A44/ A535 – Behinderungen im Autobahndreieck Velbert in den Herbstferien

 Von Freitag (20.10.) 20 Uhr bis Sonntag (5.11.) sperrt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr im Autobahndreieck Velbert-Nord die südlichen Verbindungsrampen im Bereich zwischen der B224-Werdener Straße und der A44 in Richtung Essen bzw. der A535 in Richtung Wuppertal.

Umleitungen werden eingerichtet.

Benziner, Diesel oder alternative Antriebsarten – neue Statistik zu Personen- und Kombinationskraftwagen in Essen

Diskussionen zum sogenannten „Dieselskandal“ und drohende Fahrverbote in den Städten stehen zurzeit regelmäßig auf der politischen und medialen Tagesordnung. Das nahm das Amt für Statistik, Stadtforschung und Wahlen zum Anlass, die ihm vorliegenden Kraftfahrzeugdaten näher zu analysieren.

Einige Ergebnisse aus der Statistik-Schlagzeile 7/2017:

  • Mehr als ein Viertel der in Essen zugelassenen Personen- und Kombinationskraftwagen haben Dieselmotoren.
  • Mit alternativen Antriebsarten (Elektro, Gas, Hybrid) werden weniger als 1 Prozent der Personen- und Kombinationskraftwagen mit Essener Kennzeichen betrieben.
  • Die Zahl der in den ersten neun Monaten neu zugelassenen Dieselfahrzeuge ist deutlich (minus 15 Prozent) zurückgegangen, während sich die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeugen mit alternativen Antriebsarten fast verdoppelt hat – allerdings auf sehr geringem Niveau von 220 auf 427.

Hier im Detail: 7_2017_Benziner_Diesel_oder_alternative_Antriebsarten_-_Personenkraftwagen_in_Essen

Übergabe des Bahnhofs Borbeck vollendet Masterplan

 Am Freitag (1.9.) konnte Oberbürgermeister Thomas Kufen den nach umfangreichen Umbauarbeiten nun fertiggestellten Bahnhof Borbeck feierlich der Öffentlichkeit übergeben.

Knapp 10 Jahre hat die vollständige Umsetzung des sogenannten „Masterplans Borbeck“ gedauert.

Mit der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes Süd konnte jetzt der letzte Bauabschnitt mit Städtebaufördermitteln des Landes NRW abgeschlossen werden.

Insgesamt wurden in den letzten Jahren 1.667.207 Euro im Rahmen des Masterplans investiert. Das Land hat davon 930.536 Euro bereitgestellt, 503.573 Euro wurden durch die Stadt geleistet und 233.098 Euro durch private Hand.

„Das sind stolze Summen, die hier investiert wurden“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Sie sind angesichts strapazierter Finanzen bei der öffentlichen Hand, aber auch im Einzelhandel und in der Wirtschaft keinesfalls selbstverständlich. Das Ergebnis spricht für sich und zeigt, dass sich die Investitionen gelohnt haben.“

Zu den zentralen Projekten des Masterplans gehören:

  • Installation eines Parkleitsystems, um insbesondere die Erreichbarkeit des Ortsteilzentrums zu verbessern,
  • eine Lichtinszenierung, die nun die ehemals als schmucklos eingestufte Bahnunterführung Marktstraße („Tor“ nach Borbeck) akzentuiert,
  • Umgestaltung des Borbecker Platz, um den Platz zu beleben und den Gastronomiestandort zu stärken. Unterstützt wurde dieses Vorhaben durch die Installation des Kunstwerkes „Rote Dame“, das durch durch Borbecker Sponsoren insbesondere aus dem Kreis der Anlieger finanziert wurde,
  • Anschluss der Straße „Rollfuhr“ an den überörtlichen Radweg der Rheinischen Bahn,
  • Umgestaltung des Spielplatzes am Germaniaplatz zu einer Mehrgenerationenanlage, welches auch die Funktion eines Kurgartens für das Philippusstift übernimmt.

Das Stadtoberhaupt bedankte sich bei der Veranstaltung am Freitag bei allen, die seit Gründung der Lenkungsgruppe „Masterplan Borbeck“ im Jahr 2006 zu den ständigen Mitgliedern gehörten. Dies sind:

  • der Initiativkreis Centrum Borbeck (CeBo),
  • der Borbecker Bürger- und Verkehrsverein (BBVV),
  • der Einzelhandelsverband Ruhr e.V.,
  • die Essen Marketing Gesellschaft (EMG),
  • die Polizei,
  • das Amt für Stadterneuerung der Stadt Essen,
  • Mitglieder der Bezirksvertretung IV und des Rates der Stadt Essen,
  • interessierte Bürgerinnen und Bürger.

A42: Umbau im Autobahnkreuz Essen-Nord

Am Samstag (26.8.) baut die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr die Baustellenverkehrsführung der A42 zwischen den Anschlussstellen Bottrop-Süd und Essen-Altenessen um. In der Zeit zwischen 6 Uhr und 14 Uhr, ist daher mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten diesen Verkehrsraum zu meiden. Nach erfolgter Änderung der Verkehrsführung stehen in beide Fahrtrichtungen zwei verengte Fahrspuren zur Verfügung.

Straßen.NRW führt diese Arbeiten bewusst vor dem einsetzenden Berufsverkehr am verkehrsärmeren Wochenende in der Ferienzeit durch.

Auf eine Länge von etwa drei Kilometern wurden Fahrbahn, Entwässerung und Schutzeinrichtungen erneuert. Außerdem werden noch telematische Einrichtungen neu verlegt, teilweise neue Lärmschutzwände aufgestellt und Brücken saniert.

A40: Sperrung in der Anschlussstelle Essen-Frohnhausen

Am Freitag (25.8.) wird ab circa 9:30 Uhr für etwa eine Stunde in der A40-Anschlussstelle Essen-Frohnhausen die Auffahrt auf die A40 in Fahrtrichtung Duisburg gesperrt. Dort muss kurzfristig ein Ampelmast der Zuflussregelungsanlage instand gesetzt werden.

Verkehrsteilnehmer werden gebeten, in dieser Zeit die Einfahrten der benachbarten Anschlussstellen Mülheim-Heimaterde bzw. Essen-Holsterhausen zu benutzen.

Mehr zum Thema: www.strassen.nrw.de/verkehr/verkehrstelematik.html

Schmutzler-Jäger (Grüne): Essen braucht Green-City-Masterplan zur nachhaltigen Mobilität

Anlässlich des von der Bezirksregierung organisierten gestrigen Spitzengesprächs im Essener Rathaus zur Überarbeitung des Luftreinhalteplans erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion der Grünen:

„Die bislang bekannt gewordenen Maßnahmen des Spitzengesprächs reichen nicht aus, um ein Diesel-Fahrverbot in Essen wirksam zu verhindern. Notwendig ist dagegen ein Bündel an Maßnahmen zum Ausbau des Nahverkehrs und Radverkehrs, zur Förderung der Elektromobilität und zur intelligenten Verkehrssteuerung.

Dies ist umso dringlicher, da seit dem bundesweiten Dieselgipfel feststeht, dass die Bundesregierung den Kommunen 500 Millionen Euro Fördermittel zur Verbesserung der Luftqualität in den Städten bereitstellt. Die grüne Ratsfraktion wird in der kommenden Ratssitzung beantragen, dass sich die Stadt Essen möglichst viele dieser Mittel sichert. Dazu muss der Rat allerdings einen Green-City-Masterplan verabschieden. Diese Mittel sollten nach unserer Auffassung insbesondere in die Anschaffung von Elektrobussen, den Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Radverkehrsinfrastruktur gesteckt werden.

Dazu sind zwar auch eigene finanzielle Anstrengungen der Stadt Essen erforderlich. Doch wenn wir jetzt nicht in umweltfreundliche Mobilität investieren, dann werden Gerichte die Stadt zu dem von keinem gewollten Diesel-Fahrverbot zwingen.“

Zwischenstand zum Neubau der Nünningbrücke

Die Arbeiten zum Neubau der Nünningbrücke in Essen-Frillendorf liegen im Zeitplan. In der Nacht von Donnerstag (10.8.) auf Freitag (11.8.) wurden die Stahlbrückenbögen mittels Schwertransporter angeliefert. Auf einem extra eingerichteten Vormontageplatz werden die einzelnen Teile der Bögen zurzeit aufgerichtet und verschweißt. Die Hänger der Bögen werden noch geliefert und müssen dann ebenfalls montiert werden.

Die Brücke wird vorab montiert und Anfang November in einem sogenannten Taktschiebeverfahren in die endgültige Lage auf die beiden bereits fertiggestellten Widerlager geschoben. Dafür sind vorab noch weitere Arbeiten notwendig. Unter anderem muss ein neues Quertragwerk an der Strecke der Deutschen Bahn umgelegt und das alte Quertragwerk, auf dem derzeit die Oberleitungen für die Züge liegen, zurückgebaut werden.

Für den Verschub werden ein 600 Tonnen-Kran auf der einen und zwei Schwerlastkräne auf der anderen Brückenseite im Einsatz sein. Da die darunter liegenden Gleise der Deutschen Bahn täglich genutzt werden, wird der Verschub der Brücke nachts durchgeführt und der Verkehr auf der Bahnstrecke eingestellt.

Im Anschluss daran werden dann die Restarbeiten auf der Brücke angegangen, zum Beispiel der Einbau der Versorgungsleitungen, Geländer und Straßenbeleuchtung und das Herstellen des Fahrbahnbelags. Auch die Arbeiten für den neuen Radwanderweg des RVR und die neue Freifläche der benachbarten GSE Werkstätten können dann weitergeführt werden.

Die Fertigstellung der Brücke wird voraussichtlich im Januar 2018 erfolgen.

Zum Hintergrund

Seit dem 28. Oktober 2016 wird die neue Straßenüberführung, die die Nünningstraße über die Anlagen der „Deutsche Bahn AG“ mit der Hubertstraße in Frillendorf verbindet, als Brückenneubau errichtet.

Der Rat der Stadt Essen hat im Dezember 2012 den Bau einer neuen Verbindungsbrücke zwischen der Nünningstraße nördlich und der Hubertstraße südlich der Gleisanlage der Deutsche Bahn AG beschlossen. Die Brücke wird als Stahlbogenkonstruktion, die die Gleise mit einer Stützweite von etwa 50 Metern schiefwinklig überspannt, erbaut. Die Konstruktionshöhe der Brücke beträgt 9,35 Meter. Die Baukosten belaufen sich auf circa 3,2 Millionen Euro.

Titelfoto: Elke Brochhagen

(ü. Pm.)

Baumaßnahmen an der Moltkestraße und Huttropstraße

Zwei Baumaßnahmen in Essen-Huttrop sorgen derzeit für Verkehrseinschränkungen.

Die Moltkestraße ist von der Elsa-Brändström-Straße in Richtung Huttropstraße voll gesperrt. Straßen. NRW führt dort Brückenreparaturarbeiten durch. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum 8. September. Nach der Hälfte der Bauzeit, voraussichtlich ab dem 28. August, wird die Vollsperrung in die Gegenrichtung eingerichtet.

Parallel zu dieser Baumaßnahme beseitigt die Stadt Essen auf der Huttropstraße in Höhe Moltekstraße Unfallgefahren an der Fahrbahndecke. In Fahrtrichtung Steeler Straße steht nur noch eine Fahrspur zur Verfügung. Diese Arbeiten werden voraussichtlich am Freitag, 18. August, beendet sein.

Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens an dieser Stelle werden die Arbeiten in den Sommerferien durchgeführt.

DHL setzt ausschließlich auf Elektroautos in Bochumer Umweltzone

(idr). Die Deutsche Post DHL Group weitet ihre umweltfreundliche Paketzustellung in Bochum deutlich aus. Ab sofort werden Pakete in den als Umweltzone ausgewiesenen Stadtteilen ausschließlich mit Elektrofahrzeugen ausgeliefert.

Dafür erhöht DHL seine Elektrofahrzeugflotte auf 42 StreetScooter. Rund 140 Tonnen CO2 sollen so eingespart werden. Die E-Wagen werden für die speziellen Anforderungen der Brief- und Paketzustellung von einer Unternehmenstochter in Aachen produziert.
Nach Angaben der Stadt ist Bochum damit die größte deutsche Stadt, in der ein umweltfreundliches Liefernetz fast flächendeckend möglich gemacht wurde.

Vollsperrung der A40-Brück Neuenkamp bei Duisburg dauert voraussichtlich bis zum 17. August

(idr). Die A40-Rheinbrücke Neuenkamp bei Duisburg kann voraussichtlich am 17. August, 5 Uhr, nach umfangreichen Reparaturarbeiten wieder frei gegeben werden.

Das hat das NRW-Verkehrsministerium heute bei einem Informationsgespräch mit Verbänden, Behörden und Wirtschaft bekannt gegeben. Nach Aufhebung der Vollsperrung können Autos und Lkw wieder auf zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung die Brücke passieren. Die Autobahnbrücke ist seit dem 2. August für den Verkehr gesperrt, nachdem ein Riss in einer Seilverankerung der Brücke entdeckt worden war.
Auch wenn die Rheinbrücke Neuenkamp wieder geöffnet wird, ist nicht absehbar, ob künftig neue Schäden entdeckt werden. Alle zwei Wochen sollen die Verantwortlichen tagen, um für den Fall weiterer Sperrungen weiträumige Umleitungskonzepte zu erarbeiten. Außerdem sollen rechtswidrig überladene Lkw vor der Brücke gestoppt werden. Dafür installiert Straßen.NRW eine Waage- und Ableitungsanlage.
Die Rheinbrücke Neuenkamp stammt aus dem Jahr 1970 und wurde für 30.000 Autos und Lastwagen pro Tag geplant. Inzwischen nutzen 100.000 Fahrzeuge täglich die Brücke, darunter 10.000 Lkw.

Mehr Radler auf der Trasse des zukünftigen Radschnellwegs

Essen (idr). Auf der Trasse des zukünftigen Radschnellwegs Ruhr (RS 1) im Essener Stadtteil Altendorf sind schon jetzt mehr Radler unterwegs als im vergangenen Jahr. Das hat die Stadt Essen per Verkehrszählung ermittelt. Zwischen dem 12 Juni und dem 23. Juli waren auf der sogenannten Rheinischen Bahn im Durchschnitt werktäglich 1.394 Radfahrer unterwegs – 30 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Zu Spitzenzeiten waren auf der Trasse im Laufe eines Tages bis zu 2.600 Radler unterwegs. Der alltägliche Radverkehr konzentrierte sich auf die Zeiten zwischen sieben und neun Uhr und nachmittags ab 15 Uhr. Morgens floss er vor allem aus den Wohngebieten des westlichen Stadtgebietes in Richtung Universität und Innenstadt und nachmittags wieder zurück.

Linke: Begleitservice der EVAG nicht weiter einschränken

Die Ratsfraktion DIE LINKE lehnt die Kürzungen beim Begleitservice für mobilitätseingeschränkte Menschen bei der EVAG ab, da diese ältere und in ihrer Bewegung eingeschränkte Bürger von der gesellschaftlichen Teilhabe ausschließt. Statt der bisher 120 Fahrten im Monat sollen nur noch 20 pro Woche zur Verfügung gestellt werden, was einer Reduzierung von über 30% entspricht.

„Als Kommunales Nahverkehrsunternehmen muss die EVAG für alle Bürgerinnen und Bürger da sein und insbesondere für die, denen keine anderen Fortbewegungsmittel zur Verfügung stehen“, so Udo Seibert, für DIE LINKE im Seniorenbeirat. „Mobilität ist für uns ein Grundrecht und in einer immer älter werdenden Gesellschaft ist ein solcher Service ein Muss, um allen Menschen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Auch die neue Anmeldefrist von mindestens einer Woche kommt einer Einschränkung der Bewegungsfreiheit gleich, da dadurch Fahrten weit im Voraus geplant werden müssen.“

Die Ratsfraktion DIE LINKE sieht es auch als ein falsches Signal an, dass keiner der 20 im Rahmen des Förderprojektes für den Begleitservice geschulten Arbeitssuchenden von der EVAG übernommen wurde, obwohl hier klarer Bedarf besteht.

„Arbeitsmarktförderprojekte sind kein Selbstzweck. Sie sollen dabei helfen, Arbeitssuchende wieder langfristig in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das dies hier nicht funktioniert hat ist für uns angesichts der Größe des Unternehmens sowie der Wichtigkeit und guten Annahme des Angebotes unverständlich. Wir werden im Rahmen der Diskussion um den neuen Nahverkehrsplan fordern, dass das Angebot mindestens wie bisher bestehen bleibt und dafür auch die nötigen Gelder bereitgestellt werden “, so die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke abschließend.

(ü. Pm.)