Muchtar Al Ghusain ist neuer Beigeordneter der Stadt Essen

Muchtar Al Ghusain ist neuer Beigeordneter der Stadt Essen für die Bereiche Jugend, Bildung und Kultur. Das hat der Rat der Stadt in seiner heutigen Sitzung (13.12.) mehrheitlich entschieden. Al Ghusain tritt damit die Nachfolge von Andreas Bomheuer an, der zum 31. Dezember in den Ruhestand tritt.

Al Ghusain studierte in Würzburg und Hamburg Musik und Kulturmanagement und war anschließend sowohl als Kulturamtsleiter in Schwäbisch Gmünd als auch als Referent im niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur tätig. Zuletzt war der Kulturpolitiker seit 2006 Kultur-, Schul- und Sportreferent der Stadt Würzburg. Seinen Dienst bei der Stadt Essen wird er zum 1. März 2018 antreten. In das Amt als Beigeordneter der Stadt Essen wurde Muchtar Al Ghusain für acht Jahre gewählt.

Aalto-Theater: Besondere Ausgabe von „It’s Teatime“ vor Weihnachten

 „It’s Teatime“ heißt es im Aalto-Theater vor jeder Opernpremiere. Eine Spezial-Ausgabe der beliebten Teestunde gibt es mit großer Besetzung jetzt zusätzlich vor Weihnachten: Am Freitag, 15. Dezember 2017, um 16:30 Uhr laden Fräulein Vorlaut (Marie-Helen Joël), Miss Betterknower (Christina Clark) und Prof. Gisbert Träge (Michael Haag) unter dem Motto „Weihnachts-Teatime – Leise rieselt der Tee“ ins Aalto-Foyer ein.

Begrüßen können sie zahlreiche Gäste, für die das Sofa diesmal definitiv zu klein sein wird. Mit dabei ist der Aalto Kinderchor, der musikalisch auf das bevorstehende Fest einstimmt. Außerdem plaudern die drei Gastgeber mit Solistinnen und Solisten des Aalto-Ensembles, darunter Bettina Ranch, Jeffrey Dowd und Tijl Faveyts. Man darf sich also auf wunderbare musikalische Momente und unterhaltsame Geschichten freuen. Die nächste Premieren-Teatime findet übrigens am 23. Februar 2018 statt. Thema wird dann Marschners „Hans Heiling“ sein.

Der Eintritt ist frei. Zählkarten bei Einlass (eine halbe Stunde vor Beginn) erhältlich.

Fotos:

  • Fräulein Vorlaut (Marie Helen Joël) und Miss Betterknower (Christina Clark) (Foto: Saad Hamza)
  • Bettina Ranch (Foto: Saad Hamza)

Freier Eintritt für Kinder am Nikolaustag, 6. Dezember, in der Nachmittagsvorstellung im GOP. 

Nur noch wenige Tage, dann ist es so weit: allerorts sieht man Menschen in roten Mänteln und weißen Bärten durch die Gegend stapfen. Am 6. Dezember ist Nikolaustag. Für das GOP Varieté-Theater in der Rottstraße hat der gute Mann schon jetzt einen prall gefüllten Stiefel dagelassen. In ihm stecken Freikarten für alle Kinder bis 14 Jahren für die Nachmittagsvorstellung des aktuellen Programms „Humorzone“ am Nikolaustag um 15:30 Uhr.

Für die Erwachsenen gibt es bereits ab 26 Euro Tickets für das zweistündige varietée.zeit-Spektakel. Wer sich den Showbesuch zusätzlich versüßen möchte, kann gegen einen kleinen Aufpreis ein Kaffee & Kuchen- Arrangement (für die Kids gibt es Kakao) dazu buchen.

Eintritt frei für Kinder bis 14 Jahren zur varietée.zeit am Mittwoch, 6. Dezember um 15:30 Uhr

Tickets ab sofort mit dem Stichwort „Kids für Nix zum Nikolaus“ unter 0201 247 93 93.

Eintritt Erwachsene ab 26 Euro

Kaffee & Kuchen-Arrangement zzgl. ab 5 Euro

Infos unter www.variete.de

 

Theater und Philharmonie bietet wieder MiniAbos an – Oper, Ballett, Konzert und Schauspiel zu günstigen Preisen bis Weihnachten erhältlich

Kultur verschenken mit den MiniAbos: Auch in dieser Vorweihnachtszeit bietet die Theater und Philharmonie Essen wieder die beliebten Pakete mit je drei Veranstaltungen in den Sparten Oper, Ballett, Philharmoniker, Philharmonie und Schauspiel an. Aus elf Paketen können Theater- und Konzertfreunde auswählen:

Im Aalto-Theater kommen Puccini-Fans mit den Opern „La Bohème“, „Turandot“ und „Madama Butterfly“ ebenso auf ihre Kosten wie Liebhaber von Bellini („Norma“), Mozart („Die Entführung aus dem Serail“) und Verdi („La Traviata“). „Bewegende Ballette“ stehen mit „La vie en rose“, „Tanzhommage an Queen“ und der Uraufführung „Moving Colours“ auf dem Programm. Preis pro MiniAbo: € 99,00. Die Essener Philharmoniker präsentieren in den beiden Abos „Von Beethoven bis Bernstein“ und „Klassisch und romantisch“ große Sinfonik (jeweils € 78,00). Daneben darf man sich auf „Perlen der Kammermusik“, unter anderem mit Werken von Bach und Schubert, freuen (€ 33,00). Drei abwechslungsreiche Pakete bietet auch die Philharmonie Essen an: Unter dem Titel „Orchester am Sonntag“ sind Weltklasse-Orchester wie das Houston Symphony und Solo-Stars wie Khathia Buniatishvili und Hilary Hahn zu Gast (€ 129,00). Auch hinter den „Erstklassigen Ensembles“ verbergen sich große Namen, etwa Janine Jansen oder das Irish Chamber Orchestra (€ 60,00). Alternativ zum klassischen Repertoire sorgt das MiniAbo „Soul, Rock und Jazz“, unter anderem mit der Show „Queen forever!“ für beste Unterhaltung (€ 72,00). Im Schauspiel Essen erobern die „Global Player“ die Bühne: Brechts Klassiker „Leben des Galilei“ gehört ebenso zu diesem MiniAbo wie die Stücke „Willkommen“ und „Top Dogs“. Und unter dem Motto „Über Grenzen“ darf man auf eine facettenreiche Mischung aus Kafkas „Der Prozess“, Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ und der Uraufführung „Sophia, der Tod und ich“ gespannt sein (jeweils € 54,00).

Silvia Weiskopf (links, Rückenansicht), Ines Krug, Sven Seeburg, Ensemble in „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt; Inszenierung: Thomas Krupa

 Erhältlich sind die elf MiniAbos, so lange der Vorrat reicht, im TUP-TicketCenter, II. Hagen 2, 45127 Essen, unter Tel. (0201) 81 22-200 oder per E-Mail an tickets@theater-essen.de.

Titelfoto: Norma (Foto: Matthias Jung), im Beitrag: Besuch der alten Dame (Foto: Birgit Hupfeld)

 

 

 

Philippe Herreweghe dirigiert Beethoven

Philippe Herreweghe und Ludwig van Beethoven – von dieser Kombination konnte sich das Publikum in der Philharmonie Essen in den vergangenen Jahren mehrfach mitreißen lassen. Nach dem fulminanten Sinfonien-Zyklus über zwei Spielzeiten kommen am Donnerstag, 30. November 2017, um 19:30 Uhr nun drei weitere Werke des Komponisten zur Aufführung: die Ouvertüre zu „Die Weihe des Hauses“, die „Chorfantasie“ c-Moll für Klavier, Chor und Orchester sowie die Messe C-Dur, op. 86. Für eine herausragende Interpretation sorgen Herreweghes Spitzen-Ensembles: das Collegium Vocale Gent und das Orchestre des Champs-Élysées. Außerdem wirken der Pianist Kristian Bezuidenhout sowie als Gesangssolisten Ana Maria Labin (Sopran), Elisabeth Kulman (Mezzosopran), Maximilian Schmitt (Tenor) und Kresimir Strazanac (Bass) mit.

Der aus dem belgischen Gent stammende Philippe Herreweghe zählt zu den bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit und gehört zu den wichtigsten Protagonisten der historischen Aufführungspraxis. 1970 gründete er das Collegium Vocale Gent, das er seitdem leitet. Das Orchestre des Champs-Élysées wurde 1991 ebenfalls von Herreweghe selbst ins Leben gerufen, zur Interpretation des romantischen und vorromantischen Repertoires auf Originalinstrumenten. Außerdem ist er ein sehr gefragter Gastdirigent bei Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Leipziger Gewandhausorchester oder dem Mahler Chamber Orchestra.

„Die Kunst des Hörens“:

Der Konzertabend beginnt mit einer Einführung durch Philippe Herreweghe mit Chor und Orchester um 19:30 Uhr, Konzertbeginn ist um 20:00 Uhr.

Karten (Einheitspreis: € 25,00-70,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Titelfoto: Philippe Herreweghe (Foto: Sven Lorenz).

Premiere: „Die Schneekönigin“ am Samstag, 25. November 2017 – für alle ab 6 Jahren

Am Samstag, 25. November 2017 feiert „Die Schneekönigin“ für alle ab 6 Jahren Premiere. Die Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen sind weltberühmt. Seine „Schneekönigin“ ist das diesjährige Familien- und Weihnachtsstück am Theater Oberhausen. Regie führt der 1984 in Istanbul geborene Serkan Salihoglu.

Zum Inhalt des Märchens: Fasziniert von der klugen Schneekönigin, lässt sich Kay von ihr in eisige Weiten entführen. Gerda begibt sich auf die Suche nach ihrem besten Freund und entdeckt dabei die Macht, die in ihrem Herzen wohnt. Die wirkt nämlich stärker gegen die Schneekönigin, als die Kraft von zwölf Männern.

Die Figuren für die Inszenierung werden von der Figurenspielerin und -bauerin Vanessa Valk gebaut, die die Schauspieler*innen auch im Spiel mit den Figuren anleitet. Nicht nur die Schneekönigin, die sich im Laufe des Stückes sogar verwandelt, sondern auch die Blumen oder das Rentier werden von Figuren verkörpert.

Die Schneekönigin

Von Hans Christian Andersen; aus dem Dänischen von Mathilde Mann; Bühnenfassung

von Lucie Ortmann und Serkan Salihoglu; Regie: Serkan Salihoglu; Bühne: Jens Burde; Kostüme: Daniel Kroh; Figurenkonzeption: Vanessa Valk; Figurenregie: Vanessa Valk, Dorothee Metz; Figurenbau: Vanessa Valk, Arne Bustorff; Musik: Martin Engelbach; Dramaturgie: Lucie Ortmann; Mit: Susanne Burkhard, Elisabeth Hoppe, Banafshe Hourmazdi, Emilia Reichenbach, Daniel Rothaug, Mervan Ürkmez und Klaus Zwick; Musiker: Martin Engelbach und Yotam Schlezinger

Premiere: Sa, 25. November 2017 um 15 Uhr im Großen Haus

November-Termine: 26. / 27. / 28. November 2017 / weitere Termine online

http://www.theater-oberhausen.de/programm/stuecke.php?SID=601

Tickets: 5,50 € / 8 €

Link zum Programmheft: http://www.theater-oberhausen.de/downloads/pdf/to_programmplakat_schneeko776nigin_a5_web.pdf

Titelfoto: Die Figur der Schneekönigin © Serkan Salihoglu

Regisseur Serkan Salihoglu wurde 1984 in Istanbul geboren und studierte Theaterwissenschaft, Neuere Deutsche Literatur und Soziologie in München. Nach einigen Assistenzen und Regiearbeiten in Deutschland wurde er 2012 Hausregisseur und Dramaturg am Privat Theater DOT in Istanbul.

Vanessa Valk, geboren 1974 in Hamburg, studierte Figurentheater an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HMDK) und arbeitete als Gast in diversen Schauspielproduktionen, am Stuttgarter Staatstheater, an der Stuttgarter Staatsoper, am Luzerner Theater, am Theatre Nationale de Bordeaux. Von 2006 bis 2011 war sie festes Ensemblemitglied am Theater Freiburg. Seit 2011 arbeitet sie wieder freischaffend als Puppenspielerin, Ausstatterin, Puppencoach und Sprecherin. Sie ist als Dozentin an der HMDK Stuttgart tätig und führt Regie bei diversen Figurentheaterprojekten. Sie ist zweifache Trägerin des Stuttgarter Theaterpreises, des Grand Prix für Solopuppenspieler (Lodz, Polen) und des Preises für besondere Theaterformen (Bielsko Biala, Polen).

 

 

 

 

Theater und Philharmonie Essen mit mehr Zuschauern

(idr). Eine positive Bilanz zieht die Theater und Philharmonie Essen GmbH für die abgelaufene Spielzeit. Im Aalto-Theater, in der Philharmonie Essen und im Grillo-Theater wurden rund 328.000 Zuschauer gezählt, knapp 6.000 mehr als in der Saison 2015/16. Die Platzauslastung lag bei 75,1 Prozent.

Die höchste Auslastung konnte mit fast unveränderten 79,6 Prozent das Schauspiel Essen mit Intendant Christian Tombeil vorweisen. Knapp 59.000 Zuschauern besuchten die Theatervorstellungen. Das Ballett unter Leitung von Ben Van Cauwenbergh lockte im Vergleich zur Vor-Saison rund 2.000 Besucher mehr ins Aalto-Theater und erzielte so eine Auslastung von knapp 79 Prozent. Eine deutliche Steigerung zeigen die Zahlen für die Philharmonie Essen: Es kamen knapp 10.000 Besucher mehr ins Konzerthaus, was einer Steigerung der Auslastung um zwei Punkte auf 75,7 Prozent beschert hat. Infos: www.theater-essen.de

„The Big Wig“: Jazz-Band trifft auf Sinfonieorchester

Eine Jazz-Band trifft auf ein Sinfonieorchester: In der Philharmonie Essen kommt es zu dieser außergewöhnlichen musikalischen Begegnung am Freitag, 24. November 2017, um 20 Uhr. „Hildegard lernt fliegen“ heißt die famose Schweizer Band um Andreas Schaerer, die schon 2014 das Essener Publikum begeistern konnte. Und das Lucerne Festival Academy Orchestra versammelt junge Musiker der renommierten, 2003 von Pierre Boulez gegründeten Lucerne Festival Academy. Man darf also ein nicht alltägliches Klangerlebnis erwarten, wenn im Alfried Krupp Saal „The Big Wig“ auf dem Programm steht – eine von Andreas Schaerer originell instrumentierte Sinfonie, die 2015 uraufgeführt wurde. Eine kompositorische Großtat in farbenprächtigem Cinemascope, voller spritziger Details, hinreißend oszillierend zwischen poetischer Intimität und kraftstrotzendem Aberwitz. „Das ist eine Energie, die sich verdichtet – wie eine positive Explosion auf der Bühne“, so Schaerer. Zur Formation „Hildegard lernt fliegen“ gehören neben dem Jazz-ECHO-Preisträger 2015 Andreas Schaerer (Gesang) noch Andreas Tschopp (Posaune, Tuba), Benedikt Reising (Klarinette, Saxofon) Christoph Steiner (Schlagzeug), Marco Müller (Kontrabass) und Matthias Wenger (Saxofon). Die musikalische Leitung des Abends hat Mariano Chiacchiarini.

Karten (Einheitspreis: € 33,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Titelfoto: „Hildegard lernt fliegen“ und dem Lucerne Festival Academy Orchestera (Foto: Lucerne Festival/Priska Ketterer).

ChorWerk Ruhr – PROJEKTE IM NOVEMBER UND DEZEMBER

In der Kritikerumfrage der Opernwelt 2017 kann sich das ChorWerk Ruhr gleich über zwei Erwähnungen freuen:  für „Earth Diver“, das für die Ruhrtriennale 2016 produziert wurde und im August beim MAfestival in Brügge noch mal aufgeführt wurde, und für den Einsatz bei „Einstein on the Beach“ im Theater Dortmund. Motiviert starten wir in die beiden letzten Monate des Jahres, in denen das ChorWerk Ruhr noch drei weitere ganz besondere Konzerte präsentiert. Im November wird es passend zur herbstlichen Jahreszeit nachdenklich-besinnlich: Johannes Brahms‘ einziges großoratorisches Werk  „Ein deutsches Requiem“ thematisiert die irdische Vergänglichkeit und die Frage nach dem Warum. Der Dezember wird dann weihnachtlich-festlich: Das Weihnachtskonzert „In dulci jubilo“ steht zum Reformations-Jubiläumsjahr ganz im Zeichen der protestantischen Kirchenmusik, die Martin Luther maßgeblich geprägt hat. Ein weiteres Highlight im Dezember ist die Beteiligung an der konzertanten Oper „Il Barbiere di Siviglia“ am Konzerthaus Dortmund.

EIN DEUTSCHES REQUIEM

Johannes Brahms’ Werk „Ein deutsches Requiem“ stellt sich bewusst den gewohnten Aussagen der liturgischen Totenmesse entgegen. Der sonst zentrale österliche Gedanke der Erlösung durch den Tod Christi fehlt. Stattdessen konzentriert sich Brahms auf irdische Vergänglichkeit und diesseitige Hoffnung. Zehn Jahre nach dem Requiem beschäftigt sich Brahms in seiner großangelegten Mottete op. 74, Nr. 1 „Warum ist das Licht gegeben“ noch einmal mit demselben Thema. Es ist eine „kleine Abhandlung über das große ‚Warum’“, wie Brahms es selbst nannte. Auch hier gibt es Christus, den Erlöser, nicht. Brahms komponiert diesen Eröffnungsabschnitt nach dem Prinzip des ausweglosen Zirkelkanons und lässt die Grundfrage bis zum Schluss hin offen. Auch die Religion beantwortet sie nicht.

Programm und Mitwirkende

Johannes Brahms (1833-1897)
Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen (1879)Opus 74. Nr. 1 Motette für gemischten Chor a cappella
Ein deutsches Requiem op. 45 – nach Worten der heiligen SchriftFassung für Soli, Chor und zwei Klaviere des Duo d’Accord (1868/2017)

Johanna Winkel, Sopran
Thomas E. Bauer, Bariton
Duo d’Accord – Klavierduo Lucia Huang & Sebastian Euler
ChorWerk Ruhr
Florian Helgath, Musikalische Leitung

Termine:
Samstag, 18.11.2017, 20 Uhr, UNESCO Welterbe Zollverein, Halle 5, Essen
Sonntag, 19.11.2017, 17 Uhr, Christuskirche Bochum
Sonntag, 26.11.2017, 19 Uhr, Mercatorhalle Duisburg

Eine ChorWerk Ruhr Produktion in Kooperation mit Christuskirche Bochum und Kulturbüro Bochum

Tickets:
Essen: www.reservix.de
Bochum: www.adticket.de
Duisburg: www.duisburger-philharmoniker.de

Link: www.chorwerkruhr.de

IN DULCI JUBILO
Was wäre die deutschsprachige Kirchenmusik ohne Martin Luther? Luther hat nicht nur einen nachhaltigen Impuls für die Schaffung eines deutschsprachigen Kirchenliedes gegeben, sondern als Liebhaber der traditionellen lateinischen Kirchenmusik die protestantischen Kirchenmusiker auch dazu angeregt, in der neuen Liturgiesprache kunstvoll weiter zu komponieren. So hat das protestantische Repertoire binnen kürzester Zeit jene Höhen erreicht, die durch große Namen wie Dietrich Buxtehude, Heinrich Schütz oder Michael Praetorius repräsentiert werden. In dem weihnachtlichen Konzert präsentiert ChorWerk Ruhr diese drei wichtigen Vertreter der protestantischen Kirchenmusik des Früh- und Hochbarocks.

Programm und Mitwirkende

Michael Praetorius (1571-1621)
Wachet auf, ruft uns die Stimme
Vom Himmel hoch
Herr Gott, dich loben wir
– Das Te Deum deutsch
Puer natus – Ein Kind geborn
Es ist ein Ros entsprungen
In dulci jubilo

Dietrich Buxtehude (1637-1707)
Das neugeborne Kindlein – Weihnachtskantate
Heinrich Schütz (1585-1672)
Weihnachts-Historie – SWV 435

Dorothee Mields, Sopran
Jan Kobow, Tenor
Björn Colell, Laute
Günter Holzhausen, Violone
Christoph Anselm Noll, Orgel
ChorWerk Ruhr
l’arte dell mondo
Florian Helgath, Leitung

Termine:
Sonntag, 03.12.2017, 17 Uhr, Philharmonie Essen
Montag, 04.12.2017, 20 Uhr, Zeughaus Neuss

Eine ChorWerk Ruhr Produktion

Tickets:
Essen: www.theater-essen.de
Neuss: www.westticket.de

Link: www.chorwerkruhr.de
IL BARBIERE DI SIVIGLIA

„Il Barbiere di Siviglia“ von Gioacchino Rossini gilt als Schlüsselwerk der komischen Oper. Die ironischen Zwischentöne und der subtile Humor, die fest in Rossinis Partitur verankert sind, sind wie gemacht für einen Dirigenten wie Jérémie Rhorer und sein Ensemble Le Cercle de l’Harmonie, die darin ihre viel gepriesenen dramatischen Fähigkeiten unter Beweis stellen können. »Eine nahezu perfekte konzertante Aufführung, totale musikalische Glücksgefühle bei den Besuchern!« ist aus Paris zu lesen – nicht weniger ist für den „Barbier“ in Dortmund zu erwarten.

Programm und Mitwirkende

Gioacchino Rossini (1792-1868)
Il Barbiere di Siviglia Komische Oper in zwei Akten von Cesare Sterbini

Florian Sempey, Figaro
Catherine Trottmann, Rosina
Michele Angelini, Il Conte d’Almaviva
Peter Kálmán, Don Bartolo
Robert Gleadow, Don Basilio
Annunziata Vestri, Berta
Guillaume Andrieux, Fiorello
ChorWerk Ruhr (Herren)
Le Cercle de l’Harmonie
Jérémie Rhorer, Dirigent

Termin:
Dienstag, 19.12.2017, 19 Uhr, Konzerthaus Dortmund

Eine Produktion des Konzerthauses Dortmund

Tickets: www.konzerthaus-dortmund.de

Link:  www.chorwerkruhr.de

Weitere Informationen zu Programm und Tickets finden Sie unter: www.chorwerkruhr.de und auf Facebook.

Christoph Eschenbach dirigiert Bruckner und Mozart

Christoph Eschenbach ist für mich ein herausragender Musiker, ob als Pianist oder als Dirigent“, bekundete der inzwischen verstorbene Helmut Schmidt 2015 anlässlich der Verleihung des renommierten Ernst von Siemens Musikpreises. „Aber er ist auch eine große Persönlichkeit, ein Star ganz ohne Allüren, ein Mann der leisen Töne, ein stiller Star – und doch ganz groß.“ Am Freitag, 10. November 2017, um 19:30 Uhr ist Eschenbach am Pult des SWR Symphonieorchesters in der Philharmonie Essen zu erleben. Dirigieren wird er die 7. Sinfonie E-Dur von Anton Bruckner. Außerdem auf dem Programm steht Wolfgang Amadeus Mozarts beliebtes Klavierkonzert A-Dur, KV 488, interpretiert von Christopher Park, den Eschenbach einst entdeckte.

Christoph Eschenbach ist der Philharmonie Essen seit langem verbunden. Zweimal war er hier Residenz-Künstler, in Erinnerung sind herausragende Abende als Pianist und vor allem als Dirigent großer Orchester. International ist er sowohl im Opern- als auch im Konzertbereich an bedeutenden Häusern wie der Wiener Staatsoper und bei angesehenen Orchestern wie den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem London Philharmonic Orchestra und dem Chicago Symphony zu Gast. Und trotz seines jahrzehntelangen Wirkens als Musiker betont Christoph Eschenbach: „Meine Maxime ist, dass man nie auslernt. Und das macht das Leben interessant. Ich bin voller Neugier auf alles, was ich noch nicht gesehen, was ich noch nicht gelernt und erfahren habe.“

„Die Kunst des Hörens“:

Der Konzertabend beginnt mit einer Einführung durch Christoph Eschenbach und Christopher Park mit dem Orchester um 19:30 Uhr, Konzertbeginn ist um 20:00 Uhr.

 Karten (Einheitspreis: € 25,00-70,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

 Titelfoto: Christoph Eschenbach (Foto: Luca Piva).

Essener GMD Tomáš Netopil wird ständiger Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie

Der Essener Generalmusikdirektor Tomáš Netopil wird ab der Spielzeit 2018/2019 ständiger Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie. Darüber hinaus präsentierte das traditionsreiche Prager Orchester jetzt Semyon Bychkov als Nachfolger des im Mai verstorbenen Chefdirigenten Jiří Bělohlavek sowie Jakub Hrůša als weiteren ständigen Gastdirigenten. „Ich fühle mich sehr geehrt, Teil des künstlerischen Teams zu sein, welches das musikalische Vermächtnis von Jiří Bělohlávek weiterführen kann und das Orchester zu weiteren musikalischen Höhenflügen bringen darf“, so Tomáš Netopil. „Für mich bedeutet die Arbeit für das Orchester eine große Verantwortung, eine Herausforderung und Vergnügen.“ Netopil und die Tschechische Philharmonie verbinden bereits eine zehnjährige erfolgreiche Zusammenarbeit. In dieser Spielzeit stehen eine gemeinsame Konzertreihe in der Schweiz sowie eine Tournee nach England und Irland auf dem Programm.

Tomáš Netopil ist seit der Spielzeit 2013/2014 Generalmusikdirektor der Essener Philharmoniker. Zuvor bekleidete er die eigens für ihn geschaffene Position des Musikdirektors des Prager Nationaltheaters und Ständetheaters. In Essen wird Netopil in dieser Saison nach seiner gefeierten Interpretation von Smetanas Oper „Die verkaufte Braut“ noch die Neuproduktion von „Salome“ sowie die Wiederaufnahmen von „Die Entführung aus dem Serail“, „Lohengrin“ und „Die Walküre“ leiten. Außerdem steht er in sechs Sinfoniekonzerten sowie weiteren Sonderkonzerten am Pult des Essener Orchesters. Auf internationaler Bühne dirigiert er unter anderem die Neuproduktion von „Der Freischütz“ an der Wiener Staatsoper und „Falstaff“ an der Flämischen Oper.

Titelfoto: Tomáš Netopil.(Foto: Saad Hamza).

Heimat Altenessen – Der Schauspieler Dirk Sonnenschein

Er fühlt sich auch heute noch seinem Kindheitsstadtteil verbunden. Dirk Sonnenschein ist ein Essener Schauspieler, dessen Laufbahn eng mit dieser Stadt verbunden ist. Ausdrucksstarke Charaktere sind seine Stärke und haben ihn zum gefragten Darsteller werden lassen. Wir sprachen mit dem auch heute noch in seiner Geburtsstadt lebenden Film- und Fernsehprofi:

Fotos der Galerie: alle Rechte Dirk Sonnenschein und Matt Buc,Birgit Buchholz und Thomas Meanz.