Flughafen Essen/ Mülheim: Einschränkung des Hubschrauberbetriebes

Die Räte der Städte Essen und Mülheim an der Ruhr haben festgestellt, dass die lärmintensiven Flugbewegungen mit Hubschraubern innerhalb der Ruhezeiten ein besonderes Störpotenzial sowohl für Anliegerinnen und Anlieger als auch für Bewohnerinnen und Bewohner in der weiteren Umgebung des Flugplatzes darstellen. Die immer wiederkehrenden Lärmereignisse bei Start, Landung und Überflug von Hubschraubern werden von der Bevölkerung als besonders störend empfunden und stellen eine besonders intensive Beeinträchtigung dar. Die Städte Essen und Mülheim haben deshalb in ihrer Funktion als Gesellschafter der Flughafen Essen/ Mülheim GmbH (FEM GmbH) die Geschäftsführung der FEM GmbH angewiesen, bei der Bezirksregierung Düsseldorf als Genehmigungsbehörde mittels eines geeigneten Antrags das Privileg zur Durchführung von gewerblichen Rundflügen mit Hubschraubern in den Sperrzeiten der bisherigen Genehmigung zu unterbinden.

Der Antrag wurde inzwischen gestellt. Gegenstand der Änderung ist die Einschränkung von Abflügen und Landungen auf dem Landeplatz mit Hubschraubern sowie die Aktualisierung der in der Genehmigung enthaltenen Anwendungspflicht der Lärmschutzverordnung.

Das Amt für Stadtplanung und Bauordnung informiert von Freitag, 15. Dezember, bis Donnerstag, 25. Januar, über die Änderungsunterlagen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Unterlagen im Deutschlandhaus, Lindenallee 10, in der 5. Etage, Raum 501, einsehen. Der Ausstellungsraum ist montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 15:30 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr geöffnet.

Einwände gegen die Änderungen nehmen bis zum 8. Februar die Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 26, Am Bonneshof 35, 40474 Düsseldorf (alternative Postanschrift: Bezirksregierung Düsseldorf, Postfach 300865, 40408 Düsseldorf) und das Amt für Stadtplanung und Bauordnung, Deutschlandhaus, Lindenallee 10, 45127 Essen, entgegen. Nach Ablauf dieser Frist sind Einwendungen ausgeschlossen.

A40/ A52: Weitere Einengungen im Tunnel Huttrop

Ab morgen (13.12.) beginnt Straßen.NRW mit der Sanierung des Standstreifens in Fahrtrichtung Dortmund. Hier läuft der Verkehr schon in einer einstreifigen Verkehrsführung durch den Tunnel. Diese Einstreifigkeit bleibt noch bis Freitagnacht (15.12.) bestehen, Samstagmorgen läuft der Verkehr in einer zweistreifigen Verkehrsführung. Ab Montag (18.12.) um 9 Uhr steht bis Mittwoch (20.12.) um 21 Uhr dem Verkehr in Fahrtrichtung Düsseldorf nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Auch hier müssen Deckenschäden beseitigt werden.

Zusätzlich kommen noch zwei Vollsperrungen hinzu. Das betrifft nur die Fahrtrichtung Düsseldorf. Die erste Vollsperrung ist von Dienstag auf Mittwoch (19./20.12.), die zweite von Mittwoch auf Donnerstag (20./21.12.).

Gesperrt wird die Fahrtrichtung Düsseldorf jeweils in der Zeit von 21 Uhr bis morgens um 5 Uhr. Umleitungen werden eingerichtet.

Ab Donnerstagmorgen (21.12.) um 5 Uhr läuft auch der Verkehr in Fahrtrichtung Düsseldorf in zwei eingeengten Fahrstreifen.

Hintergrund:

Für die zurzeit laufende Bauphase war es nötig den Verkehr zweistreifig nach außen zu drücken um in der Tunnelmitte arbeiten zu können. Der Schwerlastverkehr lief hier über den Standstreifen. Dieser Standstreifen hatte zudem noch Straßenabläufe die im Vorfeld gesichert wurden. Diese Sicherungen hielten den schweren Verkehr nicht stand und brachen. Gleichzeitig entstanden durch den Schwerlastverkehr auf dem Standstreifen Fahrbahnschäden. Der Standstreifen ist für den enormen Schwerverkehr nicht ausgelegt.

Weitergehende Informationen zu der Baumaßnahme am Tunnel Huttrop, erhalten Sie auch auf der Projekthomepage des Landesbetrieb Straßenbau NRW unter https://www.strassen.nrw.de/projekte/a52/tunnelsanierung-essen-huttrop.html.

Gut drei Prozent mehr Passagiere am Flughafen Dortmund Dortmund

(idr). 744.500 Passagiere starteten und landeten in den ersten drei Quartalen des Jahres am Flughafen Dortmund.

Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes IT.NRW 3,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit liegt der Fluggastzuwachs unter dem Durchschnitt der sechs großen NRW-Flughäfen (sieben Prozent). Das Passagieraufkommen bei Flügen ins Ausland stieg in Dortmund um drei Prozent (NRW-Schnitt: 7,9 Prozent) auf 675.700. Infos: www.it.nrw.de

Anhaltender Trend: Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge steigt weiter

Die Statistik der Kfz-Zulassungsstelle zählte im Monat November insgesamt 344.108 zugelassene Kraftfahrzeuge. Das sind 281 Fahrzeuge mehr als noch im Oktober. Der steigende Trend der letzten Monate hält an.

Im November befanden sich unter den zugelassenen Fahrzeugen 1.374 Elektro- und Hybridfahrzeuge. Das sind 57 mehr als im Vormonat. 311 zugelassene Fahrzeuge werden mit Elektromotor betrieben. Bei 1.005 Fahrzeugen handelt es sich um Benzin-Elektro-Hybriden, bei 58 um Diesel-Elektro-Hybriden.

Die Zahl der Neuzulassungen lag im November bei 2.190; das sind 195 mehr als im Oktober.

Gesunken ist dagegen die Anzahl der Krafträder: 18.390 Krafträder und damit 82 weniger als im Vormonat umfasst die aktuelle Statistik.

Angestiegen ist die Anzahl der Fahrzeugdiebstähle: Zehn Fahrzeuge – und damit drei mehr als im November – wurden als gestohlen gemeldet. Die Zahl der gestohlenen Kennzeichen ist im Oktober mit 41 Stück ebenfalls gestiegen.

Leserbrief: Umgestaltung des Werdener Rathausvorplatzes

Der Bezirksbürgermeister wundert sich, dass von Seiten der
Bevölkerung zur Umgestaltung des Rathausvorplatzes -als Teil
des Verkehrsverlagerungskonzeptes- wenig zu hören sei.
Nein, das ist nicht verwunderlich. Aufschluß hierüber gibt
z.B. die Befürworter-Meinungs-Pin-Wand mit den Bürgeräußerungen.

Nun zum Aktuellen:
Das VG Gelsenkirchen hat zum Verkehrskonzept gesprochen.
Der Rat der Stadt Essen hat demzufolge am 28.11.17 die Planung
zum Beschluß vom 12.7.17 gem. Gerichtsbeschluß revidieren müssen,
weil diese in der veröffentlichten Fassung rechtswidrig war.
So sahen wir es, so sah es auch das Verwaltungsgericht.
Und die Juristen der Stadt, im Rat und der Bezirksvertretung wollen
nicht gewußt haben, dass die Inanspruchnahme von Privateigentum
nach Gutsherrenart rechtswidrig ist? Das ist mehr als peinlich.
Da werden Konzeptgegner gehalten, gültiges, allgemein bekanntes
Recht einzufordern.

Die Stadt ist sich ausweislich der Begründung des Baubeschlusses
des VG Gelsenkirchen bewußt, dass sie mit dem Verzicht auf ein
Planverfahren rechtswidrig handelt.

Sehen wir es sportlich: Die Ortspolitik hat den Werdener das
Verkehrsverlagerungskonzept als ein „Hole in one“ beschrieben,
und nun steht fest, es hatte nicht einmal „Platzreife“.

Rainer Ringhoff, Essen

Leinpfad am Holteyer Hafen erhält Schutzfolie zum Denkmalerhalt

Radfahrerinnen und Radfahrer mit dem Ziel Holteyer Hafen mögen gestern erstaunt gewesen sein: Der Leinpfad, ein eingetragenes Bodendenkmal im Essener Süden, wurde mit einer Schutzfolie überdeckt und anschließend geteert. Diese Maßnahme dient dem Erhalt des Bodendenkmals, das im Besitz des Landes NRW ist.

Die Bezirksregierung, die aufgrund der Beschwerden zahlreicher Radfahrerinnen und Radfahrer um den holprigen Weg weiß, erteilte die Genehmigung zu diesen Arbeiten, sodass Sicherheit für den Radverkehr und gleichzeitig der Erhalt des Bodendenkmals gewährleistet werden.

Damit ist die Maßnahme ein guter Kompromiss: Teer und Folie können zwar jederzeit wieder abgetragen werden, gleichzeitig wird aber so ein optimaler Schutz des Bodendenkmals, das auch durch den Radverkehr stark gelitten hatte, gewährt.

DIE LINKE im RVR hält die geplante Absenkung der Landesmittel für falsch

Die Fraktion DIE LINKE im Regionalverband Ruhr (RVR) hält es für falsch, dass das Land NRW die Landesmittel für das Sozialticket im nächsten Jahr um 5 Mio. Euro und 2019 um weitere 15 Mio. Euro kürzen will. Mit den Mitteln soll das geplante Azubi-Ticket mitfinanziert werden. Die Aussage aus dem Landesverkehrsministerium, dass die Verkehrsverbünde in NRW trotz der geplanten Kürzungen weiterhin in der Lage wären, das Sozialticket anzubieten, kann sie nicht nachvollziehen.

Wolfgang Freye, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im RVR dazu: „Wir befürchten, dass die geplanten Kürzungen den Fortbestand des Sozialtickets ernsthaft gefährden. Das wäre katastrophal, denn allein im VRR-Gebiet nutzen 170.000 Hartz-IV-Bezieher/innen, „Aufstocker“ und Niedriglöhner das Ticket. Zumindest ist absehbar, dass die Verkehrsverbünde bei einer Kürzung versuchen werden, weitere Preiserhöhungen des Tickets durchzusetzen und das Angebot in der Breite einzuschränken. Das Sozialticket ist mit einem Preis von über 37 Euro aber schon lange zu teuer. Der Anteil für Verkehr liegt beim Budget der Hartz-IV-Berechtigten gerade einmal bei 29 Euro.“

Die Verbandsversammlung des RVR hat sich erst Anfang Oktober auf Initiative der Fraktion DIE LINKE mit großer Mehrheit für den Erhalt des Sozialtickets und der Landeszuschüsse ausgesprochen. Darüber will sich die Landesregierung anscheinend hinwegsetzen.

„Die Absicht der Landesregierung macht deutlich, dass die im Koalitionsvertrag verankerte Chancengleichheit für Schwarz-Gelb nur eine Worthülse ist,“ so Wolfgang Freye weiter. „Sie spielt die Menschen mit geringem Einkommen gegen die Auszubildenden aus und statt Mobilität für alle sicherzustellen, versucht sie über Kürzungen des Etats so wenig wie möglich Geld in die Förderung des ÖPNV fließen zu lassen. Das geht voll an den Bedürfnissen gerade des Ruhrgebietes vorbei. Wir erwarten vom Landtag, dass er die Forderungen aus dem Ruhrgebiet und anderen Kommunen in NRW zur Förderung des Sozialtickets ernst nimmt und die Zusschüsse weiterhin zur Verfügung stellt, ohne das Azubiticket auszubremsen.“

(ü. Pm.)

Ein Blick auf Kraftfahrzeuge in Essen

Fragen der Mobilität haben für Essen als Grüne Hauptstadt Europas im Jahr 2017 eine besondere Bedeutung. Wie viele Essenerinnen und Essener sind im Besitz eines Autos? Wie alt sind die Fahrzeuge, die auf Essens Straßen unterwegs sind? Und welche Trends gibt es hierbei?

In der aktuellen Ausgabe der Veröffentlichungsreihe „Ein Blick auf…“ des Stadtamtes für Statistik, Stadtforschung und Wahlen wird zum Stichtag 30. September 2017 sowie im Rückblick auf die Jahre 2015 und 2016 der Kraftfahrzeugbestand nach Fahrzeugart, Hubraum und Fahrzeugalter, aber auch nach dem Alter der Fahrzeughalterinnen und -halter differenziert betrachtet.

In der aktuellen Statistik erfahren interessierte Leserinnen und Leser beispielsweise, dass

  • zum Stichtag 30. September 2017 der Kraftfahrzeugbestand im Vergleich zum Vorjahr um 3.462 Kraftfahrzeuge auf 335.669 angestiegen ist,
  • etwa 60 Prozent der Halterinnen von Personenkraftwagen mit Fahrberechtigung männlich sind,
  • 419 Personenkraftwagen (Pkw) je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner, beziehungsweise 497 je 1.000 Volljährigen zugelassen sind,
  • die Pkw-Dichte im Stadtkern, Nord- und Ostviertel am geringsten, und in den Stadttteilen Byfang und Kupferdreh mit jeweils über 600 Personenkraftwagen je 1.000 Einwohner am höchsten ist.

Mehr Informationen finden Interessierte auf der Seite des Stadtamtes für Statistik, Stadtforschung und Wahlen.

Essen Hügel: Streckensperrung bis mindestens April 2018

Die S-Bahn-Strecke der S 6 (Köln-Worringen – Köln Hbf – Langenfeld – Düsseldorf – Ratingen Ost – Essen) ist seit 18. Oktober 2017 gesperrt. Die S-Bahnen der Linie S 6 verkehren bis auf weiteres von Köln/Düsseldorf kommend nur bis Kettwig.

Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen der durchgeführten Sondierungsbohrungen ist Altbergbau Ursache für den Schaden an einer Stützwand nördlich des Bahndamms in der Nähe der Station Essen Hügel.

Zwischenzeitlich hat die Deutsche Bahn mit der Verfüllung der Hohlräume begonnen. Voraussichtlich bis April 2018 werden die Arbeiten andauern. Insgesamt hat die Deutsche Bahn 40 Erkundungsbohrungen durchgeführt. Elf Flötze wurden untersucht. Davon weisen sieben Flötze Hohlräume auf, die verfüllt werden müssen. Dafür sind rund 100 Verfüllbohrungen notwendig. Rund um die Uhr werden die Hohlräume verfüllt. Bei Frost müssen die Arbeiten ausgesetzt werden. Die Kosten liegen in einer unteren siebenstelligen Größenordnung.

Seit dem 25. Oktober setzt die Deutsche Bahn Busse im 20-Minuten-Takt zwischen Kettwig und Essen Hbf und in der Gegenrichtung ein. Samstags und sonntags fahren die Busse im 30-Minuten-Takt. Die Busse verkehren nach Fahrplan und in Kettwig besteht jeweils Anschluss an den Bus oder die S-Bahn.

Als Alternative zum Schienenersatzverkehr (SEV) mit Umstieg in Kettwig können Fahrgäste, die zwischen Essen Hbf und Düsseldorf-Unterrath mit der Linie S6 gefahren wären, während der Sperrung auch den Umweg über Mülheim Hbf und Duisburg Hbf in allen Nahverkehrszügen nutzen. Die Fahrkarten werden entsprechend anerkannt. Gleiches gilt für die Gegenrichtung.

Ersatzfahrplan (anklicken…)

Stärken die Radfahrer den Einzelhandel?

[Düsseldorf] In einem Interview mit der Rheinischen Post äußert sich der Düsseldorfer IHK-Präsident Andreas Schmitz unter anderem zum Thema Radwege in der Innenstadt. Diese sieht er insbesondere mit Blick auf die Kaufkraft von Radfahrer versus Autofahrer kritisch. Radfahrer würden durchschnittlich nur 50 Euro bei einem Einkauf in der Stadt lassen, während Autofahrer im Schnitt 140 Euro ausgeben würden.

„Das ist nur die halbe Wahrheit“, sagt Thomas Semmelmann, Landesvorsitzender des ADFC NRW. „Es stimmt, dass Radfahrer im Schnitt pro Einkauf weniger ausgeben als Kunden, die das Auto nutzen. Dafür gehen sie aber pro Woche etwa doppelt so häufig einkaufen wie Autofahrer.“ In einer Studie der European Cyclists‘ Federation wurden Beispiele aus ganz Europa zusammengetragen. Die Ergebnisse identifizieren Radfahrer als treue und häufige Kunden, die insbesondere den lokalen Einzelhandel stärken, da sie meistens in kurzer Distanz zum Wohnort einkaufen.

Die European Cyclists‘ Federation beziffert außerdem die Vorteile, die sich durch die Umwandlung von Parkplätzen ergeben. „Die Umnutzung eines Parkplatzes kommt gleich mehreren Radfahrern zu Gute und erhöht die Kundenrentabilität pro Quadratmeter“, so Semmelmann weiter.

Ein Rechenmodell zum Thema „Einkaufen und Verkehrsmittelwahl“ für Österreich zeigt weiterhin, dass eine Erhöhung des Radverkehrsanteils um 1 Prozent für den lokalen Einzelhandel insgesamt ein zusätzliches Umsatzpotenzial von 0,2 Prozent ergibt. Auf Deutschland übertragen, ergäbe sich nach diesem Rechenmodell bei einer Verdopplung des Radverkehrsanteils auf 25 Prozent ein Umsatzplus von 8,7 Milliarden Euro für den Einzelhandel. Semmelmann: „Dies ist sicherlich auch im Sinne der IHK, die nicht nur das Einkaufszentrum auf der grünen Wiese gestärkt sehen will.“

„Etwas antiquiert ist die Auffassung, dass das Fahrrad nicht das Potential habe, das Verkehrsaufkommen durch die hohen Pendlerzahlen zu reduzieren. Das Gegenteil ist der Fall. Allein der Radschnellweg Ruhr RS1 wird laut Machbarkeitsstudie täglich bis zu 52.000 Autofahrten reduzieren“, so Semmelmann. Weitere Radschnellwege in NRW sind geplant, unter anderem auch in Düsseldorf.

„Die Radschnellwege in NRW sind Vorbild für andere Regionen. Sie sind ein Standortfaktor für Unternehmen und sogar Grund für Wohnansiedlungen. Nicht unterbewerten sollte der IHK-Präsident auch die positiven Auswirkungen des Radfahrens auf die Gesundheit von Beschäftigten. Bis zu einem Drittel weniger Krankheitstage weisen Arbeitnehmer auf, die sich durch moderate körperliche Bewegung auf den Weg zur Arbeit machen. Damit die Menschen aufs Rad steigen, brauchen wir aber eine gute und sichere Verkehrsinfrastruktur und mehr fahrradfreundliche Arbeitgeber.“

Zur Studie der ECF: www.ecf.com/groups/eu-cycling-economy

Zur Initiative „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“: www.fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de/

 zur Machbarkeitsstudie des RS1:

http://www.radschnellwege.nrw/fileadmin/user_upload/projekte/rs1/downloads/RS1_Machbarkeitsstudie_web.pdf

Anzahl zugelassener Fahrzeuge steigt nach wie vor

Die Statistik der Kfz-Zulassungsstelle zählte im Monat Oktober insgesamt 343.827 zugelassene Kraftfahrzeuge. Das sind 254 Fahrzeuge mehr als noch im September. Die Anzahl der Fahrzeuge steigt in Essen also weiter, der Trend der Vormonate hält an.

Im Oktober befanden sich unter den zugelassenen Fahrzeugen 1.317 Elektro- und Hybridfahrzeuge. Davon werden 291 mit Elektromotor betrieben. Bei 968 Fahrzeugen handelt es sich um Benzin-Elektro-Hybriden, bei 58 um Diesel-Elektro-Hybriden.

Die Zahl der Neuzulassungen lag im Oktober bei 1.995; das sind 16 mehr als im September.

18.472 Krafträder und damit 44 weniger als im Vormonat umfasst die aktuelle Statistik.

Wieder gesunken ist die Anzahl der Fahrzeugdiebstähle: Sieben Fahrzeuge – und damit sieben weniger als im September – wurden als gestohlen gemeldet. Die Zahl der gestohlenen Kennzeichen ist im Oktober mit 28 Stück gleich geblieben.