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Altendorf Sicherheit

Blindgänger in Altendorf erfolgreich entschärft

Die amerikanische Fünf-Zentner-Bombe in Altendorf am Sportplatz an der Haedenkampstraße wurde heute (04.04.) erfolgreich entschärft. Der Blindgänger wurde im Rahmen von Sondierungsarbeiten beim Bau eines neuen Kunstrasenplatzes gefunden.
Bei dem aktuellen Bombenfund mussten knapp 440 Anwohner*innen evakuiert werden. Knapp über 3.000 Personen mussten sich während der Entschärfung luftschutzgemäß verhalten.

Die Betreuungsstelle im Internat für hörgeschädigte Schüler*innen des Diakoniewerks Essen, Curtiusstraße 4, wurde von neun Personen genutzt. Insgesamt wurden bei der heutigen Entschärfung drei Krankentransporte durchgeführt.
Im Rahmen der heutigen Entschärfung waren rund 142 Einsatzkräfte der Essener Feuerwehr, der RGE, der Polizei, der Bundespolizei, der Deutschen Bahn, der Ruhrbahn, der Stadtwerke Essen, des Ordnungsamtes sowie der Hilfsorganisationen im Einsatz.

Beim Bürgertelefon gingen über 220 Anrufe ein.
Die Verwaltung bedankt sich bei allen Beteiligten für die gute Arbeit.

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Flüchtlinge

Unterbringung von Geflüchteten

In Essen sind derzeit 3.770 Menschen aus der Ukraine erfasst, die unsere Servicestelle Flüchtlinge aufgesucht haben. 2.596 kommen bei Freunden und Verwandten unter, 515 sind in städtischen Einrichtungen untergebracht sowie 477 in Landeseinrichtungen. Außerdem wurden 182 kurzfristig in Hotels untergebracht. In der Servicestelle Flüchtlinge sind 373 Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahre gemeldet, 397 im Alter von 6 bis 10 Jahre, 423 im Alter von 11 bis 15 Jahre und 201 im Alter von 16 bis 17 Jahren. Vorbereitungen der Verwaltung Im Bürgeramt Borbeck konnten bisher 843 Fiktionsbescheinigungen für einen Aufenthaltstitel nach Paragraph 24 ausgestellt werden. Insgesamt 891 Anträge auf einen Aufenthaltstitel wurden bisher gestellt. Die Stadt Essen startet in dieser Woche mit der Vermittlung von Wohnraum. Eingegangene Angebote der Essener Bürger*innen werden mit Bedarfen von Geflüchteten in einem sogenannten Matching-Verfahren zusammengebracht. Eine Wohnungsanmietung ist grundsätzlich erst nach Erhalt der Aufenthaltserlaubnis möglich und es ist eine vorherige Zusicherung für die Mietkostenübernahme durch das Amt für Soziales und Wohnen notwendig. Zur Beschleunigung der Abläufe wurde im Amt für Soziales und Wohnen eine Koordinierungsstelle „Wohnungen für Flüchtlinge“ eingerichtet, in der Geflüchtete aus der Ukraine mit der Fiktionsbescheinigung, welche durch die Ausländerbehörde ausgestellt wird, für die Zusicherung vorsprechen können. Kontakt zur Terminvereinbarung kann über die E-Mail-Adresse: wohnraum-fuer-fluechtlinge@essen.de aufgenommen werden. Weitere Informationen aus der Verwaltung In Essen starten die ersten Schulvorbereitungskurse für geflüchtete Kinder aus der Ukraine für die Sekundarstufen I und II. Das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Essen (KI) hat eine Beratungsbroschüre für die Schullaufbahn von Kindern auf Ukrainisch erstellt. Erste offene Betreuungsangebote für Kinder im nicht-schulpflichtigen Alter gibt es ebenfalls bereits, darüber hinaus gibt es natürlich auch Betreuungsangebote in den städtischen Einrichtungen für Geflüchtete. Allgemeine Informationen zur Situation von Geflüchteten Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) hat heute (29.03.) außerdem Informationen über das Vorhaben zum Einstieg von ukrainischen Kindern in die Kindertagesbetreuung zur Verfügung gestellt. Hiernach sind derzeit zusätzliche Angebote für Kinder aus Familien mit Fluchthintergrund möglich. Es können zusätzliche Angebote in Brückenprojekten geschaffen werden und auch KiBiz-geförderte Einrichtungen bekommen, wenn sie zusätzliche Plätze belegen oder Gruppen einrichten, diese Plätze durch das Land finanziert. Alle Kindertagespflegepersonen, die noch freie Plätze haben, können ohne weitere Voraussetzungen Kinder aus der Ukraine aufnehmen. Kindertagespflegepersonen, die im Rahmen ihrer Erlaubnis zur Kindertagespflege noch freie Betreuungsstunden haben, beispielsweise, weil sie einzelne Kinder in geringerem Umfang betreuen, können im Rahmen von Platz-Sharing Kinder aus der Ukraine betreuen. Alle Informationen zum Thema „Flüchtlinge aus der Ukraine“ werden zentral auf www.essen.de/ukraine veröffenlicht.
(ü. Pm.)
Rathaus mit der Fahne der Ukraine
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Sicherheit

Blindgänger in Huttrop erfolgreich entschärft

22.03.2022Die amerikanische Zehn-Zentner-Bombe in Huttrop an der Straße Am Parkfriedhof, unmittelbar am Eingang des Berufskollegs Ost, wurde heute (22.03.) erfolgreich entschärft. Der Blindgänger wurde bei Bauarbeiten an einer Fernwärmeleitung gefunden.

Bei dem aktuellen Bombenfund mussten knapp 3.800 Anwohner*innen evakuiert werden. Über 12.500 Personen mussten sich während der Entschärfung luftschutzgemäß verhalten.

Die Betreuungsstelle am Robert-Schmidt Berufskolleg wurde von rund 360 Personen genutzt, mehr als 80 weitere Personen wurden separat untergebracht. Insgesamt wurden bei der heutigen Entschärfung über 320 Betroffene mit Krankentransporten evakuiert, darunter auch einige Personen mit einer Corona-Infektion.

Im Rahmen der heutigen Entschärfung waren rund 460 Einsatzkräfte der Essener Feuerwehr, der RGE, der Polizei, der Autobahnpolizei und Autobahnmeisterei, des Ordnungsamtes sowie der Hilfsorganisationen im Einsatz. Unterstützt wurden die lokalen Einsatzkräfte heute von Kolleg*innen aus Dortmund, Düsseldorf, Oberhausen, Duisburg, Krefeld, Mülheim an der Ruhr, dem Kreis Wesel und dem Kreis Mettmann.

Beim Bürgertelefon gingen über 700 Anrufe ein.

(ü. Pm. Stadt Essen. Foto: Feuerwehr Essen)

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Flüchtlinge Ukraine - Krieg und Kriegsfolgen

Hilfen für Menschen aus der Ukraine

  • Unterbringung von Geflüchteten

In Essen sind derzeit 2.984 Menschen aus der Ukraine erfasst, die unsere Servicestelle Flüchtlinge aufgesucht haben. 2.133 kommen bei Freunden und Verwandten unter, 363 sind in städtischen Einrichtungen untergebracht sowie 317 in Landeseinrichtungen. Außerdem wurden 171 kurzfristig in Hotels untergebracht. In der Servicestelle Flüchtlinge sind 288 Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahre gemeldet, 318 im Alter von 6 bis 10 Jahre, 341 im Alter von 11 bis 15 Jahre und 156 im Alter von 16 bis 17 Jahren. Im Laufe des Tages kann als eine weitere Unterkunft für Geflüchtete das ehemalige Marienhospital mit bis zu 75 Menschen belegt werden. Das ehemalige Handballleistungszentrum konnte bereits gestern mit 43 Personen bezogen werden.

  • Vorbereitungen der Verwaltung

Die Taskforce Unterkünfte arbeitet an weiteren Unterbringungsmöglichkeiten. Planmäßig werden auch unsere Kapazitäten für die bestehenden städtischen Einrichtungen erweitert werden können. Die Termine für eine Beantragung eines Aufenthaltstitels konnten aufgrund der Erweiterung personeller Kapazitäten ausgebaut werden. Bis Mitte April gibt es derzeit noch über 100 freie Termine. Die Koordinierende Impfeinheit der Stadt Essen (KoCI) führt in weiteren Einrichtungen Impfaktionen für Ukrainer*innen durch.

  • Allgemeine Informationen zur Situation von Geflüchteten

Die Bundesregierung hat entschieden, geflüchteten Menschen aus der Ukraine ab sofort einen Zugang zu den Sprachförderangeboten des Bundes ebenso wie zu entsprechenden Beratungsangeboten zu ermöglichen. Insbesondere können Geflüchtete nun gemäß §44 Abs. 4 AufenthG auf Antrag durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zum Integrationskurs zugelassen werden. Für Geflüchtete ist die Teilnahme am Integrationskurs kostenfrei. Ein Rundschreiben an die Träger ist heute erfolgt. Die VHS Essen bietet deshalb kostenfreie Orientierungs- und Sprachkurse an. Gefördert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, soll auf diese Weise zügig und unbürokratisch Zugang zur Sprachförderung ermöglicht werden. Für die Teilnahme an allen Angeboten ist vorab eine Beratung erforderlich. Termine können per E-Mail über termin.deutsch@vhs.essen.de oder telefonisch montags und dienstags von 14 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 0201 88-43930 vereinbart werden.

Die die Verbraucherzentrale in Essen bietet Informationen, Beratungsangebote und auch Bildungsveranstaltungen für Geflüchtete an. Zahlreiche unserer Informationen sind schon in die ukrainische Sprache übersetzt. Alles Relevante finden Sie unter o. g. Link. Informationen und Materialien werden laufend erweitert: https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/neu-in-deutschland-was-fluechtlinge-aus-der-ukraine-beachten-sollten-71305

  • Weitere Informationen aus der Verwaltung

In den kommenden Wochen wird das Rathaus der Stadt Essen die Farben der Ukraine tragen. Hierfür werden mehrere der oberen Etagen (6) nach Einbruch der Dunkelheit in den Farben Blau/Gelb erleuchtet. Damit zeigt die Verwaltung ihre Solidarität für die Menschen in der Ukraine.

(ü. Pm. Stadt Essen, Foto: Stadt Essen)

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Corona

Weitere Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion

17.01.2022

In Essen gibt es weitere Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Am Dienstag, 11. Januar, sind eine 79-Jährige und eine 49-Jährige im Universitätsklinikum Essen verstorben. Das Mitgefühl gilt den Familien und Angehörigen.

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind 672 Essener*innen an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben.

Kurz-URLs zum Coronavirus-Informationsangebot der Stadt Essen

(ü. Pm. Stadt Essen)

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Corona Covid-19

Impfaktionen in Essen: Bilanz der ersten Kalenderwoche


10.01.2022
Auch zum Jahresbeginn konnten Bürger*innen wieder Impfangebote in den Essener Stadtteilen nutzen.

In den temporären stationären Impfstellen (TSI) der Stadt Essen wurden so vom 3. bis 8. Januar insgesamt 4.693 Impfungen durchgeführt, davon 235 Erstimpfungen:

Altenessen-Nord (Marienhospital): 1.343 Impfungen, davon 98 Erstimpfungen
Werden (Kardinal-Hengsbach-Haus): 840 Impfungen, davon 17 Erstimpfungen
Innenstadt (Theaterpassage): 1.421 Impfungen, davon 65 Erstimpfungen
Frohnhausen (LIGHTHOUSE Essen): 1.089 Impfungen, davon 55 Erstimpfungen
Parallel dazu fand am 7. Januar auch eine Impfaktion für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren in der temporären stationären Impfstellen in Altenessen-Nord (Marienhospital) statt. Hierbei wurden insgesamt 404 Impfungen durchgeführt, 12 davon waren Erstimpfungen.

Zusätzlich fanden bei der AOK in der Friedrich-Ebert-Straße am 3., 4. und 6. Januar ebenfalls öffentliche Impfaktionen statt. Durchgeführt wurden hier 998 Impfungen, 87 Impfungen hiervon waren Erstimpfungen.

Vom 3. bis 8. Januar wurden somit insgesamt 6.095 Impfungen durchgeführt, davon 334 Erstimpfungen. Auffrischungsimpfungen wurden in der letzten Woche 4.386 durchgeführt.

Insgesamt wurden bei sämtlichen bisherigen Impfaktionen in den Stadtteilen, die allen impfberechtigten Bürger*innen zugänglich waren und im Vorfeld von der Stadt Essen angekündigt wurden, 74.913 Impfungen durchgeführt (20.842 Erstimpfungen). Davon entfallen insgesamt 2.677 Impfungen auf die Kinder-Impfaktionen, davon 2.265 Erstimpfungen.

Auch in dieser Woche gibt es Impfangebote vor Ort in den Stadtteilen, seit letzter Woche sowohl mit als auch ohne einen vorher gebuchten Termin. Interessierte finden alle Termine sowie weitere Informationen auf essen.de/coronavirus_impfen. Die Stadt Essen bietet zudem auf essen.de/coronavirus_vaccination ein Informationsangebot in mehreren Sprachen.

Kurz-URLs zum Coronavirus-Informationsangebot der Stadt Essen

Themenseite: essen.de/coronavirus_infos
Newsticker – aktuelle Entwicklungen: essen.de/coronavirus
Informationen zur Impfung: essen.de/coronavirus_impfen
FAQ zum Coronavirus: essen.de/FAQcoronavirus

(ü. Pm. , Foto: Stadt Essen, Brochhagen)