Anhaltender Trend: Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge steigt weiter

Die Statistik der Kfz-Zulassungsstelle zählte im Monat November insgesamt 344.108 zugelassene Kraftfahrzeuge. Das sind 281 Fahrzeuge mehr als noch im Oktober. Der steigende Trend der letzten Monate hält an.

Im November befanden sich unter den zugelassenen Fahrzeugen 1.374 Elektro- und Hybridfahrzeuge. Das sind 57 mehr als im Vormonat. 311 zugelassene Fahrzeuge werden mit Elektromotor betrieben. Bei 1.005 Fahrzeugen handelt es sich um Benzin-Elektro-Hybriden, bei 58 um Diesel-Elektro-Hybriden.

Die Zahl der Neuzulassungen lag im November bei 2.190; das sind 195 mehr als im Oktober.

Gesunken ist dagegen die Anzahl der Krafträder: 18.390 Krafträder und damit 82 weniger als im Vormonat umfasst die aktuelle Statistik.

Angestiegen ist die Anzahl der Fahrzeugdiebstähle: Zehn Fahrzeuge – und damit drei mehr als im November – wurden als gestohlen gemeldet. Die Zahl der gestohlenen Kennzeichen ist im Oktober mit 41 Stück ebenfalls gestiegen.

„Ich muß den Laden hier zusammenhalten…“, Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen im Gespräch

Kurze Zeit nach dem Bekanntwerden eines möglichen Anschlags auf den Essener Weihnachtsmarktes sprachen wir mit Oberbürgermeister Kufen über die Situation der Stadt. Fehlende Gelder, Probleme der Integration, aber auch über ein fehlendes Beschwerdemanagement, bis hin zur Diskussion um die Versiegelung des Stadtgebietes. Hier der gesamte ungekürzte Beitrag:

Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe – Gelsenkirchener Rathausturm wird grün illuminiert

GE. Am 30. November 2017 findet auf Initiative der Gemeinschaft Sant’Egidio und in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen der 16. Internationale Aktionstag „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe” statt. Auch Gelsenkirchen beteiligt sich an dieser Aktion. und (Aktion, die organisiert wird)…

Seit Beginn der Kampagne im Jahr 2002 wurden in über 100 Ländern Aktionen, Projekte, Veranstaltungen, etc. zur Sensibilisierung der Zivilgesellschaft für eine Kultur durchgeführt, die immer das Leben achtet. Der internationale Tag „Cities for Life” ist die weltweit größte Mobilisierung von Städten und Bürgern für Menschlichkeit und Achtung der Menschenrechte auch in schwierigen Situationen. In Deutschland haben sich in den vergangenen 16 Jahren fast 200 Städte (darunter auch Großstädte wie Berlin, Hamburg, Stuttgart, Bremen, Köln, Leipzig, Hannover) am Aktionstag beteiligt.

In Gelsenkirchen wird am 30. November die Beleuchtung des Rathausturms in Buer symbolisch dem Kampf gegen die Todessstrafe gewidmet. Um die Aufmerksamkeit zu erhöhen, wird wie schon in den Vorjahren statt der markanten blauen Beleuchtung für diese Aktion eine grüne Beleuchtung geschaltet. Oberbürgermeister Frank Baranowski hat sich bereits 2006 für eine Beteiligung Gelsenkirchens an der Kampagne „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ ausgesprochen. Der Rat der Stadt folgte seinem Vorschlag und beschloss am 14. Dezember 2006, der Kampagne gegen die Todesstrafe beizutreten.

Vor zehn Jahren, im Dezember 2007, hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen zum ersten Mal in der Geschichte mit großer Mehrheit eine Resolution für ein universales Moratorium der Todesstrafe verabschiedet, die im Dezember 2016 mit noch größerer Zustimmung zum wiederholten Male bestätigt wurde (117 Länder stimmten für ein Hinrichtungsmoratorium, 40 dagegen, 31 enthielten sich).

Auch in diesem Jahr hat sich einiges auf dem Weg der Abschaffung der Todesstrafe getan. Im Oktober wurde in Guatemala die Todesstrafe für zivile Vergehen abgeschafft. Mittlerweile haben 140 Staaten der Erde die Todesstrafe ganz abgeschafft oder wenden sie in der Praxis nicht mehr an, nur eine Minderheit von 58 Staaten übt diese Praxis noch aus. Beim von Sant’Egidio organisierten internationalen Kongress für Justizminister aus Ländern mit und ohne Todesstrafe, haben weitere Länder Überlegungen begonnen, ihre Rechtsvorschriften in Richtung einer Einschränkung bzw. Abschaffung der Todesstrafe zu ändern.

Ein starkes Signal hat im vergangenen Monat Papst Franziskus gesetzt, indem er sich deutlich gegen die Todesstrafe ausgesprochen hat. Am 11. Oktober 2017 sagte er zum 25. Jahrestag der Veröffentlichung des Katechismus der katholischen Kirche: „Stattdessen muss deutlich festgestellt werden, dass die Todesstrafe eine unmenschliche Maßnahme ist, die, wie auch immer sie ausgeführt wird, die Würde des Menschen herabsetzt. Sie widerspricht in ihrem Wesen dem Evangelium, weil sie willentlich entscheidet ein menschliches Leben zu beenden, das in den Augen des Schöpfers immer heilig ist und dessen wahrer Richter und Garant im Letzten allein Gott ist. Kein Mensch, nicht einmal der Mörder verliert seine Menschenwürde.“

Die Gemeinschaft Sant’Egidio ist eine christliche Laienbewegung mit über 70.000 Mitgliedern in 74 Ländern der Welt, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzt. Seit 1998 engagiert sie sich gegen die Todesstrafe und setzt sich unter Beteiligung zahlreicher Organisationen in der World Coalition against the Death Penalty für ihre universale Abschaffung ein.

Sie hat 2002 die Aktion „Cities for life – Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ ins Leben gerufen. Der 30. November wurde für den Aktionstag gewählt, weil an diesem Tag im Jahr 1786 das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Folter und Todesstrafe für abgeschafft erklärte. Für die 1998 initiierte Unterschriftenkampagne für ein Moratorium der Todesstrafe hat die Gemeinschaft Sant’Egidio bisher fast 6 Millionen Unterschriften gesammelt. Außerdem pflegen Mitglieder von Sant’Egidio weltweit Hunderte von persönlichen Brieffreundschaften mit Todeskandidaten und unterstützen viele im persönlichen Einsatz.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter http://nodeathpenalty.santegidio.org/en.aspx  bzw.   www.santegidio.de

Schauspiel Essen bietet Praktikanten Einblicke in die Arbeit der Bühnen- und Kostümabteilung

Wie entsteht ein Theater-Bühnenbild? Wie kommen die Schauspieler eigentlich zu ihren Kostümen? Und welche Arbeiten müssen ganz generell in der Bühnen- und Kostümabteilung des Schauspiel Essen geleistet werden, damit sich der Vorhang zu einer Premiere heben kann?
Ab sofort können wieder junge Leute, die ein Praktikum zur Orientierung für eine Berufsausbildung im Bereich Bühnen- und Kostümbild oder für die Aufnahme eines entsprechenden Studiums absolvieren möchten, all das hautnah miterleben. Bei den Stücken „Der Prinz, der Bettelknabe und das Kapital“ im Grillo-Theater (Premiere am 17. Februar 2018) und „Metropolis“ in der Casa (Premiere am 23. Februar 2018) bietet Ausstattungsleiterin Anne Koltermann derzeit die Möglichkeit, für den Zeitraum von jeweils ca. acht Wochen Praxiserfahrungen am Theater zu sammeln. Wer Lust hat, beim Entstehungsprozess einer dieser Inszenierungen dabei zu sein, sollte sich schnell bewerben: Voraussetzungen sind Volljährigkeit, zeitliche Flexibilität (Vormittags- und Abendproben, auch samstags) sowie ein generelles Interesse an Theater. Eine Vergütung kann leider nicht gezahlt werden.

Schriftliche Bewerbungen per E-Mail erbeten an: anne.koltermann@schauspiel-essen.de

Titelfoto: Ausstattungsleiterin Anne Koltermann. Bildnachweis: Albi Fouché

 

Vierte Folkwang Akkordeonwoche

Der international gefeierte Akkordeonist Stefan Hussong und der legendäre schwedische Akkordeonist und Pädagoge Lars Holm sind bei der vierten Folkwang Akkordeonwoche zu Gast, die vom 2. bis 6. Dezember am Campus Essen-Werden der Folkwang Universität der Künste stattfindet. Die künstlerische Leiterin Mie Miki, Professorin für Akkordeon und Prorektorin für künstlerische Exzellenz an der Folkwang Universität der Künste, hat ein abwechslungsreiches Programm zusammen gestellt, das sechs Konzerte, zwei Workshops von Lars Holm und einen Wettbewerb für Studierende der Folkwang Akkordeonklassen umfasst.

Die Woche beginnt am Samstag, 2. Dezember (10 Uhr), mit dem Folkwang Akkordeon Wettbewerb im Kammermusiksaal und setzt sich um 19.30 Uhr an gleicher Stelle mit einem Recital der Folkwang Studierenden Petteri Waris & Maciej Frackiewicz fort. Weitere Höhepunkte im Kammermusiksaal sind am Montag, 4. Dezember, zu erwarten. Dann gestalten Mie Miki (Akkordeon), Heidi Luosujärvi (Akkordeon) und Nerses Ohanyan (Flöte) ein einstündiges „Intermezzo“ (16 bis 17 Uhr), und Stefan Hussong ist mit einem Solo-Recital zu erleben (19.30 Uhr). Weitere Termine sind die öffentlichen Workshops von Lars Holm am Dienstag und Mittwoch, 5. und 6. Dezember, sowie ein Konzert des international erfolgreichen Crossover-Quartetts „Uwaga!“ am Dienstag, 5. Dezember (19.30 Uhr). Einen Abstecher zum Campus Duisburg macht die Folkwang Akkordeonwoche am Sonntag, 3. Dezember. Im Rahmen der dortigen Weihnachtskonzerte präsentieren Studierende der Folkwang Akkordeonklassen ab 16 Uhr im Kleinen Konzertsaal Solo- und Kammermusik zum Advent. Die Woche endet am Mittwoch, 6. Dezember, mit einem Abschlusskonzert, in dem die PreisträgerInnen des Wettbewerbs zu erleben sind. Ermöglicht wird die Woche mit freundlicher Unterstützung der Dr. Josef und Brigitte Pauli Stiftung.

Für einige Veranstaltungen im Rahmen der Folkwang Akkordeonwoche ist der Eintritt frei. Karten gibt es ansonsten zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) oder 5 Euro (ermäßigt 3 Euro) über die Folkwang Kartenhotline 0201_4903-231, per Mail an karten@folkwang-uni.de oder an der Abendkasse.

Alle Termine der Folkwang Akkordeonwoche im Überblick:

Sa_2.12.2017 | ab 10.00 Uhr | Kammermusiksaal | Campus Essen-Werden Folkwang Akkordeon Wettbewerb _für Studierende der Folkwang Akkordeonklassen _Interessierte BesucherInnen sind herzlich eingeladen. _Eintritt frei

Sa_2.12.2017 | 19.30 Uhr | Kammermusiksaal | Campus Essen-Werden Folkwang Junge Solisten: Petteri Waris & Maciej Frackiewicz _Recital mit Studierenden des Studiengangs Konzertexamen _Werke u.a. von J.S. Bach, Berio, Kortekangas, Lorentzen _Eintritt € 5,- | ermäßigt € 3,-

So_3.12.2017 | 16.00 Uhr | Kleiner Konzertsaal | Campus Duisburg Akkordeonmusik zum Advent – im Rahmen der Duisburger Weihnachtskonzerte _Solo- und Kammermusik für Akkordeon _Studierende der Folkwang Akkordeonklassen _Künstlerische Leitung: Prof. Mie Miki _Eintritt frei

Mo_4.12.2017 | 16.00 – 17.00 Uhr | Kammermusiksaal | Campus Essen-Werden Intermezzo mit Mie Miki _Mie Miki (Akkordeon), Heidi Luosujärvi (Akkordeon), Nerses Ohanyan (Flöte) _mit Werken von Johann Sebastian Bach _Eintritt € 5,- | ermäßigt € 3,-

Mo_4.12.2017 | 19.30 Uhr | Kammermusiksaal | Campus Essen-Werden Recital mit Stefan Hussong _Folkwang begrüßt den international gefeierten Akkordeonisten _Werke u.a. von Mendoza, Hölszky, Cage, Smolka, Choshi. _Eintritt € 10.- | ermäßigt € 5.-

Mo_4.12.2017 | 14.00 bis 17.30 Uhr | Kammermusiksaal | Campus Essen-Werden Workshop mit Lars Holm _Folkwang begrüßt den legendären Pädagogen der Akkordeon-Geschichte _Workshop und öffentlicher Unterricht zur Musik von Torbjörn Lundquist für die Studierenden der Akkordeonklassen der Folkwang Universität der Künste _Interessierte BesucherInnen sind herzlich willkommen. _Eintritt frei

Di_5.12.2017 | 19.30 Uhr | Kammermusiksaal | Campus Essen-Werden Konzert mit Uwaga! _Uwaga! Christoph König, Violine & Viola Maurice Maurer, Violine Miroslav Nisic, Akkordeon Matthias Hacker, Kontrabass _Folkwang begrüßt das international erfolgreiche Crossover-Quartett. _Werke u.a. von Bach, Mozart, Tschaikowski, Grieg und Piazzolla in eigenen Bearbeitungen _Eintritt € 10,- | ermäßigt € 5,-

Mi_6.12.2017 | 10.00 bis 17.30 Uhr | Kammermusiksaal | Campus Essen-Werden Workshop II mit Lars Holm _Workshop zu Pädagogik, Improvisation und Gruppenspielen für die Studierenden der Folkwang Universität der Künste _Interessierte BesucherInnen sind herzlich willkommen. _Eintritt frei

Di_6.12.2017 | 19.30 Uhr | Kammermusiksaal | Campus Essen-Werden Abschlusskonzert der Folkwang Akkordeonwoche & Preisverleihung des Folkwang Akkordon Wettbewerbs _Studierende der Klassen Prof. Mie Miki & Heidi Luosujärvi _PreisträgerInnen des Folkwang Akkordeon Wettbewerbs _Künstlerische Leitung: Prof. Mie Miki _Eintritt € 5,- | ermäßigt € 3,-

Titelfoto: Mie Miki (Copyright: Marco Borggreve)

Museum Folkwang in 2018

Das Museum Folkwang zeigt im kommenden Ausstellungsjahr eine Vielzahl von Neu- und Wiederentdeckungen. Höhepunkt des Jahres 2018 ist eine Schau mit Werken des italienischen Realismo Magico, einer Strömung der Neuen Sachlichkeit, die in Deutschland bislang kaum Aufmerksamkeit erfahren hat. Zwei weitere Sonderausstellungen stellen mit Luigi Ghirri und Hans Josephsohn künstlerische Positionen vor, die mit Kraft und Intensität überraschen.

 Das Museum Folkwang, international bekannt für seine Sammlungen der Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts, der klassischen Moderne, der Kunst nach 1945 und der Fotografie, startet eine neue Reihe, bei der hochkarätige Meisterwerke anderer Museen in Dialog mit Werken aus der Sammlung treten werden. Erster Gast ist Edvard MunchsDie Mädchen auf der Brücke“ (1927) aus dem Munch-Museum Oslo. Das Werk bildet den Mittelpunkt einer Kabinett-Ausstellung von Gemälden und Grafiken Munchs aus der Sammlung des Museum Folkwang.

Das Ausstellungsformat mit zeitgenössischer Kunst, 6 ½ Wochen, wird in 2018 fortgesetzt.

Die wichtigsten Ausstellungen in der Übersicht:

Klaus Staeck – Sand fürs Getriebe

Plakate und Provokationen

  1. Februar – 8. April 2018

Klaus Staecks Plakate gehörten zu ihrer Zeit zu den wirkmächtigsten Arbeiten im öffentlichen Raum. Seine Bildwelt prägte das visuelle Gedächtnis der Bundesrepublik von den späten 1960er bis in die späten 1980er Jahre mit. Staeck verstand sich immer als Politprovokateur, der mit seinen Entwürfen gesellschaftlich brisante Themen sowie Krisen kommentierte und damit bewusst weitreichende Skandale auslöste. Die Werkschau zeigt nicht nur rund 180 seiner Plakate, sondern sie präsentiert auch Klaus Staecks frühe Druckgrafik erstmals öffentlich. Ergänzt wird die Schau durch einige Multiples, in denen Staeck seine politischen Intentionen auf dreidimensionale Weise inszeniert.

Meisterwerke zu Gast in der Sammlung

Edvard Munch

Sehnsucht und Erwartung

  1. Februar – 22. April 2018

Im Frühjahr 2018 gastiert Edvard Munchs (1863–1944) Gemälde „Die Mädchen auf der Brücke“ aus dem Munch-Museum Oslo im Museum Folkwang. Das Gemälde kommt als Gegengabe für die Ausleihe von Paul Gauguins „Contes Barbares“ (1902) an das Munch-Museum nach Essen. Das Werk entstand 1927 und zeigt drei wartende Mädchen auf einer Brücke im Badeort Åsgårdstrand am Oslofjord. Der hochrangige Gast bildet den Mittelpunkt einer Kabinett-Ausstellung von Gemälden und Grafiken Edvard Munchs aus der Sammlung des Museum Folkwang. Erwartung und Sehnsucht sind die verbindenden Sujets dieser Präsentation.

„Meisterwerke zu Gast in der Sammlung“ ist ein neues Ausstellungsformat des Museum Folkwang.

Hans Josephsohn

Existenzielle Plastik

  1. März – 24. Juni 2018

Die Retrospektive würdigt eine zentrale Künstlerpersönlichkeit der figurativen Bildhauerei des 20. Jahrhunderts: Der Schweizer Künstler Hans Josephsohn (1920–2012) gehört zu den großen Bildhauern der europäischen Moderne nach 1945. Sein umfangreiches bildhauerisches Werk verbindet auf eigentümliche und unverwechselbare Weise Fragen nach der existentiellen Verfassung des Menschen mit einer Überprüfung bildhauerischer Mittel und ihrer heutigen Wirkungsmöglichkeiten. Die Ausstellung „Existenzielle Plastik“ im Museum Folkwang versammelt Plastiken des Künstlers von seinen Anfängen in den1950er Jahren bis zum fulminanten Spätwerk seit den 1990er Jahren.

In Kooperation mit dem Kesselhaus, St. Gallen

Luigi Ghirri
Karte und Gebiet

  1. Mai – 22. Juli 2018

Der italienische Fotograf Luigi Ghirri (1943–1992) zählt zu den Pionieren der europäischen Farbfotografie. Die Ausstellung „Karte und Gebiet“ stellt Ghirris konzeptionelle Arbeitsweise erstmals in Deutschland umfassend vor. Sein Werk zeichnet sich durch scharfsinnige Ironie aus und thematisiert das Verhältnis zwischen Menschen und ihren natürlichen und künstlichen Umgebungen. Ghirris Motivwelt umfasst Landschaften, Stillleben und Architekturmotive und steht in engem Bezug zur konzeptuellen Kunst der 1970er Jahre.

Die Ausstellung ist eine Koproduktion mit dem Nationalmuseum Centro de Arte Reina Sofia, Madrid, und der Galerie nationale du Jeu de Paume, Paris.

Unheimlich real

Italienische Malerei der 20er Jahre

  1. September 2018 – 13. Januar 2019

Im Laufe der 1920er Jahre entfaltet sich in Italien der Realismo Magico, eine eigenständige Strömung, die lange mit der Neuen Sachlichkeit gleichgesetzt wurde. Rund 70 Gemälde dieser Bewegung sind im Herbst 2018 im Museum Folkwang zu sehen, darunter Hauptwerke der Protagonisten Ubaldo Oppi, Antonio Donghi und Felice Casorati, die mit Werken von Giorgio de Chirico, Giorgio Morandi, Carlo Carrà oder Gino Severini in Dialog treten. Malerische Virtuosität wird auf diesen Gemälden nie zum gefälligen Selbstzweck, stets lauert hinter dem Vertrauten das Unheimliche, unter der glatten Oberfläche der Abgrund. Zwischen Melancholie und Idylle, zwischen Zivilisationsmüdigkeit und Fortschrittspathos entspringen aus der Bewegung des Magischen Realismus einige der stimmungsvollsten Werke der Malerei des 20. Jahrhunderts.

– Änderungen vorbehalten! –

FREIER EINTRITT | ADMISSION FREE

Der Eintritt in die ständige Sammlung ist frei.

Balthasar Burkhard | bis 14. Januar 2018

Unterstützt durch | Supported by E.ON SE
Gefördert von | Funded by Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

 Alexander Kluge. Pluriversum | bis 7. Januar 2018

Gefördert von | Funded by Kulturstiftung des Bundes und Kunststiftung NRW

Niklaus Troxler. Jazz’n’more – Plakate | bis 14. Januar 2018

Gefördert von | Funded by Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

 Catharina van Eetvelde. Ilk  | bis 14. Januar 2018

Gefördert von | Funded by Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

 6 1/2 Wochen. Jianping He  – Raster | bis 10. Dezember 2017

 

Matthias Klink gastiert ab 20. Oktober in der Neuinszenierung von Alban Bergs „Wozzeck“

Matthias Klink wurde in der aktuellen Kritikerumfrage der Zeitschrift „Opernwelt“ zum „Sänger des Jahres 2017“ gewählt. Der für seine Bühnenpräsenz, Intensität und sängerische Perfektion geschätzte Tenor arbeitet zur Zeit an der Deutschen Oper am Rhein: In der Inszenierung von Stefan Herheim gibt er am Freitag, 20. Oktober, sein Rollendebüt als Hauptmann in Alban Bergs Oper „Wozzeck“.

General­musikdirektor Axel Kober übernimmt die musikalische Leitung. Zur hochkarätigen Besetzung der Neuproduktion zählen darüber hinaus Bo Skovhus (Wozzeck), Camilla Nylund (Marie), Corby Welch (Tambourmajor) und Sami Luttinen (Doktor). Nach seinen Auftritten in „Wozzeck“ steht Matthias Klink im Frühjahr 2018 wieder auf der Düsseldorfer Opernbühne: Am 7. April gibt er hier sein Debüt als Mime in Richard Wagners „Siegfried“.

Karten und weitere Informationen sind im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) sowie online über www.operamrhein.de erhältlich.

Titelfoto: Matthias Klink (FOTO: Axel Weiss)

 

32. Essener Rudelsingen

Das 32. Essener Rudelsingen mit David Rauterberg und Philip Ritter startet am Dienstag, 10. Oktober 2017 um 19.30 Uhr 

Inzwischen ist das RUDELSINGEN zu einer festen Institution in Essen geworden. Regelmäßig treffen sich die unterschiedlichsten Menschen von jung bis alt, Männer und Frauen in der Dampfe um gemeinsam die schönsten Lieder von gestern bis heute zu singen. Das Original RUDELSINGEN ist inzwischen mit 11 Teams in über 100 Städten in ganz Deutschland unterwegs, eine Kultveranstaltung mit monatlich bis zu 10.000 Sängerinnen und Sängern. „Gemeinsam zu Singen ist Balsam für die Seele und wie ein Kurzurlaub in der Hektik des Alltags“ sagt David Rauterberg, Erfinder und Vorsänger beim RUDELSINGEN. Er begleitet das Rudel an der Gitarre gemeinsam mit Philip Ritter am Piano. Es wird ein buntes Programm gesungen mit Hits und Gassenhauern von gestern bis heute. Die Texte werden mit einem Beamer für alle gut lesbar an eine Leinwand projiziert. Das 32. Essener Rudelsingen startet mit einem neuen Programm am 10. Oktober um 19.30 Uhr im Saal der Dampfe in Essen Borbeck, Heinrich-Brauns- Straße. Wer das nicht verpassen will, kann sich noch Karten sichern auf der Website: www.rudelsingen.de.

Der Eintritt kostet: 10,- EUR, der Einlass beginnt um 18.30 Uhr.

Ab 2020 einige abgasfreie Busse in Essen und Mülheim

(idr). Die Ruhrbahn will in einem Pilotprojekt ab 2020 den Einsatz von Elektrobussen vorbereiten. Zunächst sollen die Batteriebusse auf je einer Linie in Essen und Mülheim zum Einsatz kommen.
Vorausgegangen war eine Machbarkeitsstudie zur Elektrifizierung der Buslinien der Ruhrbahn. Ergebnis: Durch eine vollständige Umstellung ließen sich jährlich 25.500 Tonnen Kohlendioxid und 200 Kilogramm Feinstaub einsparen. Als kosteneffizienteste Lösung empfehlen die Experten Batteriebusse. Das erfordert allerdings höhere Investitionen: Für die neun benötigten Fahrzeuge müsste die Ruhrbahn 2,4 Millionen Euro mehr aufbringen als für Dieselbusse. Deshalb soll die Studie jetzt weiter ausgearbeitet und die Finanzierung geprüft werden. 2018 werden die Ergebnisse dem Aufsichtsrat der Ruhrbahn zur Beratung und Entscheidung vorgelegt.