Große Aalto-Show mit Höhepunkten aus Oper und Konzert

Zum Ende der Spielzeit fahren das Aalto-Theater und die Essener Philharmoniker noch einmal richtig groß auf: In der verrückt-unterhaltsamen Bühnenshow „Fantasia-Aalto“ darf man sich auf viele Höhepunkte aus der fantasievollen Welt von Oper und Konzert freuen.

Junge und erwachsene Besucher können sich am Sonntag, 25. Juni 2017, um 18 Uhr im Aalto-Theater von der berühmten Wolfsschluchtszene aus Carl Maria von Weber Oper „Der Freischütz“ mitreißen lassen, in Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ hineinhören oder die zauberhaften Klänge des Schneeflockenwalzers aus Pjotr Tschaikowskis „Nussknacker“ genießen. In Szene gesetzt von Licht- und Bühneneffekten, stehen das wunderschöne „Lied an den Mond“ aus Antonín Dvořáks „Rusalka“ ebenso auf dem Programm wie Auszüge aus Wolfgang Amadeus Mozarts „Zauberflöte“ und Edvard Griegs Orchesterstück „In der Halle des Bergkönigs“ aus der Peer-Gynt-Suite. Das alles wird präsentiert von den hervorragenden Sängerinnen und Sängern des Aalto-Musiktheaters: Christina Clark, Elbenita Kajtazi, Rainer Maria Röhr, Marion Thienel, Michael Haag, Francisca Devos und Marie-Helen-Joël, die auch als Moderatorin durch den rund einstündigen Abend führen wird. Außerdem wirkt der Aalto Kinderchor mit. Die Essener Philharmoniker spielen unter der Leitung von Robert Jindra. Beste musikalische Unterhaltung also für die ganze Familie!

Karten (Preis: € 10,00 – 15,00; ermäßigt € 7,00 – 10,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.theater-essen.de.

Fotos:

  • Elbenita Kajtazi (Sopran) (Foto: Saad Hamza)
  • Marie-Helen Joël, Mezzosopranistin und Moderatorin (Foto: Saad Hamza)

 

 

„Park Sounds“ im Stadtgarten eröffnen den Sommer

Elektronische Klänge verwandeln den Essener Stadtgarten in einen außergewöhnlichen Ort: Von Montag, 26. Juni bis Freitag, 30. Juni 2017 lädt die Philharmonie Essen jeweils von 20 bis 22 Uhr zu den „Park Sounds“ ein. Zum bewährten „Park Sounds“-Team gehören auch in diesem Jahr das Institut für Computermusik und  Elektronische Medien (ICEM) sowie das Institut für Populäre Musik (IfPoM) der Folkwang Universität der Künste. Die Professoren der beiden Institute stellen gemeinsam mit ihren Studierenden das musikalische Programm zusammen. Die elektronischen Klänge sind dabei speziell auf die akustische Situation im Park ausgerichtet. An elf Standorten sorgen Lautsprecher für ein beeindruckendes Surround-Erlebnis. Bei freiem Eintritt haben die Besucher ausreichend Gelegenheit, sich von den neuen Klängen im Park inspirieren zu lassen. Das jeweilige musikalische Programm des Abends wird vorher unter www.philharmonie-essen.de veröffentlicht. innogy stellt 100 Liegestühle und rund 60 Sitzsäcke zur Verfügung – auch diese Möglichkeit nutzen die „Park Sounds“-Besucher jedes Jahr gerne zur Entspannung. Darüber hinaus macht am 26. und 30. Juni das innogy Backmobil Station im Stadtgarten und lädt zu frischem Gebäck ein. Außerdem besteht am 29. Juni die Möglichkeit, E-Bikes zu testen.

Parksounds
Stadtgarten Essen, 25 Juni 2015
Foto: Sven Lorenz, Essen

Die „Park Sounds“ wurden von der Philharmonie Essen in der Spielzeit 2010/2011 gemeinsam mit dem ICEM ins Leben gerufen. In diesem Jahr finden sie zum sechsten Mal statt.

Park Sounds: Montag, 26. Juni bis Freitag, 30. Juni 2017, jeweils von 20:00 bis 22:00 Uhr,

Stadtgarten Essen, Huyssenallee 53, 45128 Essen, Eintritt frei

Fotos: Sven Lorenz

(ü. Pm.)

KlassikLounge der Essener Philharmoniker erstmals im Aalto-Theater

Ein Novum erlebt die KlassikLounge der Essener Philharmoniker im letzten Konzert der Reihe in dieser Spielzeit: Am Montag, 12. Juni 2017, um 19:30 Uhr geht es erstmals ins Aalto-Theater.

Im Foyer sorgen Ava Polheim, Violinistin des Orchesters, sowie Kontrabassist Santiago Cavanagh für ein sommerliches Finale der KlassikLounge-Konzerte 2016/2017. Und DJ Haptik (alias Pablo Giuggioloni vom Grillo-Theater) garniert den Auftritt der beiden Musiker mit faszinierenden elektronischen Klängen. Am Ende besteht wie immer die Möglichkeit zum lockeren Austausch mit den Musikern.

Die Reihe „KlassikLounge“ startete im Sommer 2015 und kam von Anfang an beim Publikum hervorragend an. Klassische Musik mal anders genießen, in entspannter, lockerer Atmosphäre außerhalb des Konzertsaals – unter dieser Prämisse steht das ungewöhnliche Format. Dabei hat jeder Abend ein eigenes Motto. Die KlassikLounge findet viermal pro Spielzeit statt.

Die Termine der kommenden Spielzeit: 9.10., 4.12.2017; 12.3., 11.6. 2018, jeweils im Grillo-Theater.

Der Eintritt ist frei. Zählkarten an der Abendkasse.

Titelfoto: die Violinistin Ava Polheim (Foto: Saad Hamza).

(ü. Pm.)

 

Dvořáks Achte im 11. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker

Antonín Dvořák ließ sich von der Landschaft Mittelböhmens zu einem ausgesprochen heiteren Werk inspirieren: Seine beliebte achte Sinfonie steht als großer Schlusspunkt auf dem Programm des 11. Sinfoniekonzertes der Essener Philharmoniker am Donnerstag/Freitag, 15./16. Juni 2017, um 20 Uhr in der Philharmonie Essen. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Tomáš Netopil stehen zunächst jedoch die Hörner besonders im Mittelpunkt: Solist in Wolfgang Amadeus Mozarts Hornkonzert Es-Dur (KV 495) ist der Tscheche Radek Baborák, der bereits in der vergangenen Spielzeit mit Straussʼ Hornkonzert glänzen konnte.

Mit dem Konzert erwies Mozart seinem Salzburger Bekannten Johann Leitgeb einen echten Freundschaftsdienst. Der Hornist war drauf und dran, auf den Käsehandel umzusatteln, bevor der Komponist ihn mit herrlichen Konzerten dazu verlockte, doch der Musik treu zu bleiben. Höhepunkt dieser Zusammenarbeit ist das Es-Dur-Konzert, das mit träumerischer Romanze und Jagd-Finale den Idealtypus eines klassischen Hornkonzertes bildet. Gleich vier Hornisten sind anschließend in Robert Schumanns Konzertstück F-Dur, op. 856 beteiligt – neben Baborák drei Hornisten der Essener Philharmoniker: Janos Zinner, Tobias Huber und Fancesc Saez Calatayud. Das Werk wartet mit einem ungeahnten Klangspektrum auf und ist „etwas ganz curioses“, wie Schumann selbst befand.

 Das Konzert am 15. Juni wird live bei WDR 3 in der Reihe „Städtekonzerte NRW“ übertragen.

Karten (Preise: € 17,00 – 41,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.theater-essen.de.

Fotos mit Tomáš Netopil und dem Hornisten Radek Baborák.

(ü. Pm.)

Joyce DiDonato singt Händel und Purcell in der Philharmonie Essen

Joyce DiDonato ist nicht nur regelmäßig an den großen Opernhäusern von New York bis London zu Gast, sondern setzt auch mit ihren Konzertprogrammen außergewöhnliche Akzente. Auf das aktuelle Projekt „In War and Peace – Harmony through Music“, das sie am Samstag, 27. Mai 2017, um 20 Uhr in der Philharmonie Essen präsentiert, darf man besonders gespannt sein. In der Reihe „Alte Musik bei Kerzenschein“ singt die amerikanische Mezzosopranistin Arien von Georg Friedrich Händel, Henry Purcell und Leonardo Leo. Begleitet wird sie vom erstklassigen Barockensemble Il Pomo d’Oro unter der Leitung von Maxim Emelyanychev, deren Interpretation von Händels „Partenope“ im vergangenen Jahr noch in bester Erinnerung ist. Die zentralen Begriffe des Programms – Krieg und Frieden – spiegeln sich in den beiden Konzerthälften wider. In den Mittelpunkt stellt Joyce DiDonato dabei die Frage: „Inmitten des Chaos, wo findet man Frieden?“ Weiterhin betont sie: „Seit Jahrhunderten haben die Schöpfer großer Kunst die Grausamkeiten ihrer Zeit neben göttlichen Momenten der Harmonie geschildert und uns mutig unsere eigene brutale Natur wie auch unsere hohe Menschlichkeit vor Augen geführt. Die Kunst vereint, überwindet Grenzen, verbindet, was getrennt ist, beseitigt Rangunterschiede, mildert Unruhen, bedroht die Macht und den Status quo und erhebt auf wunderbare Weise den Geist. Kunst ist ein beherzter Weg zum Frieden.“

Joyce DiDonato wurde in Kansas (USA) geboren. Ihre erfolgreiche Karriere führte sie bislang unter anderem an die Metropolitan Opera in New York, das Londoner Royal Opera House Covent Garden, die Mailänder Scala, die Staatsopern in München und Wien und das Liceu Barcelona, aber auch in renommierte Festspielorte wie Salzburg, Edinburgh und zu den BBC Proms. Zum Kernrepertoire Joyce DiDonatos gehören Rollen von Händel und Mozart sowie die Belcanto-Partien Rossinis. Darüber hinaus war sie unter anderem als Octavian („Der Rosenkavalier“), Komponist („Ariadne auf Naxos“) und in der Titelpartie von „Das schlaue Füchslein“ sowie in zeitgenössischen Bühnenwerken zu erleben.

 Karten (Preise: € 30,00 bis 75,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Titelbild: Joyce DiDonato (Foto: Simon Pauly).

Beethovens Gesamtwerk für Cello und Klavier in zwei Konzerten

 Ludwig van Beethoven begründete mit seinen fünf Cellosonaten eine neue Kammermusik-Formation, die bis dahin beinahe ohne Vorbild war. Nie zuvor war das tiefe Streichinstrument als derart ebenbürtiger Partner des Klaviers in Erscheinung getreten. In der Philharmonie Essen werden nun der Cellist Gautier Capuçon und der Pianist Frank Braley in zwei Konzerten am Sonntag, 23. April 2017 Beethovens Gesamtwerk für Violoncello und Klavier präsentieren. Im ersten Konzert um 11 Uhr erklingen neben der jugendfrischen ersten (op. 5 Nr. 1) und der reifen dritten Sonate (op. 69) auch aus dem insgesamt reichen Variationsschaffen des Komponisten zwei Werke, die geistreich je ein Thema aus Händels „Judas Maccabäus“ und Mozarts „Zauberflöte“ (über „Ein Mädchen oder Weibchen“) fortschreiben. Im zweiten Konzert um 15 Uhr widmen sich die beiden Musiker den beiden späten und kompromisslosen Cellosonaten (op. 102, Nr. 1 und 2), in denen sich der Komponist mitunter fast experimentell mit den Möglichkeiten der beiden Instrumente auseinandersetzte. Sie bilden den gewichtigen Rahmen um die frühe zweite Sonate (op. 5 Nr. 2) und die siebenteiligen Variationen über das Duett von Pamina und Papageno („Bei Männern, welche Liebe fühlen“) aus Mozarts „Zauberflöte“.

Der Franzose Gautier Capuçon hat sich längst als einer der führenden Cellisten seiner Generation etabliert und sorgt kontinuierlich mit seinen Aufnahmen und Konzerten für große Aufmerksamkeit. Höhepunkte der aktuellen Saison sind Auftritte mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, den Berliner Philharmonikern, dem Russian National Orchestra, der Staatskapelle Dresden, den Münchner Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic und dem San Francisco Symphony.

Weltweit unterwegs ist auch der ebenfalls aus Frankreich stammende Pianist Frank Braley. Er konzertierte bislang etwa mit dem London Philharmonic Orchestra, dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Orchestre National de France, dem Boston Symphony Orchestra und dem Tokyo Philharmonic. Er arbeitete dabei mit Dirigenten wie Christopher Hogwood, Marek Janowski, Kurt Masur, Sir Yehudi Menuhin und Antonio Pappano zusammen.

Einzeltickets (€ 28,00 pro Konzert) und Kombitickets (€ 40,00 für beide Konzerte) unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Titelfoto: Renaud Capuçon und Frank Braley (Foto: Karl Lagerfeld).

„Die PRINZEN“ kommen nach Essen

Eine Band mit Geschichte. Die Prinzen sind mittlerweilen eine Legende, die in ferner Zukunft bei den sogenannten „Evergreens“ einen deutschen Anteil sichern wird. Bei dieser Gruppe ist nichts zufällig. Ob es die kindliche Ausbildung der Musiker, oder die Themenwahl betrifft, hier kommen Witz, Geist und musikalisches Können zusammen. 2018 wird es 9 spektakuläre Konzerte geben, bei denen ein großes Sinfonieorchester in Aktion kommt. Die bekannten Hits, wie „Alles nur geklaut“, „Küssen verboten“, oder „Ich wär so gerne Millionär“ können natürlich hierbei nicht fehlen. Am 8. 3. 2018 wird die Gruppe hier in Essen in der Philharmonie auftreten, also höchste Zeit, sich ein Ticket zu sichern.

Die PRINZEN

mit Sinfonieorchester 2018

Nach drei umjubelten und ausverkauften Konzerten der PRINZEN mit dem Orchester der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig anlässlich des 1000jährigen Leipziger Stadtjubiläums geht die Erfolgsproduktion jetzt auf Tour. Von der Elbphilharmonie in Hamburg über die Alte Oper in Frankfurt/Main bis zur Gasteig Philharmonie in München.

Am 10. März 2017 startet der Vorverkauf für die Tour 2018: Neun Konzerte mit Hits wie „Alles nur geklaut“, „Ich wär‘ so gerne Millionär“ oder „Küssen verboten“ aus zweieinhalb Jahrzehnten. Begleitet vom Orchester – mit extra für diesen besonderen Anlass geschriebenen Arrangements.

Über sechs Millionen verkaufte Alben, weit über drei Million Konzertbesucher, zwei Echos,

6 x Platin, 16 x Gold, unzählige Chartplatzierungen und 5 Top-Ten-Alben. Die PRINZEN sind eine der erfolgreichsten und beliebtesten deutschen Bands. Ihre Hits sind längst zu Klassikern geworden mit denen sich eine ganze Generation identifiziert. Sogar in den USA lernen Kinder nach ihren Texten Deutsch. Das Debütalbum „Das Leben ist grausam“ zählt zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Erstlingen aller Zeiten.

Die PRINZEN

mit Sinfonieorchester 2018

28.02.2018 Dortmund Konzerthaus (TOURSTART!!!)

01.03.2018 Hannover Kuppelsaal

03.03.2018 Berlin Admiralspalast

05.03.2018 Hamburg Elbphilharmonie (AUSVERKAUFT!)

07.03.2018 Frankfurt Alte Oper

08.03.2018 Essen Philharmonie

20.03.2018 Dresden Konzertsaal im Kulturpalast

25.03.2018 München Gasteig Philharmonie

26.03.2018 Stuttgart Beethovensaal

Sichern Sie sich also schnellstmöglich Ihre Karten hier:

  • über das Internet: www.kaenguruh.de sowie im Internet unter www.eventim.de

  • und an allen bekannten VVK-Stellen

Weitere Infos und Inhalte in unter www.kaenguruh.de. oder auf www.dieprinzen.de.

 

Mendelssohns „Schottische Sinfonie“ im 8. Sinfoniekonzert

Auf eine Reise nach Großbritannien nehmen die Essener Philharmoniker ihr Publikum im 8. Sinfoniekonzert der Saison am Donnerstag/Freitag, 23./24. März 2017, um 20 Uhr in der Philharmonie Essen. Unter der Leitung des schottischen Dirigenten Rory MacDonald stehen Werke von Benjamin Britten, Edward Elgar und Felix Mendelssohn Bartholdy auf dem Programm. Brittens vier „Sea Interludes“ aus der Oper „Peter Grimes“ haben durchaus biografische Bezüge: „Die meiste Zeit meines Lebens verbrachte ich in engem Kontakt mit dem Meer. Unser Haus blickte direkt auf die See, und zu den Erlebnissen meiner Kindheit gehörten die wilden Stürme, die oftmals Schiffe an unsere Küste warfen und ganze Strecken der benachbarten Klippen wegrissen“, schreibt der aus der ostenglischen Küstenstadt Lowestoft stammende Komponist. Rätselhaft geblieben sind bis heute Elgars „Enigma-Variationen“, in denen „das Hauptthema nie erscheint, der wichtigste Charakter niemals auftritt“, so Elgar. Mendelssohns „Schottische“ Sinfonie schließlich hat ihren Ursprung in einer Reise des damals 20-jährigen Komponisten auf die Inselgruppe der Hebriden vor der schottischen Küste.

 Karten (Preise: € 17,00 – 41,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.theater-essen.de.

Titelbild: Rory MacDonald (Foto: Benjamin Ealovega)

New York Philharmonic mit Mahlers Vierter in Essen

Das New York Philharmonic ist ein Orchester der Superlative: Ältestes Sinfonieorchester der Vereinigten Staaten, bislang Auftritte in 63 Ländern, und die Namen der bisherigen Chefdirigenten lesen sich wie eine Auflistung der bedeutendsten Maestri aus den letzten 100 Jahren – Mahler, Toscanini, Walter, Bernstein, Boulez, Masur. Mit seinem aktuellen und demnächst scheidenden Musikdirektor Alan Gilbert ist das weltberühmte Orchester – eines von Amerikas legendären Big Five – am Sonntag, 26. März 2017, um 17 Uhr in der Philharmonie Essen zu Gast.

Ausgewählt hat Gilbert für sein Essener Abschiedskonzert Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 4 G-Dur und Béla Bartóks „Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta“ – ein spannendes Programm, mit dem der gebürtige New Yorker sein Orchester noch einmal von der allerbesten Seite zeigen kann. Solistin ist die aus München stammende Sopranistin Christina Landshamer, die das Philharmonie-Publikum schon einige Male mit ihrer Stimme verzaubern konnte.

Alan Gilbert ist seit Beginn der Saison 2009/2010 Chefdirigent des New York Philharmonic, dessen Leitung er als erster gebürtiger New Yorker sowie als jüngster Dirigent in der Geschichte des Orchesters übernahm. Von Januar 2000 bis Juni 2008 war Alan Gilbert Chefdirigent und künstlerischer Berater des Königlichen Philharmonischen Orchesters Stockholm, dem er durch die Ernennung zum Ehrendirigenten weiterhin verbunden bleibt. Alan Gilbert hat Produktionen an führenden Opernhäusern geleitet und ist u. a. mit den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Royal Concertgebouw Orchestra und dem London Symphony Orchestra sowie mit den wichtigsten amerikanischen und japanischen Orchestern aufgetreten.

Karten (Preis: € 19,00 bis 135,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Titelfoto: Alan Gilbert und dem New York Philharmonic (Foto: Chris Lee).

(ü. Pm.)

 

Heiraten in der Philharmonie?

Am 8.3.2017 befasst sich der Ausschuss für öffentliche Ordnung, Personal und Organisation (OPO) mit einer Neuordnung der Außentraubereiche des Standesamtes im Stadtgebiet Essen. Während sich die Stadtverwaltung gegen die Philharmonie Essen als weiteren Außentraubereich des Standesamtes ausspricht, hält die Ratsfraktion der Grünen diesen Ort für besonders geeignet.

Dazu erklärt Ahmad Omeirat, ordnungspolitischer Sprecher der Ratsfraktion der Grünen:

„Die Philharmonie Essen ist ein idealer Ort für Trauungen. Er bietet ein tolles Ambiente, gastronomischen Service und eine gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Gleichzeitig steigert die Stadt die Mieteinnahmen der städtischen Philharmonie. Die städtische Tochter RGE als Betreiber der Gastronomie wird ebenfalls gestärkt.

Der Gildehof wird von vielen Paaren hingegen als unattraktiver Ort wahrgenommen, was auch die schwache Auslastung von rund 57 Prozent zeigt. Den Einwand der Verwaltung, dass Eheschließungen bzw. Begründungen von Lebenspartnerschaften in Außentraubereichen einen Mehraufwand durch zusätzliche Fahrt- und Rüstzeiten verursachen, lassen wir für den Standort Philharmonie hingegen nicht gelten. Aufgrund der kurzen Entfernung zwischen Gildehof und Philharmonie ist das Gildehof-Personal schnell an diesem repräsentativen Ort.“

Die Ratsfraktion der Grünen beantragt für den OPO-Ausschuss am 8. März, dass sich der OPO für die Einrichtung eines Außentraubereiches des Standesamtes in der Philharmonie Essen ausspricht.

Wortlaut des OPO-Antrages der Ratsfraktion der Grünen für die OPO-Sitzung am 8.3.2017:

die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen beantragt:

der Ausschuss für öffentliche Ordnung, Personal und Organisation spricht sich für die Einrichtung eines Außentraubereiches des Standesamtes in der Philharmonie Essen aus, um dort standesamtliche Eheschließungen durchführen zu können.

Begründung:

Laut Verwaltungsvorlage 0320/2017/3 leidet das Standesamt im Gildehof unter einer geringen Nachfrage von Trauungen. Ursache hierfür sei „vorrangig die Unattraktivität des Standortes bzw. des Gebäudes.“ Im Jahr 2016 hatte der Traubereich im Gildehof nur eine Auslastung von 56,5 Prozent.

Gleichzeitig erkennt die Verwaltung an, „dass die Philharmonie ein repräsentativer Standort für einen neuen Traubereich der Stadt Essen wäre.“ Eine Nutzung der Philharmonie ist nicht nur ein sehr attraktiver Standort zum Heiraten. Hier ergeben sich auch weitere Synergien im Hinblick auf die Nutzung einer städtischen Liegenschaft und der Einbeziehung städtischer Töchter als Leistungserbringer. So lassen sich die Einnahmen aus einer Vermietung der Philharmonie erhöhen. Im Zuge des konzerninternen Leistungsausgleiches wird außerdem die städtische RGE Servicegesellschaft Essen mbH als Betreiber der Gastronomie im Wallberg in der Philharmonie Essen gestärkt.

Die Verwaltung moniert generell, dass Eheschließungen bzw. Begründungen von Lebenspartnerschaften in Außentraubereichen einen Mehraufwand durch zusätzliche Fahrt- und Rüstzeiten verursachen. Dieses Argument kann für den Standort an der Philharmonie jedoch kaum geltend gemacht werden, da sich dieser nur 5 Gehminuten vom Gildehof entfernt befindet.

(ü. Pm.)

 

„Die Bremer Stadtmusikanten“ mit Orchester

In der Philharmonie Essen ist das bekannte Volksmärchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ jetzt in einer Bearbeitung für Orchester zu erleben: Kinder ab 6 Jahren können sich auf abwechslungsreiche, spannende, eingängige und mitunter leicht schräge Musik freuen – die eben ganz dem wunderbaren Quartett entspricht. Der erste Termin am Freitag, 10. März 2017, um 10 Uhr richtet sich vor allem an Grundschulklassen; am Samstag, 11. März 2017, um 16 Uhr sind Familien angesprochen. Der Dirigent und Komponist Erke Duit, der in beiden Konzerten am Pult der Bergischen Symphoniker stehen wird, und der Musiker Marko Simsa haben die Geschichte neu vertont und damit das Märchen noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive beleuchtet. Auch Simsa selbst wirkt live als Moderator mit.

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Esel, Hund, Katze und Hahn auf ihrem Weg nach Bremen! Zu alt und nutzlos sind sie und sollen fortgejagt werden. Doch die Vier machen sich mutig auf die Reise, denn gemeinsam sind sie stark. Es gibt etwas, wovon die Freunde schon lange träumen: Sie wollen Stadtmusikanten in Bremen werden. Und dort nicht nur irgendwas spielen, sondern Musik, die swingt und Spaß macht! Auf dem Weg dorthin erleben sie allerhand Abenteuerliches und geraten sogar in die Fänge von Räubern. Doch die Schurken haben nicht mit dem Mut und der List der Tiere gerechnet. Und ganz nebenbei sind die vier Freunde schon längst das, was sie werden wollten: tolle Musiker und ein großartiges Team.

Karten (€ 6,60 Kinder/€ 10,00 Erwachsene) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Titelfoto: Familienkonzert (Foto: Saad Hamza).
(ü. Pm.)

Pianist Alexandre Tharaud spielt Scarlatti und Beethoven

Beethoven und Scarlatti – mit dieser reizvollen Kombination ist der französische Pianist Alexandre Tharaud am Sonntag, 5. März 2017, um 11 Uhr in der Philharmonie Essen zu Gast. Mit 555 (erhaltenen) virtuosen, ebenso feurigen wie in sich versunkenen Cembalostücken schuf Domenico Scarlatti einen barocken Tastenspielkosmos, in dem er die unterschiedlichsten Gattungen vom Tanzsatz bis zur Fuge funkeln ließ. Immer wieder bezog der in Lissabon und Madrid tätige Italiener dabei iberisches Kolorit mit ein. Sechs dieser Sonaten hat sich Alexandre Tharaud für sein Essener Konzert ausgesucht, bevor mit Ludwig van Beethovens letzter Sonate Nr. 32 c-Moll, op. 111 eines der bedeutendsten Werke der Klavierliteratur erklingt.

Alexandre Tharaud wurde 1968 in Paris geboren. Für sein zweites Album mit Scarlatti-Sonaten erhielt er 2011 den „ECHO Klassik“-Preis. Er musiziert mit bedeutenden Orchestern wie dem Orchestre National de France, dem Tokyo Metropolitan Orchestra, dem hr- und WDR Sinfonieorchester, dem Tonhalle Orchester Zürich und dem Philadelphia Symphony Orchestra. Recitals führten ihn an renommierte Häuser wie das Théâtre des Champs-Elysées, die Opéra de Versailles, die Philharmonie Köln, die Royal Albert Hall, die Londoner Wigmore Hall, das Concertgebouw Amsterdam und den Wiener Musikverein. Er war zu Gast bei großen Festivals wie den BBC Proms, dem Edinburgh International Festival oder dem Festival dʼAix-en-Provence.

Karten (Einheitspreis: € 28,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Titelfoto: Alexandre Tharaud (Foto: Marco Borggreve).

(ü. Pm.)