Der Verblödung preisgegeben

Eine einfache Botschaft, IQB-Studie und nun die Iglu-Studie, bestätigen Deutschlands Viertklässlern eine schlechte Leseleistung. So kann fast jeder fünfte Vierklässler kaum lesen. 

Schon die Pisa-Studie wies auf den eklatanten Mangel im Bildungsbereich hin. Leider zog man derzeitig nicht den richtigen Schluß, das die Bildungsbemühungen sehr früh ansetzen müssen. Gymnasien sind eben lautstärker in Geltungsansprüchen als Grund- und Gemeinschaftsschulen. Aber zwischen Kita und Gymnasium liegen die Grundschulen, und diese wurde sträflich vernachlässigt.

Neben der heterogenen Struktur der Grundschulen mit ihren verschiedenen Sprachgruppen kam auch das unsinnige Experiment eines bloßen Gehörschreibens hinzu, dass jeden Maßstab und jede Schreibsicherheit nahm.

Da die Lesefähigkeit der Schlüssel zur weiteren Bildung ist, sollte es Schulen strikt untersagt werden, methodische Experimente an Schülern zu unternehmen.

(stk.)

 

 

 

 

Elterninformationstag zum Übergang in die weiterführenden Schulen für die Stadtmitte und den Essener Westen

Bei dem vielfältigen Schulangebot in Essen fällt die Auswahl nicht leicht und ist mit vielen Fragen verbunden: Welche Schulformen gibt es und wie unterscheiden sich diese voneinander? Welcher Bildungsweg ist der beste für mein Kind? Wie kann ich bei der Entscheidung für eine Schule vorgehen? Wie läuft der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule genau ab?

Die Stadtverwaltung bietet sogenannte Elterninformationstage an, die bei der Beantwortung solcher Fragen weiterhelfen können. Weiterführende Schulen aus dem jeweiligen Stadtgebiet stellen sich und ihre speziellen Angebote vor und Schulleitungsmitglieder und Lehrkräfte stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung. Eltern sowie Kinder können sich so einen Überblick über das Essener Schulangebot schaffen.

Der Elterninformationstag für die Stadtmitte und den Essener Westen findet am Samstag, 25. November, von 10 bis 12:30 Uhr in der Zentralbibliothek statt. Hier stellen sich die folgenden Schulen vor: Bertha-Krupp-Realschule, Burggymnasium, Frida-Levy-Gesamtschule, Gesamtschule Bockmühle, Gymnasium Alfred-Krupp Schule und die Realschule Essen-West.

Alle interessierten Eltern und Kinder sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine und Informationen zum Thema sind unter www.essen.de/schulen zu finden.

Familienunternehmer in Nordrhein-Westfalen zur Grundschulstudie: „Wir stehen vor dem Scherbenhaufen jahrelanger rot-grüner Bildungspolitik“

Nordrhein-Westfalen hat bei der IQB-Grundschulstudie im Ländervergleich sehr schlecht abgeschnitten. Mit 19,2 Prozent hat fast jeder fünfte Viertklässler in Nordrhein-Westfalen die Mindeststandards im Fach Mathematik nicht erreicht. Das Land liegt damit unter dem Bundeswert abgeschlagen auf Platz 13 von 16. Im Fach Deutsch zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. In der vierten Klasse unterschreiten 15,7 Prozent die Mindeststandards beim Lesen. Nordrhein-Westfalen reiht sich hier noch weiter hinten auf Platz 14 ein.

Der Landesvorsitzende des Wirtschaftsverbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER, Thomas Rick, kritisiert: „Die Ergebnisse sind ein Armutszeugnis für die rot-grüne Landespolitik der vergangenen Legislaturperiode, die dem Bildungssystem empfindliche Schläge versetzt hat. Es bleibt zu hoffen, dass die Politik die Signale erkennt und endlich handelt.“

Weiterhin unterstreicht Rick die Bedeutung von Bildung: „Wenn die Bildungspolitik unseres Landes schon in der Grundschule versagt, verringert das die Chancen der Schüler auf eine erfolgreiche Ausbildung massiv. Gerade in Zeiten, in denen viele Unternehmen über einen Mangel an Fachkräften klagen und Schwierigkeiten haben, ihre Lehrstellen zu besetzen, kann Nordrhein-Westfalen es sich nicht leisten, seine Schüler schlecht auszubilden. Für einen zukunftsfesten Wirtschaftsstandort brauchen wir dringend hochqualifizierte Arbeitskräfte. Das fängt mit soliden Deutsch- und Mathematikkenntnissen an.“

Informationen zum Übergang in die weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2018/2019

In der Zeit vom 2.2.2018 bis zum 17.2.2018 finden in Essen die Anmeldungen an den weiterführenden Schulen statt.

Der Wechsel von der Grundschule zu einer weiterführenden Schule ist ein wichtiges Ereignis, das mit vielen Fragen verbunden ist: Welche Schulformen gibt es und wie unterscheiden sich diese voneinander? Welcher Bildungsweg ist der beste für mein Kind und wie treffe ich die richtige Entscheidung? Wie läuft der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule konkret ab?

Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen hat die Stadt Essen eine Informationsbroschüre erstellt, die die Eltern aller Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen über die jeweiligen Grundschulen erhalten werden und die im Internetangebot der Stadt Essen hinterlegt ist.

Darüber hinaus finden in den verschiedenen Stadtteilen diverse Informationsveranstaltungen statt, die bei der Beantwortung von zentralen Fragen zum Übergang weiterhelfen. Die weiterführenden Schulen bieten außerdem eigens organisierte „Tage der offenen Tür“ und weitere Informationsveranstaltungen an, bei denen die Eltern die Möglichkeit haben, sich einen persönlichen Eindruck von den Schulen zu verschaffen und sich vor Ort weitergehend über das Angebot der Schulen zu informieren.

Hier finden Sie die Termine der Informations- und Beratungsangebote im Überblick sowie die Termine für die Anmeldungen an den weiterführenden Schulen.

„Nicht korrekt geschlossener Wasserhahn“ – Turnhalle der Comenius-Schule bis auf weiteres geschlossen

Die Turnhalle der Comenius-Schule in Burgaltendorf ist aufgrund eines Wasserschadens bis auf weiteres für den Schul- und Vereinssport nicht nutzbar.

Ein nicht korrekt geschlossener Wasserhahn hat in den Sommerferien dazu geführt, dass über mehrere Tage unbemerkt Wasser ausgetreten ist und sich im unter dem Sportboden liegenden Lüftungskanal verbreiten konnte. Das Wasser konnte bereits abgepumpt werden, als Folge des erst spät bemerkten Schadens hat die Mineralwolle unterhalb des Bodens allerdings Wasser aufgenommen und die Feuchtigkeit in den umliegenden Bereich geleitet. Eine Nutzung der Sporthalle noch in diesem Jahr ist wegen der Schwere des Schadens ausgeschlossen. Die Eltern der Schülerinnen und Schüler der städtischen Förderschule sind bereits schriftlich darüber informiert worden. In Absprache mit der Nachbargrundschule stehen der Comenius-Schule Hallennutzungszeiten in der unmittelbaren Nachbarschaft zur Verfügung.

Erst nach Abschluss eines von der Verwaltung beauftragten Gutachtens, das zeitnah vorliegen soll, kann der Umfang der erforderlichen Sanierung des Hallenbodens konkretisiert werden.

37 Prozent der Schüler im Ruhrgebiet haben eine Zuwanderungsgeschichte

(idr). Gut 37 Prozent der 685.701 Schüler im Ruhrgebiet, die 2016/17 eine allgemeinbildende oder berufliche Schule besuchten, haben eine Migrationsgeschichte. Damit ist der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der Metropole Ruhr etwas höher als in Gesamt-NRW (33,6 Prozent).

Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervor. Bei den gängigen allgemeinbildenden Schulen war der Anteil von Schülern mit Zuwanderungsgeschichte in Hauptschulen am größten; er betrug dort 52,2 Prozent. Am niedrigsten war er mit 30,2 Prozent an den Gymnasien. An beruflichen Schulen im Ruhrgebiet lag der Anteil bei 27,8 Prozent. Den höchsten Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund verzeichnen Gelsenkirchen (53 Prozent) und Duisburg (47 Prozent). Am anderen Ende der Skala finden sich der Kreis Wesel (24 Prozent) und der Ennepe-Ruhr-Kreis (27,2 Prozent). In der Schulstatistik haben Schüler eine Zuwanderungsgeschichte, wenn sie oder mindestens ein Elternteil im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert ist und/oder innerhalb der Familie nicht deutsch gesprochen wird.

Brand in der Gesamtschule Bockmühle in Essen-Altendorf

Dienstagnacht (25.7.) hat es in der Gesamtschule Bockmühle in Essen-Altendorf gebrannt. Nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht hatte, ermittelt nun die Kriminalpolizei.

Die vom Brand betroffenen Bereiche in der ersten Etage der Schule sind derzeit versiegelt und dürfen nicht betreten werden. Aufgrund des Brandes können sich Schadstoffe beim Verbrennungsprozess gebildet haben. Dies muss nun von gutachterlicher Seite überprüft werden.

In Bezug auf die Brandsanierung steht die Immobilienwirtschaft der Stadt Essen im engen Kontakt mit der Versicherung. Erst wenn das Gutachten der Versicherung vorliegt und ausgewertet ist, können weitere Informationen zur Sanierung und Reinigung, zu den Kosten und zum zeitlichen Ablauf veröffentlicht werden.

Fotos: Elke Brochhagen

Umweltbildung mit Ameise Anni

Umweltbildung fängt bei den Kleinsten an. In diesem Zusammenhang entwickelte die Essener Aktionskünstlerin Veronika Maruhn im Jahr der Grünen Hauptstadt ein Mitmach- Kindertheaterstück mit der Hauptfigur Ameise Anni. Nach dem großen Erfolg des Stückes in 49 städtischen Kitas brachte „Anni“ heute Vormittag bei einer Schnuppervorstellung in der Kindertagesstätte Ohmstraße das Thema Umweltschutz mehr als 100 begeisterten Essener Kindern näher. Das Besondere: Ab sofort besucht die Ameise auch die Kitas und Grundschulen, die nicht von der Stadt Essen betrieben werden.

Umweltschutz kann ganz spielerisch sein: Das zeigte Veronika Maruhn als Ameise Anni. Mit der interaktiven Theatervorstellung – einem Projekt der Grünen Hauptstadt Europas – erklärte die Ameise den aufmerksamen Kindern, weshalb der Umweltschutz für eine gesunde und grüne Zukunft wichtig ist. Über Zerstörung und Wiederaufbau eines Ameisenhaufens bildete sie beispielhaft das Leben in einer Stadt nach. Gemeinsam mit den Essener Kindern entwickelte Ameise Anni Ideen und Lösungen, wie der Neuaufbau der Ameisenstadt lebenswert und umweltfreundlich gestaltet werden kann.

Anni ist im letzten halben Jahr bereits in allen 49 städtischen Kitas gewesen. Nach diesem großen Erfolg ist die Ameise jetzt bereit, weitere Kitas und Grundschulen zu besuchen, damit möglichst viele Essener Kinder die Ameisenstadt in der Grünen Hauptstadt erleben können.

Informationen zu Terminen und Kosten für interessierte Kitas und Grundschulen unter theaterzebula@gmx.de.

Foto: Ameise Anni mit Kindern der Kita Ohmstraße.
Fotograf: Rupert Oberhäuser

Oberbürgermeister Kufen prämiert Kunstwerke zum Europäischen Gedanken

Brexit und aufkeimende Europafeindlichkeit: Im Rahmen des Bundesprojektes „Demokratie leben!“ hat der Jugendausschuss, „Youth Movement“, einen Schulwettbewerb ins Leben gerufen.

Der Wettbewerb mit dem Titel „Ey yoU – Schülerinnen und Schüler denken Europa“ richtete sich an Essener Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse. Das Ziel: Die jungen Menschen sollten mit Hilfe verschiedener Medien aufzeigen, was ihnen der europäische Gedanke bedeutet.
Gestartet ist der Wettbewerb am 27. März 2017 und soll künftig jährlich ausgeschrieben werden. Am kommenden Sonntag, 2. Juli, ab 13:30 Uhr sollen die 18 Einsendungen, darunter selbstgedrehte Filme, Powerpoint-Präsentationen, Fotobeiträge, selbstgestaltete Plakate und Skulpturen, ausgestellt und die eindringlichsten Werke prämiert werden.

Oberbürgermeister Thomas Kufen sowie die beiden Sängern Seb Campos und Dan Brown der Musikgruppe Banda Senderos werden die Werke prämieren – passend zur Kundgebung von „Pulse of Europe“ vor der Philharmonie Essen.

Den Gewinnerinnen und Gewinnern winkt eine Studienfahrt nach Brüssel.

Schule an der Ruhr bekommt Schulpavillon

Seit Februar diesen Jahres können das Schulgebäude sowie der Offene-Ganztagsbereich der Schule an der Ruhr in Kettwig nicht mehr genutzt werden. Grund ist die Belastung des Schulgebäudes und von Teilen des Schulgeländes durch den Schadstoff Tetrachlorethen.

Da die Wiederherstellung und Sanierung von Gebäude und Gelände frühestens Anfang 2019 zu erwarten ist, plant die Stadt jetzt einen gemeinsamen Interim-Standort für alle Grundschülerinnen und Grundschüler an der Gustavstraße. Pünktlich zum neuen Schuljahr 2017/18 wird deshalb ein sechs-klassiger Schulpavillon auf dem Gelände errichtet. Um dem Mehr an Schülerinnen und Schülern zu begegnen, wird auch der Schulhof umgestaltet. Beispielsweise wird der angrenzende Spielplatz Teil des Schulhofs – nach Schulschluss kann dieser wieder von allen Kindern genutzt werden.

Weil die Dauer der Nutzung der Schulpavillons voraussichtlich zwei Jahre überschreiten wird, ist ein Ankauf der Containerlösung kostengünstiger. Zur Finanzierung des Bauvorhabens ist eine außerplanmäßige Mittelbereitstellung in Höhe von rund 845.000 Euro erforderlich.

Gesamtkostenrahmen für Neubau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule wird erhöht – u. a. Einrichtung einer „Kiss & Ride-Zone“

Der Bau- und Verkehrsausschuss und der Schulausschuss beraten am Donnerstag, 8. Juni, über die Erhöhung der Gesamtkosten für den Neubau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule um 6,57 Millionen Euro auf dann 48,75 Millionen Euro.

Der größte Teil der den Gremien zur Beratung vorgelegten Mehrkosten wird mit 3,4 Millionen Euro für die Gesamtkosten zur Realisierung des Ideenteils veranschlagt. Mit der Umsetzung der Ideenteils, der bereits im der Entscheidung für den Neubau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule vorangegangenen Architekturwettbewerb erstellt wurde, soll die Attraktivität des Stadtteils gesteigert und der Schulstandort mit der angrenzenden Fläche des Stadtbads Nord-Ost verbunden werden: Durch eine Ausweitung der Schulparkplätze südwestlich des Bades, der Einrichtung einer „Kiss & Ride-Zone“ zum sicheren Bringen und Abholen der Schulkinder sowie der Neugestaltung von Grünflächen, Fahrradstellplätzen und einer Radweg-Anbindung an dem Emscher Park Radweg erfährt der Schul- und Bade-Standort eine attraktive, offene Atmosphäre. Um die Finanzierung des Ideenteils und entsprechende Fördermittel beim Land beantragen zu können, wurde der ursprüngliche Entwurf nun konkretisiert und die Kosten zur Realisierung der landschaftsplanerischen Idee des Generalplaners auf 3 Millionen Euro – zusätzlich zu den Planungskosten in Höhe von etwa 400.000 Euro – veranschlagt.

Als maßgeblich für die zu veranschlagenden weiteren Kosten des Neubaus hat sich der Mehraufwand bei der Baufeldherrichtung und für die Erstellung des Bodengutachtens erwiesen. Diese entfallen zu 1.795.430 Euro auf die Herrichtung und Erschließung des Neubaus, sowie zu knapp 1 Million Euro auf die Baukosten für die Erstellung des Neubaus und zusätzliche Baunebenkosten mit weiteren rund 392.000 Euro. Dadurch hat sich ein Terminverzug von etwa zwei Monaten ergeben. Die geplante Fertigstellung des Neubaus zum Schuljahr 2020/2021 ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch möglich, witterungsbedingte Verzögerungen von mehr als acht Wochen würden den fristgemäßen Umzug der Schule erschweren.

Die insgesamt zu veranschlagende Erhöhung der Gesamtkosten für den Neubau und die Umfeldgestaltung der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Höhe von 6.571.000 Euro sollen in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro aus der Haushaltsplanung 2019/ 2020 finanziert werden.

Für den Ideenteil wird eine Förderung im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“ von voraussichtlich 80 Prozent der Kosten von 3,4 Millionen Euro, das heißt rund 2,7 Millionen Euro, angestrebt. Zusammen mit den 9,2 Millionen Euro, welche für den Hochbau und die Außenanlagen in Aussicht stehen, können somit voraussichtlich Fördermittel des Landes in Höhe von 11,9 Millionen Euro generiert werden.

Der Rat der Stadt Essen wird voraussichtlich in seiner Sitzung am 12. Juli über die Bewilligung der Gesamtkostenrahmens für den Neubau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule – vorbehaltlich der Zustimmung der Kommunalaufsicht – entscheiden.

Zum Hintergrund:

Der Rat der Stadt Essen hat am 23.11.2016 den Neubau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule beschlossen. Das massive drei- bis viergeschossige, nach aktuellen pädagogischen und architektonischen Ansprüchen errichtete Gebäude soll Platz für etwa 1.300 Schülerinnen und Schüler sowie 110 Beschäftigte bieten.

(ü. Pm.)

Ferienspatz macht sich startklar für die Ferien

Spiel, Spaß, Abenteuer – und verbindliche Betreuungsangebote: Mit insgesamt rund 950 Angeboten startet der Essener Ferienspatz am 14. Juli in die Sommerferien. Der kostenlose Ferienspatz-Flugplan liegt an verschiedenen Ausgabestellen zum Abholen bereit oder kann unter www.essen.de/ferienspatz als PDF heruntergeladen werden. Unter dieser Web-Adresse können auch die Veranstaltungen des Ferienspatzbüros (alle Veranstaltungen mit Kennziffer) gebucht werden. Angebote der Ferienspatz-Partner werden immer direkt beim Veranstalter gebucht.

Verlässliche Kinderbetreuung
Für alle, die eine verlässliche Kinderbetreuung benötigen, gibt es Angebote, die wochenweise buchbar sind. Darunter die Angebote der Jugendhilfe Essen: Abenteuer mit Emil im Essener Süden, hier kostet die Woche mit Verpflegung 40 Euro, Ferienspaß im Bürgerpark im Essener Norden mit den Themen Dinos, Indianer, Sport und Tanz, Comic-Helden, Film und Theater, Kosten: 30 Euro je Woche inklusive Verpflegung. Weiter gibt es: das Ferienprogramm des Kinder- und Jugendtreffs Stoppenberg zum Schmunzelpreis von 45 Euro je Woche – immer von 9 bis 17 Uhr, Überraschungstag inklusive.

Spannende Kurse und Workshops
Ein Kinder-Kochworkshop mit dem Afrika Kultur-Verein, der Shabby-Chic-Handwerkerworkshop der Freien Schule Essen oder vielleicht doch lieber per Parkour die grüne Hauptstadt erkunden? Weitere Angebote: Näh- und Malworkshops, Upcycling-Workshop des NABU in der Vossgätters Mühle, Hockey-Schnuppertrainig des ETB, ein Fechtkurs beim ETUF, Handballsommercamp und vieles mehr.

Ausflüge und Fahrten
Tagesausflüge zu tollen Zielen: Badefahrten ans Meer, Familienfahrten, betreute Kinderfahrten oder Besichtigungstouren, die einen Blick hinter die Kulissen erlauben.

Geld sparen mit dem Ferienpass
Viele Veranstalter bieten bei Vorlage des Ferienpasses Ermäßigung auf Eintrittsgelder und Teilnahmegebühren. Aber auch diejenigen, die Essen und die Umgebung auf eigene Faust entdecken möchten, sparen mit dem Ferienpass. So kostet der Schwimmbadbesuch mit dem Ferienpass für Kinder nur 0,50 Euro und der Eintritt in den Grugapark ist gratis. Auch Erwachsene sparen mit dem Ferienpass bares Geld.

Der Ferienpass gilt während der gesamten Sommerferien und kostet 1 Euro für Kinder und 2 Euro für Erwachsene.

Alle Infos unter www.essen.de/ferienspatz.

Titelfoto: Peter Herzogenrath