Kindertheater im Grugapark am letzten Ferienwochenende

Am letzten Wochenende der Sommerferien lockt das Kindertheater im Grugapark noch einmal kleine und große Theaterfans mit zwei Geschichten rund ums Reisen in den Theater- und Spielpavillon:

Das „Trotz-Alledem-Theater“ spielt am Samstag, 26. August, um 15 Uhr die Geschichte der beiden Freunde Tiger und Bär in „Oh wie schön ist Panama“. Beide leben glücklich und zufrieden in einem gemütlichen Haus am Fluss, bis der kleine Bär beim Angeln eine Kiste mit der Aufschrift „Pa-na-ma“ findet. Vom Fernweh gepackt machen sich die Freunde gemeinsam mit der Tiger-Ente auf eine abenteuerliche Reise nach Panama.

Am Sonntag, 27. August, um 15 Uhr gastiert das „Seifenblasentheater“ mit „Olifant fährt Eisenbahn“ im Grugapark: Olifant möchte gerne seine Oma besuchen, doch leider ist der Zug bereits abgefahren. Mit Hilfe des freundlichen Stationsvorstehers Christian wird eine Kiste zur Lokomotive, und eine Reise mit vielen Überraschungen startet.

Kindertheater im Grugapark am Wochenende mit Dornröschen und dem Froschkönig

Das wunderbare Märchen der Brüder Grimm steht am Samstag, 5. August, auf dem Programm im Theater- und Spielpavillon. In den Mittelpunkt des Stückes stellt das „Mimikry Figurentheater“ allerdings nicht Dornröschen, sondern ein traumhaftes Hochzeitskleid, an das die Schneiderin Frau Zwirn letzte Hand anlegt. Während sie näht und bügelt spielt sie die wundersame Geschichte vom jungen Dornröschen und das Kleid wird zum Schloss.

Ein weiteres witziges Märchen frei nach den Brüdern Grimm spielt das Mimikry Figurentheater am Sonntag, 6. August. Es ist die Geschichte vom Froschkönig, bei der sich alles in einem und um einen geheimnisvollen Brunnen abspielt.

Am Samstag, 5., und Sonntag, 6. August, jeweils um 15 Uhr im Theater- und Spielpavillon an der Ballspielwiese. Der Eintritt ist – bis auf den Parkeintritt – frei.

Saisonstart in Düsseldorf und Duisburg: Oper und Ballett am Rhein im September und Oktober 2017

 Fr 08.09. – 20.00 Uhr                  3. Haniel Klassik Open Air auf dem Vorplatz des Theaters Duisburg

So 17.09. – 17.00 Uhr                „Rossini à la carte“ zur Wiederaufnahme von Rossinis „La Cenerentola“ in der legendären Inszenierung von Jean-Pierre Ponnelle: Rahmenpro­gramm und Aufführung zum Saisoneröffnungspreis von 25 bzw. 20 €

Sa 23.09. – 19.30 Uhr                 PREMIERE: Ballett am Rhein – b.29 im Opernhaus Düsseldorf: George Balanchine: Mozartiana / Martin Schläpfer: Konzert für Orchester / Jerome Robbins: The Concert

Sa 23.09. – 19.30 Uhr                 Giacomo Puccini: Turandot – Wiederaufnahme im Theater Duisburg

Do 28.09. – 18.00 Uhr                Familienopernwerkstatt zur Premiere von „Gullivers Reise“ im Theater Duisburg

Di 03.10. – 14.00-18.00 Uhr      Maus-Türöffner-Tag: Das Theater Duisburg und die neue Familienoper entdecken – der Eintritt ist frei.

Di 03.10. – 18.00 Uhr                 Premiere: „Gullivers Reise“ von Gerald Resch – die neue Familien­oper (empfohlen ab 6 Jahren) im Theater Duisburg

Mi 04.10. – 19.30 Uhr                „Die Zauberflöte“ von W. A. Mozart in der weltweit erfolgreichen Inszenierung von Barrie Kosky und „1927“ – Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

Do 05.10. – 19.00 Uhr                „Il trittico“ von Giacomo Puccini in der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf – Wiederaufnahme im Theater Duisburg

Sa 14.10. – 19.30 Uhr                 „Die Entführung aus dem Serail“ von W. A. Mozart – Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

Sa 14.10. – 19.30 Uhr                 Premiere: Ballett am Rhein – b.32: Martin Schläpfers „Petite Messe solennelle“ zur Musik von Gioacchino Rossini im Theater Duisburg

So 15.10. – 19.30 Uhr                „Meisterklasse“: Konzert des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein zum Abschluss des Meisterkurses bei Marius Vlad im Maxhaus, Düsseldorf

Mo 16.10. – 17.00 Uhr               Opernwerkstatt: Gespräch und Probenbesuch zur Premiere von Alban Bergs „Wozzeck“ (Eintritt frei)

Fr 20.10. – 19.30 Uhr                  PREMIERE: Alban Bergs Oper „Wozzeck” in der Inszenierung von Stefan Herheim. Musikalische Leitung: Axel Kober.

So 22.10. – 11.00 Uhr                „Symphoniker im Foyer“ zur Premiere von „Wozzeck“: Die Sopranistin Heidi Elisabeth Meier und Mitglieder der Düsseldorfer Symphoniker präsentieren Kammermusik und Lieder des Komponisten Alban Berg.

Do 26.10. – 18.00 Uhr                Opernwerkstatt: Gespräch und Probenbesuch zur Premiere von „Das Rheingold“ im Theater Duisburg (Eintritt frei)

Sa 28.10. – 18.30 Uhr                 „Les Contes d’Hoffmann“ von Jacques Offenbach in der Inszenierung von Christof Loy: Wiederaufnahme der im Opernhaus Düsseldorf

So 29.10. – 18.30 Uhr                „Le nozze di Figaro“ von W. A. Mozart in der Inszenierung von Michael Hampe: Wiederaufnahme im Theater Duisburg

Di 31.10. – 18.30 Uhr                 „Lucia di Lammermoor“ von Gaetano Donizetti in der Inszenierung von Christof Loy – Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

 Am 8. September startet die Deutsche Oper am Rhein mit einem dichten und vielseitigen Programm in die  neue Spielzeit 2017/18. Für große Opern-Emotionen unter freiem Himmel und bei freiem Eintritt sorgt an diesem Freitagabend ab 20.00 Uhr das 3. Haniel Klassik Open Air auf dem Opernplatz in Duisburg. Bereits zum dritten Mal in Folge ermöglicht das Duisburger Familienunternehmen gemeinsam mit den Duisburger Philharmonikern und der Deutschen Oper am Rhein ein stimmungsvolles Klassik-Erlebnis, das mit den „Special Guests“ Victor Smolski und Peter Bursch’s All Star Band bis zu sinfonisch-rockigen Klängen reicht. Der Entertainer Götz Alsmann moderiert den Abend, den Generalmusik­direktor Axel Kober musikalisch leitet.

Mit der Wiederaufnahme der legendären „La Cenerentola“-Produktion von Jean Pierre Ponnelle feiert die Deutsche Oper am Rhein am Sonntag, 17. September, im Opernhaus Düsseldorf den Spielzeitstart als musikalische und kulinarische Rossini-Delikatesse. Ab 17.00 Uhr lädt das Haus zu einem unterhaltsamen Rahmenpro­gramm mit dramaturgischen Rossini-Petitessen und italienischen Gaumenfreuden ein. Um 18.30 Uhr beginnt die Vorstellung von „La Cenerentola“ zum Spielzeitstart-Sonderpreis von 25 und 20 Euro auf allen Plätzen.

Zwei Opern- und zwei Ballettpremieren stehen im September und Oktober im Zentrum des Programms: Mit der Premiere am 23. September holt das Ballett am Rhein seine erfolgreichen Produktion b.29 ins Opernhaus Düsseldorf. Zwei Meister­werke der amerikanischen Neoklassik – George Balanchines letztes großes Ballett „Mozartiana“ und Jerome Robbins virtuose Parodie „The Concert“ – umrahmen Martin Schläpfers Ballett „Konzert für Orchester“ zu energiegeladener Musik von Witold Lutosławski. Im Theater Duisburg folgt am 14. Oktober die Premiere von b.32, Martin Schläpfers neueste, abendfüllende Kreation zu Gioacchino Rossinis „Petite Messe solennelle“.

Die erste Opernpremiere gehört den jungen Zuschauern ab 6 Jahren: Gerald Reschs neue Familienoper „Gullivers Reise“ kommt im Rahmen der Kooperation „Junge Opern Rhein-Ruhr“ am 3. Oktober, um 18.00 Uhr im Theater Duisburg auf die Bühne. In der fantasievollen Ausstattung von Tatjana Ivschina erzählt Regisseur Marcelo Diaz von den wundersamen Begegnungen des jungen Gulliver mit den winzig kleinen Bewohnern der Insel Lilliput. Die musikalische Leitung hat Lukas Beikircher. Karten für die Premiere sind für 18 Euro (Erwachsene) oder 10 Euro (Kinder) erhältlich. „Türen auf!“ heißt es am 3. Oktober schon von 14.00 bis 18.00 Uhr: Die Deutsche Oper am Rhein macht mit beim Maus-Türöffner-Tag, an dem Kinder ab 4 Jahren im Theater Duisburg viel entdecken und ausprobieren können. Mit dabei ist Malte Arkona: Der beliebte Fernseh­moderator und Pate der Jungen Oper am Rhein will um Punkt 14.30 Uhr wissen, was auf der Bühne passiert, bevor sich der Vorhang zur Premiere von „Gullivers Reise“ hebt. Der Eintritt zum Maus-Türöffner-Programm ist frei.

Am Freitag, 20. Oktober, begrüßt Generalintendant Christoph Meyer die Zuschauer zur ersten Opernpremiere der neuen Spielzeit im Opernhaus Düsseldorf: Regiestar Stefan Herheim inszeniert mit Alban Bergs „Wozzeck“ ein Schlüsselwerk des 20. Jahrhunderts. Der Norweger, der inzwischen drei Mal zum Opernregisseur des Jahres gekürt wurde und in Düsseldorf bereits mit seiner Inszenierung von Händels „Xerxes“ begeisterte, setzt das um Verbrechen, Schuld und Strafe kreisende Drama mit erstklassigen Solisten wie Bo Skovhus (Wozzeck), Camilla Nylund (Marie), Matthias Klink (Hauptmann) sowie Corby Welch (Tambour­major) und Sami Luttinen (Doktor) in Szene. Generalmusik­direktor Axel Kober übernimmt die musikalische Leitung. Direkten Bezug auf die Neuproduktion nehmen die „Opernwerkstatt“ zu „Wozzeck“ am 16. Oktober um 17.00 Uhr und die Matinee der „Symphoniker im Foyer“ am 22. Oktober um 11.00 Uhr – beide im Foyer des Düsseldorfer Opernhauses.

Nicht weniger als acht Stücke aus ihrem großen Repertoire bringt die Deutsche Oper am Rhein zum Spielzeitstart auf ihre beiden Bühnen: Rossinis „La Cenerentola“, die beiden Mozart-Opern „Die Zauberflöte“ und „Die Entführung aus dem Serail“ sowie Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“ und Donizettis „Lucia di Lammermoor“ sind im Opernhaus Düsseldorf ­zu sehen, während Puccinis Opern „Turandot“ und „Il trittico“ sowie Mozarts „Le nozze die Figaro“ ins Theater Duisburg zurückkehren. Dort gibt die Deutsche Oper am Rhein am 26. Oktober um 18.00 Uhr mit der „Opernwerkstatt“ bereits einen Ausblick auf die „Rheingold“-Premiere am 4. November. Mit dem ersten Teil der Tetralogie in der Neuinszenierung von Dietrich W. Hilsdorf startet Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ mit einer neuen Sängerbesetzung und den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung von Axel Kober im Theater Duisburg.

Karten und weitere Informationen sind erhältlich im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) sowie online über www.operamrhein.de.

Titelfoto: Maria Kataeva, die im September ihr Debüt in der Titelpartie von Rossinis „La Cenerentola“ gibt. Foto: Sascha Kreklau

EVAG und Theater und Philharmonie Essen ermöglichen Fortsetzung des ÖPNV-Services für TUP-Besucher

Gute Neuigkeiten für alle Theater- und Konzertgänger, die die Veranstaltungen der Theater und Philharmonie Essen (TUP) mit Bussen und Bahnen besuchen: Auch in der kommenden Spielzeit können sie ihre Abo-Ausweise oder die im Vorverkauf erworbenen Eintrittskarten am jeweiligen Vorstellungstag für die freie Hin- und Rückfahrt mit den VRR-Verkehrsmitteln (2. Klasse) im VRR-Raum nutzen.

Eigentlich sollte dieser Service aufgrund der angespannten Finanzlage der TUP zur nächsten Saison eingestellt werden, dank intensiver Verhandlungen zwischen TUP-Geschäftsführung und der Essener Verkehrs-AG (EVAG) konnte nun jedoch eine Vereinbarung geschlossen werden, die die Fortführung dieses Angebotes bis 2020 gewährleistet.

„Auch wenn die von uns zu erbringenden Mittel nicht unerheblich sind, ist dies ein gutes Signal, speziell im Grüne Hauptstadt-Jahr“, betont TUP-Geschäftsführer Berger Bergmann. Und EVAG-Vorstand Michael Feller ergänzt: „Ich freue mich aufrichtig – auch im Namen aller Kulturfreunde –, dass wir die TUP weiterhin in der Kombiticketfamilie haben.“

Theater- und Konzertbegeisterte, die sich bereits Eintrittskarten ohne Aufdruck „Freie Hin- und Rückfahrt mit den VRR-Verkehrsmitteln (2. Klasse) im VRR-Raum.“ für TUP-Veranstaltungen in der nächsten Spielzeit gekauft haben, können diese dennoch am jeweiligen Vorstellungstag als Fahrscheine nutzen. Es besteht zusätzlich die Möglichkeit, diese Karten kostenfrei an den TUP-Vorverkaufsstellen gegen Tickets mit ÖPNV-Aufdruck umzutauschen.

VENUSBRASS – Wild, Weiblich, Virtuos

Ein ganz besonderes Musikspektakel erwartet die Besucherinnen und Besucher des Grugaparks am Sonntag, 2. Juli, um 15 Uhr, im Musikpavillon.

Venusbrass ist mehr als eine Damen-Marching-Band. Fünf strahlende Energiebündel brillieren mit ihrem rasanten Spiel auf Saxofon, Posaune, Tuba und Drums nicht nur auf der Bühne, sondern auch mitten im Publikum. Dabei verschmelzen explosive Damenpower und geballte Musikalität mit exakter Choreografie. Die Vollblutmusikerinnen präsentieren ein breitgefächertes Repertoire aus mitreißenden Hits und melodiösen Eigenkompositionen und zünden im Publikum ein musikalisches Feuerwerk.

Das Konzert ist bis auf den Parkeintritt kostenfrei.

Titelfoto: Simona Turk

Impr%rchester am Freitag im Pina Bausch Theater

Am Freitag, 30. Juni 2017, findet das Sommersemesterkonzert des Impr%rchesters der Folkwang Universität der Künste im Pina Bausch Theater am Campus Essen-Werden statt.

Um 19.30 Uhr kommen Musikerinnen und Musiker der verschiedensten Studiengänge – Studierende und Lehrende – zusammen und bespielen den Raum in freier Improvisation.

Für dieses Konzert hat das Impr%rchester das Thema „Wasser“ als Inspirationsquelle für seine freien Improvisationen auf europäischen, elektronischen und exotischen Instrumenten gewählt. Die Leitung hat Prof. Michael Niesemann.

Karten für 5 Euro (ermäßigt 3 Euro) gibt es über die Tickethotline 0201_4903-231, per Mail via karten(at)folkwang-uni.de und an der Abendkasse.

Plakatgestaltung: Wei Chi Chien

3 aus 10: Theaterreise zeigt künstlerische Vielfalt der RuhrBühnen

Das erste Gemeinschaftsprojekt der RuhrBühnen feiert am 1. Oktober 2017 Premiere: „JackPott“ ist der Titel einer Theaterreise durch sieben Städte des Ruhrgebiets, an der sich Theater Hagen, Theater Dortmund, Schauspielhaus Bochum, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, PACT Zollverein und Schauspiel Essen, Theater Oberhausen, Theater an der Ruhr und Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim sowie Schlosstheater Moers mit eigenen Inszenierungen beteiligen. Zum Abschluss des ganztägigen Programms in der Jahrhunderthalle Bochum steuert die Ruhrtriennale einen musikalischen Epilog bei und laden alle Theater die Reisenden zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Der Vorverkauf für die rund 1.000 Tickets startet ab sofort (21. Juni).

Die Theaterreise ist mehr als eine facettenreiche Entdeckungstour durch die Theaterlandschaft Ruhr. Sie nimmt das Publikum mit auf eine künstlerische Erkundungsfahrt, die aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der einzelnen Inszenierungen nach dem aktuellen Zustand unserer Gesellschaft und der Zukunft der Welt um uns herum fragt: Wohin geht unsere Reise? Dazu begibt sich das Publikum auf sechs unterschiedlichen Routen in insgesamt 23 Bussen auf eine Entdeckungsreise zu jeweils drei Aufführungen der RuhrBühnen in drei Theatern. Welche Theater in welchen Städten dies sein werden, bleibt den Besuchern*innen auch beim Ticketkauf verborgen: „Jackpott“ ist ein theatralisches Blind-date – für welche 3 aus 10 Aufführungen das gekaufte Ticket steht, bleibt dem Zufall überlassen. Theater Überraschung!

Auf diese Weise bilden das Motiv der „Reise“ und die Frage nach dem Ziel, in mehrfachem Sinne die Grundmelodie und die verbindende Klammer dieses ersten Gemeinschaftsprojektes der RuhrBühnen.

Jenseits dieses gemeinsamen dramaturgischen Ausgangspunktes sind die Genres und theatralischen Formate, die das Publikum auf den jeweiligen Routen der Theaterreise erwarten, so vielfältig wie die Theaterlandschaft Ruhr selbst. Vom Musiktheater bis zur Performance, vom Schauspiel bis zur „Opera“ zeigen die RuhrBühnen alle Spielarten des Theaters – wie gewohnt auf künstlerisch höchstem Niveau.

Mehr als 100 Schauspieler*innen, Tänzer*innen und Musiker*innen sowie zahlreiche Chöre sind am Projekt „JackPott“ beteiligt, auf gut 21 Stunden summiert sich die Spieldauer aller Aufführungen dieses Tages. Die Theaterreise startet am 1. Oktober an der Jahrhunderthalle in Bochum. Der Check-in beginnt um 9 Uhr. Die Abfahrtszeiten der einzelnen Routen variieren, detaillierte Angaben dazu gibt es auf den Tickets und an der Hotline.

Zum Ende der Reise kehren alle Busse zwischen 17 und 18 Uhr zur Jahrhunderthalle in Bochum zurück. Hier erwartet die Reisenden ein musikalischer Epilog der Ruhrtriennale, die an diesem Tag den Staffelstab an die städtischen Theater übergibt.

Ein gemeinsames Abendessen für die beteiligten Ensembles und die Besucher*innen der Theaterreise bildet dann den Abschluss der ersten gemeinsamen Veranstaltung der RuhrBühnen, mit dem die Theater städteübergreifend neugierig machen auf ihr aktuelles Spielzeitprogramm.

Tickets und Informationen ab sofort unter www.ruhrbuehnen.de/jackpott und Telefon 01806/18 16 20 (0,20 € pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,60 € pro Anruf)

Preis pro Person: 44,- € / ermäßigt 24,- €

(ü. Pm.)

 

Große Aalto-Show mit Höhepunkten aus Oper und Konzert

Zum Ende der Spielzeit fahren das Aalto-Theater und die Essener Philharmoniker noch einmal richtig groß auf: In der verrückt-unterhaltsamen Bühnenshow „Fantasia-Aalto“ darf man sich auf viele Höhepunkte aus der fantasievollen Welt von Oper und Konzert freuen.

Junge und erwachsene Besucher können sich am Sonntag, 25. Juni 2017, um 18 Uhr im Aalto-Theater von der berühmten Wolfsschluchtszene aus Carl Maria von Weber Oper „Der Freischütz“ mitreißen lassen, in Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ hineinhören oder die zauberhaften Klänge des Schneeflockenwalzers aus Pjotr Tschaikowskis „Nussknacker“ genießen. In Szene gesetzt von Licht- und Bühneneffekten, stehen das wunderschöne „Lied an den Mond“ aus Antonín Dvořáks „Rusalka“ ebenso auf dem Programm wie Auszüge aus Wolfgang Amadeus Mozarts „Zauberflöte“ und Edvard Griegs Orchesterstück „In der Halle des Bergkönigs“ aus der Peer-Gynt-Suite. Das alles wird präsentiert von den hervorragenden Sängerinnen und Sängern des Aalto-Musiktheaters: Christina Clark, Elbenita Kajtazi, Rainer Maria Röhr, Marion Thienel, Michael Haag, Francisca Devos und Marie-Helen-Joël, die auch als Moderatorin durch den rund einstündigen Abend führen wird. Außerdem wirkt der Aalto Kinderchor mit. Die Essener Philharmoniker spielen unter der Leitung von Robert Jindra. Beste musikalische Unterhaltung also für die ganze Familie!

Karten (Preis: € 10,00 – 15,00; ermäßigt € 7,00 – 10,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.theater-essen.de.

Fotos:

  • Elbenita Kajtazi (Sopran) (Foto: Saad Hamza)
  • Marie-Helen Joël, Mezzosopranistin und Moderatorin (Foto: Saad Hamza)

 

 

Das Theremin in Kettwig

Am Samstag, den 8. Juli 2017 um 19 Uhr gibt das Duo „Radikal Audio Lab.“ ein Konzert in Essen-Kettwig: im Atelier des Bildhauers Wolfgang Liesen, dem ehemaligen Wasserwerk in der Bachstraße 43. Der Eintritt ist frei.

Radikal Audio Lab. sind
Gilda Razani (Theremin, Elektronik) und
Frank Niehusmann (Computer, Controller):
www.RadikalAudioLab.de

Das Theremin ist ein 1920 in Rußland von Leon Theremin erfundenes elektronisches Musikinstrument. Es wird völlig berührungslos nur durch die Bewegung der Hände in der Luft zwischen zwei Antennen gespielt. Die Elektrizität des menschlichen Körpers beeinflusst dabei das elektromagnetische Feld zwischen den Antennen. Die sich ändernde Schwingung des elektromagnetischen Feldes zwischen den Antennen wird verstärkt und als Ton über Lautsprecher ausgegeben.

Gilda Razani ist eine der wenigen professionellen Theremin­spielerinnen. Neben ihrer klassischen Spielweise geht sie in ihren Kompositionen und Improvisationen an die zeitgenössischen Grenzen ihres Instruments. So erzeugt sie mit elektronischen Effekten Sounds wie von E.-Gitarren in brachialer Hardrock-Ästhetik gleich neben entrückten Sinusklanggebilden, sphärischen Chören und zartesten Noise-Minimalismen.

Frank Niehusmann gestaltet elektronische Klänge auf der Grundlage von Mikrofonaufnahmen und Tonstudio-Experimenten. Nach frühen Arbeiten mit analogen Tonbandmaschinen programmiert er heute eigene Software für Kompositionen und Konzerte mit Computern. Seine Roboter-Sounds und Maschinen-Rhythmen lassen oft seine Herkunft aus dem Indus­triegebiet an der Ruhr erkennen, wo er auch viele Jahre als Autor für Rundfunk und Fernsehen tätig war.

Wolfgang Liesen ist als Bildhauer mit zahlreichen Werken im öffentlichen Raum im Ruhrgebiet und darüber hinaus vertreten. 1936 in Gelsenkirchen geboren studierte er an der Essener Folk­wangschule und an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Joseph Beuys. In Essen sind von ihm insbesondere die Werke „Standort für einen frei sprechenden Menschen“ im Stadtgarten am Aalto-Theater und sein „Weberbrunnen“ in Kettwig bekannt. Beim Konzert von Radikal Audio Lab. kann man am 8. Juli in Wolfgang Liesens Atelier zugleich einige seiner überlebensgroßen „Umformer“-Skulpturen sowie Zeichungen und Kleinplastiken besichtigen.

(ü. Pm.)

Noa Noa – oder das gemalte Paradies. Eine musikalisch-literarische Reise

Bei seiner ersten Reise nach Tahiti (1891–1893) schreibt der französische Maler Paul Gauguin (1848–1903) ein schwärmerisches Tagebuch. Er gibt seinen romantischen Schriften den Titel „Noa Noa“ – „duftende Erde“. Der Maler versucht die Flucht aus der europäischen Zivilisation, wo ihm alles artifiziell und konventionell vorkommt, in eine erhoffte paradiesische Ursprünglichkeit der Südsee. Seine Gemälde aus dieser Zeit eröffnen der Kunst neue Wege. Sein Tagebuch gibt besondere Einblicke in Gauguins Illusionen vom „göttlich Primitiven“ und die feinen „Risse“ im paradiesischen Leben.

„Als Gauguin in Tahiti eintraf, war er bewaffnet mit einer Flinte, einem Waldhorn, zwei Mandolinen und einer Gitarre, voller Illusionen über die Möglichkeiten des glücklich-einfachen Lebens und voller Zuversicht…“ (Danielsson)

Kompositionen für zwei Gitarren zu Gauguins Bildern aus Tahiti umrahmen die literarische Reise, auf die sich Jörg Mascherrek, Rezitate, und Judith und Volker Niehusmann, Gitarre, am Freitagabend im Residenzsaal des Schloß Borbeck begeben.

Rezitator Jörg Mascharrek arbeitet derzeit im Wilhelm-Lehmbruck-Museum in Duisburg. Er hat zahlreiche Programme, unter anderem zu Dario Fo, Erich Kästner, Patrick Süßkind und Rainer Maria Rilke, erarbeitet und präsentiert. Die Qualität des Niehusmann Gitarren-Duos belegen unter anderem CD-Aufnahmen bei Naxos.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Schöne Aussichten – Paradiese und Utopien“ der Essener Kultureinrichtungen.

Freitag, 23. Juni, 19 Uhr, im Schloß Borbeck. Residenzsaal. Der Eintritt kostet 10 Euro.

(ü. Pm.)

Workshop-Tag „JOTA Spezial“ am Aalto-Theater

Freie Plätze gibt es noch für den Workshop-Tag „JOTA Spezial“ am kommenden Sonntag, 25. Juni 2017, um 12 Uhr im Aalto-Theater. Jugendliche ab 10 Jahren haben hier die Möglichkeit, einen Blick in den spannenden Theaterbetrieb zu werfen.

Von der Rüstmeisterei bis zur Kostümabteilung, vom Gesang bis zum Tanz – hier darf nicht nur zugeschaut, sondern selbst kreativ gearbeitet werden. Das vielfältige Angebot steht diesmal unter dem Motto „Fantasy-Figuren der Opernwelt“. Damit nimmt JOTA (Junger Opern Treff Aalto) das Thema des um 18 Uhr beginnenden Familienkonzertes „Fantasia-Aalto“ auf, das von den Teilnehmern anschließend besucht werden kann (Karten für dieses Konzert sind auch separat erhältlich).

Für folgende Workshops kann man sich noch anmelden: Mystische Gesänge (Gesang), Hexentanz (Tanz), Gemalte Hirngespinste (Malerei), Skurriler Kopfschutz (Rüstmeisterei), Bis(s) zum Ende des Akts (Dramaturgie), Luftschlösser verkaufen (Regie), Fantasia-Reportage (Presse).

 Tickets und Anmeldung für die Workshops unter T 02 01 81 22-200.

Preise: Workshop-Teilnahme € 6,60.

Kombiticket für Workshops und Konzertbesuch „Fantasia-Aalto“ € 16,60.

Foto: Saad Hamza

(ü. Pm.)

Kulturpfadfest am 7. Juli

Kultur ist nicht nur Klassik. Deshalb legt das diesjährige Kulturpfadfest am 7. Juli seinen Programmschwerpunkt zur Abwechslung auf Street Dance. Aber natürlich kommen die Freunde der Kammermusik, des Theaters und der Poesie dabei nicht zu kurz. Und alle treffen sich zum genussvollen Schmausen auf dem Street Food Markt am Burgplatz, der bereits um 12 Uhr öffnet.

Das 16. Kulturpfadfest, zu dem das Kulturbüro der Stadt Essen am Freitag, 7. Juli, ab 17 Uhr einlädt, trägt den Titel „Mein Grün ist Dein Blau“. Mehr als eine Anspielung auf die Grüne Hauptstadt, ist dieser Titel vor allem ein Hinweis auf die programmatische Vielfalt des Festes. Fast jeder findet zwischen Museum Folkwang und GOP Varieté das, was er am liebsten mag.

Eine Extra-Einladung ergeht allerdings diesmal an jüngere Leute und Gleichgesinnte. Sie dürfen sich auf ein ganz besonderes Tanz und Show-Highlight in der Lichtburg um 23 Uhr freuen. Das international zurzeit erfolgreichste Street Dance-Duo Deutschlands – Niklas «Little Sam» Samulnik und Christian «Chriz» Posner – präsentiert „Green Blues“. Für das Kulturpfadfest 2017 choreografiert, wird diese Show nur ein einziges Mal aufgeführt. Hier kostet der Eintritt 5 Euro. Karten sind am besten online auf der Website der Lichtburg zu reservieren.

Um 19:45 Uhr richtet Essens Kulturdezernent Andreas Bomheuer in der Kreuzeskirche ein Grußwort an die Besucher, die anschließend zum Mitsingen aufgefordert werden. Das Gesamtprogramm des Kulturpfadfestes ist im Internet abrufbar: www.essen.de/kultur oder www.kulturpfadfest-essen.de.