Essen startet in die gemeinschaftliche Gartensaison – Noch zahlreiche Potenzialflächen für Gemeinschaftsgärten vorhanden

 Im Jahr 2013 wurde er ins Leben gerufen: der Siepengarten, Essens erster Gemeinschaftsgarten. Initiatoren waren die Kreisgruppe Essen des Bundes für Natur- und Artenschutz (BUND), die Volkshochschule und die Initiative Transition Town – Essen im Wandel. Dem Garten in Bergerhausen folgten weitere zehn, die Essen durch den Anbau von Obst, Gemüse und heimischen Blühpflanzen zunehmend in eine „essbare“ Stadt verwandeln und längst nicht mehr wegzudenken sind.

Im Jahr 2017, dem Jahr der Grünen Hauptstadt Europas, wird der Blick der Öffentlichkeit bewusst auf die fleißigen Gärtnerinnen und Gärtner in Gemeinschafts- und Kleingärten gelenkt. „Für den Stadtraum bieten die auf ehemaligen Spielplätzen oder Brachflächen entstandenen reich strukturierten Grünflächen ebenso eine ökologische Bereicherung wie die lange bestehenden Kleingärten“, sagt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017. Eine Vielzahl an Insekten sowie Fledermäuse und Vögel sind inzwischen in den Essener Gärten heimisch.

Aber auch der soziale Aspekt kommt nicht zu kurz: Ob zu wöchentlichen gemeinsamen Gartenzeiten oder zum spontanen Gießen schaffen die urbanen Gärten nachbarschaftliche Begegnungen im Grünen. Die Gärten sind kleine „Draußen-Stadtteilzentren“, in denen sich Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen treffen und austauschen können.

Durch die Unterstützung der Grünen Hauptstadt entstehen bereits neue Gemeinschaftsgärten – beispielsweise in Kettwig und Altendorf. Auf weiteren Flächen im Essener Stadtgebiet ist aber noch Platz für mehr. Interessierte können sich auf der Internetseite der Grünen Hauptstadt www.essengreen.capital über die Lage der weiteren Flächen informieren. Aber auch in den bestehenden Gärten ist Zuwachs herzlich willkommen, z.B. an der Uni und in Altenessen.

„Es ist gar nicht viel Geld notwendig, um einen Gemeinschaftsgarten zu betreiben. Vieles kann getauscht, geliehen oder gebraucht übernommen werden. Wichtig ist die Motivation der Gruppe, eigenverantwortlich die Stadt grüner machen zu wollen“, sagt Jörn Hamacher aus dem Projektbüro der Grünen Hauptstadt. Wer Gefallen an den Gemeinschaftsgärten gefunden hat, eine bestehende Gruppe unterstützen oder sich an der Gründung eines neuen Gartens beteiligen möchte, kann sich bei Jörn Hamacher unter joern.hamacher@egc2017.essen.de melden. Außerdem wird er als Ansprechpartner am 2. Mai bei der Ehrenamtsmesse der Ehrenamt Agentur in der Rathausgalerie über die Gemeinschaftsgärten informieren.

(ü. Pm.)

Stadt beauftragt weiteres Gutachten zum Erhalt der Linde am alten Rathaus Rellinghausen

Die Stadt Essen führt kurzfristig unterschiedliche Maßnahmen durch, um das Naturdenkmal am alten Rathaus Rellinghausen zu erhalten. Neue Erkenntnisse über die Windfeldsituation am alten Rathaus haben gezeigt, dass die Linde bei Starkwindereignissen eine Schutzfunktion für den zweiten dort stehenden Baum hat. Daher prüft die Stadt die vorliegende Situation noch einmal und gibt hierzu ein Gutachten in Auftrag. Dabei wird auch geprüft, ob das Naturdenkmal zum Schutz der zweiten Linde erhalten werden könnte.

Das in Auftrag zu gebende Gutachten soll auch klären, inwieweit die Baumkrone und das Wurzelwerk tatsächlich geschädigt sind und ob ein Rückbau der Terrasse am alten Rathaus einen positiven Effekt hätte – auch unter Berücksichtigung der Verkehrssicherheit.

Darüber hinaus führt die Untere Naturschutzbehörde kurzfristig Arbeiten an der Krone zur Baumpflege sowie zum Schutz vor herabfallenden Ästen durch.

Zum Hintergrund:

Durch den Sturm Ela sowie eine zurückliegende Baumaßnahme war eine der beiden am alten Rathaus Rellinghausen stehenden Linden stark geschädigt worden. Ein von Grün und Gruga erstelltes Gutachten hatte zuletzt die Verkehrssicherheit des Baumes in Zweifel gestellt. Ein weiteres vorliegendes Gutachten empfiehlt, die Stand- und damit Verkehrssicherheit durch einen sogenannten Zugversuch zu prüfen. Diese Option wird ebenfalls durch die Stadt geprüft.

(ü. Pm.)

Die Bürgerinitiative Bärendelle lädt ihre Mitglieder und Interessierte zur nächsten Versammlung ein

Ein Thema ist die bevorstehende Osteraktion am Ostermontag, 17.04. Da wir leider immer noch keine Rückmeldung vom ASB haben, wollen wir ggf. unsere Aktion vom letzten Jahr wiederholen und öffentlich darauf aufmerksam machen, dass es immer noch keine Gespräche über eine gemeinsame Arbeitsgrundlage gegeben hat.

  • Das Haus ist entkernt, warum passiert weiter nichts?
  • Wie sollen die Räume des Zentrums aussehen?

Wir werden nach wie vor nicht einbezogen.

Auch 2017 soll es wieder ein BIB Sommerfest für die Kleinen und Großen geben. Das geht aber nur, wenn sich ein paar mehr Menschen verlässlich an der Vorbereitung und Durchführung beteiligen.

  • Wie können wir Helferinnen und Helfer gewinnen?
  • Wie soll das Fest aussehen, was für ein Programm stellen sich die BIB Mitglieder vor?

Montag, 03. April 2017, 19.00 Uhr in den Räumen der „Essener Kontakte“, Frohnhauser Platz 1.

(ü. Pm.)

Bürgerbewegung „Pulse of Europe“ Essen – Essener schließen symbolisch einen neuen Vertrag für Freundschaft und Zusammenhalt der Staaten

Der Puls Europas ist in Essen spürbar! Die fünfte Demonstration von „Pulse of Europe“ war auch eine Geburtstagsfeier anlässlich 60 Jahre römischer Verträge. Es feierten mehr als 850 Menschen bei bestem Wetter und Geburtstagskuchen in der Essener Innenstadt mit. Sie unterstrichen so ausdrucksvoll den Wert, den die EU heute für die Menschen hat.

Am Samstag jährte sich der Vertragsabschluss, der den Grundstein zur Europäischen Union bildete, zum 60. Mal. Grund genug für die Essener, um neben der in Rom vor 60 Jahren begründeten sachlichen Zusammenarbeit auch die inzwischen entstandene Freundschaft unter den Ländern hervorzuheben. Aufbauend auf dem damaligen Text der Römischen Verträge wird durch die Teilnehmer daher heute die Freundschaft unter den Staaten und Europäischen Bürgern als Grundlage einer Weiterentwicklung der EU gesehen. Die Verträge 1957 hatten lediglich die Wirtschaftsbeziehungen als erste Stufe der Zusammenarbeit und als Grundlage für Frieden in den Fokus stellt.

In Essen, aber auch in über 68 anderen Städten in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern wurde nun ein neuer Freundschaftsvertrag vorgeschlagen. Mit einer acht Meter langen Unterschriftenliste in Tapetengröße wurde dies unterstrichen. Diese wird in Berlin mit den Listen der anderen „Pulse of Europe“-Demonstrationsorte in den nächsten Tagen zusammengefügt und so selbst zu einer großen Demonstration für die Einigkeit der EU.

Nach der Begrüßung durch die Organisatoren von „Pulse of Europe“ war das Mikrofon offen für alle Teilnehmer. Prominentester Redner am Mikrofon war dieses Mal Oberbürgermeister Kufen, der sich herzlich für die rege Teilnahme der Essener bedankte.

Viele weitere Essener reihten sich in die Rednerliste ein, um der bisher schweigenden Mehrheit eine Stimme zu verleihen. Besonders beeindruckte eine ältere Dame, die ihre Großeltern und Eltern in den beiden Weltkriegen verlor und hervorhob, wie wichtig die Friedensfunktion der EU heute ist und das Engagement aller für die Demokratie, in denen man z.B. schlicht zur Wahl gehe. Weiterentwicklungs- Notwendigkeiten und aber auch Möglichkeiten wurden von den jüngeren Rednern in den Vordergrund gestellt.

Gemeinsam haben die Demonstrationsteilnehmer als Gruß in die Welt nicht nur eine Menschenkette mit LaOla-Welle, sondern gut gelaunt auch eine 60 anlässlich des Jubiläums der Römischen Verträge gebildet. Die Hymne genau wie das weitere Kulturprogramm wurde diesmal begleitet von der Band „Die 3 Kalwitzkis“ aus Mülheim.

Bereits am nächsten Sonntag geht es weiter mit „Pulse of Europe“ in Essen – um 14 Uhr, auch dieses Mal wieder auf dem Hirschlandplatz.

Hintergrund:

Auch wenn die Berichterstattung über die Gegner Europas häufig die Nachrichten dominiert, ist „Pulse of Europe“ nicht gegen etwas oder jemand gerichtet, sondern will überparteilich ein Zeichen für den Zusammenhalt in Europa setzen. Wir glauben, dass es viel mehr Menschen gibt, die für Europa sind – die aber bisher nur nicht öffentlich in Erscheinung treten.

Zum Jubiläum der Römischen Verträge:

Die Römischen Verträge wurden am 25. März 1957 von Belgien, der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden in Rom (Kapitol, Senatorenpalast) unterzeichnet.

Sie umfassten den EWG-Vertrag, mit dem die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) errichtet wurde, den EURATOM-Vertrag, mit dem die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) gegründet wurde, und das Abkommen über gemeinsame Organe für die Europäischen Gemeinschaften, das festlegte, dass EWG, EURATOM und EGKS eine gemeinsame parlamentarische Versammlung (jetzt Europäisches Parlament), einen gemeinsamen Gerichtshof und einen gemeinsamen Wirtschafts- und Sozialausschuss haben.

Die genannten Gemeinschaften bildeten zusammen mit der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl die Europäischen Gemeinschaften.

(Quelle: wikipedia)

Weitere Informationen unter:

http://pulseofeurope.eu/doe-10-grundthesen-des-pulse-of-europe/ http://pulseofeurope.eu/

https://www.facebook.com/PulseofEurope/ https://www.facebook.com/events/280664269034165/

Interessengemeinschaft B 224 Werden – Offener Brief an die Stadtverwaltung

Verkehrsverlagerungen zu Gunsten der Brückstraße im Werdener Ortskern sind unmöglich. Vorläufige Einzelwerte der Luftschadstoffmessung des LANUV in der Abtei- und Brückstraße belegen:
Der Stickoxid -Grenzwert (40 μg/m3) wird in der Abtei- und in der Brückstraße gleichermaßen überschritten:
 42 μg/m3
Damit scheidet die Abteistraße für die Verlagerung von über 10.000 Fahrtbewegungen aus der Brückstraße aus.
Was nun Frau Raskob, Herr Fliß, BV IX?
Ihre Ankündigungen:
„der Hot Spot Brückstraße wird beseitigt“ (Bewerbung Grüne Hauptstadt),
„Die Verlagerung entschärft die uns begleitenden Gesundheits- und Verkehrsprobleme im Werdener Ortskern“ (Patrick Widmaier)
„Die permanente Überschreitung der zulässigen Grenzwerte beim gesundheitlichen Stickstoffdioxid in der Brückstraße zeigt, dass das Verkehrskonzept in Werden dringend umgesetzt werden muss“(Anna Leipprand) und „Die Stadt Essen soll mehr Initiative gegen die Luftverschmutzung ergreifen“, sowie „die Gesundheit der Menschen hat absoluten Vorrang“ (Rolf Fliß)
lassen sich auf Grund dieser Belastungen in der Abteistraße mit IHREM Konzept nicht mehr realisieren!
Stoppen Sie diesen Unsinn!
Ihr Festhalten an diesem Konzept verhindert seit Jahren eine Verbesserung der Luft- und Lärmbelastung für die betroffenen Werdener, weil intelligentes Verkehrsmanagement nicht, wie von uns gefordert, zum Einsatz gekommen ist.
www.b224werden.de
 www.verkehrskonzept-werden.de

Essen, 22.3.2017

(ü. Pm.)

Fünfte Demonstration der pro-europäischen Bürgerbewegung „Pulse of Europe“ in Essen

Am kommenden Sonntag, den 26. März 2017, findet in der Zeit von 14.00 bis 15.00 Uhr die fünfte Demonstration der pro-europäischen Bürgerbewegung „Pulse of Europe“ in Essen statt.

Bereits vier Mal zogen bis zu 800 Freunde Europas durch Essen.

Das Motto am nächsten Sonntag ist: 60 Jahre Römische Verträge – ein Grund zum Feiern!

Mit diesen Verträgen, die am 25. März 1957 von Belgien, der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden in Rom unterzeichnet wurden, wurde ein wichtiges Fundament für die heutige EU gelegt.

Oberbürgermeister Kufen wird zur Feier des Tages ein Grußwort sprechen. Auch werden wieder Essener Künstler die Veranstaltung unterstützen.

Jeder Teilnehmer ist eingeladen, etwas zu dieser ‚Geburtstagsfeier‘ beizutragen

jede und jeder kann selbst das Mikrofon ergreifen und ein persönliches Statement abgeben. Eine Menschenkette für Europa zeigt schließlich den Zusammenhalt untereinander.

Auslöser der Initiative „Pulse of Europe“ ist der Gedanke, dass die Gegner Europas zwar medial sehr sichtbar sind, es aber eine (schweigende) Mehrheit gibt, die an die Europäische Idee und die Reformierbarkeit und Weiterentwicklung der Europäischen Union glaubt und ihr Europa nicht Abschottung und nationalistischen Tendenzen opfern möchte.

Veranstaltungsort:                    Hirschlandplatz, Essen

Veranstaltungszeitraum:          14 bis 15 Uhr (grds. wöchentlich)

Nächste Veranstaltung:            Sonntag, 26. März 2017

Weitere Informationen unter:

www.pulseofeurope.eu

facebook.com/pulseofeurope

twitter.com/pulseofeurope

 

Der Puls Europas pocht auch in Essen mit Leidenschaft

Blaue Ballons und gelbe Sterne: Zur vierten Demonstration von „Pulse of Europe“ fanden sich über 500 Menschen ein, die am Sonntagnachmittag in der Essener Innenstadt eine Menschenkette bildeten.

Als Freunde Europas sichtbar und hörbar werden ist das Ziel der Bewegung „Pulse of Europe“:

Europa-Farben bestimmten das Bild am 19.03.17 auf dem Hirschlandplatz in Essen. Die Essener versammelten sich gut gelaunt zur Musik des Gitarren-Trios „Gipsy-Machine“. Gemeinsam schmetterten die Essener schließlich die europäische Hymne „Ode an die Freude“ und wurden so mit ihrem Anliegen auch laut hörbar.

80 % der Niederländer sind in der letzten Woche zur Wahl gegangen – dies motivierte viele der Anwesenden, auch mit Blick auf die kommenden Wahlen in Frankreich und Deutschland gut gelaunt für den Erhalt des vereinten demokratischen Europas zu werben.

Und damit waren sie auch an diesem Wochenende nicht allein: In insgesamt inzwischen 47 deutschen Städten, aber auch in 13 Städten in Frankreich, in Großbritannien, Portugal, Belgien, Österreich, Luxemburg, Irland und sogar in den Niederlanden selbst warben Menschen unter diesem Motto in zeitgleichen ‚Pulse of Europe‘-Demonstrationen für die Einigkeit der EU.

Nach der Begrüßung durch die Organisatoren von „Pulse of Europe“ war das Mikrofon wieder offen für alle Teilnehmer. Viele Menschen formulierten persönliche Bekenntnisse für Europa und den Wert, den diese Union für ihr Leben besitzt. Die Idee, die eigenen Nachbar/innen, gerade auch die mit Migrationshintergrund, für den Puls Europas zu gewinnen, fand viel Beifall.

Bereits am nächsten Sonntag geht es weiter mit „Pulse of Europe“ in Essen – um 14 Uhr, auch dieses Mal wieder auf dem Hirschlandplatz.

Hintergrund:

Auch wenn die Berichterstattung über die Gegner Europas häufig die Nachrichten dominiert, ist „Pulse of Europe“ nicht gegen etwas oder jemand gerichtet, sondern will überparteilich ein Zeichen für den Zusammenhalt in Europa setzen. Wir glauben, dass es viel mehr Menschen gibt, die für Europa sind – die aber bisher nur nicht öffentlich in Erscheinung treten.

Weitere Informationen unter:

http://pulseofeurope.eu/doe-10-grundthesen-des-pulse-of-europe/

http://pulseofeurope.eu/
https://www.facebook.com/PulseofEurope/
https://www.facebook.com/events/280664269034165/

(stk., ü. Pm.)- https://www.facebook.com/events/280664269034165/

Essener GRÜNE rufen zur Teilnahme an „Pulse of Europe“-Kundgebungen auf

Seit Anfang März finden auch in Essen jeden Sonntag um 14.00 Uhr die Kundgebungen der europaweiten Bewegung „Pulse of Europe“ statt, in der Regel auf dem Willy-Brandt-Platz.

Hierzu erklärt GRÜNEN-Vorsitzender Kai Gehring: „Wir stehen für ein vereintes und demokratisches Europa ein und stellen uns gegen den Abschottungstrend, der durch Brexit und Trump umher geistert. Der Wahlausgang in den Niederlanden hat gezeigt, dass wir damit nicht alleine sind.“ Die wöchentlichen Aktionen, die mittlerweile in über 40 deutschen und weiteren europäischen Städten stattfinden, sieht Gehring als gute Möglichkeit  ein Zeichen für Europa zu setzen. „Eine Stunde am Sonntagnachmittag für die europäische Idee auf die Straße zu gehen, das lässt sich gerade zu dieser Jahreszeit hervorragend mit Spaziergängen oder Radtouren verbinden“, lobt Gehring das Format der parteipolitisch unabhängigen Bürgerinitiative.

„Wir rufen alle Essenerinnen und Essener dazu auf, ein Zeichen für den europäischen Zusammenhalt zu setzen. Europa ist unsere Heimat und als demokratische Wertegemeinschaft unsere Zukunft. Essen profitiert als europäische Metropole und ist europaweit sichtbar, nicht zuletzt durch seine EU-Auszeichnungen Kulturhauptstadt 2010 und Grüne Hauptstadt Europas 2017. Europa hat uns im Ruhrgebiet historisch, kulturell und mental geprägt, ist ein unschätzbarer Stabilitätsanker und Friedensgarant in einer Welt, die aus den Fugen gerät. Als Grüne Essen wollen wir ein sozial-ökologisches, demokratisches, menschliches und weltoffenes Europa, das Menschen- und Freiheitsrechte weiter schützt. Dafür lohnt es sich, mit anderen Bürgerinnen und Bürgern auf die Straße zu gehen“, so Gehring.

Die nächste Kundgebung findet am Sonntag, 19. März um 14.00 Uhr aufgrund des Ostermarktes ausnahmsweise auf dem Hirschlandplatz statt.
Weitere Informationen: http://pulseofeurope.eu/essen/

(ü. Pm.)

Teilnehmerrekord mit 17.000 Engagierten – 12. SauberZauber im europäischen Grüne Hauptstadt-Jahr

In diesem Jahr engagierten sich so viele Essener beim SauberZauber wie noch nie. Der neue Rekord beweist, dass sich die Aufräumaktion in den vergangenen 12 Jahren stadtweit etablieren konnte. Im Jahr der Grünen Hauptstadt meldeten sich 17.164 Menschen mit 433 Aktionen an. Im aktionsreichsten Stadtteil Stoppenberg/Nordviertel gingen alleine 24 Gruppen an den Start.

„Ein wunderbares Ergebnis, das mich sehr stolz macht! Essens Bürger beweisen sehr viel Einsatzwillen und Herz für ihre Stadt“, sagte Oberbürgermeister Thomas Kufen hoch erfreut. Das Stadtoberhaupt war am Hauptaktionstag selbst beim Gartenbauverein Essen-Karnap e. V. aktiv.

Europaweites Vorbild

An seiner Seite engagierte sich Umwelt- und Baudezernentin Simone Raskob. Die Leiterin des Projektbüros Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017  zeigte sich ebenfalls begeistert von der Wirkung der Aktion: „Dass so viele Menschen umweltbewusst handeln und in der Gemeinschaft aktiv werden, ist keineswegs selbstverständlich. Essen, als grünste Stadt in Nordrhein-Westfalen, kommt hier europaweit eine Vorreiterrolle beim umweltfreundlichen städtischen Leben zu!“

Mehr Erstteilnehmer

„Als Teil der Grünen Hauptstadt Europas, findet die Aktion in einem für Essen ganz besonderen Jahr statt. Das hohe öffentliche Interesse an ökologischen Themen haben wir auch bei den Anmeldezahlen gemerkt“, so Hendrik Rathmann von der Ehrenamt Agentur Essen e. V. Der gemeinnützige Verein koordiniert die Aktion seit 2012. Wo sonst Schulen und Kindertagesstätten die Mehrheit an Teilnehmern stellten, waren in diesem Jahr mit 117 Bürgergruppen, Einzelpersonen, Familien und Stadtteilinitiativen erfreulich mehr  selbstorganisierte Aktionen angemeldet.

Im letzten Jahr verzeichneten die Organisatoren 13.682 Anmeldungen in 320 Gruppen.

 Reibungsloser Ablauf

„Trotz der gesteigerten Teilnehmerzahlen verlief auch in diesem Jahr die Logistik problemlos. Unsere Mitarbeiter haben seit dem 6. Februar allen 432 Gruppen ihre Zangen, Müllsäcke und Handschuhe bis zur Haustür geliefert. Unser Team hat diese Mammutaufgabe zusätzlich zum Tagesgeschäft gestemmt“, erklärte Bettina Hellenkamp, Pressesprecherin der Entsorgungsbetriebe Essen GmbH (EBE).

Das Unternehmen spendete nahezu das gesamte Material und sorgte für die umfangreiche Logistik und Entsorgung. Jährlich sammeln die SauberZauberer mehr als 10.000 80-Liter-Müllsäcke und einige Wagenladungen Sperrmüll. In den kommenden Tagen wird die EBE alle Aktionsorte anfahren und den gesammelten Müll abholen.

Das gesamte Material für die vielen SauberZauberer wurde von angehenden Fachlageristen und Fachkräften für Lagerlogistik der Jugendberufshilfe Essen (JBH) in den Lagern an der Schürmannstraße kommissioniert. Bevor die EBE die Arbeitsmaterialien in den Stadtteilen verteilte, wurden hier tausende Zangen, Westen, Müllsäcke und Buttons von rund 20 Jugendlichen gezählt, geprüft und verpackt.

Starke Unterstützer

Die Aktion wurde von größeren Firmen mitgetragen.

Preisverleihung im April

Am 24. April wird es eine zentrale Preisverleihung für ausgewählte SauberZauberer geben. Die Gewinner werden per Los bestimmt. In diesem Jahr sind gleich sechs neue Sponsoren dabei.

Titelbild: OB Thomas Kufen und Umweltdezernentin Simone Raskob sammelten mit Karnaper Bürgern (Foto Gohl).

(ü. Pm.)