Matthias Klink gastiert ab 20. Oktober in der Neuinszenierung von Alban Bergs „Wozzeck“

Matthias Klink wurde in der aktuellen Kritikerumfrage der Zeitschrift „Opernwelt“ zum „Sänger des Jahres 2017“ gewählt. Der für seine Bühnenpräsenz, Intensität und sängerische Perfektion geschätzte Tenor arbeitet zur Zeit an der Deutschen Oper am Rhein: In der Inszenierung von Stefan Herheim gibt er am Freitag, 20. Oktober, sein Rollendebüt als Hauptmann in Alban Bergs Oper „Wozzeck“.

General­musikdirektor Axel Kober übernimmt die musikalische Leitung. Zur hochkarätigen Besetzung der Neuproduktion zählen darüber hinaus Bo Skovhus (Wozzeck), Camilla Nylund (Marie), Corby Welch (Tambourmajor) und Sami Luttinen (Doktor). Nach seinen Auftritten in „Wozzeck“ steht Matthias Klink im Frühjahr 2018 wieder auf der Düsseldorfer Opernbühne: Am 7. April gibt er hier sein Debüt als Mime in Richard Wagners „Siegfried“.

Karten und weitere Informationen sind im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) sowie online über www.operamrhein.de erhältlich.

Titelfoto: Matthias Klink (FOTO: Axel Weiss)

 

32. Essener Rudelsingen

Das 32. Essener Rudelsingen mit David Rauterberg und Philip Ritter startet am Dienstag, 10. Oktober 2017 um 19.30 Uhr 

Inzwischen ist das RUDELSINGEN zu einer festen Institution in Essen geworden. Regelmäßig treffen sich die unterschiedlichsten Menschen von jung bis alt, Männer und Frauen in der Dampfe um gemeinsam die schönsten Lieder von gestern bis heute zu singen. Das Original RUDELSINGEN ist inzwischen mit 11 Teams in über 100 Städten in ganz Deutschland unterwegs, eine Kultveranstaltung mit monatlich bis zu 10.000 Sängerinnen und Sängern. „Gemeinsam zu Singen ist Balsam für die Seele und wie ein Kurzurlaub in der Hektik des Alltags“ sagt David Rauterberg, Erfinder und Vorsänger beim RUDELSINGEN. Er begleitet das Rudel an der Gitarre gemeinsam mit Philip Ritter am Piano. Es wird ein buntes Programm gesungen mit Hits und Gassenhauern von gestern bis heute. Die Texte werden mit einem Beamer für alle gut lesbar an eine Leinwand projiziert. Das 32. Essener Rudelsingen startet mit einem neuen Programm am 10. Oktober um 19.30 Uhr im Saal der Dampfe in Essen Borbeck, Heinrich-Brauns- Straße. Wer das nicht verpassen will, kann sich noch Karten sichern auf der Website: www.rudelsingen.de.

Der Eintritt kostet: 10,- EUR, der Einlass beginnt um 18.30 Uhr.

Ab 2020 einige abgasfreie Busse in Essen und Mülheim

(idr). Die Ruhrbahn will in einem Pilotprojekt ab 2020 den Einsatz von Elektrobussen vorbereiten. Zunächst sollen die Batteriebusse auf je einer Linie in Essen und Mülheim zum Einsatz kommen.
Vorausgegangen war eine Machbarkeitsstudie zur Elektrifizierung der Buslinien der Ruhrbahn. Ergebnis: Durch eine vollständige Umstellung ließen sich jährlich 25.500 Tonnen Kohlendioxid und 200 Kilogramm Feinstaub einsparen. Als kosteneffizienteste Lösung empfehlen die Experten Batteriebusse. Das erfordert allerdings höhere Investitionen: Für die neun benötigten Fahrzeuge müsste die Ruhrbahn 2,4 Millionen Euro mehr aufbringen als für Dieselbusse. Deshalb soll die Studie jetzt weiter ausgearbeitet und die Finanzierung geprüft werden. 2018 werden die Ergebnisse dem Aufsichtsrat der Ruhrbahn zur Beratung und Entscheidung vorgelegt.

Der „PulseOfEurope“ schlägt bei der Ruhrtriennale 2017

 

Am 27. August schlägt der „PulseOfEurope“ ruhrgebietsweit: Von 18.00 bis 18.30 Uhr werden im Rahmen der Ruhrtriennale die „PulseOfEurope“-Gruppen aus Bochum, Dortmund, Essen und Herten die erste gemeinsame Aktion als „PulseOfEuropeRuhr“ auf dem Vorplatz der Jahrhunderthalle Bochum durchführen. Zusammen mit der Ruhrtriennale und Stadtgrenzen überschreitend wollen sie ein sicht- und hörbares Zeichen für Europa setzen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ruhrtriennale statt, die ihr Leitmotiv „Seid umschlungen“, der Ode „An die Freude“ entlehnt hat, die auch den Text der Europahymne bildet. Die Ruhrtriennale befragt die Werte und die Bedeutung Europas in heutigen Zeiten in ihrem Programm, so auch in dieser Spielzeit.

Johan Simons, Intendant der Ruhrtriennale 2015–2017:
„Seit ich künstlerischer Leiter der Ruhrtriennale geworden bin, hat sich die Welt sehr verändert, wirkte manchmal wie aus den Fugen. Doch nun spüre ich eine positive Energie, ein Wiederentdecken Europas und seiner Kraft. Deswegen freue ich mich sehr, dass wir gemeinsam mit „PulseOfEurope“ ein deutliches Zeichen für dieses vielschichtige, manchmal komplizierte, aber immer wunderbare Europa setzen.“

Beim „PulseOfEurope“ wird die Rolle der Europäischen Union für ein Leben in Frieden, Freiheit, Demokratie und Wohlstand hervorgehoben und zu einer konstruktiven Weiterentwicklung der EU aufgerufen. Das Singen der Europahymne ist deshalb eines der gemeinsamen Merkmale der „PulseOfEurope“-Veranstaltungen.

Die Veranstaltung findet auf dem Vorplatz der Jahrhunderthalle Bochum statt.
Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie hier: ruhr3.com/poe

Über „PulseOfEurope“: Im Februar 2017 gründete sich die erste „PulseOfEurope“-Initiative im Ruhrgebiet. Mittlerweile versammeln sich in fünf Städten der Metropole Ruhr (Bochum, Dortmund, Essen, Herten und Unna) jeden ersten Sonntag im Monat um 14:00 Uhr Menschen auf zentralen Plätzen, um für Europa zu demonstrieren. Die Europainitiative des Regionalverbandes Ruhr (RVR) begleitet die Initiative. Ziel ist es, die „schweigende Mehrheit“ für Europa sichtbar und hörbar zu machen. Ins Leben gerufen wurde die Pro-Europa-Initiative in Frankfurt am Main; in den letzten Monaten sind in über 130 Städten in 19 Ländern Europas zehntausende Menschen für Europa auf die Straße gegangen.

Infos: www.pulseofeurope.eu/ruhrgebiet /

 

Ruhrtriennale setzt Zeichen für Europa – „PulseOfEurope“ am 27. August auf dem Vorplatz der Jahrhunderthalle Bochum

Ausbau der Haltestelle Weserstraße und Instandsetzung der Rellinghauser Straße

Ab dem 7. August starten die Umbauarbeiten zum barrierefreien Ausbau der Haltestelle Weserstraße, sowie die Instandsetzung der Fahrbahn und Gehwege auf diesem Abschnitt der Rellinghauser Straße und den Einmündungen der Werrastraße und Weserstraße.

Während der gesamten Bauzeit, die ca. 6 Monate beträgt, ist mit Verkehrsbehinderungen und –beschränkungen zu rechnen.

Ab Montag (7.8.) ist zunächst das Abbiegen in und von der Werrastraße nicht mehr möglich, die Einmündung zur Rellinghauser Straße wird eine Sackgasse. Die Werrastraße ist dann nur noch von der Töpferstraße aus zu erreichen.

Weitere notwendige Änderungen der Verkehrsführung werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Das Amt für Straßen und Verkehr der Stadt Essen, die EVAG und die Baubeteiligten sind bestrebt, die eventuell entstehenden Behinderungen der Anlieger so gering wie möglich zu halten

Die Kosten belaufen sich 550.000 Euro für den Umbau der Haltestelle, sowie 345.000 Euro für den begleitenden Straßenbau.

(ü. Pm.)

Freilichtmalerei – Arbeitskreis für Erwachsene

am Samstag, 1. Juli 2017, findet ab 10 Uhr, im Garten des Museum Folkwang der Workshop (Arbeitskreis) „Freilichtmalerei“ für Erwachsene statt. Gemeinsam mit der Künstlerin Dora Celentano setzen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihre Eindrücke aus der Natur auf der Leinwand um – ganz in der Art der Romantiker wie dem britischen Maler John Constable oder dem Franzosen Claude Monet. Dabei sind Gartenpflanzen rund um das Museum und Gartenbilder aus der Sammlung die Inspirationsquellen.

Die Anmeldung im Besucherbüro ist erforderlich: info@museum-folkwang.essen.de.

Unter dem Motto Vom Beet auf die Leinwand und zurück hat das Museum Folkwang an der Ecke Goethestraße / Kahrstraße einen Garten angelegt, der das ganze Jahr über für jedermann zugänglich ist und zum gemeinsamen Gärtnern einlädt. Ein umfangreiches Veranstaltungs-programm bietet Kindern und Erwachsenen zahlreiche Möglichkeiten, selber im Garten aktiv zu werden und macht den neuen Museumsgarten zum idealen Sommertreffpunkt – vom Freilichtmalen und Frühstück im Freien bis zum Koch-Workshop für Kinder und zur Live-Licht-Show.

Dora Celentano studierte Kommunikationsdesign an der Essener Folkwang Universität der Künste. Seit 2012 studiert sie freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf und aktuell in der Klasse von Stefan Kürten.

Information

Freilichtmalerei
Workshop für Erwachsene
Sa, 1.7.2017, 10 – 16 Uhr

Anmeldung im Besucherbüro erforderlich: info@museum-folkwang.essen.de.
Teilnahmebeitrag: 20 €,  Mitglieder des Kunstring Folkwang 10 €. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Titelfoto: Museum Folkwang, Henriette Kriese, 2017

15,3 Prozent der Bevölkerung leiden an Angststörungen

Manche fürchten sich vorm Fliegen oder vor Spinnen, andere vor Menschenansammlungen. Den meisten von ihnen könnte mit einer Konfrontationstherapie geholfen werden. Angeleitet von einem Therapeuten begeben sich die Betroffenen dabei Schritt für Schritt in die angstauslösenden Situationen und lernen, dass die befürchteten Konsequenzen nicht eintreten. Der große finanzielle und hohe organisatorische Aufwand sorgen allerdings dafür, dass nur jeder vierte Erkrankte diese Behandlung auch bekommt.
Abhilfe könnten hier Behandlungsansätze schaffen, die auf Virtual-Reality- oder Augmented-Reality-Systemen beruhen. Sie sind vergleichsweise kostengünstig und können auch beim Patienten zuhause eingesetzt werden. Im Rahmen der Maßnahme „Medizintechnische Lösungen für eine digitale Gesundheitsversorgung“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Projekt DigiPhobie der Potsdamer Promotion Software GmbH. Diese will ein VR-System entwickeln, mit dem sich die Konfrontationstherapie für Patienten mit spezifischen Phobien selbständig in den eigenen vier Wänden durchführen lässt. Im ersten Schritt wird dieser Ansatz bei Menschen getestet, die Angst vor Spinnen haben. Aufbauend auf den Ergebnissen werden dann auch für andere Phobien solche Behandlungskonzepte erarbeitet.
Das BMBF fördert Entwicklungen in der Medizintechnik wie eben auch die digitale Gesundheitsversorgung mit einem Volumen von 240 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren. So sollen innovative Medizinprodukte schneller bei Patienten ankommen.

Das VHS-Programm Herbst 2017: neu und in Farbe!

Das beliebte Weiterbildungsprogramm der Volkshochschule für das kommende Herbstsemester liegt frisch gedruckt in der VHS am Burgplatz bereit. Die inzwischen auf beachtliche 168 Seiten herangewachsene Broschüre umfasst 1.170 Kurse, Seminare, Workshops, Vorträge, Ausstellungen und Einzelveranstaltungen – darunter auch 31 Bildungsurlaube.

Direktor Michael Imberg und die stellvertretende Direktorin, Heike Hurlin, stellten das neue Programm am Dienstag in der VHS am Burgplatz vor. Präsentiert wurden vielfältige Angebote aus den sechs Programmbereichen Gesellschaft, Kunst und Kultur, Mensch und Natur, Sprachen, EDV und Beruf sowie aus dem Fachgebiet Schulische Weiterbildung und Grundbildung. Die neue ansprechende Farbgestaltung des Heftes und Kurstitel wie „Ghandi für den Hausgebrauch“, „Mäuse im Alter“, „Trumpismus“ oder „Stand.Punkt!“ machen Lust auf Weiterbildung und inspirieren dazu, sich sein ganz persönliches Programm zusammenzustellen.

Das Schwerpunktthema „Stadt machen! STADT_LAND_FLUSS“ bringt zum Ausdruck, dass eine Stadt nicht nur ein Haus, sondern auch ein soziales Gebilde ist, in das sich ihre Bürgerinnen und Bürger gestalterisch einbringen können und sollen. Die Volkshochschule bietet dazu mitten im Herzen der Stadt die geeignete Plattform. „Stadt machen! Das heißt, als Bürger die Stadt, seine Stadt zu leben, sich einzubringen und zu beteiligen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten: in der Nachbarschaft, im Ehrenamt, in Parteien, in Kirchen und natürlich auch in der VHS. Wir als Volkshochschule leben das jeden Tag: die Stadt als Ort kreativer Schöpfung.“, sagt Direktor Michael Imberg.

Ganz konkret sichtbar wird dieses Zusammenspiel von verschiedenen Beteiligten am Tag der Semestereröffnung am 15. September bei einem großen Fest auf allen Etagen der VHS.

Das neue Programmheft ist ab sofort in der VHS und ab 30. Juni in über 100 Verteilerstellen im ganzen Stadtgebiet kostenfrei erhältlich (beispielsweise: Rathaus, Stadtteilbibliotheken, Agentur für Arbeit, Job Center, Kulturforum Steele, Apotheken, Buchhandlungen, Banken). Anmeldungen ab sofort per Anmeldekarte der Broschüre oder online unter www.vhs-essen.de.

(ü. Pm.)