Leserbrief: Umgestaltung des Werdener Rathausvorplatzes

Der Bezirksbürgermeister wundert sich, dass von Seiten der
Bevölkerung zur Umgestaltung des Rathausvorplatzes -als Teil
des Verkehrsverlagerungskonzeptes- wenig zu hören sei.
Nein, das ist nicht verwunderlich. Aufschluß hierüber gibt
z.B. die Befürworter-Meinungs-Pin-Wand mit den Bürgeräußerungen.

Nun zum Aktuellen:
Das VG Gelsenkirchen hat zum Verkehrskonzept gesprochen.
Der Rat der Stadt Essen hat demzufolge am 28.11.17 die Planung
zum Beschluß vom 12.7.17 gem. Gerichtsbeschluß revidieren müssen,
weil diese in der veröffentlichten Fassung rechtswidrig war.
So sahen wir es, so sah es auch das Verwaltungsgericht.
Und die Juristen der Stadt, im Rat und der Bezirksvertretung wollen
nicht gewußt haben, dass die Inanspruchnahme von Privateigentum
nach Gutsherrenart rechtswidrig ist? Das ist mehr als peinlich.
Da werden Konzeptgegner gehalten, gültiges, allgemein bekanntes
Recht einzufordern.

Die Stadt ist sich ausweislich der Begründung des Baubeschlusses
des VG Gelsenkirchen bewußt, dass sie mit dem Verzicht auf ein
Planverfahren rechtswidrig handelt.

Sehen wir es sportlich: Die Ortspolitik hat den Werdener das
Verkehrsverlagerungskonzept als ein „Hole in one“ beschrieben,
und nun steht fest, es hatte nicht einmal „Platzreife“.

Rainer Ringhoff, Essen

Bürgerinitiative Bärendelle fürchtet Untätigkeit der Verwaltung

In einem offenen Brief an die Stadtverwaltung äußert die Bürgerinitiative Bärendelle ihren Unmut über die Hinnahme eines weiteren Verfalls der Immobilie Bärendelle, die für die Frohnhauser Bürger ein hohes emotionales Gut darstellt. Sie schreibt:

Offener Brief an das Amt für Stadtplanung und Bauordnung
Betreff: Baugenehmigung für die ehemalige Hauptschule an der Bärendelle
Sehr geehrter Herr Graf!
Wie ihnen bekannt ist, wurde die Bürgerinitiative Bärendelle im Sommer 2013 gegründet, um den weiteren Verfall der ehemaligen Hauptschule an der Bärendelle zu verhindern und eine weitere Nutzung durch die Bürger der Stadt zu erreichen. Das Schulgebäude wurde 2015 an die in Geldern ansässige Stiftung „Mein Wohnen“ veräußert. Mit dem Verkauf war die Maßgabe verbunden, im Erdgeschoss durch den ASB-Ruhr als Mieter ein soziokulturelles Zentrum errichten zu lassen. Die Bürgerinitiative Bärendelle soll laut Ratsbeschluss in den Betrieb des Zentrums eingebunden werden.
Ein möglicher Bezugstermin wurde zu diesem Zeitpunkt für das Frühjahr 2017
angenommen. Im Sommer 2016 begannen die ersten Arbeiten am Gebäude.
Schutzverkleidungen von den Fenstern, z. B. an der ehemaligen Turnhalle, wurden entfernt. Wochenlang war aus dem Gebäude Baulärm zu vernehmen und augenscheinlich wurden verschiedene Innenausbauten entfernt. Im Spätherbst 2016 kamen die Aktivitäten im und am Schulhaus zum Erliegen. Die letzte Information, die wir von der Stiftung im März 2017 erhielten, war, dass sie täglich den Bescheid zur Baugenehmigung erwarten.
Seit gut einem Jahr passiert an dem Gebäude nichts. Durch die entfernten Außensicherungen sind Fenster wieder verstärkt Ziel von Vandalismus. Das Innere des Gebäudes ist durch offenstehende und zerschlagene Fenster erneut Wind und Wetter in erschreckender Weise ausgesetzt. Das Gebäude hat
nach wie vor den Status, den es bereits 2013 schon hatte, es ist dem Verfall
preisgegeben.
Seit fast zwei Jahren ist dies die mehr als dürftige Informationslage für die Mitglieder der Bürgerinitiative und die Frohnhauser Bürger*innen, das ist unerträglich. Hat die Stiftung „Mein Wohnen“ von der Stadt Essen eine Baugenehmigung für das ehemalige Schulhaus an der Bärendelle erhalten?
Sollte dies nicht der Fall sein, stellt sich uns die Frage, warum das bisher nicht geschehen ist? Nach den Entkernungsarbeiten im vergangenen Jahr ist zu vermuten, dass das Gebäude nun unbeheizt in den zweiten Winter geht. Durch diese langfristigen Verzögerungen der Baumaßnahmen befürchten wir eine nachhaltige Schädigung der Bausubstanz des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes. Weitergehend stellt sich uns die Frage, ob das Projekt überhaupt noch realisiert wird. Wir erwarten mit Spannung Ihre zeitnahe Antwort.
Mit freundlichen Grüßen,
Bürgerinitiative Bärendelle
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Dein Wunsch für Europa – Pulse of Europe im Essener Ratssaal

‚Was wünscht Du Dir für Europa?‘ war die Frage, die beim Videowettbewerb von Pulse of Europe Essen mit einem kurzen Handyvideo beantwortet werden konnte.

Am Sonntag prämierte die Bürgerinitiative die Sieger im gut gefüllten Ratssaal der Stadt Essen, musikalisch unterstützt von der Essen/Mülheimer Band „Gipsy Machine“.

Gewinner des Videowettbewerbs wurde das Video von Philipp Nover mit dem Titel „EU-Reform“, in dem verschiedene Felder für mögliche Verbesserungen des EU-Funktionierens aufgezeigt und die besonderen Herausforderungen der Wettbewerbsfähgkeit und der Jugendarbeitslosigkeit herausgestrichen wurden.

Den zweiten Preis erhielt das Video „Tanz für Europa“ von Tobias Roos, in dem die EU-Mitgliedsstaaten, jeweils vertreten durch ein Tanzpaar, zur Europahymne miteinander tanzen und deutlich machen, dass sowohl interne als auch externe Abstimmung zum Gelingen des Gemeinschaftstanzes notwendig sind. Eine echte europäische Staatsbürgerschaft wird als Vorschlag zum besseren Miteinander vorgebracht. Besonders freuten sich die Essener Europa-Aktivisten darüber, dass sie für die Preisverleihung den Ratssaal der Stadt Essen nutzen konnten, und dankten Oberbürgermeister Kufen herzlich für seine Unterstützung.

Eine Unterstützung, die sich auch prompt für die Stadt auszahlte:

Petra Thetard vom Europabüro der Stadt Essen und Karina Kleinowski vom Regionalverband Ruhr konnten aus der anschließenden Diskussion noch jede Menge Anregungen dazu mitnehmen, wie wir Europa und auch die Diskussionen um seine Zukunft in Essen sichtbarer machen können.

So könnte zB der neue Essener Europaplatz mit einem Bürgerfest eröffnet werden.

Pulse of Europe geht in Essen in die Winterpause, ist aber auch in der kalten Jahreszeit überregional aktiv. So findet am 17.11. in Gelsenkirchen eine Podiumsdiskussion mit Europaabgeordneten statt, und am 25.11. wird es in vielen europäischen Hauptstädten zeitgleich eine große europaweite Kundgebung geben.

Mehr Infos dazu gibt es auf www.pulseofeurope.eu

Fotos: 1: Preisverleihung 1. Platz, vlnr: Annette Loske, Patrick Nover, 2: Preisverleihung 2. Platz, vlnr: Preisträger Tobias Roos und Partnerin, 3: Die Band „Gipsy Machine“

Videowettbewerb: „Eure Botschaft für Europa“ 2017

Was wünschen wir, die Bürger in Deutschland uns für die kommende Amtszeit der Bundesregierung in Berlin für die weitere Entwicklung der Europäischen Union und Europas? Diese Frage steht im Zentrum eines europäischen Bürger-Preiswettbewerbs:

Jede und jeder kann ein kurzes Video bis maximal 1 Minute Dauer mit seiner Botschaft aufnehmen und einsenden, einzeln oder in Gruppen. Zu gewinnen sind drei europäische Hauptpreise im Wert von bis zu 250 Euro (1. Preis).

Also, kreativ  sprechen, singen, malen, musizieren oder tanzen zur Frage was  in Europa wichtig ist, was die Politik in der Koalition auf Bundesebene in Brüssel voranbringen soll und womit Bürgern geholfen werden kann.

Eine persönliche Anwesenheit der Einsender zur Preisverleihung bei der Pulse of Europe-Veranstaltung am Sonntag 05.11.2017 ab 14 Uhr in Essen ist Voraussetzung für eine Preisvergabe im Wettbewerb (Juryentscheid).

Einsendungen zur Teilnahme am Preiswettbewerb vor dem 03.11.2017 als abspielbare Videodatei mit der Angabe von Namen, Alter und Postadresse an die Mailadresse schicken:

essen@pulseofeurope.eu

So gehts: 

Kurze Videobotschaft bis 1 Minute Dauer aufnehmen

  • Thema: Was soll Deutschland für und in Europa in den nächsten 4 Jahren erreichen?
  • Bis 03.11.2017 (24 Uhr) per Mail unter Angabe von Name, Alter und Anschrift einsenden an:

essen@pulseofeurope.eu

  • Preise: 1.) 250 € Preisgeld, 2.) Thalys-Zugticket 150 €, 3.) Europäischer Geschenkkorb 100 €
  • Bei der Preisverleihung am Sonntag 05.11.2017 ab 14 Uhr in Essen dabei sein

 

 

BUND: Proteste gegen Massentierhaltung

Zahlreiche BUND-Aktive zogen am Freitag vor Parteizentralen, Hühnerfabriken und in die Stadtzentren, sprachen mit Politikern und gaben Interviews.

In ganz Deutschland waren Aktive mit Bannern, Schildern, Kükenmützen und Hühnerkostümen unterwegs, um „Raus aus der Massentierhaltung“ zu fordern.

Denn es müsse endlich Schluss sein mit zu engen Ställen und dem übertriebenen Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung. Auch, dass jedes Jahr rund 50 Millionen Eintagsküken getötet werden, sei nicht hinnehmbar. Ein genauer Zeitplan, eine gesicherte Finanzierung und konkrete Vorgaben für einen Umbau der Tierhaltung gehöre jetzt in den Koalitionsvertrag der neuen Regierung.

„Förderfonds Bürgerschaftliches Engagement“ unterstützt Ehrenamtliche 2017 mit 50.000 Euro: Antragstellung noch bis 1. August möglich

Ehrenamtliches Engagement lohnt sich – aus diesem ideellen Grund entscheiden sich die zahlreichen ehrenamtlich aktiven Essenerinnen und Essener für ihren Dienst an der Gesellschaft. Die Stadt Essen unterstützt den Einsatz der Essener Bürgerinnen und Bürger, die sich in ihrer Freizeit für andere stark machen, anleiten, helfen oder mitanpacken, mit dem „Förderfonds bürgerschaftliches Engagement“, und zeigt damit, dass sich Ehrenamt in Essen in mehrfacher Hinsicht lohnt: Mit 50.000 Euro prämiert die Stadt Essen in diesem Jahr ehrenamtliches Engagement.

Noch bis zum 1. August können Initiativen, gemeinnützige Organisationen, Vereine und Projekte eine finanzielle Förderung zur Anerkennung ihrer Ehrenamtlichen bei der Stadt Essen, Servicestelle Essen.engagiert, StadtAgentur, beantragen, um damit als kleines Dankeschön für die Aktiven beispielsweise Ausflüge oder Feiern zu finanzieren. Aber auch Fortbildungen und Qualifizierungen oder Aufwandsentschädigungen sind durch den Fonds förderfähig, sofern sie den ehrenamtlich tätigen Menschen in Essen direkt zu Gute kommen.

Die Antragsunterlagen sowie weitere Informationen sind auf den Internetseiten der Stadt Essen unter: www.essen.de/buergerengagement hinterlegt.

Zum Hintergrund:

Der Förderfonds ist Bestandteil des vom Rat beschlossenen Handlungskonzeptes „Anerkennungskultur“ und soll das ehrenamtliche Engagement in Essen anerkennen und wertschätzen.

Für 2017 stehen 50.000 Euro zur Verfügung. Die Antragstellung erfolgt zu vier Stichtagen (1. Februar, 1. Mai, 1. August und 1. November).

Jetzt Anträge stellen: „Förderfonds Bürgerschaftliches Engagement“ unterstützt Essener Ehrenamtliche 2017 mit 50.000 Euro

Der „Förderfonds bürgerschaftliches Engagement“ der Stadt Essen dient der Prämierung des ehrenamtlichen Engagements, dem viele Essener Bürgerinnen und Bürger nachgehen. Bis zum 1. August können gemeinnützige Organisationen, Initiativen, Vereine und Projekte wieder eine finanzielle Förderung zur Anerkennung ihrer Ehrenamtlichen bei der Stadt Essen, Servicestelle Essen.engagiert, StadtAgentur, beantragen.

Die Antragsunterlagen sowie weitere Informationen sind auf den Internetseiten der Stadt Essen unter: www.essen.de/buergerengagement hinterlegt.

Mit dem Förderfonds sollen gemeinnützige Organisationen, Vereine, Initiativen und ihre Ehrenamtlichen unterstützt werden. Die finanzielle Zuwendung soll direkt engagierten Personen zu Gute kommen, die für andere Menschen in Essen beziehungsweise das Gemeinwesen ehrenamtlich tätig sind. Dies umfasst zum Beispiel die Ausrichtung einer Anerkennungsfeier oder kleine Aufwandsentschädigungen.

Zum Hintergrund:

Der Förderfonds ist Bestandteil des vom Rat beschlossenen Handlungskonzeptes „Anerkennungskultur“ und soll das ehrenamtliche Engagement in Essen anerkennen und wertschätzen.

Für 2017 stehen 50.000 Euro zur Verfügung. Die Antragstellung erfolgt zu vier Stichtagen (1. Februar, 1. Mai, 1. August und 1. November).

Bürgerbewegung „Pulse of Europe“

Am Sonntag schlug der Pulse Europas wieder in Essen: trotz langen Wochenendes machten sich mehr als 150 Menschen auf, um für den Erhalt und die Reform der Europäischen Union zu demonstrieren.

Die Ereignisse in Großbritannien standen dieses Mal im Mittelpunkt der Kundgebung, eigentlich aufgrund der am Donnerstag anstehenden britischen Parlamentswahlen. Der Terroranschlag in London, der ja bereits zweite islamistische Anschlag in Großbritannien innerhalb von nur zwei Wochen, war dann noch ein sehr trauriger Anlass mehr, um mit den Gedanken bei den Briten zu sein.

Pulse of Europe startete daher mit einer Gedenkminute für die Opfer beider Taten.

Anschließend gab die Anwältin Gisela Grabow, die in England und Deutschland aufgewachsen ist, einen Einblick in die politische Stimmung im Land. ‚Brexit’ hin oder her, sie hält daran fest: „Großbritannien gehört zu Europa“.

„Lasst Euch nicht entmutigen“ war dann auch ein Satz, der an verschiedenen Stellen gesagt wurde. Am offenen Mikrofon erzählte Rudolf Werntges davon, wie er in den 70er-Jahren beim Schüleraustausch in England noch als ‚Nazi’ beschimpft wurde. Seine Bekannten von damals hoffen jetzt, dass sich Großbritannien vielleicht doch nicht von Europa abwendet.

Als Engländer, der schon lange in Deutschland lebt, überlegt sich Roy Kift nun, aufgrund des ‚Brexit’ die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Aber von Pessimismus war trotzdem wenig zu spüren in seinen Worten, denn „es gibt viele Millionen Menschen in England, die bei Europa bleiben wollen“.

Mit einer großen britischen Fahne sendeten die Essener dann einen Gruß nach Großbritannien, und sangen die ‚Ode an die Freude’. Und es gab noch mehr Musik zu belauschen, sogar von Profis: mit Helmut Kowitz und Hans Wedelstädt standen diesen Sonntag gleich zwei Essener Musiker auf der Bühne.

Am ersten Sonntag im Juli, dem 2.7., geht es mit Pulse of Europe in Essen weiter, als europäische Ergänzung zum „Tag der Bewegung“ als einem der programmatischen Höhepunkte der Grünen Hauptstadt Europas.

An diesem besonderen Tag schlägt der Puls Europas auch an einem besonderem Ort: ausnahmsweise nicht auf dem Hirschlandplatz, sondern auf dem Platz vor der Philharmonie.

Hintergrund:

Auch wenn die Berichterstattung über die Gegner Europas häufig die Nachrichten dominiert, ist „Pulse of Europe“ nicht gegen etwas oder jemand gerichtet, sondern will überparteilich ein Zeichen für den Zusammenhalt in Europa setzen. Wir glauben, dass es viel mehr Menschen gibt, die für Europa sind – die aber bisher nur nicht öffentlich in Erscheinung treten.

Hintergrund:Um diese schweigende Mehrheit sichtbar zu machen, kamen an diesem Sonntag wieder europaweit zehntausende Menschen in über 120 Städten aus 13 EU-Mitgliedsstaaten sowie aus Albanien, dem Kosovo und der Ukraine zusammen.

http://pulseofeurope.eu/
https://www.facebook.com/PulseofEurope/

– https://www.facebook.com/events/1477459972313836

Pulse of Europe Essen essen@pulseofeurope.eu

 

Foto: Pulse of Europe-Teilnehmer mit Union Jack

„Pulse of Europe“ Essen: nächste Kundgebung am Sonntag, 4. Juni 2017

Wahl in Großbritannien und offener Brief an deutsche Politiker

Kurzfristig gilt unsere Aufmerksamkeit der vorgezogenen Parlamentswahl im Vereinigten Königreich am 08. Juni – diese wollen wir gemeinsam mit allen PoE-Städten an Pfingsten mit einer besonderen Aktion unter dem Motto: „You say goodbye and we say hello“ begleiten.

Die nächsten Termine:

– 02.07. Kundgebung vor der Philharmonie

– 06.08. Kundgebung auf dem Hirschlandplatz

Einladung

Herzliche Einladung zur Kundgebung für Europa, mit besonderem Blick auf die Wahl in Großbritannien im Rahmen der der 13. Demonstration von Pulse of Europe, am Sonntag, 04.06.2017 auf dem Hirschlandplatz in der Essener Innenstadt.

Die Wähler in Großbritannien können am 8. Juni ihre politischen Repräsentanten für die nächsten Jahre bestimmen, nachdem sie im letzten Jahr mit knapper Mehrheit für den „Brexit“ gestimmt haben.

‚Pulse of Europe‘ steht dagegen für das gemeinsame Europa, und wir hoffen, dass auch auf der Insel das europäische Zusammengehörigkeitsgefühl wieder wachsen wird. Ein Verlassen der EU bedeutet für uns noch lange nicht, dass Großbritannien nicht mehr zu Europa gehören soll – daher werden wir auch am Sonntag einen Gruß aus Essen an die Briten senden.

Außerdem hat Pulse of Europe einen offenen Brief an die „deutsche Politik“ formuliert, der diese parteiübergreifend auffordert, sich zu den jeweiligen Plänen und politischen Schwerpunkten in der Europapolitik der kommenden Jahre zu äußern. Diesen offenen Brief und seine drei zentralen Fragen stellen wir am Pfingstsonntag vor – als PoE Essen haben wir diesen offenen Brief auch an die Essener Abgeordneten (Landtag, Bundestag, EU-Parlament) geschickt und um eine Antwort ersucht. Die eingehenden Antworten werden wir gemeinsam auf den Demos vor der Bundestagswahl diskutieren. Sie werden darüber hinaus hoffentlich geeignet sein, zur politischen Willensbildung innerhalb von PoE und in Deutschland beizutragen.

Wir freuen uns außerdem sehr, dass wir auch am kommenden Sonntag wieder auf die Unterstützung lokaler Künstler zählen können – die Demonstration wird von Helmut Kowitz und Hans Wedelstaedt musikalisch unterstützt.

Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger jeden Alters, unabhängig von Konfession und politischer Ausrichtung, die für den Fortbestand eines gemeinsamen Europas sind. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen FÜR Europa setzen!

(ü. Pm.)

B 224 Werden Interessengemeinschaft sendet offenen Brief an OB Kufen

In einem offenen Brief an den Oberbürgermeister von Essen artikuliert sich die Interessengemeinschaft B 224 Werden:

Herrn                                                                                                                                                       Oberbürgermeister                                                                                                                               Thomas Kufen
Oberbuergermeister@essen.de

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
am 25.4.2017 haben wir nachgewiesen, dass die gleich hohe grenzwertüberschreitende Stickstoffdioxidkonzentration (NO 2) in Abtei- und Brückstraße die geplante Verkehrsverlagerung unmöglich macht.
Doch sowohl die bereits im Rahmen der Verkehrsuntersuchung Ortskern Essen-Werden Juni 2012 von den Gutachtern ermittelten Lärmwerte, als auch im aktuellen Lärmaktionsplan ermittelten Lärmpegel für die Abteistraße, lassen dies ebenfalls nicht zu.
Auf der Seite 14 oben stellen die Gutachter fest, dass:  “ Tagsüber liegt die Lärmbelastung direkt an der B224 bei >75 dB (A) und auch in den Seitenbereichen ist die Belastung vergleichsweise hoch“.
Im aktuellen Lärmaktionsplan liegt der Lärmpegel in der Brückstraße bei 74,6 – 81,75 dB(A) und in der Abteistraße bei 72,4 – 79,0 dB(A).
Das nts-Gutachten hat die Immissionsgrenzwerte entsprechend den Ausweisungen der Durchführungspläne von Anfang 1960 für die Brückstraße mit 64 dB(A) am Tag und mit 54 dB(A) in der Nacht und die für die Abteistraße mit 59 dB(A) am Tag und mit 49 dB(A) in der Nacht ermittelt. Laut nts-Gutachten (Seite 5) entsprechen mindestens 3 dB(A) einer Verdopplung/ Halbierung des Verkehrsaufkommens.                                                                                                                       Um das ehrgeizige Ziel des Lärmaktionsplanes zu erreichen, müssten die derzeitigen Verkehrsbelastungen mehrfach halbiert werden.
Ziel des aktuellen Lärmaktionsplans aber ist: “Beim Neubau von Straßen sollen bei städtischen Bauleitverfahren mindestens bei Krankenhäusern, Schulen, Kurgebieten, reinen und allgemeinen Wohngebieten die freiwilligen Lärmziele der Bewerbung der „Grünen Hauptstadt Europas“ von 55 dB(A) am Tag und 45 dB(A) in der Nacht angestrebt werden“.
Um die Grenzwerte zu erreichen, müssten die ermittelten Lärmpegel von im Mittel 75 dB(A) für beide Straßen um 11 bzw. – 16 dB(A) laut Lärmaktionsplan sogar um 20 dB (A) gesenkt werden.
Mit dem Einbau von LOA (Lärm optimierter Asphalt) kann eine Minderung von 3 dB(A) erreicht werden, verbleiben 8 – bzw. 13 dB(A), bzw. 17 dB(A) laut Lärmaktionsplan in Brück- und Abteistraße.
Die Immissionsgrenzwerte werden dann immer noch mit 8 bzw. – 13 dB(A), bzw. 17 dB(A) laut Lärmaktionsplan, deutlich überschritten.
Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Folgt man den Zahlen des Lärmaktionsplans, dann hat der Verkehr nicht ab, wie von den Gutachtern angenommen, sondern erheblich zugenommen.
Die Verkehrsuntersuchung/Verkehrszählung, zurzeit umfänglicher Kanalbaumaßnahmen, hat für die Brückstraße ein Verkehrsaufkommen in Höhe von 16.116 DTVw (durchschnittlicher Verkehr an Werktagen) ermittelt. Der Lärmaktionsplan geht von 27.200 DTVw  (24.930 DTV = durchschnittliches Verkehrsaufkommen übers Jahr gerechnet) in der Brückstraße aus.
Für die Abteistraße hat die Verkehrsuntersuchung/Verkehrszählung zurzeit umfänglicher Kanalbaumaßnahmen ein Verkehrsaufkommen in Höhe von 15.809 DTVw (durchschnittlicher Verkehr an Werktagen) ermittelt. Der Lärmaktionsplan geht von 20.600 DTVw (durchschnittlicher Verkehr an Werktagen) (bzw. 18.900 DTV= durchschnittliches Verkehrsaufkommen übers Jahr gerechnet) in der Abteistraße aus.                                                                                                                               Laut dem Gutachter Helmert liegen die DTV – Werte um 9 – 10% unter den DTVw-Werten.
Der DTVw – Wert laut Lärmaktionsplan 2017 für die Brückstraße liegt bei 27.200 DTVw Verkehrsbewegungen pro Werktag. Diese Werte, laut Lärmaktionsplan, treffen jedoch nur auf die Verkehrsbewegungen auf dem Abschnitt der Brückstraße zwischen Propsteistraße und Heckstraße, nicht aber für die Brückstraße zwischen Heck- und Grafenstraße, zu.
Im unmittelbaren Vergleich der betroffenen Einwohnerzahl in Brück- und der Abteistraße zwischen Markt und Gustav – Heinemann-Brücke gibt es keine gravierenden Unterschiede.
Der Verkehr hat offensichtlich zu – und nicht, wie von den Gutachtern in der Verkehrsuntersuchung angenommen, abgenommen. Auch die aktuelle Bevölkerungsentwicklung widerspricht der Annahme der Gutachter, dass die Bevölkerungszahlen zurückgehen.
Die Gutachten sind veraltet.
Ob die weitere Annahme der Gutachter, dass die A 44 Spange zwischen Velbert Nord und Ratingen Ost zwar Mehrverkehr auf der Heidhauser Str. und eine geringe Entlastung für den Ortskern von Werden bringt, wird sich, wenn überhaupt, voraussichtlich erst 2020 zeigen.
Sie, Herr Kufen, unterstützen eine weitere Zunahme der Verkehrsbelastung und nehmen gesundheitliche Schäden für die Betroffenen billigend in Kauf.  Die Lärmpegel werden in einer Höhe von 4 m über Gelände gemessen.   Der gesundheitsgefährdende Lärm trifft den Bürger direkt und stärker im Bürgersteigbereich. Sie wägen die Interessen der betroffenen Bürger nicht gerecht ab und missachten rechtsgültige Verordnungen.
Herr Kufen setzen Sie sich für sinnvolle Alternativen (Umfahrung) ein.                 Stoppen Sie diesen Unsinn, bevor es Gerichte tun.
Mit freundlichem Gruß
Rita Boegershausen                                                                                                                                www.b224werden.de

Stimmabgabe zum Volksbegehren „G9 jetzt!“ am Brückentag

Seit dem 2. Februar liegen die Listen zum Volksentscheid „Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung, G9 jetzt!“ zur Eintragung in unterschiedlichen öffentlichen Stellen aus. Am Freitag, den 26. Mai – einem Brückentag – werden die Unterschriftenlisten nur im Rathaus ausgelegt.

  • Rathaus, Porscheplatz 1, 45127 Essen

Interessierte können die Listen dann zwischen 8.30 bis 13 Uhr unterschreiben.

Ab Montag, 29. Mai, können Eintragungen wieder an allen drei Standorten vorgenommen werden:

  • Rathaus, Porscheplatz 1, 45127 Essen,
  • Wahlamt, Kopstadtplatz 10, 45127 Essen,
  • Bürgeramt Gildehof, Hollestr, 3, 45127 Essen.

Zu folgenden Öffnungszeiten:
Montags und dienstags von 8:30 bis 15 Uhr, mittwochs und freitags von 8.30 bis 13 Uhr und donnerstags von 8:30 bis 18 Uhr.

Das Volksbegehren läuft noch bis zum 7. Juni.

„Pulse of Europe“ Essen: Kundgebung am Sonntag, 14. Mai 2017

Mit besonderem Blick auf die Wahl in NRW lädt die 12. Demonstration von Pulse of Europe, am Sonntag, 14.05.2017 auf dem Hirschlandplatz in der Essener Innenstadt ein.

Gerade an diesem Sonntag, an dem bei uns ein neuer Landtag gewählt wird, wollen wir nach den Niederlanden und Frankreich nun auch unserem eigenen Land NRW die Daumen drücken und – diesmal können wir das – kräftig mithelfen, dass eine große Mehrheit zur Wahl geht und sich für europafreundliche Parteien ausspricht.

Man will sich mit den aktuellen Ereignissen in Europa auseinandersetzen. Neben dem politischen, wird auch ein künstlerischer Blick auf Europa, mit einem Gedicht für Europa und der musikalischen Unterstützung von Philipp Hemmelmann aus Mülheim, geworfen.

Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger jeden Alters, unabhängig von Konfession und politischer Ausrichtung, die für den Fortbestand eines gemeinsamen Europas sind. Gemeinsam soll ein Zeichen FÜR Europa gesetzt werden.

Die darauf folgenden Termine: 04.06., 02.07., 06.08. – Kundgebung auf dem Hirschlandplatz.

(ü. Pm.)