RWI: Pflegende Angehörige haben es auf dem Arbeitsmarkt schwerer

Pflegen über 50-Jährige ihre Eltern, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie gleichzeitig berufstätig sind – bei Frauen um durchschnittlich bis zu 7,2 Prozentpunkte, bei Männern sogar um bis zu 11,8 Prozentpunkte. Frauen reduzieren zudem ihre Arbeitszeit um durchschnittlich 12,4 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle RWI-Studie zu den längerfristigen Folgen für die Arbeitsmarktsituation von Pflegenden. Sie basiert auf dem SHARE-Datensatz, der die Lebensverhältnisse von über 50-Jährigen in Europa und Israel erfasst.

Kümmern sich ältere Erwerbstätige um ihre pflegebedürftigen Eltern, geht das häufig zu Lasten ihrer Berufstätigkeit. So sinkt für Frauen, die ihre Eltern im vergangenen Jahr erstmals pflegten, die Beschäftigungswahrscheinlichkeit um 7,2 Prozentpunkte. Pflegen Frauen über einen längeren Zeitraum ihre Eltern, reduziert sich ihre Beschäftigungswahrscheinlichkeit nur noch um 4,5 Prozent. Bleiben diese Frauen in der Zeit jedoch weiterhin berufstätig, reduzieren sie ihre Arbeitszeit um durchschnittlich 12,4 Prozent. Für Männer sind die Auswirkungen auf die Beschäftigungswahrscheinlichkeit sogar noch größer. Wenn sie über einen längeren Zeitraum pflegen, dann sinkt ihre Beschäftigungswahrscheinlichkeit um 11,8 Prozentpunkte. Diejenigen, die weiterhin berufstätig sind, reduzieren allerdings ihre Arbeitszeit in der Regel nicht. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung auf europäischer Ebene. Bisher haben sich nur wenige Untersuchungen mit den längerfristigen Folgen für die Arbeitsmarktsituation der Pflegenden befasst.

Für die stärkeren längerfristigen Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation pflegender Männer gibt es aus wissenschaftlicher Sicht zwei mögliche Erklärungen. „Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit und schaffen nach einer Pflegephase dort leichter wieder den Einstieg“ erläutert Dr. Dörte Heger, Wissenschaftlerin im RWI-Kompetenzbereich „Gesundheit“ und Mitautorin der Studie. Eine zweite mögliche Erklärung ist, dass das pflegerische Engagement von Frauen von Arbeitgebern als „normal“ wahrgenommen wird. Bei Männern gilt es hingegen unter Umständen als Beweis für schwächer ausgeprägtes berufliches Engagement.

Pflege wird mit demographischem Wandel an Bedeutung gewinnen

Grundlage der Studie sind Daten aus dem „Survey for Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE)“ aus dem Zeitraum der Jahre 2004 bis 2015. Der Datensatz umfasst die Bevölkerung ab einem Lebensalter von 50 Jahren in Europa und Israel. Er ist der erste mit umfassenden gesundheitlichen und sozio-demografischen Informationen von über 50-Jährigen auf europäischer Ebene. Für die Studie umfasste die Stichprobe knapp 8.000 Frauen und gut 6.500 Männer im Alter zwischen 50 und 70 Jahren.

Durch die häufig als „demographischer Wandel“ umschriebene Alterung der Gesellschaft wird das Thema Pflege in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Um die bessere Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Pflege zu ermöglichen und die negativen Folgen für Pflegende abzumildern, sind in zahlreichen Ländern bereits Möglichkeiten für „Pflege-Auszeiten“ geschaffen worden. So können in Deutschland seit dem Jahr 2008 Pflegende eine zehntägige bezahlte Auszeit nehmen. Für die längerfristige Pflege ist eine Freistellung für bis zu sechs Monaten möglich, während der ein Arbeitnehmer ganz oder teilweise aus dem Beruf aussteigen kann. Seit 2015 besteht während der kurzzeitigen Auszeit sogar ein Anrecht auf Pflegeunterstützungsgeld. Welche Folgen diese Maßnahmen auf die Beschäftigungssituation von Pflegenden haben, wurde bisher mangels verfügbarer Daten noch nicht eingehend wissenschaftlich untersucht.

(RWI)

Bolzplatz-Paten und Petrol-Cup an der Aktienstraße

In der Skateanlage und auf dem Bolzplatz am Abzweig Aktienstraße ist von Samstag, 19. August, bis Samstag, 26. August,volles Programm angesagt: Die Aufsuchende Jugendarbeit der Jugendhilfe Essen (JHE) arbeitet in der ersten Wochenhälfte gemeinsam mit Kooperationspartnern auf die „Bolzplatz Paten“-Eröffnung mit Frank Mill und Andreas Niedrig hin, während die zweite ihren Höhepunkt in der dritten Auflage des Skate-Wettbewerbs „Petrol-Cup“ findet.

Am Mittwoch, 23. August, weihen Fußball-Weltmeister Frank Mill und Triathlet Andreas Niedrig den „Affenkäfig“ an der Aktienstraße im Rahmen der Bolzplatz-Paten von Grüner Hauptstadt Europas 2017, Jugendhilfe Essen, Rot-Weiss Essen und „1000 Herzen für Essen“ ein.
Das Paten-Duo gibt um 17 Uhr den Anpfiff für die nächste Runde des Jugendturniers, dessen Finale auf großer Bühne im Stadion Essen ausgetragen wird. Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren können sich bis zum 18. August für das Turnier anmelden. Gekickt wird bis 20 Uhr mit sechs Feldspielern und einem Torwart. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an d.zerkowski@jh-essen.de oder z.babic@jh-essen.de.
Schon Montag und Dienstag, 21. und 22. August, haben Teenager die Gelegenheit, zwischen 16 und 18 Uhr an einem freien Training mit RWE-Jugendtrainern teilzunehmen.

Freies Training und Petrol-Cup

In der zweiten Wochenhälfte geht‘s auf zwei und vier Rädern weiter: Der Skateklub „Zeche Rollverein“ bietet Donnerstag und Freitag, 24. Und 25. August, zwischen 14 und 18 Uhr ein freies Training für alle interessierten Jugendlichen an.
Die Anmeldung zum Petrol-Cup steigt dann am Samstag um 12 Uhr. Ab 13 Uhr präsentieren die Rollkünstler vor großem Publikum ihre spektakulärsten Sprünge und waghalsigsten Manöver. Neben den Skater-Tricks freuen sich alle Besucherinnen und Besucher auf den Auftritt des überregional bekannten Reggae-Musikers „RasTimBo“.

Während der gesamten Aktionswoche sorgen Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm: Es gibt eine Ruhezone, Musik, Grillen, Spiele und viele andere Aktionen, so dass die Jugendlichen hier eine entspannte Ferienzeit in gemütlicher Atmosphäre verbringen können.

Zwischenstand zum Neubau der Nünningbrücke

Die Arbeiten zum Neubau der Nünningbrücke in Essen-Frillendorf liegen im Zeitplan. In der Nacht von Donnerstag (10.8.) auf Freitag (11.8.) wurden die Stahlbrückenbögen mittels Schwertransporter angeliefert. Auf einem extra eingerichteten Vormontageplatz werden die einzelnen Teile der Bögen zurzeit aufgerichtet und verschweißt. Die Hänger der Bögen werden noch geliefert und müssen dann ebenfalls montiert werden.

Die Brücke wird vorab montiert und Anfang November in einem sogenannten Taktschiebeverfahren in die endgültige Lage auf die beiden bereits fertiggestellten Widerlager geschoben. Dafür sind vorab noch weitere Arbeiten notwendig. Unter anderem muss ein neues Quertragwerk an der Strecke der Deutschen Bahn umgelegt und das alte Quertragwerk, auf dem derzeit die Oberleitungen für die Züge liegen, zurückgebaut werden.

Für den Verschub werden ein 600 Tonnen-Kran auf der einen und zwei Schwerlastkräne auf der anderen Brückenseite im Einsatz sein. Da die darunter liegenden Gleise der Deutschen Bahn täglich genutzt werden, wird der Verschub der Brücke nachts durchgeführt und der Verkehr auf der Bahnstrecke eingestellt.

Im Anschluss daran werden dann die Restarbeiten auf der Brücke angegangen, zum Beispiel der Einbau der Versorgungsleitungen, Geländer und Straßenbeleuchtung und das Herstellen des Fahrbahnbelags. Auch die Arbeiten für den neuen Radwanderweg des RVR und die neue Freifläche der benachbarten GSE Werkstätten können dann weitergeführt werden.

Die Fertigstellung der Brücke wird voraussichtlich im Januar 2018 erfolgen.

Zum Hintergrund

Seit dem 28. Oktober 2016 wird die neue Straßenüberführung, die die Nünningstraße über die Anlagen der „Deutsche Bahn AG“ mit der Hubertstraße in Frillendorf verbindet, als Brückenneubau errichtet.

Der Rat der Stadt Essen hat im Dezember 2012 den Bau einer neuen Verbindungsbrücke zwischen der Nünningstraße nördlich und der Hubertstraße südlich der Gleisanlage der Deutsche Bahn AG beschlossen. Die Brücke wird als Stahlbogenkonstruktion, die die Gleise mit einer Stützweite von etwa 50 Metern schiefwinklig überspannt, erbaut. Die Konstruktionshöhe der Brücke beträgt 9,35 Meter. Die Baukosten belaufen sich auf circa 3,2 Millionen Euro.

Titelfoto: Elke Brochhagen

(ü. Pm.)

Baumaßnahmen an der Moltkestraße und Huttropstraße

Zwei Baumaßnahmen in Essen-Huttrop sorgen derzeit für Verkehrseinschränkungen.

Die Moltkestraße ist von der Elsa-Brändström-Straße in Richtung Huttropstraße voll gesperrt. Straßen. NRW führt dort Brückenreparaturarbeiten durch. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum 8. September. Nach der Hälfte der Bauzeit, voraussichtlich ab dem 28. August, wird die Vollsperrung in die Gegenrichtung eingerichtet.

Parallel zu dieser Baumaßnahme beseitigt die Stadt Essen auf der Huttropstraße in Höhe Moltekstraße Unfallgefahren an der Fahrbahndecke. In Fahrtrichtung Steeler Straße steht nur noch eine Fahrspur zur Verfügung. Diese Arbeiten werden voraussichtlich am Freitag, 18. August, beendet sein.

Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens an dieser Stelle werden die Arbeiten in den Sommerferien durchgeführt.

Stadtwerbung ab jetzt auch digital

Mit einem Klick wurden heute (15.8.) insgesamt sieben Standorte für neue digitale Stadtinformationsanlagen eingeweiht.
Essen ist die erste Stadt im Ruhrgebiet, die auf die digitalen Medienträger setzt. In den Nachbarstädten Köln, Wuppertal und Düsseldorf stehen bereits ähnliche Anlagen.
Der Vorteil der neuen Stadtinformationsanlagen liegt in der Technik: die insgesamt rund elf Quadratmeter große Fläche mit einer Auflösung von 672 x 432 Pixel benötigt keine Drucktechnik mehr. Das bedeutet, dass ab sofort schneller Informationen ausgespielt werden können. Geplant ist, neben klassischer Werbung auch Stadtinformationen zu Veranstaltungen im Stadtgebiet, Kultur-Events oder Veranstaltungen der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 anzuzeigen sowie im Notfall Sicherheitshinweise für die Bürgerinnen und Bürger auf den Bildschirmen erscheinen zu lassen. An den ausgewählten frequenzstarken Verkehrsknotenpunkten bietet sich die Möglichkeit, die Bürgerinnen und Bürger besonders gut über digitale Bildschirme zu erreichen.
Die jeweiligen Standorte sind alle durch die Stadtverwaltung geprüft und genehmigt. Geplant sind 13 weitere Standorte im gesamten Stadtgebiet.

„Mit den digitalen Stadtinformationsanlagen gehen wir neue Wege, eine moderne Medien- und Werbetechnik gehört zu dem Stadtbild einer Metropole“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Und wir hoffen natürlich auch, dass durch die Vorteile der digitalen Technik gerade lokale Partner sich noch besser in Ihrer Stadt präsentieren können. Wir selbst als Verwaltung werden die Vorteile ebenfalls nutzen.“

„Ich freue mich, dass wir in Zusammenarbeit mit der Stadt Essen die Digitalisierung im öffentlichen Raum gestartet haben. Die digitalen Stadtinformationsvitrinen garantieren durch ihre Platzierung an zentralen Verkehrsknotenpunkten ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit und können intelligent, zum Beispiel für die Bürgerkommunikation im Rahmen von Smart City Lösungen, integriert werden. Mit der Ausspielung von aktuellen Essener Themen wie Stadtnachrichten oder Stadtwetter decken wir den Informationsbedarf der Bürger und schaffen ein interessantes Umfeld für die lokalen Werbungtreibenden“, sagt Alexander Stotz, CEO der Ströer Media Deutschland GmbH.

Die Standorte im Überblick

Doppelseitige Anlagen:

• Gladbecker Straße/ Grillostraße
• Gladbecker Straße/ gegenüber Johanniskirchstraße
• Holsterhauser Straße, Höhe Hausnummer 9
• Segerothstraße/ Grillostraße
• Steeler Straße/ Steeler Platz / Passstraße
• Bottroper Straße/ Friedrich-Lange-Straße

Einseitige Anlage:

• Schützenbahn/ Gerlingstraße

Das eigene Insektenhotel – Anleitung bei der Grünen Hauptstadt

Immer häufiger lassen sich die beliebten Insektenhotels an Gärten, Parkanlagen, Schulgeländen, Landschaftsgärtnereien und Balkonen finden. Die künstlich geschaffenen Nist- und Überwinterungshilfen für Insekten sind wichtige Rückzugsorte für die kleinen Krabbeltiere – sowohl als Heimatort, als auch als Nistplatz. Wer ein Insektenhotel für seinen eigenen Garten oder Balkon bauen möchte, den lädt die Grüne Hauptstadt am 13. August zum Arbeitskreis „Insektenhotels bauen“ am Welterbe Zollverein ein.

Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie wichtig Insekten für das ökologische Gleichgewicht sind. Eine Vielfalt an Pflanzen, wie sie in den Städten zu finden ist, kann auf Dauer nur bestehen, wenn es auch ausreichend Rückzugsorte für die vielen lebensnotwendigen Insekten gibt.

Die Grüne Hauptstadt lädt Interessierte dazu ein unter der Anleitung des Gemeinschaftsgärtners und Designers Frank Münter, eigene Insektenhotels zu bauen. Vorkenntnisse oder eine Anmeldung sind für die Teilnahme nicht notwendig. Interessierte aller Altersklassen können während des gesamten Zeitraums in den Arbeitskreis einsteigen.

Das Treffen findet am Sonntag, den 13. August in der Zeit von 14.00 Uhr – 18.00 Uhr am Welterbe Zollverein – Areal A [Schacht XII], Halle 6 statt.

(ü. Pm.)

DHL setzt ausschließlich auf Elektroautos in Bochumer Umweltzone

(idr). Die Deutsche Post DHL Group weitet ihre umweltfreundliche Paketzustellung in Bochum deutlich aus. Ab sofort werden Pakete in den als Umweltzone ausgewiesenen Stadtteilen ausschließlich mit Elektrofahrzeugen ausgeliefert.

Dafür erhöht DHL seine Elektrofahrzeugflotte auf 42 StreetScooter. Rund 140 Tonnen CO2 sollen so eingespart werden. Die E-Wagen werden für die speziellen Anforderungen der Brief- und Paketzustellung von einer Unternehmenstochter in Aachen produziert.
Nach Angaben der Stadt ist Bochum damit die größte deutsche Stadt, in der ein umweltfreundliches Liefernetz fast flächendeckend möglich gemacht wurde.

Vollsperrung der A40-Brück Neuenkamp bei Duisburg dauert voraussichtlich bis zum 17. August

(idr). Die A40-Rheinbrücke Neuenkamp bei Duisburg kann voraussichtlich am 17. August, 5 Uhr, nach umfangreichen Reparaturarbeiten wieder frei gegeben werden.

Das hat das NRW-Verkehrsministerium heute bei einem Informationsgespräch mit Verbänden, Behörden und Wirtschaft bekannt gegeben. Nach Aufhebung der Vollsperrung können Autos und Lkw wieder auf zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung die Brücke passieren. Die Autobahnbrücke ist seit dem 2. August für den Verkehr gesperrt, nachdem ein Riss in einer Seilverankerung der Brücke entdeckt worden war.
Auch wenn die Rheinbrücke Neuenkamp wieder geöffnet wird, ist nicht absehbar, ob künftig neue Schäden entdeckt werden. Alle zwei Wochen sollen die Verantwortlichen tagen, um für den Fall weiterer Sperrungen weiträumige Umleitungskonzepte zu erarbeiten. Außerdem sollen rechtswidrig überladene Lkw vor der Brücke gestoppt werden. Dafür installiert Straßen.NRW eine Waage- und Ableitungsanlage.
Die Rheinbrücke Neuenkamp stammt aus dem Jahr 1970 und wurde für 30.000 Autos und Lastwagen pro Tag geplant. Inzwischen nutzen 100.000 Fahrzeuge täglich die Brücke, darunter 10.000 Lkw.

Allgemeinverfügung zur Bienenseuche aufgehoben

Das Ordnungsamt der Stadt Essen weist daraufhin, dass die Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die Amerikanische Faulbrut der Bienen in Huttrop und Bergerhausen vom 11. April 2017 mit sofortiger Wirkung aufgehoben wird, da die Bienenseuche nunmehr erloschen ist.

Die Allgemeinverfügung vom 11. April 2017 richtete sich an alle Bienenhalter, die in den Stadtteilen Huttrop und Bergerhausen Bienen halten. In dem genannten Bereich wurde die Amerikanische Faulbrut der Bienen nach einer amtstierärztlichen Untersuchung festgestellt und mit Allgemeinverfügung reglementiert. Da die Bienenseuche nunmehr erloschen ist, wird der Sperrbezirk aufgehoben.

Masernausbruch in Essen beendet – Eine Patientin ist an der Erkrankung gestorben

Der diesjährige Masernausbruch gilt aus Sicht des Gesundheitsamtes der Stadt Essen als beendet.

In den letzten Wochen wurden dem Gesundheitsamt keine neuen, nachgewiesenen Masernfälle bekannt. Da Masern eine Inkubationsphase von zwei Wochen haben, ist aktuell nicht mehr von einem weiteren Fall auszugehen.

Im Zeitraum vom 31. März bis 15. Juni wurden in Essen 61 bestätigte Fälle von Masern gemeldet. Eine Patientin ist an der Erkrankung gestorben.

Da es sich bei den Masern um eine hochansteckende Infektionskrankheit handelt, empfiehlt das Gesundheitsamt weiterhin – falls noch nicht geschehen – eine Überprüfung und gegebenenfalls Erneuerung des Impfschutzes.

(ü. Pm.)

Neuer Facebook-Standort in Essen

Die Stadt Essen bekommt einen neuen großen Arbeitgeber – das amerikanische Internet-Unternehmen Facebook hat heute angekündigt, gemeinsam mit seinem Partner, der Competence Callcenter Holding GmbH (CCC) aus Österreich, ab Herbst 2017 rund 500 neue Arbeitsplätze am Standort in Essen schaffen zu wollen. Die Aufgabe des neu geschaffenen Teams besteht darin, illegale Inhalte auf den Seiten des Netzwerks zu entfernen und die Standards der Community-Plattform konsequenter umzusetzen.

Sowohl die Essener Wirtschaftsförderung (EWG) als auch der JobService des JobCenter Essen unterstützen Facebook und CCC bereits seit mehreren Wochen tatkräftig beim Aufbau der neuen Zentrale in der Essener Innenstadt.

„Dass die Wahl des neuen Facebook-Standorts auf Essen gefallen ist, zeigt die Leistungsfähigkeit unserer Stadt“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Die städtischen Institutionen haben CCC von Anfang an unterstützt und so maßgeblich zu der Expansion des 2013 durch die EWG angesiedelten Unternehmens beigetragen. Deshalb gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mein besonderer Dank. 500 neu geschaffene Arbeitsplätze bieten darüber hinaus die Möglichkeit, die ausgeprägten mehrsprachigen und interkulturellen Kompetenzen in unserer Stadt Essen einzubringen. Das ist ein großer Wettbewerbsvorteil unserer Stadt.“

In den kommenden Wochen wird der JobService Essen Auswahlgespräche mit zukünftigen Kommunikationsmanagerinnen und –managern führen. Dabei legen alle Partner besonderen Wert darauf, dass die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch regelmäßige Schulungen, intensive Kurse und eine psychologische Betreuung gut auf ihre bevorstehende Aufgabe vorbereitet werden.

(ü. Pm.)