Studie zum Fahrraddiebstahl: Hagen schneidet im bundesweiten Städtevergleich gut ab

Hagen gehört zu den sichersten Städten in Sachen Fahrraddiebstahl in Deutschland. Die Ruhrgebietsstadt landet im 100-Städte-Ranking der Fahrraddiebstahl-Hochburgen des Vergleichsportals billiger.de auf dem vorletzen Platz. Nur Solingen (Platz 99) und Remscheid (Platz 100) weisen ein geringeres Diebstahlrisiko auf. Für Hagen ermittelten die Statistiker im Jahr 2016 insgesamt 106 Diebstähle pro 100.000 Einwohner – in der Diebstahlhochburg Münster waren es 1.721. Im unteren Drittel landeten auch Bochum (Platz 88), Herne (85), Oberhausen (83), Gelsenkirchen (80), Mülheim (77), Essen (69), Dortmund (65) und Hamm (64) In den Monaten Mai bis August gehen nach Angaben des Vergleichsportals 44 Prozent aller Fahrraddiebstähle in Deutschland „über die Bühne“. Im Jahr 2016 waren es insgesamt 332.486 gestohlene Fahrräder. Allein 203.446 davon entfallen auf die 160 untersuchten Städte und Landkreise.

Joyce DiDonato singt Händel und Purcell in der Philharmonie Essen

Joyce DiDonato ist nicht nur regelmäßig an den großen Opernhäusern von New York bis London zu Gast, sondern setzt auch mit ihren Konzertprogrammen außergewöhnliche Akzente. Auf das aktuelle Projekt „In War and Peace – Harmony through Music“, das sie am Samstag, 27. Mai 2017, um 20 Uhr in der Philharmonie Essen präsentiert, darf man besonders gespannt sein. In der Reihe „Alte Musik bei Kerzenschein“ singt die amerikanische Mezzosopranistin Arien von Georg Friedrich Händel, Henry Purcell und Leonardo Leo. Begleitet wird sie vom erstklassigen Barockensemble Il Pomo d’Oro unter der Leitung von Maxim Emelyanychev, deren Interpretation von Händels „Partenope“ im vergangenen Jahr noch in bester Erinnerung ist. Die zentralen Begriffe des Programms – Krieg und Frieden – spiegeln sich in den beiden Konzerthälften wider. In den Mittelpunkt stellt Joyce DiDonato dabei die Frage: „Inmitten des Chaos, wo findet man Frieden?“ Weiterhin betont sie: „Seit Jahrhunderten haben die Schöpfer großer Kunst die Grausamkeiten ihrer Zeit neben göttlichen Momenten der Harmonie geschildert und uns mutig unsere eigene brutale Natur wie auch unsere hohe Menschlichkeit vor Augen geführt. Die Kunst vereint, überwindet Grenzen, verbindet, was getrennt ist, beseitigt Rangunterschiede, mildert Unruhen, bedroht die Macht und den Status quo und erhebt auf wunderbare Weise den Geist. Kunst ist ein beherzter Weg zum Frieden.“

Joyce DiDonato wurde in Kansas (USA) geboren. Ihre erfolgreiche Karriere führte sie bislang unter anderem an die Metropolitan Opera in New York, das Londoner Royal Opera House Covent Garden, die Mailänder Scala, die Staatsopern in München und Wien und das Liceu Barcelona, aber auch in renommierte Festspielorte wie Salzburg, Edinburgh und zu den BBC Proms. Zum Kernrepertoire Joyce DiDonatos gehören Rollen von Händel und Mozart sowie die Belcanto-Partien Rossinis. Darüber hinaus war sie unter anderem als Octavian („Der Rosenkavalier“), Komponist („Ariadne auf Naxos“) und in der Titelpartie von „Das schlaue Füchslein“ sowie in zeitgenössischen Bühnenwerken zu erleben.

 Karten (Preise: € 30,00 bis 75,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Titelbild: Joyce DiDonato (Foto: Simon Pauly).

Amtlicher Stadtplan im Gewand der Grünen Hauptstadt Europas – Essen

Das Amt für Geoinformation, Vermessung und Kataster der Stadt Essen präsentiert den neuen amtlichen Stadtplan. Die neue Ausgabe wurde in Kooperation mit dem Projektbüro der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 erarbeitet und zeigt die Stadt Essen von ihrer grünen Seite.

Neben dem eigentlichen Stadtplan im Maßstab 1:17.500, der im Grüne Hauptstadt-Jahr entsprechend ein besonderes Design erhalten hat, erhalten Interessierte darüber hinaus auf der Rückseite eine Themenkarte, in der besondere „grüne Orte“ erläutert werden und verortet sind.

„Im Jahr der Grünen Hauptstadt versteht sich unsere Stadt als grüne Metropole mit Herz“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Der Wandel von „grün zu grau zu grün“ – also von einem vorindustriellen Stift mit Äbtissinnengärten und Kaiserparks über die Kohle- und Stahlstadt bis hin zur drittgrünsten Stadt Deutschlands – ist gelungen. Eine Entwicklung, die sich auch in dem veränderten Stadtbild zeigt. Die neue Ausgabe des Stadtplans bietet einen guten Überblick über unsere lebendigen Stadtteile, Architektur, Kunst und Kultur, Freizeit und Hobby sowie natürlich das Grün in der Stadt.“

Unter dem Motto „Erlebe Dein Grünes Wunder“ zeigt der Plan über Fotos und kurze Erläuterungstexte Anregungen zur Erkundung der besonders grünen Ecken Essens. Diese Highlights verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet und sind in verschiedene Kategorien gegliedert: von den Essener Gewässern, über Projekte der Stadtentwicklung bis hin zu Waldgebieten und Parkanlagen. Zudem sind auch ausgewählte Radrouten enthalten.

„Als grünste Stadt in Nordrhein-Westfalen hat Essen nicht nur Naturliebhabern viel zu bieten. Die vielen Grünanlagen, der städtische Wald, Emscher und Ruhr wirken sich positiv auf das Stadtklima aus und bieten Raum für Freizeit und Erholung. Im Grüne Hauptstadt-Jahr 2017 und darüber hinaus laden wir alle Essenerinnen und Essener sowie Besucherinnen und Besucher dazu ein, diese grünen Orte zu entdecken.“

Die Stadtplan-Edition „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ ist ab sofort zum Preis von 5,90 Euro im Buchhandel sowie bei der Touristikzentrale Essen und im Rathaus erhältlich. Im Lieferumfang enthalten ist neben dem beidseitig bedruckten Stadtplan noch ein Straßenverzeichnis mit einem Innenstadtplan. Verpackt ist das Ganze in einer Schutzhülle aus Papier, die Produktion erfolgte klimaneutral.

Als Vorgeschmack wird in Kürze eine Version des Faltplans an unterschiedlichen Stellen in der Stadt ausliegen, beispielsweise in der Touristikzentrale, im Freiraum Weberplatz oder im Projektbüro Grüne Hauptstadt.

Auflage: 2000 Stück, der Erscheinungstermin ist der 19.05.2017.

Bestellungen können auch unter www.essen.de/amtlicherstadtplan getätigt werden.

ThyssenKrupp investiert 46 Millionen Euro in weltweit größte Tuchfilteranlage

Der Stahlkonzern ThyssenKrupp hat in Duisburg die weltweit größte Tuchfilteranlage für die Sintererzeugung in Betrieb genommen.

Sie entstaubt stündlich bis zu 1,3 Millionen Kubikmeter Abluft, die beim Sintern – also beim Vermengen und Zusammenbacken von feinkörnigen Eisenerzen mit Koks und anderen Stoffen wie Kalk – entsteht. Mehr als 44.000 extrem feine Filterschläuche und ein 45.000 Quadratmeter großer Tuchfilter sorgen dafür, dass kaum Staub in die Außenluft gerät. ThyssenKrupp hat rund 46 Millionen Euro in die neue Filteranlage investiert. Weitere 19 Millionen Euro flossen in die Modernisierung des Sinterprozesses. Dies ist bereits der zweite Gewebefilter innerhalb der Anlage, bis 2020 soll ein dritter gebaut werden.

(ü. Pm., idr)

Abschiebung nach mehrfacher Ablehnung von Asylanträgen

Selami Przreni sieht sich als aufstrebender Künstler, in einem Film erlangte er eine bescheidene Bekanntheit und seine schwangere Frau sah ihn bereits im Durchbruch zur Berühmtheit. Sein Nachteil, er besaß keine gültige Aufenthaltsgenehmigung. Heute wurde er in sein Herkunftsland überführt.

Mit einem Aufruf seine Geschichte im Sozialen Netz zu teilen, sprachen zwei Kandidat en/innen, eine Wendung, auf die Grüne Wert legen, die Netzgemeinde an. Ein Aufruf zu Protest und Medienansprache. Sehr schnell reihten sich Vorwürfe an Stadt, System und „Unmenschen“, mit Vergleichen aus der Gewaltgeschichte der Deutschen. Der Künstler als Opfer einer überzogenen Verwaltungsmaßnahme. Im Blog des Grünen Kandidaten Omeirat übersteigen sich einige Beiträge mit sprachlichen Grammatik- und Ausdrucksproblemen in einen Verbalradikalismus, der nur noch Opfer und Gewaltverwaltung sieht. Der Blogbetreiber überlässt das Feld den Wütenden ohne mäßigenden Einfluss, oder gar Löschungen. Als wir ihn persönlich anschreiben, reagiert der Politiker umgehend, er  blockiert uns, wir sollten das Treiben in seinem Blog nicht mehr erkennen können. „Wir Grüne hatten keinen Anteil im Entscheidungsprozess der Stadtverwaltung…“ erfahren wir dann später von der Parteivorsitzenden.

Natürlich erfragen wir bei der Stadtverwaltung die Begründung für die spektakuläre Abschiebung. Am Nachmittag erreicht uns die Pressenachricht:

„Es ist richtig, dass Herrn Selami Przreni heute in sein Herkunftsland überführt wird.

Herr Przreni verfügt über keine gültige Aufenthaltsgenehmigung für die Bundesrepublik Deutschland. Salemi Przreni ist 2010 ohne Aufenthaltsgenehmigung oder Visum eingereist, bisherige Asylanträge sind negativ beschieden worden. Der Fall ist mehrfach in unterschiedlichen Gremien behandelt worden, unter anderem auch in einem ordentlichen Petitionsverfahren mit einer Anhörung. Der Petitionsausschuss hat die Empfehlung zur freiwilligen Ausreise ausgesprochen. Da Herr Przreni diese Möglichkeit nicht wahrgenommen hat, hält er sich illegal in Deutschland auf. Aufgrund dieses vorliegenden Status kann auch mit der künstlerischen Tätigkeit kein Aufenthaltsrecht erteilt werden. Herr Przreni ist ebenfalls darauf hingewiesen worden, dass er ein geregeltes Visumsverfahren beantragen kann. Damit hätte er die Möglichkeit, für die Ausübung seiner künstlerischen Tätigkeit in die BRD einzureisen. Hiervon wollte Herr Przreni bislang keinen Gebrauch machen.“

Von übereilter Entscheidung kann also keine Rede sein und wenn mehrfach Asylanträge negativ beschieden wurden, erscheint der heute zur Schau getragene Opferstatus zumindest sehr fraglich. Ebenso fraglich, wie der außergewöhnlich intensive Einsatz der beiden Grünen Politik er/innen, der die radikalen Verbalexzesse im Sozialen Netz wohl nicht ganz uneigennützig anfacht. „Gesetze sind für mich als Politiker- /-in nur zur Überwindung da….“ klingt da an und versucht der Empörung eine parteipolitische Geltung zu verschaffen. Flüchtlingspolitik als Selbstzweck? Eigentlich sollten Rechtsnormen ihre Gültigkeit auch in der Umsetzung erfahren, zumindest bis sie in Parlamenten eine Änderung erfahren, denn weder der Beliebtheitsstatus eines Asylsuchenden, noch die subjektive Politkermeinung, dass die Geburt in Deutschland auch die Staatsangehörigkeit verleiht (was in Frankreich gegeben ist), dürfen zu einer individuellen Rechtsauslegung führen.

Vielleicht wäre es auch ein Akt der Solidarität, jungen Asylsuchenden unser Rechtssystem nicht nur auf der Straße oder im Blog nahezubringen. Der Politiker als würdiger Demokrat mit Vorbildfunktion auch in sicherlich menschlich nicht immer einfachen Entscheidungsfällen. Unsere heutige Erfahrung weckt allerdings eher Skepsis.

(stk.)

„Cherry on the Cake“ – Musikalisches Entertainment im Grugapark

Sechs Damen zaubern am Sonntag, 21. Mai, mit Saxophon, Klarinette, Klavier, Akkordeon, Schlagzeug und Tuba einen einzigartigen Sound mit Groove-Garantie. Mit schwungvollen Arrangements und schillernden Kostümen macht die Damenband einen musikalischen Ausflug in die Zeit der 20er bis 60er Jahre. Vom Walzer über Tango und Foxtrott bis hin zu Charleston, Cha-Cha und Boogie-Woogie – Cherry on the Cake entführt das Publikum in die goldenen Zeiten unsterblicher Evergreens. Die sechs Musikerinnen gehen bei „Wochenend und Sonnenschein“ auf eine Reise mit „Chiantiwein“ zum „Meier am Himalaya“ und in die „Funkytown“.

Das Konzert beginnt um 15 Uhr, Einlass ist ab 14 Uhr. Der Eintritt beträgt inklusive Parkeintritt 10 Euro, Dauerkarteninhaber zahlen 5 Euro. Karten sind ab sofort an allen Kassen des Grugaparks erhältlich.

(ü. Pm.)

STADTRADELN in der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017

 Wenn Oberbürgermeister Thomas Kufen am 20. Mai das STADTRADELN in der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017“ auf Zeche Zollverein offiziell eröffnet, sind erfahrungsgemäß bereits viele Radbegeisterte mit dem Rad angereist und sammeln so in der großen Gruppe die ersten Kilometer im bundesweiten Wettstreit für eine Mobilität ohne Treibhausgase im Alltag.

Jetzt hat der Betreiber von metropolradruhr, nextbike GmbH, eine besonderes Angebot für alle, die gerne mitfahren wollen, aber ihr Rad nicht rechtzeitig zum Saison-Start fit gemacht haben: Am Tag der Eröffnung kann jeder sechs Stunden ein Leihrad kostenlos nutzen, um die Alltagstauglichkeit und den Spaßfaktor des Autoverzichts im gesamten Betriebsgebiet des metropolradruhr zu testen.

Die Treffpunkte der „Eröffnung-Sternfahrt“ des ADFC Essen und der Klimaagentur Essen:
Samstag, 20. Mai, 13:30 Uhr, Willy-Brandt-Platz, sowie um 14 Uhr an der Eisdiele am Universitätspark.

Und so funktioniert es:
Einfach den Gutscheincode 624462 in die App oder in das Kundenkonto („Gutschein einlösen“) eingeben und am 20. Mai sechs Stunden kostenlos im Betriebsgebiet des metropolradruhr radeln.
Wichtig: Kunden, die schon bei metropolradruhr oder nextbike registriert sind, können den Code sofort einlösen und das Rad nutzen.
Wer noch nicht registriert ist, muss dies erst tun: Bei Angabe einer Kreditkartennummer ist das Rad sofort nutzbar, bei der Bezahlmethode „Bankeinzug“ muss zur Freischaltung zunächst 1 Euro überwiesen werden (dies kann bis zu zwei Tagen dauern).
Abo-Kunden der EVAG können sich kostenlos entweder über die Webseite mrr-registrierung.evag.de oder in den Kundencentern der EVAG registrieren.

Zum Hintergrund:
Bereits bei der Premiere 2012 landeten die Essenerinnen und Essener auf Anhieb auf dem achten Platz von insgesamt rund 170 teilnehmenden Städten und Gemeinden aus ganz Deutschland. Dieses erfreuliche Ergebnis wurde im darauf folgenden Jahr wiederholt. Seit 2014 tritt Essen unter dem Dach des Regionalverbandes Ruhr (RVR) gemeinsam mit aktuell 16 weiteren Ruhrgebietsstädten sehr erfolgreich als „Metropole Ruhr“ in die Pedale.
Ob Familie, Nachbarschaft, Verein oder Firma – mitmachen kann jeder, der in Essen wohnt, arbeitet, studiert oder zur Schule geht. Alle Radkilometer werden online gesammelt und in den verschiedenen Kategorien mit den mitradelnden Kommunen in ganz Deutschland verglichen. Den eifrigsten Städten, ihren radelnden Kommunalparlamenten und den STADTRADLER-Stars winken neben Auszeichnungen auch Preise rund um das Thema Fahrrad. Die Organisatoren der Klimaagentur Essen und der Transportation Research and Consulting GmbH (TRC) können dank engagierter Sponsoren in unserer Stadt wieder zusätzliche Preise für die Essener Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausloben.

(ü. Pm.)

Stadt informiert zu neuem Übergangswohnheim für Flüchtlinge

Die Stadtverwaltung hat eine Immobilie am Schuirweg 107 in Schuir angemietet, um nach Essen kommende Flüchtlinge unterbringen zu können. In einer Informationsveranstaltung möchte die Stadtverwaltung gerne die Bürgerinnen und Bürger, die in der Nachbarschaft des neuen Übergangswohnheimes wohnen, über die Art der Unterbringung und über das Betreuungskonzept für die Einrichtung informieren. Die Verwaltung nimmt die Anliegen und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst und stellt sich gerne allen aufkommenden Fragen.

Die Informationsveranstaltung findet statt am

Mittwoch, 17. Mai, um 19 Uhr in der Kirche Christus König, Tommesweg 30, 45149 Essen.

Nach Deutschland kommende Flüchtlinge werden nach einem Verteilungsschlüssel auf die Bundesländer und entsprechend auf die Kreise und kreisfreien Städte verteilt. Für Essen wird in diesem Jahr mit weiteren rund 2.000 neuen Flüchtlingen gerechnet. Die Stadt ist gesetzlich verpflichtet, alle ihr durch das Land zugewiesenen Asylbewerber unterzubringen.

Zum Hintergrund:

In den vergangenen Jahren sind deutlich mehr Asylantragsteller nach Deutschland gekommen als in den Vorjahren. Im Jahr 2015 kamen mehr als 1 Million Flüchtlinge nach Deutschland, viele aus Krisenregionen wie Syrien, Afghanistan oder dem Irak; 2016 waren es rund 300.000 Flüchtlinge. In der Stadt Essen leben derzeit rund 20.000 Flüchtlinge.

Aktueller Stand zur Wiedereröffnung Bad am Thurmfeld

Im heutigen (16.5.) Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen (SBE) wurde der aktuelle Stand zur Wiedereröffnung des Bad am Thurmfeld besprochen.

Seit gestern besteht zwischen den drei beteiligten Akteuren eine vertragliche Übereinkunft: Die SBE, der Generalübernehmer, die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV), sowie die ausführende Firma Pellikaan haben sich auf einen gemeinsamen Gutachter verständigt, der die Ursache der Störung abschließend klären soll. Im Rahmen dieser Vereinbarung wurden auch die möglichen Schritte für juristische Verfahren der Partner festgelegt.

Nach dem gutachterlichen Termin in der kommenden Woche können dann auch die Maßnahmen für die Wiederinbetriebnahme des Bades geplant werden.

An die betroffenen Schulen wurde bereits das Angebot ausgesprochen, ab sofort das Grugabad für den Schwimmunterricht nutzen zu können. Ab dem 29. Mai öffnen auch die Kombibäder Kettwig und Oststadt ihre Freibadbereiche, so dass diese dann ebenfalls dem Schulsport zur Verfügung gestellt werden können.

(ü. Pm.)