A40/ A52: Weitere Einengungen im Tunnel Huttrop

Ab morgen (13.12.) beginnt Straßen.NRW mit der Sanierung des Standstreifens in Fahrtrichtung Dortmund. Hier läuft der Verkehr schon in einer einstreifigen Verkehrsführung durch den Tunnel. Diese Einstreifigkeit bleibt noch bis Freitagnacht (15.12.) bestehen, Samstagmorgen läuft der Verkehr in einer zweistreifigen Verkehrsführung. Ab Montag (18.12.) um 9 Uhr steht bis Mittwoch (20.12.) um 21 Uhr dem Verkehr in Fahrtrichtung Düsseldorf nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Auch hier müssen Deckenschäden beseitigt werden.

Zusätzlich kommen noch zwei Vollsperrungen hinzu. Das betrifft nur die Fahrtrichtung Düsseldorf. Die erste Vollsperrung ist von Dienstag auf Mittwoch (19./20.12.), die zweite von Mittwoch auf Donnerstag (20./21.12.).

Gesperrt wird die Fahrtrichtung Düsseldorf jeweils in der Zeit von 21 Uhr bis morgens um 5 Uhr. Umleitungen werden eingerichtet.

Ab Donnerstagmorgen (21.12.) um 5 Uhr läuft auch der Verkehr in Fahrtrichtung Düsseldorf in zwei eingeengten Fahrstreifen.

Hintergrund:

Für die zurzeit laufende Bauphase war es nötig den Verkehr zweistreifig nach außen zu drücken um in der Tunnelmitte arbeiten zu können. Der Schwerlastverkehr lief hier über den Standstreifen. Dieser Standstreifen hatte zudem noch Straßenabläufe die im Vorfeld gesichert wurden. Diese Sicherungen hielten den schweren Verkehr nicht stand und brachen. Gleichzeitig entstanden durch den Schwerlastverkehr auf dem Standstreifen Fahrbahnschäden. Der Standstreifen ist für den enormen Schwerverkehr nicht ausgelegt.

Weitergehende Informationen zu der Baumaßnahme am Tunnel Huttrop, erhalten Sie auch auf der Projekthomepage des Landesbetrieb Straßenbau NRW unter https://www.strassen.nrw.de/projekte/a52/tunnelsanierung-essen-huttrop.html.

Anhaltender Trend: Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge steigt weiter

Die Statistik der Kfz-Zulassungsstelle zählte im Monat November insgesamt 344.108 zugelassene Kraftfahrzeuge. Das sind 281 Fahrzeuge mehr als noch im Oktober. Der steigende Trend der letzten Monate hält an.

Im November befanden sich unter den zugelassenen Fahrzeugen 1.374 Elektro- und Hybridfahrzeuge. Das sind 57 mehr als im Vormonat. 311 zugelassene Fahrzeuge werden mit Elektromotor betrieben. Bei 1.005 Fahrzeugen handelt es sich um Benzin-Elektro-Hybriden, bei 58 um Diesel-Elektro-Hybriden.

Die Zahl der Neuzulassungen lag im November bei 2.190; das sind 195 mehr als im Oktober.

Gesunken ist dagegen die Anzahl der Krafträder: 18.390 Krafträder und damit 82 weniger als im Vormonat umfasst die aktuelle Statistik.

Angestiegen ist die Anzahl der Fahrzeugdiebstähle: Zehn Fahrzeuge – und damit drei mehr als im November – wurden als gestohlen gemeldet. Die Zahl der gestohlenen Kennzeichen ist im Oktober mit 41 Stück ebenfalls gestiegen.

Ein Blick auf Kraftfahrzeuge in Essen

Fragen der Mobilität haben für Essen als Grüne Hauptstadt Europas im Jahr 2017 eine besondere Bedeutung. Wie viele Essenerinnen und Essener sind im Besitz eines Autos? Wie alt sind die Fahrzeuge, die auf Essens Straßen unterwegs sind? Und welche Trends gibt es hierbei?

In der aktuellen Ausgabe der Veröffentlichungsreihe „Ein Blick auf…“ des Stadtamtes für Statistik, Stadtforschung und Wahlen wird zum Stichtag 30. September 2017 sowie im Rückblick auf die Jahre 2015 und 2016 der Kraftfahrzeugbestand nach Fahrzeugart, Hubraum und Fahrzeugalter, aber auch nach dem Alter der Fahrzeughalterinnen und -halter differenziert betrachtet.

In der aktuellen Statistik erfahren interessierte Leserinnen und Leser beispielsweise, dass

  • zum Stichtag 30. September 2017 der Kraftfahrzeugbestand im Vergleich zum Vorjahr um 3.462 Kraftfahrzeuge auf 335.669 angestiegen ist,
  • etwa 60 Prozent der Halterinnen von Personenkraftwagen mit Fahrberechtigung männlich sind,
  • 419 Personenkraftwagen (Pkw) je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner, beziehungsweise 497 je 1.000 Volljährigen zugelassen sind,
  • die Pkw-Dichte im Stadtkern, Nord- und Ostviertel am geringsten, und in den Stadttteilen Byfang und Kupferdreh mit jeweils über 600 Personenkraftwagen je 1.000 Einwohner am höchsten ist.

Mehr Informationen finden Interessierte auf der Seite des Stadtamtes für Statistik, Stadtforschung und Wahlen.

Anzahl zugelassener Fahrzeuge steigt nach wie vor

Die Statistik der Kfz-Zulassungsstelle zählte im Monat Oktober insgesamt 343.827 zugelassene Kraftfahrzeuge. Das sind 254 Fahrzeuge mehr als noch im September. Die Anzahl der Fahrzeuge steigt in Essen also weiter, der Trend der Vormonate hält an.

Im Oktober befanden sich unter den zugelassenen Fahrzeugen 1.317 Elektro- und Hybridfahrzeuge. Davon werden 291 mit Elektromotor betrieben. Bei 968 Fahrzeugen handelt es sich um Benzin-Elektro-Hybriden, bei 58 um Diesel-Elektro-Hybriden.

Die Zahl der Neuzulassungen lag im Oktober bei 1.995; das sind 16 mehr als im September.

18.472 Krafträder und damit 44 weniger als im Vormonat umfasst die aktuelle Statistik.

Wieder gesunken ist die Anzahl der Fahrzeugdiebstähle: Sieben Fahrzeuge – und damit sieben weniger als im September – wurden als gestohlen gemeldet. Die Zahl der gestohlenen Kennzeichen ist im Oktober mit 28 Stück gleich geblieben.

Brückenneubau verbindet Innenstadt, Nordviertel und Welterbe Zollverein

Am Wochenende des 3. bis 5. November wird die Pferdebahnstraße im Bereich der alten Bahnbrücke gesperrt, um die Vorarbeiten für den Abriss der Brücke durchführen zu können. Voraussichtlich am darauffolgenden Wochenende (ab dem 10. November) erfolgt eine erneute Vollsperrung, um die Brücke dann vollständig auszuheben.

Die alte Überführung stammt aus der Nachkriegszeit und wird seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt. Da sie nicht mehr instand zu setzen ist, wurde ein Neubau ausgeschrieben.

Der Brückenneubau ist Teil des geplanten Grünzugs „Zangenstraße“, der auf einer bereits entwidmeten Bahnfläche zwischen der Rheinischen Bahn über den Segerothpark und dem Bahnhof Altenessen entsteht. Somit verbindet dieser durchgehende Grünzug die Innenstadt über das Nordviertel mit dem Welterbe Zollverein und schafft Verknüpfungen zu weiteren erholungswirksamen Grünflächen mit Fuß- und Radwegeverbindungen. Große Teile des Stadtteils Altenessen-Süd erfahren somit eine Lageverbesserung und Attraktivitätssteigerung. Dafür stellt das Land Nordrhein-Westfalen Fördermittel in Höhe von 90 Prozent der Kosten von rund 460.000 Euro für die Erneuerung der Brücke zur Verfügung.

Der aktuelle Bauabschnitt mit der zu erneuernden Brücke zweigt an der Rheinischen Bahn ab und führt entlang des Segerothparks bis zur Bottroper Straße. Hierzu wurde bereits zu Jahresbeginn 2017 die Trasse von Aufwuchs befreit. In den Folgemonaten erfolgten der Gleisrückbau sowie die Vorbereitung für den Wegebau durch die Schotterfräsung des Gleiskörpers. Der Zugang zur alten Bahnbrücke über die Pferdebahnstraße wurde von beiden Seiten angelegt, damit der Brückenrückbau sowie der Neubau durchgeführt werden können.

Die Ausschreibung der Brückenbauarbeiten hatte sich aus verschiedenen Gründen verzögert. Der Brückenausbau sollte eigentlich unmittelbar nach Auftragsvergabe beginnen, doch hat etwa die Suche nach Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg am alten Widerlager einige Zeit in Anspruch genommen. Nun liegt eine Lösung vor, die den erschütterungsarmen Ausbau ermöglicht. Nach dem aktuellen Bauzeitenplan sollen die Brückenbauarbeiten bis etwa im Mai 2018 durchgeführt sein. Der Wegebau kann teilweise parallel erfolgen, jedoch erst nach dem Brückenbau vollständig abgeschlossen werden.

A44/ A535 – Behinderungen im Autobahndreieck Velbert in den Herbstferien

 Von Freitag (20.10.) 20 Uhr bis Sonntag (5.11.) sperrt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr im Autobahndreieck Velbert-Nord die südlichen Verbindungsrampen im Bereich zwischen der B224-Werdener Straße und der A44 in Richtung Essen bzw. der A535 in Richtung Wuppertal.

Umleitungen werden eingerichtet.

Benziner, Diesel oder alternative Antriebsarten – neue Statistik zu Personen- und Kombinationskraftwagen in Essen

Diskussionen zum sogenannten „Dieselskandal“ und drohende Fahrverbote in den Städten stehen zurzeit regelmäßig auf der politischen und medialen Tagesordnung. Das nahm das Amt für Statistik, Stadtforschung und Wahlen zum Anlass, die ihm vorliegenden Kraftfahrzeugdaten näher zu analysieren.

Einige Ergebnisse aus der Statistik-Schlagzeile 7/2017:

  • Mehr als ein Viertel der in Essen zugelassenen Personen- und Kombinationskraftwagen haben Dieselmotoren.
  • Mit alternativen Antriebsarten (Elektro, Gas, Hybrid) werden weniger als 1 Prozent der Personen- und Kombinationskraftwagen mit Essener Kennzeichen betrieben.
  • Die Zahl der in den ersten neun Monaten neu zugelassenen Dieselfahrzeuge ist deutlich (minus 15 Prozent) zurückgegangen, während sich die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeugen mit alternativen Antriebsarten fast verdoppelt hat – allerdings auf sehr geringem Niveau von 220 auf 427.

Hier im Detail: 7_2017_Benziner_Diesel_oder_alternative_Antriebsarten_-_Personenkraftwagen_in_Essen

A42: Umbau im Autobahnkreuz Essen-Nord

Am Samstag (26.8.) baut die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr die Baustellenverkehrsführung der A42 zwischen den Anschlussstellen Bottrop-Süd und Essen-Altenessen um. In der Zeit zwischen 6 Uhr und 14 Uhr, ist daher mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten diesen Verkehrsraum zu meiden. Nach erfolgter Änderung der Verkehrsführung stehen in beide Fahrtrichtungen zwei verengte Fahrspuren zur Verfügung.

Straßen.NRW führt diese Arbeiten bewusst vor dem einsetzenden Berufsverkehr am verkehrsärmeren Wochenende in der Ferienzeit durch.

Auf eine Länge von etwa drei Kilometern wurden Fahrbahn, Entwässerung und Schutzeinrichtungen erneuert. Außerdem werden noch telematische Einrichtungen neu verlegt, teilweise neue Lärmschutzwände aufgestellt und Brücken saniert.

A40: Sperrung in der Anschlussstelle Essen-Frohnhausen

Am Freitag (25.8.) wird ab circa 9:30 Uhr für etwa eine Stunde in der A40-Anschlussstelle Essen-Frohnhausen die Auffahrt auf die A40 in Fahrtrichtung Duisburg gesperrt. Dort muss kurzfristig ein Ampelmast der Zuflussregelungsanlage instand gesetzt werden.

Verkehrsteilnehmer werden gebeten, in dieser Zeit die Einfahrten der benachbarten Anschlussstellen Mülheim-Heimaterde bzw. Essen-Holsterhausen zu benutzen.

Mehr zum Thema: www.strassen.nrw.de/verkehr/verkehrstelematik.html

Schmutzler-Jäger (Grüne): Essen braucht Green-City-Masterplan zur nachhaltigen Mobilität

Anlässlich des von der Bezirksregierung organisierten gestrigen Spitzengesprächs im Essener Rathaus zur Überarbeitung des Luftreinhalteplans erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion der Grünen:

„Die bislang bekannt gewordenen Maßnahmen des Spitzengesprächs reichen nicht aus, um ein Diesel-Fahrverbot in Essen wirksam zu verhindern. Notwendig ist dagegen ein Bündel an Maßnahmen zum Ausbau des Nahverkehrs und Radverkehrs, zur Förderung der Elektromobilität und zur intelligenten Verkehrssteuerung.

Dies ist umso dringlicher, da seit dem bundesweiten Dieselgipfel feststeht, dass die Bundesregierung den Kommunen 500 Millionen Euro Fördermittel zur Verbesserung der Luftqualität in den Städten bereitstellt. Die grüne Ratsfraktion wird in der kommenden Ratssitzung beantragen, dass sich die Stadt Essen möglichst viele dieser Mittel sichert. Dazu muss der Rat allerdings einen Green-City-Masterplan verabschieden. Diese Mittel sollten nach unserer Auffassung insbesondere in die Anschaffung von Elektrobussen, den Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Radverkehrsinfrastruktur gesteckt werden.

Dazu sind zwar auch eigene finanzielle Anstrengungen der Stadt Essen erforderlich. Doch wenn wir jetzt nicht in umweltfreundliche Mobilität investieren, dann werden Gerichte die Stadt zu dem von keinem gewollten Diesel-Fahrverbot zwingen.“

Zwischenstand zum Neubau der Nünningbrücke

Die Arbeiten zum Neubau der Nünningbrücke in Essen-Frillendorf liegen im Zeitplan. In der Nacht von Donnerstag (10.8.) auf Freitag (11.8.) wurden die Stahlbrückenbögen mittels Schwertransporter angeliefert. Auf einem extra eingerichteten Vormontageplatz werden die einzelnen Teile der Bögen zurzeit aufgerichtet und verschweißt. Die Hänger der Bögen werden noch geliefert und müssen dann ebenfalls montiert werden.

Die Brücke wird vorab montiert und Anfang November in einem sogenannten Taktschiebeverfahren in die endgültige Lage auf die beiden bereits fertiggestellten Widerlager geschoben. Dafür sind vorab noch weitere Arbeiten notwendig. Unter anderem muss ein neues Quertragwerk an der Strecke der Deutschen Bahn umgelegt und das alte Quertragwerk, auf dem derzeit die Oberleitungen für die Züge liegen, zurückgebaut werden.

Für den Verschub werden ein 600 Tonnen-Kran auf der einen und zwei Schwerlastkräne auf der anderen Brückenseite im Einsatz sein. Da die darunter liegenden Gleise der Deutschen Bahn täglich genutzt werden, wird der Verschub der Brücke nachts durchgeführt und der Verkehr auf der Bahnstrecke eingestellt.

Im Anschluss daran werden dann die Restarbeiten auf der Brücke angegangen, zum Beispiel der Einbau der Versorgungsleitungen, Geländer und Straßenbeleuchtung und das Herstellen des Fahrbahnbelags. Auch die Arbeiten für den neuen Radwanderweg des RVR und die neue Freifläche der benachbarten GSE Werkstätten können dann weitergeführt werden.

Die Fertigstellung der Brücke wird voraussichtlich im Januar 2018 erfolgen.

Zum Hintergrund

Seit dem 28. Oktober 2016 wird die neue Straßenüberführung, die die Nünningstraße über die Anlagen der „Deutsche Bahn AG“ mit der Hubertstraße in Frillendorf verbindet, als Brückenneubau errichtet.

Der Rat der Stadt Essen hat im Dezember 2012 den Bau einer neuen Verbindungsbrücke zwischen der Nünningstraße nördlich und der Hubertstraße südlich der Gleisanlage der Deutsche Bahn AG beschlossen. Die Brücke wird als Stahlbogenkonstruktion, die die Gleise mit einer Stützweite von etwa 50 Metern schiefwinklig überspannt, erbaut. Die Konstruktionshöhe der Brücke beträgt 9,35 Meter. Die Baukosten belaufen sich auf circa 3,2 Millionen Euro.

Titelfoto: Elke Brochhagen

(ü. Pm.)

Baumaßnahmen an der Moltkestraße und Huttropstraße

Zwei Baumaßnahmen in Essen-Huttrop sorgen derzeit für Verkehrseinschränkungen.

Die Moltkestraße ist von der Elsa-Brändström-Straße in Richtung Huttropstraße voll gesperrt. Straßen. NRW führt dort Brückenreparaturarbeiten durch. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum 8. September. Nach der Hälfte der Bauzeit, voraussichtlich ab dem 28. August, wird die Vollsperrung in die Gegenrichtung eingerichtet.

Parallel zu dieser Baumaßnahme beseitigt die Stadt Essen auf der Huttropstraße in Höhe Moltekstraße Unfallgefahren an der Fahrbahndecke. In Fahrtrichtung Steeler Straße steht nur noch eine Fahrspur zur Verfügung. Diese Arbeiten werden voraussichtlich am Freitag, 18. August, beendet sein.

Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens an dieser Stelle werden die Arbeiten in den Sommerferien durchgeführt.