Philippe Herreweghe dirigiert Beethoven

Philippe Herreweghe und Ludwig van Beethoven – von dieser Kombination konnte sich das Publikum in der Philharmonie Essen in den vergangenen Jahren mehrfach mitreißen lassen. Nach dem fulminanten Sinfonien-Zyklus über zwei Spielzeiten kommen am Donnerstag, 30. November 2017, um 19:30 Uhr nun drei weitere Werke des Komponisten zur Aufführung: die Ouvertüre zu „Die Weihe des Hauses“, die „Chorfantasie“ c-Moll für Klavier, Chor und Orchester sowie die Messe C-Dur, op. 86. Für eine herausragende Interpretation sorgen Herreweghes Spitzen-Ensembles: das Collegium Vocale Gent und das Orchestre des Champs-Élysées. Außerdem wirken der Pianist Kristian Bezuidenhout sowie als Gesangssolisten Ana Maria Labin (Sopran), Elisabeth Kulman (Mezzosopran), Maximilian Schmitt (Tenor) und Kresimir Strazanac (Bass) mit.

Der aus dem belgischen Gent stammende Philippe Herreweghe zählt zu den bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit und gehört zu den wichtigsten Protagonisten der historischen Aufführungspraxis. 1970 gründete er das Collegium Vocale Gent, das er seitdem leitet. Das Orchestre des Champs-Élysées wurde 1991 ebenfalls von Herreweghe selbst ins Leben gerufen, zur Interpretation des romantischen und vorromantischen Repertoires auf Originalinstrumenten. Außerdem ist er ein sehr gefragter Gastdirigent bei Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Leipziger Gewandhausorchester oder dem Mahler Chamber Orchestra.

„Die Kunst des Hörens“:

Der Konzertabend beginnt mit einer Einführung durch Philippe Herreweghe mit Chor und Orchester um 19:30 Uhr, Konzertbeginn ist um 20:00 Uhr.

Karten (Einheitspreis: € 25,00-70,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Titelfoto: Philippe Herreweghe (Foto: Sven Lorenz).

Theater und Philharmonie Essen mit mehr Zuschauern

(idr). Eine positive Bilanz zieht die Theater und Philharmonie Essen GmbH für die abgelaufene Spielzeit. Im Aalto-Theater, in der Philharmonie Essen und im Grillo-Theater wurden rund 328.000 Zuschauer gezählt, knapp 6.000 mehr als in der Saison 2015/16. Die Platzauslastung lag bei 75,1 Prozent.

Die höchste Auslastung konnte mit fast unveränderten 79,6 Prozent das Schauspiel Essen mit Intendant Christian Tombeil vorweisen. Knapp 59.000 Zuschauern besuchten die Theatervorstellungen. Das Ballett unter Leitung von Ben Van Cauwenbergh lockte im Vergleich zur Vor-Saison rund 2.000 Besucher mehr ins Aalto-Theater und erzielte so eine Auslastung von knapp 79 Prozent. Eine deutliche Steigerung zeigen die Zahlen für die Philharmonie Essen: Es kamen knapp 10.000 Besucher mehr ins Konzerthaus, was einer Steigerung der Auslastung um zwei Punkte auf 75,7 Prozent beschert hat. Infos: www.theater-essen.de

„The Big Wig“: Jazz-Band trifft auf Sinfonieorchester

Eine Jazz-Band trifft auf ein Sinfonieorchester: In der Philharmonie Essen kommt es zu dieser außergewöhnlichen musikalischen Begegnung am Freitag, 24. November 2017, um 20 Uhr. „Hildegard lernt fliegen“ heißt die famose Schweizer Band um Andreas Schaerer, die schon 2014 das Essener Publikum begeistern konnte. Und das Lucerne Festival Academy Orchestra versammelt junge Musiker der renommierten, 2003 von Pierre Boulez gegründeten Lucerne Festival Academy. Man darf also ein nicht alltägliches Klangerlebnis erwarten, wenn im Alfried Krupp Saal „The Big Wig“ auf dem Programm steht – eine von Andreas Schaerer originell instrumentierte Sinfonie, die 2015 uraufgeführt wurde. Eine kompositorische Großtat in farbenprächtigem Cinemascope, voller spritziger Details, hinreißend oszillierend zwischen poetischer Intimität und kraftstrotzendem Aberwitz. „Das ist eine Energie, die sich verdichtet – wie eine positive Explosion auf der Bühne“, so Schaerer. Zur Formation „Hildegard lernt fliegen“ gehören neben dem Jazz-ECHO-Preisträger 2015 Andreas Schaerer (Gesang) noch Andreas Tschopp (Posaune, Tuba), Benedikt Reising (Klarinette, Saxofon) Christoph Steiner (Schlagzeug), Marco Müller (Kontrabass) und Matthias Wenger (Saxofon). Die musikalische Leitung des Abends hat Mariano Chiacchiarini.

Karten (Einheitspreis: € 33,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Titelfoto: „Hildegard lernt fliegen“ und dem Lucerne Festival Academy Orchestera (Foto: Lucerne Festival/Priska Ketterer).

Christoph Eschenbach dirigiert Bruckner und Mozart

Christoph Eschenbach ist für mich ein herausragender Musiker, ob als Pianist oder als Dirigent“, bekundete der inzwischen verstorbene Helmut Schmidt 2015 anlässlich der Verleihung des renommierten Ernst von Siemens Musikpreises. „Aber er ist auch eine große Persönlichkeit, ein Star ganz ohne Allüren, ein Mann der leisen Töne, ein stiller Star – und doch ganz groß.“ Am Freitag, 10. November 2017, um 19:30 Uhr ist Eschenbach am Pult des SWR Symphonieorchesters in der Philharmonie Essen zu erleben. Dirigieren wird er die 7. Sinfonie E-Dur von Anton Bruckner. Außerdem auf dem Programm steht Wolfgang Amadeus Mozarts beliebtes Klavierkonzert A-Dur, KV 488, interpretiert von Christopher Park, den Eschenbach einst entdeckte.

Christoph Eschenbach ist der Philharmonie Essen seit langem verbunden. Zweimal war er hier Residenz-Künstler, in Erinnerung sind herausragende Abende als Pianist und vor allem als Dirigent großer Orchester. International ist er sowohl im Opern- als auch im Konzertbereich an bedeutenden Häusern wie der Wiener Staatsoper und bei angesehenen Orchestern wie den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem London Philharmonic Orchestra und dem Chicago Symphony zu Gast. Und trotz seines jahrzehntelangen Wirkens als Musiker betont Christoph Eschenbach: „Meine Maxime ist, dass man nie auslernt. Und das macht das Leben interessant. Ich bin voller Neugier auf alles, was ich noch nicht gesehen, was ich noch nicht gelernt und erfahren habe.“

„Die Kunst des Hörens“:

Der Konzertabend beginnt mit einer Einführung durch Christoph Eschenbach und Christopher Park mit dem Orchester um 19:30 Uhr, Konzertbeginn ist um 20:00 Uhr.

 Karten (Einheitspreis: € 25,00-70,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

 Titelfoto: Christoph Eschenbach (Foto: Luca Piva).

Essener GMD Tomáš Netopil wird ständiger Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie

Der Essener Generalmusikdirektor Tomáš Netopil wird ab der Spielzeit 2018/2019 ständiger Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie. Darüber hinaus präsentierte das traditionsreiche Prager Orchester jetzt Semyon Bychkov als Nachfolger des im Mai verstorbenen Chefdirigenten Jiří Bělohlavek sowie Jakub Hrůša als weiteren ständigen Gastdirigenten. „Ich fühle mich sehr geehrt, Teil des künstlerischen Teams zu sein, welches das musikalische Vermächtnis von Jiří Bělohlávek weiterführen kann und das Orchester zu weiteren musikalischen Höhenflügen bringen darf“, so Tomáš Netopil. „Für mich bedeutet die Arbeit für das Orchester eine große Verantwortung, eine Herausforderung und Vergnügen.“ Netopil und die Tschechische Philharmonie verbinden bereits eine zehnjährige erfolgreiche Zusammenarbeit. In dieser Spielzeit stehen eine gemeinsame Konzertreihe in der Schweiz sowie eine Tournee nach England und Irland auf dem Programm.

Tomáš Netopil ist seit der Spielzeit 2013/2014 Generalmusikdirektor der Essener Philharmoniker. Zuvor bekleidete er die eigens für ihn geschaffene Position des Musikdirektors des Prager Nationaltheaters und Ständetheaters. In Essen wird Netopil in dieser Saison nach seiner gefeierten Interpretation von Smetanas Oper „Die verkaufte Braut“ noch die Neuproduktion von „Salome“ sowie die Wiederaufnahmen von „Die Entführung aus dem Serail“, „Lohengrin“ und „Die Walküre“ leiten. Außerdem steht er in sechs Sinfoniekonzerten sowie weiteren Sonderkonzerten am Pult des Essener Orchesters. Auf internationaler Bühne dirigiert er unter anderem die Neuproduktion von „Der Freischütz“ an der Wiener Staatsoper und „Falstaff“ an der Flämischen Oper.

Titelfoto: Tomáš Netopil.(Foto: Saad Hamza).

Schubert, Schumann, Berg und Strauss mit der Sopranistin Anja Harteros

Anja Harteros kehrt in die Philharmonie Essen zurück: Nach ihrer fulminanten Residency in der Spielzeit 2013/2014 ist die Sopranistin nun erstmals wieder im Alfried Krupp Saal zu erleben. Am Sonntag, 24. September 2017, um 19 Uhr gestaltet sie gemeinsam mit dem Pianisten Wolfram Rieger einen Liederabend, der den Bogen von Franz Schubert („Die Forelle“, „Schwanengesang“ u. a.) über Robert Schumann („Stille Tränen“ u. a.) und Richard Strauss („Allerseelen“, „Waldseligkeit“ u. a.) bis zu Alban Berg („Sieben frühe Lieder“) schlägt.

Intensive Bühnenpräsenz, perfekte Stimmführung und musikalische Sensibilität zeichnen Anja Harteros aus. Das vielseitige Repertoire der weltweit geschätzten Sopranistin umfasst unter anderem Rollen von Händel (Alcina), Mozart (Gräfin, Fiordiligi, Donna Anna, Elettra), Weber (Agathe) sowie hauptsächlich von Verdi, Puccini, Wagner und Strauss. Ihre internationale Karriere begann 1999 mit dem Gewinn des „Cardiff Singer of the World“-Wettbewerbs. Binnen kürzester Zeit gastierte die Künstlerin an renommierten Bühnen: an der Metropolitan Opera New York, der Mailänder Scala, dem Royal Opera House Covent Garden in London, der Wiener Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen, an der Opera Bastille Paris, dem Opernhaus Zürich, den Königlichen Opernhäusern in Amsterdam und Oslo, der Japanischen Nationaloper Tokio sowie an den Staatsopern in München, Berlin, Hamburg und Dresden. Anja Harteros war 2009 „Sängerin des Jahres“ der Zeitschrift „Opernwelt“, 2015 wurde sie mit dem International Opera Award als „Sängerin des Jahres“ ausgezeichnet.

Am Freitag, 26. Januar 2018, um 20 Uhr ist Anja Harteros erneut in der Philharmonie zu Gast: Gemeinsam mit dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg präsentiert sie Richard Wagners „Wesendonck-Lieder“.

 Karten (Einheitspreis: € 28,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Titelfoto: Anja Harteros (Foto: Marco Borggreve).

Daniel Hope übernimmt Residenz an der Philharmonie Essen

(idr). Der südafrikanische Geiger Daniel Hope ist in der kommenden Spielzeit im Rahmen einer umfangreichen Künstlerresidenz an der Philharmonie Essen zu erleben.

Hope stellt in dem kommenden Monaten bei neun Konzerten seine große Vielseitigkeit unter Beweis. Mit einem Recital zum Auftakt am 16. September, seinem Barockprojekt „Air“ sowie als Solist mit den Essener Philharmonikern wird er als Geigenvirtuose zu hören sein. Zudem bringt er ein für ihn geschriebenes Violinkonzert des englischen Komponisten Mark-Anthony Turnage zur deutschen Erstaufführung. Als Music Director tritt Daniel Hope gemeinsam mit dem Zürcher Kammerorchester auf, dem er seit dem Jahr 2016 vorsteht. Beim Familienkonzert „Der Grüffelo“ übernimmt er den Part des Erzählers, und gemeinsam mit 100 Geigenschülern aus Essen und Umgebung gestaltet er einen „Geigengipfel“. Beim Abschlusskonzert „Ein Sommernachtstraum: Heimat“ im Juni 2018 zeigt er sein schauspielerisches Talent.

Foto: Harald Hoffmann und Bailey Davidson).

EVAG und Theater und Philharmonie Essen ermöglichen Fortsetzung des ÖPNV-Services für TUP-Besucher

Gute Neuigkeiten für alle Theater- und Konzertgänger, die die Veranstaltungen der Theater und Philharmonie Essen (TUP) mit Bussen und Bahnen besuchen: Auch in der kommenden Spielzeit können sie ihre Abo-Ausweise oder die im Vorverkauf erworbenen Eintrittskarten am jeweiligen Vorstellungstag für die freie Hin- und Rückfahrt mit den VRR-Verkehrsmitteln (2. Klasse) im VRR-Raum nutzen.

Eigentlich sollte dieser Service aufgrund der angespannten Finanzlage der TUP zur nächsten Saison eingestellt werden, dank intensiver Verhandlungen zwischen TUP-Geschäftsführung und der Essener Verkehrs-AG (EVAG) konnte nun jedoch eine Vereinbarung geschlossen werden, die die Fortführung dieses Angebotes bis 2020 gewährleistet.

„Auch wenn die von uns zu erbringenden Mittel nicht unerheblich sind, ist dies ein gutes Signal, speziell im Grüne Hauptstadt-Jahr“, betont TUP-Geschäftsführer Berger Bergmann. Und EVAG-Vorstand Michael Feller ergänzt: „Ich freue mich aufrichtig – auch im Namen aller Kulturfreunde –, dass wir die TUP weiterhin in der Kombiticketfamilie haben.“

Theater- und Konzertbegeisterte, die sich bereits Eintrittskarten ohne Aufdruck „Freie Hin- und Rückfahrt mit den VRR-Verkehrsmitteln (2. Klasse) im VRR-Raum.“ für TUP-Veranstaltungen in der nächsten Spielzeit gekauft haben, können diese dennoch am jeweiligen Vorstellungstag als Fahrscheine nutzen. Es besteht zusätzlich die Möglichkeit, diese Karten kostenfrei an den TUP-Vorverkaufsstellen gegen Tickets mit ÖPNV-Aufdruck umzutauschen.

Große Aalto-Show mit Höhepunkten aus Oper und Konzert

Zum Ende der Spielzeit fahren das Aalto-Theater und die Essener Philharmoniker noch einmal richtig groß auf: In der verrückt-unterhaltsamen Bühnenshow „Fantasia-Aalto“ darf man sich auf viele Höhepunkte aus der fantasievollen Welt von Oper und Konzert freuen.

Junge und erwachsene Besucher können sich am Sonntag, 25. Juni 2017, um 18 Uhr im Aalto-Theater von der berühmten Wolfsschluchtszene aus Carl Maria von Weber Oper „Der Freischütz“ mitreißen lassen, in Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ hineinhören oder die zauberhaften Klänge des Schneeflockenwalzers aus Pjotr Tschaikowskis „Nussknacker“ genießen. In Szene gesetzt von Licht- und Bühneneffekten, stehen das wunderschöne „Lied an den Mond“ aus Antonín Dvořáks „Rusalka“ ebenso auf dem Programm wie Auszüge aus Wolfgang Amadeus Mozarts „Zauberflöte“ und Edvard Griegs Orchesterstück „In der Halle des Bergkönigs“ aus der Peer-Gynt-Suite. Das alles wird präsentiert von den hervorragenden Sängerinnen und Sängern des Aalto-Musiktheaters: Christina Clark, Elbenita Kajtazi, Rainer Maria Röhr, Marion Thienel, Michael Haag, Francisca Devos und Marie-Helen-Joël, die auch als Moderatorin durch den rund einstündigen Abend führen wird. Außerdem wirkt der Aalto Kinderchor mit. Die Essener Philharmoniker spielen unter der Leitung von Robert Jindra. Beste musikalische Unterhaltung also für die ganze Familie!

Karten (Preis: € 10,00 – 15,00; ermäßigt € 7,00 – 10,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.theater-essen.de.

Fotos:

  • Elbenita Kajtazi (Sopran) (Foto: Saad Hamza)
  • Marie-Helen Joël, Mezzosopranistin und Moderatorin (Foto: Saad Hamza)

 

 

„Park Sounds“ im Stadtgarten eröffnen den Sommer

Elektronische Klänge verwandeln den Essener Stadtgarten in einen außergewöhnlichen Ort: Von Montag, 26. Juni bis Freitag, 30. Juni 2017 lädt die Philharmonie Essen jeweils von 20 bis 22 Uhr zu den „Park Sounds“ ein. Zum bewährten „Park Sounds“-Team gehören auch in diesem Jahr das Institut für Computermusik und  Elektronische Medien (ICEM) sowie das Institut für Populäre Musik (IfPoM) der Folkwang Universität der Künste. Die Professoren der beiden Institute stellen gemeinsam mit ihren Studierenden das musikalische Programm zusammen. Die elektronischen Klänge sind dabei speziell auf die akustische Situation im Park ausgerichtet. An elf Standorten sorgen Lautsprecher für ein beeindruckendes Surround-Erlebnis. Bei freiem Eintritt haben die Besucher ausreichend Gelegenheit, sich von den neuen Klängen im Park inspirieren zu lassen. Das jeweilige musikalische Programm des Abends wird vorher unter www.philharmonie-essen.de veröffentlicht. innogy stellt 100 Liegestühle und rund 60 Sitzsäcke zur Verfügung – auch diese Möglichkeit nutzen die „Park Sounds“-Besucher jedes Jahr gerne zur Entspannung. Darüber hinaus macht am 26. und 30. Juni das innogy Backmobil Station im Stadtgarten und lädt zu frischem Gebäck ein. Außerdem besteht am 29. Juni die Möglichkeit, E-Bikes zu testen.

Parksounds
Stadtgarten Essen, 25 Juni 2015
Foto: Sven Lorenz, Essen

Die „Park Sounds“ wurden von der Philharmonie Essen in der Spielzeit 2010/2011 gemeinsam mit dem ICEM ins Leben gerufen. In diesem Jahr finden sie zum sechsten Mal statt.

Park Sounds: Montag, 26. Juni bis Freitag, 30. Juni 2017, jeweils von 20:00 bis 22:00 Uhr,

Stadtgarten Essen, Huyssenallee 53, 45128 Essen, Eintritt frei

Fotos: Sven Lorenz

(ü. Pm.)

KlassikLounge der Essener Philharmoniker erstmals im Aalto-Theater

Ein Novum erlebt die KlassikLounge der Essener Philharmoniker im letzten Konzert der Reihe in dieser Spielzeit: Am Montag, 12. Juni 2017, um 19:30 Uhr geht es erstmals ins Aalto-Theater.

Im Foyer sorgen Ava Polheim, Violinistin des Orchesters, sowie Kontrabassist Santiago Cavanagh für ein sommerliches Finale der KlassikLounge-Konzerte 2016/2017. Und DJ Haptik (alias Pablo Giuggioloni vom Grillo-Theater) garniert den Auftritt der beiden Musiker mit faszinierenden elektronischen Klängen. Am Ende besteht wie immer die Möglichkeit zum lockeren Austausch mit den Musikern.

Die Reihe „KlassikLounge“ startete im Sommer 2015 und kam von Anfang an beim Publikum hervorragend an. Klassische Musik mal anders genießen, in entspannter, lockerer Atmosphäre außerhalb des Konzertsaals – unter dieser Prämisse steht das ungewöhnliche Format. Dabei hat jeder Abend ein eigenes Motto. Die KlassikLounge findet viermal pro Spielzeit statt.

Die Termine der kommenden Spielzeit: 9.10., 4.12.2017; 12.3., 11.6. 2018, jeweils im Grillo-Theater.

Der Eintritt ist frei. Zählkarten an der Abendkasse.

Titelfoto: die Violinistin Ava Polheim (Foto: Saad Hamza).

(ü. Pm.)

 

Dvořáks Achte im 11. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker

Antonín Dvořák ließ sich von der Landschaft Mittelböhmens zu einem ausgesprochen heiteren Werk inspirieren: Seine beliebte achte Sinfonie steht als großer Schlusspunkt auf dem Programm des 11. Sinfoniekonzertes der Essener Philharmoniker am Donnerstag/Freitag, 15./16. Juni 2017, um 20 Uhr in der Philharmonie Essen. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Tomáš Netopil stehen zunächst jedoch die Hörner besonders im Mittelpunkt: Solist in Wolfgang Amadeus Mozarts Hornkonzert Es-Dur (KV 495) ist der Tscheche Radek Baborák, der bereits in der vergangenen Spielzeit mit Straussʼ Hornkonzert glänzen konnte.

Mit dem Konzert erwies Mozart seinem Salzburger Bekannten Johann Leitgeb einen echten Freundschaftsdienst. Der Hornist war drauf und dran, auf den Käsehandel umzusatteln, bevor der Komponist ihn mit herrlichen Konzerten dazu verlockte, doch der Musik treu zu bleiben. Höhepunkt dieser Zusammenarbeit ist das Es-Dur-Konzert, das mit träumerischer Romanze und Jagd-Finale den Idealtypus eines klassischen Hornkonzertes bildet. Gleich vier Hornisten sind anschließend in Robert Schumanns Konzertstück F-Dur, op. 856 beteiligt – neben Baborák drei Hornisten der Essener Philharmoniker: Janos Zinner, Tobias Huber und Fancesc Saez Calatayud. Das Werk wartet mit einem ungeahnten Klangspektrum auf und ist „etwas ganz curioses“, wie Schumann selbst befand.

 Das Konzert am 15. Juni wird live bei WDR 3 in der Reihe „Städtekonzerte NRW“ übertragen.

Karten (Preise: € 17,00 – 41,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.theater-essen.de.

Fotos mit Tomáš Netopil und dem Hornisten Radek Baborák.

(ü. Pm.)