und Dennis Radtke persönlich ins Gespräch zu kommen.“ Die  Ausstellung wird um 12 Uhr von den beiden Politikern eröffnet.

EU-Projekttag an der B.M.V.-Schule in Holsterhausen:

Wann: Montag, 7. Mai, 11 – 12 Uhr

Wo: B.M.V.-Schule, Bardelebenstr. 9

Eröffnung der Wanderausstellung „Wozu EU?“ in der Stadtbibliothek:

Wann: Samstag, 12. Mai, 12 – 13 Uhr

Wo: Zentralbibliothek, Hollestr. 3 (Gildehof)

 

Rheinisch-Westfälisches Berufskolleg Essen führt Berufliches Gymnasium Gesundheit ein

Das Rheinisch-Westfälische Berufskolleg Essen (RWB Essen) mit dem Förderschwerpunkt „Hören und Kommunikation“ plant zum 1. August 2018 neue Bildungsgänge einzuführen, darunter das Berufliche Gymnasium Gesundheit. Der Schulausschuss des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), der Träger des Berufskollegs ist, hat heute einen Antrag dazu einstimmig befürwortet. Der finale Beschluss erfolgt im März 2018 durch den Landschaftsausschuss der Landschaftsversammlung Rheinland. Danach muss noch die Genehmigung durch die Obere Schulaufsicht erfolgen.

Anna Peters, Vorsitzende des Schulausschusses, begrüßt den Antrag und das Engagement des Berufskollegs: „Die neuen Bildungsgänge gewährleisten eine vollständige Durchlässigkeit und ein umfassendes Bildungsangebot im Gesundheitswesen für hörbehinderte Jugendliche.“ Auch Prof. Dr. Angela Faber, LVR-Dezernentin Schulen und Integration, begrüßt diese Entwicklung: „Die neuen Bildungsgänge tragen den aktuellen Anforderungen des Gesundheitswesens Rechnung. Der medizinische Fortschritt sowie der demografische Wandel eröffnen für Jugendliche seit einigen Jahren neue berufliche Chancen im Gesundheitsbereich.“

Mit Einführung des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit soll den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden, sich frühzeitig im Berufsfeld Gesundheit zu orientieren und zu qualifizieren. Die Nachfrage, die Allgemeine Hochschulreife im fachlichen Schwerpunkt Gesundheit zu erwerben, ist am RWB Essen in den letzten Jahren stetig gestiegen. Gleichzeitig ermöglicht die Einführung von Bildungsgängen der Berufsfachschule im Fachbereich Gesundheit auch Schülerinnen und Schülern mit der Qualifizierung zum Hauptschulabschluss bzw. zur Fachoberschulreife den Zugang zu entsprechenden Ausbildungsberufen im Gesundheitswesen.

Das RWB Essen ist eine berufsbildende Schule für hörgeschädigte Jugendliche im Bereich der weiterführenden und beruflichen Qualifikation. Das gesamte Bundesgebiet sowie das angrenzende deutschsprachige Ausland gehören zum Einzugsgebiet. Zurzeit wird der berufsschulische Unterricht für über 100 Ausbildungsberufe angeboten. Zudem besteht die Möglichkeit, alle Schulabschlüsse – vom Hauptschulabschluss bis hin zur Fachhochschulreife und Allgemeiner Hochschulreife – zu erwerben. Im Schuljahr 2016/17 wurden rund 750 Schülerinnen und Schüler beschult*.

* Quelle: Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik (Stand: 15.10.2016)

Übergang in die weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2018/2019

Die Anmeldungen an die weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2018/2019 erfolgen in der Zeit vom 2. bis 17. Februar.

Die privaten Ersatzschulen nehmen die Anmeldungen in der Zeit vom 2. bis 5. Februar entgegen, die konkreten Termine der einzelnen Schulen sind unterschiedlich.

Die Anmeldungen an den Gesamtschulen finden am 3. Februar und vom 5. bis 6. Februar statt, jeweils von 9 bis 12 Uhr. Nachmeldungen an den Gesamtschulen sind danach nicht mehr möglich.

Die Anmeldungen für die Realschulen und Gymnasien erfolgen vom 15. bis 17. Februar, jeweils von 9 bis 12 Uhr.

Für Hauptschulen finden die Anmeldungen am 15. und 16. Februar, ebenfalls von 9 bis 12 Uhr statt.

Die Aufnahme ist nicht von der Reihenfolge der Anmeldungen abhängig.

Die Erziehungsberechtigten werden gebeten, bei der Anmeldung ihres Kindes an einer weiterführenden Schule folgende Unterlagen mitzubringen:

  • Familienstammbuch oder Geburtsurkunde und Personalausweis,
  • die von der Grundschule für die Anmeldung ausgehändigten Vordrucke,
  • Halbjahreszeugnis der Klasse 4 mit Empfehlung für die künftige Schulform.

Weitere Einzelheiten, insbesondere die Anschriften der weiterführenden Schulen, enthält die Informationsbroschüre der Stadt Essen, die die Eltern der Viertklässler über die Grundschulen erhalten haben.

Die Broschüre ist auch online abrufbar.

Der Verblödung preisgegeben

Eine einfache Botschaft, IQB-Studie und nun die Iglu-Studie, bestätigen Deutschlands Viertklässlern eine schlechte Leseleistung. So kann fast jeder fünfte Vierklässler kaum lesen. 

Schon die Pisa-Studie wies auf den eklatanten Mangel im Bildungsbereich hin. Leider zog man derzeitig nicht den richtigen Schluß, das die Bildungsbemühungen sehr früh ansetzen müssen. Gymnasien sind eben lautstärker in Geltungsansprüchen als Grund- und Gemeinschaftsschulen. Aber zwischen Kita und Gymnasium liegen die Grundschulen, und diese wurde sträflich vernachlässigt.

Neben der heterogenen Struktur der Grundschulen mit ihren verschiedenen Sprachgruppen kam auch das unsinnige Experiment eines bloßen Gehörschreibens hinzu, dass jeden Maßstab und jede Schreibsicherheit nahm.

Da die Lesefähigkeit der Schlüssel zur weiteren Bildung ist, sollte es Schulen strikt untersagt werden, methodische Experimente an Schülern zu unternehmen.

(stk.)

 

 

 

 

Elterninformationstag zum Übergang in die weiterführenden Schulen für die Stadtmitte und den Essener Westen

Bei dem vielfältigen Schulangebot in Essen fällt die Auswahl nicht leicht und ist mit vielen Fragen verbunden: Welche Schulformen gibt es und wie unterscheiden sich diese voneinander? Welcher Bildungsweg ist der beste für mein Kind? Wie kann ich bei der Entscheidung für eine Schule vorgehen? Wie läuft der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule genau ab?

Die Stadtverwaltung bietet sogenannte Elterninformationstage an, die bei der Beantwortung solcher Fragen weiterhelfen können. Weiterführende Schulen aus dem jeweiligen Stadtgebiet stellen sich und ihre speziellen Angebote vor und Schulleitungsmitglieder und Lehrkräfte stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung. Eltern sowie Kinder können sich so einen Überblick über das Essener Schulangebot schaffen.

Der Elterninformationstag für die Stadtmitte und den Essener Westen findet am Samstag, 25. November, von 10 bis 12:30 Uhr in der Zentralbibliothek statt. Hier stellen sich die folgenden Schulen vor: Bertha-Krupp-Realschule, Burggymnasium, Frida-Levy-Gesamtschule, Gesamtschule Bockmühle, Gymnasium Alfred-Krupp Schule und die Realschule Essen-West.

Alle interessierten Eltern und Kinder sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine und Informationen zum Thema sind unter www.essen.de/schulen zu finden.

Familienunternehmer in Nordrhein-Westfalen zur Grundschulstudie: „Wir stehen vor dem Scherbenhaufen jahrelanger rot-grüner Bildungspolitik“

Nordrhein-Westfalen hat bei der IQB-Grundschulstudie im Ländervergleich sehr schlecht abgeschnitten. Mit 19,2 Prozent hat fast jeder fünfte Viertklässler in Nordrhein-Westfalen die Mindeststandards im Fach Mathematik nicht erreicht. Das Land liegt damit unter dem Bundeswert abgeschlagen auf Platz 13 von 16. Im Fach Deutsch zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. In der vierten Klasse unterschreiten 15,7 Prozent die Mindeststandards beim Lesen. Nordrhein-Westfalen reiht sich hier noch weiter hinten auf Platz 14 ein.

Der Landesvorsitzende des Wirtschaftsverbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER, Thomas Rick, kritisiert: „Die Ergebnisse sind ein Armutszeugnis für die rot-grüne Landespolitik der vergangenen Legislaturperiode, die dem Bildungssystem empfindliche Schläge versetzt hat. Es bleibt zu hoffen, dass die Politik die Signale erkennt und endlich handelt.“

Weiterhin unterstreicht Rick die Bedeutung von Bildung: „Wenn die Bildungspolitik unseres Landes schon in der Grundschule versagt, verringert das die Chancen der Schüler auf eine erfolgreiche Ausbildung massiv. Gerade in Zeiten, in denen viele Unternehmen über einen Mangel an Fachkräften klagen und Schwierigkeiten haben, ihre Lehrstellen zu besetzen, kann Nordrhein-Westfalen es sich nicht leisten, seine Schüler schlecht auszubilden. Für einen zukunftsfesten Wirtschaftsstandort brauchen wir dringend hochqualifizierte Arbeitskräfte. Das fängt mit soliden Deutsch- und Mathematikkenntnissen an.“

Informationen zum Übergang in die weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2018/2019

In der Zeit vom 2.2.2018 bis zum 17.2.2018 finden in Essen die Anmeldungen an den weiterführenden Schulen statt.

Der Wechsel von der Grundschule zu einer weiterführenden Schule ist ein wichtiges Ereignis, das mit vielen Fragen verbunden ist: Welche Schulformen gibt es und wie unterscheiden sich diese voneinander? Welcher Bildungsweg ist der beste für mein Kind und wie treffe ich die richtige Entscheidung? Wie läuft der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule konkret ab?

Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen hat die Stadt Essen eine Informationsbroschüre erstellt, die die Eltern aller Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen über die jeweiligen Grundschulen erhalten werden und die im Internetangebot der Stadt Essen hinterlegt ist.

Darüber hinaus finden in den verschiedenen Stadtteilen diverse Informationsveranstaltungen statt, die bei der Beantwortung von zentralen Fragen zum Übergang weiterhelfen. Die weiterführenden Schulen bieten außerdem eigens organisierte „Tage der offenen Tür“ und weitere Informationsveranstaltungen an, bei denen die Eltern die Möglichkeit haben, sich einen persönlichen Eindruck von den Schulen zu verschaffen und sich vor Ort weitergehend über das Angebot der Schulen zu informieren.

Hier finden Sie die Termine der Informations- und Beratungsangebote im Überblick sowie die Termine für die Anmeldungen an den weiterführenden Schulen.

„Nicht korrekt geschlossener Wasserhahn“ – Turnhalle der Comenius-Schule bis auf weiteres geschlossen

Die Turnhalle der Comenius-Schule in Burgaltendorf ist aufgrund eines Wasserschadens bis auf weiteres für den Schul- und Vereinssport nicht nutzbar.

Ein nicht korrekt geschlossener Wasserhahn hat in den Sommerferien dazu geführt, dass über mehrere Tage unbemerkt Wasser ausgetreten ist und sich im unter dem Sportboden liegenden Lüftungskanal verbreiten konnte. Das Wasser konnte bereits abgepumpt werden, als Folge des erst spät bemerkten Schadens hat die Mineralwolle unterhalb des Bodens allerdings Wasser aufgenommen und die Feuchtigkeit in den umliegenden Bereich geleitet. Eine Nutzung der Sporthalle noch in diesem Jahr ist wegen der Schwere des Schadens ausgeschlossen. Die Eltern der Schülerinnen und Schüler der städtischen Förderschule sind bereits schriftlich darüber informiert worden. In Absprache mit der Nachbargrundschule stehen der Comenius-Schule Hallennutzungszeiten in der unmittelbaren Nachbarschaft zur Verfügung.

Erst nach Abschluss eines von der Verwaltung beauftragten Gutachtens, das zeitnah vorliegen soll, kann der Umfang der erforderlichen Sanierung des Hallenbodens konkretisiert werden.

37 Prozent der Schüler im Ruhrgebiet haben eine Zuwanderungsgeschichte

(idr). Gut 37 Prozent der 685.701 Schüler im Ruhrgebiet, die 2016/17 eine allgemeinbildende oder berufliche Schule besuchten, haben eine Migrationsgeschichte. Damit ist der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der Metropole Ruhr etwas höher als in Gesamt-NRW (33,6 Prozent).

Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervor. Bei den gängigen allgemeinbildenden Schulen war der Anteil von Schülern mit Zuwanderungsgeschichte in Hauptschulen am größten; er betrug dort 52,2 Prozent. Am niedrigsten war er mit 30,2 Prozent an den Gymnasien. An beruflichen Schulen im Ruhrgebiet lag der Anteil bei 27,8 Prozent. Den höchsten Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund verzeichnen Gelsenkirchen (53 Prozent) und Duisburg (47 Prozent). Am anderen Ende der Skala finden sich der Kreis Wesel (24 Prozent) und der Ennepe-Ruhr-Kreis (27,2 Prozent). In der Schulstatistik haben Schüler eine Zuwanderungsgeschichte, wenn sie oder mindestens ein Elternteil im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert ist und/oder innerhalb der Familie nicht deutsch gesprochen wird.

Brand in der Gesamtschule Bockmühle in Essen-Altendorf

Dienstagnacht (25.7.) hat es in der Gesamtschule Bockmühle in Essen-Altendorf gebrannt. Nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht hatte, ermittelt nun die Kriminalpolizei.

Die vom Brand betroffenen Bereiche in der ersten Etage der Schule sind derzeit versiegelt und dürfen nicht betreten werden. Aufgrund des Brandes können sich Schadstoffe beim Verbrennungsprozess gebildet haben. Dies muss nun von gutachterlicher Seite überprüft werden.

In Bezug auf die Brandsanierung steht die Immobilienwirtschaft der Stadt Essen im engen Kontakt mit der Versicherung. Erst wenn das Gutachten der Versicherung vorliegt und ausgewertet ist, können weitere Informationen zur Sanierung und Reinigung, zu den Kosten und zum zeitlichen Ablauf veröffentlicht werden.

Fotos: Elke Brochhagen

Umweltbildung mit Ameise Anni

Umweltbildung fängt bei den Kleinsten an. In diesem Zusammenhang entwickelte die Essener Aktionskünstlerin Veronika Maruhn im Jahr der Grünen Hauptstadt ein Mitmach- Kindertheaterstück mit der Hauptfigur Ameise Anni. Nach dem großen Erfolg des Stückes in 49 städtischen Kitas brachte „Anni“ heute Vormittag bei einer Schnuppervorstellung in der Kindertagesstätte Ohmstraße das Thema Umweltschutz mehr als 100 begeisterten Essener Kindern näher. Das Besondere: Ab sofort besucht die Ameise auch die Kitas und Grundschulen, die nicht von der Stadt Essen betrieben werden.

Umweltschutz kann ganz spielerisch sein: Das zeigte Veronika Maruhn als Ameise Anni. Mit der interaktiven Theatervorstellung – einem Projekt der Grünen Hauptstadt Europas – erklärte die Ameise den aufmerksamen Kindern, weshalb der Umweltschutz für eine gesunde und grüne Zukunft wichtig ist. Über Zerstörung und Wiederaufbau eines Ameisenhaufens bildete sie beispielhaft das Leben in einer Stadt nach. Gemeinsam mit den Essener Kindern entwickelte Ameise Anni Ideen und Lösungen, wie der Neuaufbau der Ameisenstadt lebenswert und umweltfreundlich gestaltet werden kann.

Anni ist im letzten halben Jahr bereits in allen 49 städtischen Kitas gewesen. Nach diesem großen Erfolg ist die Ameise jetzt bereit, weitere Kitas und Grundschulen zu besuchen, damit möglichst viele Essener Kinder die Ameisenstadt in der Grünen Hauptstadt erleben können.

Informationen zu Terminen und Kosten für interessierte Kitas und Grundschulen unter theaterzebula@gmx.de.

Foto: Ameise Anni mit Kindern der Kita Ohmstraße.
Fotograf: Rupert Oberhäuser

Oberbürgermeister Kufen prämiert Kunstwerke zum Europäischen Gedanken

Brexit und aufkeimende Europafeindlichkeit: Im Rahmen des Bundesprojektes „Demokratie leben!“ hat der Jugendausschuss, „Youth Movement“, einen Schulwettbewerb ins Leben gerufen.

Der Wettbewerb mit dem Titel „Ey yoU – Schülerinnen und Schüler denken Europa“ richtete sich an Essener Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse. Das Ziel: Die jungen Menschen sollten mit Hilfe verschiedener Medien aufzeigen, was ihnen der europäische Gedanke bedeutet.
Gestartet ist der Wettbewerb am 27. März 2017 und soll künftig jährlich ausgeschrieben werden. Am kommenden Sonntag, 2. Juli, ab 13:30 Uhr sollen die 18 Einsendungen, darunter selbstgedrehte Filme, Powerpoint-Präsentationen, Fotobeiträge, selbstgestaltete Plakate und Skulpturen, ausgestellt und die eindringlichsten Werke prämiert werden.

Oberbürgermeister Thomas Kufen sowie die beiden Sängern Seb Campos und Dan Brown der Musikgruppe Banda Senderos werden die Werke prämieren – passend zur Kundgebung von „Pulse of Europe“ vor der Philharmonie Essen.

Den Gewinnerinnen und Gewinnern winkt eine Studienfahrt nach Brüssel.