„Förderfonds Bürgerschaftliches Engagement“ unterstützt Ehrenamtliche 2017 mit 50.000 Euro: Antragstellung noch bis 1. August möglich

Ehrenamtliches Engagement lohnt sich – aus diesem ideellen Grund entscheiden sich die zahlreichen ehrenamtlich aktiven Essenerinnen und Essener für ihren Dienst an der Gesellschaft. Die Stadt Essen unterstützt den Einsatz der Essener Bürgerinnen und Bürger, die sich in ihrer Freizeit für andere stark machen, anleiten, helfen oder mitanpacken, mit dem „Förderfonds bürgerschaftliches Engagement“, und zeigt damit, dass sich Ehrenamt in Essen in mehrfacher Hinsicht lohnt: Mit 50.000 Euro prämiert die Stadt Essen in diesem Jahr ehrenamtliches Engagement.

Noch bis zum 1. August können Initiativen, gemeinnützige Organisationen, Vereine und Projekte eine finanzielle Förderung zur Anerkennung ihrer Ehrenamtlichen bei der Stadt Essen, Servicestelle Essen.engagiert, StadtAgentur, beantragen, um damit als kleines Dankeschön für die Aktiven beispielsweise Ausflüge oder Feiern zu finanzieren. Aber auch Fortbildungen und Qualifizierungen oder Aufwandsentschädigungen sind durch den Fonds förderfähig, sofern sie den ehrenamtlich tätigen Menschen in Essen direkt zu Gute kommen.

Die Antragsunterlagen sowie weitere Informationen sind auf den Internetseiten der Stadt Essen unter: www.essen.de/buergerengagement hinterlegt.

Zum Hintergrund:

Der Förderfonds ist Bestandteil des vom Rat beschlossenen Handlungskonzeptes „Anerkennungskultur“ und soll das ehrenamtliche Engagement in Essen anerkennen und wertschätzen.

Für 2017 stehen 50.000 Euro zur Verfügung. Die Antragstellung erfolgt zu vier Stichtagen (1. Februar, 1. Mai, 1. August und 1. November).

Jetzt Anträge stellen: „Förderfonds Bürgerschaftliches Engagement“ unterstützt Essener Ehrenamtliche 2017 mit 50.000 Euro

Der „Förderfonds bürgerschaftliches Engagement“ der Stadt Essen dient der Prämierung des ehrenamtlichen Engagements, dem viele Essener Bürgerinnen und Bürger nachgehen. Bis zum 1. August können gemeinnützige Organisationen, Initiativen, Vereine und Projekte wieder eine finanzielle Förderung zur Anerkennung ihrer Ehrenamtlichen bei der Stadt Essen, Servicestelle Essen.engagiert, StadtAgentur, beantragen.

Die Antragsunterlagen sowie weitere Informationen sind auf den Internetseiten der Stadt Essen unter: www.essen.de/buergerengagement hinterlegt.

Mit dem Förderfonds sollen gemeinnützige Organisationen, Vereine, Initiativen und ihre Ehrenamtlichen unterstützt werden. Die finanzielle Zuwendung soll direkt engagierten Personen zu Gute kommen, die für andere Menschen in Essen beziehungsweise das Gemeinwesen ehrenamtlich tätig sind. Dies umfasst zum Beispiel die Ausrichtung einer Anerkennungsfeier oder kleine Aufwandsentschädigungen.

Zum Hintergrund:

Der Förderfonds ist Bestandteil des vom Rat beschlossenen Handlungskonzeptes „Anerkennungskultur“ und soll das ehrenamtliche Engagement in Essen anerkennen und wertschätzen.

Für 2017 stehen 50.000 Euro zur Verfügung. Die Antragstellung erfolgt zu vier Stichtagen (1. Februar, 1. Mai, 1. August und 1. November).

Bürgerbewegung „Pulse of Europe“

Am Sonntag schlug der Pulse Europas wieder in Essen: trotz langen Wochenendes machten sich mehr als 150 Menschen auf, um für den Erhalt und die Reform der Europäischen Union zu demonstrieren.

Die Ereignisse in Großbritannien standen dieses Mal im Mittelpunkt der Kundgebung, eigentlich aufgrund der am Donnerstag anstehenden britischen Parlamentswahlen. Der Terroranschlag in London, der ja bereits zweite islamistische Anschlag in Großbritannien innerhalb von nur zwei Wochen, war dann noch ein sehr trauriger Anlass mehr, um mit den Gedanken bei den Briten zu sein.

Pulse of Europe startete daher mit einer Gedenkminute für die Opfer beider Taten.

Anschließend gab die Anwältin Gisela Grabow, die in England und Deutschland aufgewachsen ist, einen Einblick in die politische Stimmung im Land. ‚Brexit’ hin oder her, sie hält daran fest: „Großbritannien gehört zu Europa“.

„Lasst Euch nicht entmutigen“ war dann auch ein Satz, der an verschiedenen Stellen gesagt wurde. Am offenen Mikrofon erzählte Rudolf Werntges davon, wie er in den 70er-Jahren beim Schüleraustausch in England noch als ‚Nazi’ beschimpft wurde. Seine Bekannten von damals hoffen jetzt, dass sich Großbritannien vielleicht doch nicht von Europa abwendet.

Als Engländer, der schon lange in Deutschland lebt, überlegt sich Roy Kift nun, aufgrund des ‚Brexit’ die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Aber von Pessimismus war trotzdem wenig zu spüren in seinen Worten, denn „es gibt viele Millionen Menschen in England, die bei Europa bleiben wollen“.

Mit einer großen britischen Fahne sendeten die Essener dann einen Gruß nach Großbritannien, und sangen die ‚Ode an die Freude’. Und es gab noch mehr Musik zu belauschen, sogar von Profis: mit Helmut Kowitz und Hans Wedelstädt standen diesen Sonntag gleich zwei Essener Musiker auf der Bühne.

Am ersten Sonntag im Juli, dem 2.7., geht es mit Pulse of Europe in Essen weiter, als europäische Ergänzung zum „Tag der Bewegung“ als einem der programmatischen Höhepunkte der Grünen Hauptstadt Europas.

An diesem besonderen Tag schlägt der Puls Europas auch an einem besonderem Ort: ausnahmsweise nicht auf dem Hirschlandplatz, sondern auf dem Platz vor der Philharmonie.

Hintergrund:

Auch wenn die Berichterstattung über die Gegner Europas häufig die Nachrichten dominiert, ist „Pulse of Europe“ nicht gegen etwas oder jemand gerichtet, sondern will überparteilich ein Zeichen für den Zusammenhalt in Europa setzen. Wir glauben, dass es viel mehr Menschen gibt, die für Europa sind – die aber bisher nur nicht öffentlich in Erscheinung treten.

Hintergrund:Um diese schweigende Mehrheit sichtbar zu machen, kamen an diesem Sonntag wieder europaweit zehntausende Menschen in über 120 Städten aus 13 EU-Mitgliedsstaaten sowie aus Albanien, dem Kosovo und der Ukraine zusammen.

http://pulseofeurope.eu/
https://www.facebook.com/PulseofEurope/

– https://www.facebook.com/events/1477459972313836

Pulse of Europe Essen essen@pulseofeurope.eu

 

Foto: Pulse of Europe-Teilnehmer mit Union Jack

„Pulse of Europe“ Essen: nächste Kundgebung am Sonntag, 4. Juni 2017

Wahl in Großbritannien und offener Brief an deutsche Politiker

Kurzfristig gilt unsere Aufmerksamkeit der vorgezogenen Parlamentswahl im Vereinigten Königreich am 08. Juni – diese wollen wir gemeinsam mit allen PoE-Städten an Pfingsten mit einer besonderen Aktion unter dem Motto: „You say goodbye and we say hello“ begleiten.

Die nächsten Termine:

– 02.07. Kundgebung vor der Philharmonie

– 06.08. Kundgebung auf dem Hirschlandplatz

Einladung

Herzliche Einladung zur Kundgebung für Europa, mit besonderem Blick auf die Wahl in Großbritannien im Rahmen der der 13. Demonstration von Pulse of Europe, am Sonntag, 04.06.2017 auf dem Hirschlandplatz in der Essener Innenstadt.

Die Wähler in Großbritannien können am 8. Juni ihre politischen Repräsentanten für die nächsten Jahre bestimmen, nachdem sie im letzten Jahr mit knapper Mehrheit für den „Brexit“ gestimmt haben.

‚Pulse of Europe‘ steht dagegen für das gemeinsame Europa, und wir hoffen, dass auch auf der Insel das europäische Zusammengehörigkeitsgefühl wieder wachsen wird. Ein Verlassen der EU bedeutet für uns noch lange nicht, dass Großbritannien nicht mehr zu Europa gehören soll – daher werden wir auch am Sonntag einen Gruß aus Essen an die Briten senden.

Außerdem hat Pulse of Europe einen offenen Brief an die „deutsche Politik“ formuliert, der diese parteiübergreifend auffordert, sich zu den jeweiligen Plänen und politischen Schwerpunkten in der Europapolitik der kommenden Jahre zu äußern. Diesen offenen Brief und seine drei zentralen Fragen stellen wir am Pfingstsonntag vor – als PoE Essen haben wir diesen offenen Brief auch an die Essener Abgeordneten (Landtag, Bundestag, EU-Parlament) geschickt und um eine Antwort ersucht. Die eingehenden Antworten werden wir gemeinsam auf den Demos vor der Bundestagswahl diskutieren. Sie werden darüber hinaus hoffentlich geeignet sein, zur politischen Willensbildung innerhalb von PoE und in Deutschland beizutragen.

Wir freuen uns außerdem sehr, dass wir auch am kommenden Sonntag wieder auf die Unterstützung lokaler Künstler zählen können – die Demonstration wird von Helmut Kowitz und Hans Wedelstaedt musikalisch unterstützt.

Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger jeden Alters, unabhängig von Konfession und politischer Ausrichtung, die für den Fortbestand eines gemeinsamen Europas sind. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen FÜR Europa setzen!

(ü. Pm.)

B 224 Werden Interessengemeinschaft sendet offenen Brief an OB Kufen

In einem offenen Brief an den Oberbürgermeister von Essen artikuliert sich die Interessengemeinschaft B 224 Werden:

Herrn                                                                                                                                                       Oberbürgermeister                                                                                                                               Thomas Kufen
Oberbuergermeister@essen.de

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
am 25.4.2017 haben wir nachgewiesen, dass die gleich hohe grenzwertüberschreitende Stickstoffdioxidkonzentration (NO 2) in Abtei- und Brückstraße die geplante Verkehrsverlagerung unmöglich macht.
Doch sowohl die bereits im Rahmen der Verkehrsuntersuchung Ortskern Essen-Werden Juni 2012 von den Gutachtern ermittelten Lärmwerte, als auch im aktuellen Lärmaktionsplan ermittelten Lärmpegel für die Abteistraße, lassen dies ebenfalls nicht zu.
Auf der Seite 14 oben stellen die Gutachter fest, dass:  “ Tagsüber liegt die Lärmbelastung direkt an der B224 bei >75 dB (A) und auch in den Seitenbereichen ist die Belastung vergleichsweise hoch“.
Im aktuellen Lärmaktionsplan liegt der Lärmpegel in der Brückstraße bei 74,6 – 81,75 dB(A) und in der Abteistraße bei 72,4 – 79,0 dB(A).
Das nts-Gutachten hat die Immissionsgrenzwerte entsprechend den Ausweisungen der Durchführungspläne von Anfang 1960 für die Brückstraße mit 64 dB(A) am Tag und mit 54 dB(A) in der Nacht und die für die Abteistraße mit 59 dB(A) am Tag und mit 49 dB(A) in der Nacht ermittelt. Laut nts-Gutachten (Seite 5) entsprechen mindestens 3 dB(A) einer Verdopplung/ Halbierung des Verkehrsaufkommens.                                                                                                                       Um das ehrgeizige Ziel des Lärmaktionsplanes zu erreichen, müssten die derzeitigen Verkehrsbelastungen mehrfach halbiert werden.
Ziel des aktuellen Lärmaktionsplans aber ist: “Beim Neubau von Straßen sollen bei städtischen Bauleitverfahren mindestens bei Krankenhäusern, Schulen, Kurgebieten, reinen und allgemeinen Wohngebieten die freiwilligen Lärmziele der Bewerbung der „Grünen Hauptstadt Europas“ von 55 dB(A) am Tag und 45 dB(A) in der Nacht angestrebt werden“.
Um die Grenzwerte zu erreichen, müssten die ermittelten Lärmpegel von im Mittel 75 dB(A) für beide Straßen um 11 bzw. – 16 dB(A) laut Lärmaktionsplan sogar um 20 dB (A) gesenkt werden.
Mit dem Einbau von LOA (Lärm optimierter Asphalt) kann eine Minderung von 3 dB(A) erreicht werden, verbleiben 8 – bzw. 13 dB(A), bzw. 17 dB(A) laut Lärmaktionsplan in Brück- und Abteistraße.
Die Immissionsgrenzwerte werden dann immer noch mit 8 bzw. – 13 dB(A), bzw. 17 dB(A) laut Lärmaktionsplan, deutlich überschritten.
Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Folgt man den Zahlen des Lärmaktionsplans, dann hat der Verkehr nicht ab, wie von den Gutachtern angenommen, sondern erheblich zugenommen.
Die Verkehrsuntersuchung/Verkehrszählung, zurzeit umfänglicher Kanalbaumaßnahmen, hat für die Brückstraße ein Verkehrsaufkommen in Höhe von 16.116 DTVw (durchschnittlicher Verkehr an Werktagen) ermittelt. Der Lärmaktionsplan geht von 27.200 DTVw  (24.930 DTV = durchschnittliches Verkehrsaufkommen übers Jahr gerechnet) in der Brückstraße aus.
Für die Abteistraße hat die Verkehrsuntersuchung/Verkehrszählung zurzeit umfänglicher Kanalbaumaßnahmen ein Verkehrsaufkommen in Höhe von 15.809 DTVw (durchschnittlicher Verkehr an Werktagen) ermittelt. Der Lärmaktionsplan geht von 20.600 DTVw (durchschnittlicher Verkehr an Werktagen) (bzw. 18.900 DTV= durchschnittliches Verkehrsaufkommen übers Jahr gerechnet) in der Abteistraße aus.                                                                                                                               Laut dem Gutachter Helmert liegen die DTV – Werte um 9 – 10% unter den DTVw-Werten.
Der DTVw – Wert laut Lärmaktionsplan 2017 für die Brückstraße liegt bei 27.200 DTVw Verkehrsbewegungen pro Werktag. Diese Werte, laut Lärmaktionsplan, treffen jedoch nur auf die Verkehrsbewegungen auf dem Abschnitt der Brückstraße zwischen Propsteistraße und Heckstraße, nicht aber für die Brückstraße zwischen Heck- und Grafenstraße, zu.
Im unmittelbaren Vergleich der betroffenen Einwohnerzahl in Brück- und der Abteistraße zwischen Markt und Gustav – Heinemann-Brücke gibt es keine gravierenden Unterschiede.
Der Verkehr hat offensichtlich zu – und nicht, wie von den Gutachtern in der Verkehrsuntersuchung angenommen, abgenommen. Auch die aktuelle Bevölkerungsentwicklung widerspricht der Annahme der Gutachter, dass die Bevölkerungszahlen zurückgehen.
Die Gutachten sind veraltet.
Ob die weitere Annahme der Gutachter, dass die A 44 Spange zwischen Velbert Nord und Ratingen Ost zwar Mehrverkehr auf der Heidhauser Str. und eine geringe Entlastung für den Ortskern von Werden bringt, wird sich, wenn überhaupt, voraussichtlich erst 2020 zeigen.
Sie, Herr Kufen, unterstützen eine weitere Zunahme der Verkehrsbelastung und nehmen gesundheitliche Schäden für die Betroffenen billigend in Kauf.  Die Lärmpegel werden in einer Höhe von 4 m über Gelände gemessen.   Der gesundheitsgefährdende Lärm trifft den Bürger direkt und stärker im Bürgersteigbereich. Sie wägen die Interessen der betroffenen Bürger nicht gerecht ab und missachten rechtsgültige Verordnungen.
Herr Kufen setzen Sie sich für sinnvolle Alternativen (Umfahrung) ein.                 Stoppen Sie diesen Unsinn, bevor es Gerichte tun.
Mit freundlichem Gruß
Rita Boegershausen                                                                                                                                www.b224werden.de

Stimmabgabe zum Volksbegehren „G9 jetzt!“ am Brückentag

Seit dem 2. Februar liegen die Listen zum Volksentscheid „Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung, G9 jetzt!“ zur Eintragung in unterschiedlichen öffentlichen Stellen aus. Am Freitag, den 26. Mai – einem Brückentag – werden die Unterschriftenlisten nur im Rathaus ausgelegt.

  • Rathaus, Porscheplatz 1, 45127 Essen

Interessierte können die Listen dann zwischen 8.30 bis 13 Uhr unterschreiben.

Ab Montag, 29. Mai, können Eintragungen wieder an allen drei Standorten vorgenommen werden:

  • Rathaus, Porscheplatz 1, 45127 Essen,
  • Wahlamt, Kopstadtplatz 10, 45127 Essen,
  • Bürgeramt Gildehof, Hollestr, 3, 45127 Essen.

Zu folgenden Öffnungszeiten:
Montags und dienstags von 8:30 bis 15 Uhr, mittwochs und freitags von 8.30 bis 13 Uhr und donnerstags von 8:30 bis 18 Uhr.

Das Volksbegehren läuft noch bis zum 7. Juni.

„Pulse of Europe“ Essen: Kundgebung am Sonntag, 14. Mai 2017

Mit besonderem Blick auf die Wahl in NRW lädt die 12. Demonstration von Pulse of Europe, am Sonntag, 14.05.2017 auf dem Hirschlandplatz in der Essener Innenstadt ein.

Gerade an diesem Sonntag, an dem bei uns ein neuer Landtag gewählt wird, wollen wir nach den Niederlanden und Frankreich nun auch unserem eigenen Land NRW die Daumen drücken und – diesmal können wir das – kräftig mithelfen, dass eine große Mehrheit zur Wahl geht und sich für europafreundliche Parteien ausspricht.

Man will sich mit den aktuellen Ereignissen in Europa auseinandersetzen. Neben dem politischen, wird auch ein künstlerischer Blick auf Europa, mit einem Gedicht für Europa und der musikalischen Unterstützung von Philipp Hemmelmann aus Mülheim, geworfen.

Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger jeden Alters, unabhängig von Konfession und politischer Ausrichtung, die für den Fortbestand eines gemeinsamen Europas sind. Gemeinsam soll ein Zeichen FÜR Europa gesetzt werden.

Die darauf folgenden Termine: 04.06., 02.07., 06.08. – Kundgebung auf dem Hirschlandplatz.

(ü. Pm.)

 

EuG-Urteil: Ablehnung der Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA war rechtswidrig

Das Gericht der Europäischen Union (EuG) hat heute der Klage hunderter
europäischer Organisationen gegen die Nicht-Zulassung der Europäischen
Bürgerinitiative (EBI) gegen die Handelsabkommen TTIP und CETA
stattgegeben (Pressemitteilung des EuG:
https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2017-05/cp170049de.pdf).

„Wir begrüßen das Urteil. Damit wird deutlich, dass die Ablehnung der
EBI willkürlich und politisch motiviert war. Die EU-Kommission hat im
Bereich der Handelspolitik kein Interesse, einen demokratischen Prozess
zu organisieren. Sie hört lieber ausschließlich auf die Interessen von
Konzernen“, sagt Attac-Handelsexperte Roland Süß. „Mit dem Urteil wird
die Kommission zumindest gezwungen, ihre Politik im Hinblick auf
künftige Europäische Bürgerinitiativen zu überdenken.“

Für Attac ist jedoch eine viel weiter gehende Demokratisierung der
EU-Handelspolitik dringend nötig. Attac fordert, dass künftig alle
Parlamente – jene der Mitgliedsländer und das EU-Parlament – bereits bei
der Ausarbeitung von Verhandlungsmandaten involviert werden. Alle
Dokumente sind zu veröffentlichen, Verhandlungen müssen von Anfang an
transparent sein, und unter parlamentarischer und
zivilgesellschaftlicher Beteiligung geführt werden. Fehlentwicklungen
müssen bereits während des Verhandlungsprozesses korrigiert werden
können. Roland Süß: „Dies würde auch dem immer größer werdenden Einfluss
von Konzernen auf die Politik entgegenwirken.“

Viele der Mandate der derzeit in Verhandlung befindlichen EU-Abkommen
sind geheim, die Verhandlungen finden unter Ausschluss der
Öffentlichkeit statt. Die Abkommen enthalten oftmals Sonderklagerechte
für Konzerne.

Hintergrund:

Am 15. Juli 2014 hatte das europäische Bündnis „Stop TTIP“ bei der
EU-Kommission einen Antrag auf Registrierung einer Europäischen
Bürgerinitiative gestellt. Die Initiative forderte das
Verhandlungsmandat für TTIP aufzuheben und CETA nicht abzuschließen.

Die Europäische Kommission verweigerte im September 2014 die Zulassung
der EBI. Sie berief sich auf zwei Hauptargumente: Erstens, das
Verhandlungsmandat zu TTIP sei ein interner Vorbereitungsakt und kein
Rechtsakt mit Wirkung auf die Bürgerinnen und Bürger. Zweitens könne
eine EBI nur positiv formuliert werden, also darauf hinwirken, einen
Rechtsakt zu erlassen, nicht aber einen solchen zu unterlassen.

Wenige Tage später entschied das Bündnis, die Unterschriftensammlung
trotzdem zu starten als selbstorganisierte EBI. Dabei wurden vom 7.
Oktober 2014 bis zum 6. Oktober 2015 3.284.289 Unterschriften gegen TTIP
und CETA gesammelt. Das Länder-Quorum, also eine Mindestanzahl von
benötigten Stimmen laut EU-Verordnung, wurde in 23 Staaten überschritten.

Am 10. November 2014 reichte das Stop TTIP-Bündnis beim Europäischen
Gerichtshof in Luxemburg eine Klage gegen die Nicht-Zulassung der
Europäischen Bürgerinitiative durch die Europäische Kommission ein. Stop
TTIP ist ein Bündnis von über 500 europäischen Organisationen.
https://stop-ttip.org/de

(ü. Pm.)

ADFC und EFI fordern „Radschnellweg jetzt bauen“

In einer Stellungnahme zur Pressemitteilung von SPD und CDU zum Eltingviertel
zeigen sich die Fahrradverbände ADFC und EFI sehr erstaunt über die kompromisslose Haltung der Ratsfraktionen von SPD und CDU, die offenbar unter allen Umständen die Variante mit der Durchfahrt des Radschnellweges mitten durch Gebäude durchboxen wollen.

„Dass dabei auch der für den Radschnellweg unabdingbare Bahndamm verschwinden soll, widerspricht in Gänze der von Oberbürgermeister Thomas Kufen Ende Januar gemachten Aussage, dass besagter Bahndamm erhalten bleiben soll.

Befremdlich wirken vor allem die sachlich falschen Argumente, mit denen die „GroKo“ ihre Vorgehensweise begründet. Erneut ist von der Abriegelungswirkung des Bahndamms die Rede, dabei ist es der wesentlich klotzigere Hochhauskomplex am Viehofer Platz, der das Eltingviertel von der Innenstadt abriegelt. Ebenso falsch ist die Aussage, dass auch im angrenzenden Universitätsviertel der Bahndamm abgetragen worden sei. Das dem nicht so ist, zeigt deutlich die nach wie vor bestehende Geländekante entlang der Universität. Völlig absurd ist jedoch das Argument, man brauche „Luft und Licht“ für die Öffnung des Eltingvier­tels. Dabei ist es gerade die von SPD und CDU favorisierte Planung mit den mehrstöckigen Gebäuden, die wie eine Frischluftsperre wirkt. Bei einem offen auf dem Bahndamm gebau­ten Radweg bliebe aber die Zufuhr von Frischluft gewährleistet.

Selbstverständlich ist es sinnvoll, das Eltingviertel wie den gesamten Bereich der nördlichen Innenstadt städtebaulich aufzuwerten und dies mit dem Radschnellweg zu verknüpfen. An­gesichts der Komplexität kann dies aber nicht in dem von der „GroKo“ betriebenen Hauruck-Verfahren geschehen. Es wird Zeit benötigt. Diese steht aber für die Realisierung des RS1, welcher bekanntlich bis 2020 fertig gestellt sein soll, definitiv nicht zur Verfügung.

Problematisch dürfte zudem die Finanzierung sein. Für die bislang in der Machbarkeitsstudie festgelegte Variante über den Bahndamm stehen die Gelder faktisch schon parat, zudem sitzt „Straßen NRW“ als bauausführende Institution quasi in den Startlöchern. Stellt sich die Frage, ob das Land NRW die von der Essener „GroKo“ favorisierte Variante mit der Häuser­durchfahrt überhaupt finanziert.? Ein potentieller Investor müsste wohl beides bezahlen – Gebäude plus Radschnellweg. Dies jedoch klingt äußerst unrealistisch. Was ist, wenn selbst nach Jahren kein Investor gefunden wurde? Dann müsste wohl auch für den Radschnellweg in Essen das Totenglöckchen geläutet werden.

Was also treibt SPD und CDU an, durch ihr Hauruckverfahren ausgerechnet den RS1 ohne Not aufs Spiel zu setzen – ein Projekt mit mittlerweile internationaler Reputation. Kirchturm­denken anstatt Metropole Ruhr? Kein Wort der „GroKo“ zu den Vorschlägen von ADFC und EFI, zunächst eine provisorische Führung über den jetzigen Bahndamm zu bauen, um dann später in aller Ruhe eine zukunftsweisende gesamtstädtische Lösung für das Eltingviertel mit Berücksichtigung einer endgültigen Führung des Radschnellweges finden zu können. Dann könnte auch „Straßen NRW“ zeitnah die dringend erforderliche Brücke über die Gladbecker Straße anpacken.

Das eine provisorische Wegeführung funktioniert, hat sich vor Jahren am Vorzeigeobjekt Niederfeldsee gezeigt, wo man vor Baubeginn gut zwei Jahre lang eine Zwischenlösung gefunden hatte, die sogar asphaltiert war. Daher ist es im Moment nach Ansicht von ADFC und EFI das Wichtigste, dass SPD und CDU einer zügigen Realisierung des Radschnell­weges in Essen keine weiteren Steine in den Weg legen.“

(ü. Pm.)

„Pulse of Europe“ Essen – Kundgebung zur entscheidenden Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich

Die Bürgerbewegung „Pulse of Europe“ ruft auf:
Herzliche Einladung zur Kundgebung für Europa, mit besonderem Blick auf die Entscheidung in Frankreich im Rahmen der 11. Demonstration von Pulse of Europe am Sonntag, 07.05.2017 auf dem Hirschlandplatz in der Essener Innenstadt.

An diesem für Frankreich und ganz Europa entscheidenden Tag möchten wir wissen, was gerade in Frankreich los ist: Was bewegt die Franzosen heute, welche Themen sind ihnen wohl für Ihre Wahlentscheidung wichtig – und wie ist überhaupt gerade die Stimmung im Land?

Dazu wird uns der Essener Frankreichexperte Prof. Dr. Dietmar Osthus (Professor für Romanistik an der Universität Duisburg-Essen) im Interview seine Sicht auf die Lage in Frankreich schildern.

Musikalisch unterstützt wird Pulse of Europe am Sonntag vom Liedermacher Hartmut Kremer.

Das zweite hörbare Highlight sind alle Pulse-Teilnehmer selbst: Stefan Nussbaum von ‚MitSingDing‘ wird aus dem Hirschlandplatz einen großen Chor für Europa machen und gemeinsam mit allen ein paar europäische Evergreens zum Besten geben.

Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger jeden Alters, unabhängig von Konfession und politischer Ausrichtung, die für den Fortbestand eines gemeinsamen Europas sind. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen FÜR Europa setzen!

(ü. Pm.)

Essener GRÜNE fordern vor RWE-Hauptversammlung zügigen Kohleausstieg

Vor der am Donnerstag in der Grugahalle stattfinden RWE-Hauptversammlung fordern die Essener GRÜNEN einen zügigen Ausstieg aus der Kohleverstromung. Vorstandssprecher Kai Gehring erklärt: „RWE ist einer der größten CO2-Emitenten in Europa. Besonders die Verstromung von Braunkohle schädigt das Klima massiv und zeigt sich zudem als zunehmend unrentabel. Selbst die vermeintliche Ökostromtochter ‚Innogy‘ vertreibt zur Hälfte Kohle- und Atomstrom.
Wenn die Klimakrise abgewendet werden soll, dann muss das fossile Zeitalter enden. Daran sollten auch Banken, Fonds, Versicherungen und Privatanleger*innen mitwirken und statt in die Vergangenheit, in die Zukunft investieren. Gerade in Essen als Energiemetropole muss das Thema Divestment in den Mittelpunkt gerückt werden, auch vor dem Hintergrund von 19 Millionen RWE-Aktien in Stadtbesitz.“
Aus diesem Grund unterstützen die Essener GRÜNEN die Aktion „Zeig RWE die Rote Karte“, bei der kritische Aktionäre, Fossil Free Essen und andere Umweltverbände am Donnerstag ab 8.00 Uhr ein rotes Band an der Grugahalle bilden wollen.

(ü. Pm.)

Anerkennung und Preisverleihung für Essens Saubermacher

In diesem Jahr meldeten sich 17.164 Menschen mit 433 Aktionen an. Oberbürgermeister Thomas Kufen und Umwelt- und Baudezernentin Simone Raskob übergaben gemeinsam die Preise an die Engagierten.

Zum zweiten Mal fand die fröhliche Preisverleihung in den Räumlichkeiten der Essener Entsorgungsbetriebe statt. Die „SauberZauberer“ blickten hinter die Kulissen ihrer Müllabfuhr. Die Kinder durften mit dem Müllwagen mitfahren und sausten mit Ebelins-Kehrmobilen umher, die von Auszubildenden der Entsorgungsbetriebe gebaut wurden. Viele testeten ihr Mülltrennungs-Wissen am Glücksrad.

Dank für die Engagierten

Oberbürgermeister Thomas Kufen bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz. Erst durch die über 17.000 Essenerinnen und Essener werde der „SauberZauber“ lebendig. Ihr vorbildhaftes Handeln mache Essen lebenswerter und zeige, dass jeder einzelne seinen Beitrag dazu leisten könne, unsere Stadt etwas sauberer und schöner zu machen.

(ü. Pm.)