Öffnungszeiten der Essener Bäder während der Herbstferien

An den Feiertagen 31. Oktober und 1. November sind bis auf das Schwimmzentrum Rüttenscheid alle Bäder geschlossen.

Weiterhin bieten das Bad und Sport Oststadt und die Stadtbäder Borbeck, Werden und Kupferdreh in den Herbstferien ein erweitertes Angebot an:

Das Bad und Sport Oststadt bleibt dienstags durchgehend geöffnet. Das Stadtbad Borbeck ist freitags, am Warmbadetag, durchgehend geöffnet. In Werden ist das Bad dienstags , am Warmbadetag, durchgehend geöffnet und donnerstags gibt es eine zusätzliche Badezeit am Nachmittag. Im Stadtbad Kupferdreh beginnt die Badezeit donnerstagnachmittags eine Stunde früher.

Die Schwimmzentren Rüttenscheid und Kettwig, das Sportbad Thurmfeld sowie das Nord-Ost-Bad öffnen zu den gewohnten Zeiten.

Die Alte Badeanstalt bleibt wegen andauernder Sanierungsarbeiten weiterhin geschlossen.

Alle Öffnungszeiten der Essener Bäder in den Herbstferien im Überblick:

Bad und Sport Oststadt

  • montags und Mittwoch, 23., 25. und 30. Oktober – 6:30 bis 10 Uhr
  • dienstags und Donnerstag, 24., 26. und 2. November – 6:30 bis 21 Uhr
  • freitags, 27. Oktober und 3. November – 6:30 bis 19 Uhr
  • samstags, 28. Oktober und 4. November 6:30 bis 16 Uhr
  • sonntags, 29. Oktober und 5. November 8:00 bis 13 Uhr
  • 31. Oktober und 1. November geschlossen

Stadtbad Borbeck

  • montags, 23. und 30. Oktober – 7 bis 9:15 Uhr und 16 bis 18:30 Uhr
  • Dienstag und Donnerstag, 24. und 26. Oktober, 2. November – 6:30 bis 9:15 Uhr
  • Mittwoch, 25. Oktober – 7 bis 9:15 Uhr und 16 bis 19:30 Uhr
  • freitags, 27. Oktober und 3. November – 7 bis 20 Uhr
  • samstags, 28. Oktober und 4. November – 7 bis 13 Uhr
  • sonntags, 29. Oktober und 5. November – 8 bis 12 Uhr
  • 31. Oktober und 1. November – geschlossen

Stadtbad Werden

  • montags und freitags, 23., 27., 30. Oktober und 3. November – 7 bis 10 Uhr
  • Dienstag, 24. Oktober – 7 bis 19:15 Uhr
  • Mittwoch, 25. Oktober – 7 bis 21 Uhr
  • donnerstags, 26. Oktober und 2. November – 7 bis 10 Uhr und 15 bis 18:15 Uhr
  • Samstag und Freitag, 28. Oktober und 3. November – 7 bis 13:15 Uhr
  • 29., 31. Oktober, 1. und 5. November geschlossen

Stadtbad Kupferdreh

  • montags und Mittwoch, 23. bis 25. und 30. Oktober – 7 bis 10 Uhr
  • donnerstags, 26. Oktober und 2. November – 7 bis 10 Uhr und 15 bis 21 Uhr
  • freitags, 27. Oktober und 3. November – 7 bis 13 Uhr und 15 bis 21 Uhr
  • samstags, 28. Oktober und 4. November – 7 bis 14 Uhr
  • 29., 31. Oktober, 1. und 5. November geschlossen

Schwimmzentrum Rüttenscheid

  • 23. und 30. Oktober geschlossen
  • Dienstag, Mittwoch und freitags, 24., 25., 27. Oktober und 3. November – 6:30 bis 21:45 Uhr
  • donnerstags, 26. Oktober und 2. November – 6:30 bis 19 Uhr
  • samstags, 28. Oktober und 4. November – 6:30 bis 18 Uhr
  • sonntags und feiertags, 29., 31. Oktober, 1. und 5. November 8 bis 15 Uhr

Schwimmzentrum Kettwig

  • montags und Mittwoch, 23., 25 und 30. Oktober – 6 bis 10 Uhr
  • Dienstag, 24. Oktober – 6 bis 10 Uhr und 16 bis 21 Uhr
  • donnerstags, 26. Oktober und 2. November – 6:30 bis 21 Uhr
  • freitags, 27. Oktober und 3. November – 6:30 bis 18 Uhr
  • samstags. 28. Oktober und 4. November – 6:30 bis 16 Uhr
  • sonntags, 29. Oktober und 5. November – 8 bis 13 Uhr
  • 31. Oktober und 1. November geschlossen

Sportbad Thurmfeld

  • 23. bis 27., 30. Oktober, 2. und 3. November – 6 bis 10 Uhr
  • 28., 29., 31. Oktober , 1., 4. und 5. November geschlossen

Nord-Ost-Bad

  • montags und donnerstags, 23., 26., 30., Oktober , 2. November – 7 bis 10 Uhr
  • 24. Oktober wegen Wartungsarbeiten geschlossen
  • Mittwoch, 25. Oktober – 7 bis 10 Uhr und 16 bis 21 Uhr
  • freitags, 27. Oktober und 3. November – 7 bis 21 Uhr
  • samstags, 28. Oktober und 4. November – 7 bis 13 Uhr
  • sonntags, 29. Oktober und 5. November – 8 bis 13 Uhr
  • 31. Oktober und 1. November geschlossen

Friedrichsbad​_

  • montags, 23. und 30. Oktober – 7 bis 8 Uhr
  • Dienstag und Mittwoch, 24. und 25. Oktober – 7 bis 9 Uhr
  • donnerstags, 26. Oktober und 2. November – 7 bis 9 Uhr und 15 bis 18 Uhr
  • freitags, 27. Oktober und 3. November – 7 bis 9:15 Uhr
  • samstags, 28. Oktober und 4. November – 7 bis 9:30 Uhr
  • 29., 31. Oktober, 1. und 5. November geschlossen

„Nicht korrekt geschlossener Wasserhahn“ – Turnhalle der Comenius-Schule bis auf weiteres geschlossen

Die Turnhalle der Comenius-Schule in Burgaltendorf ist aufgrund eines Wasserschadens bis auf weiteres für den Schul- und Vereinssport nicht nutzbar.

Ein nicht korrekt geschlossener Wasserhahn hat in den Sommerferien dazu geführt, dass über mehrere Tage unbemerkt Wasser ausgetreten ist und sich im unter dem Sportboden liegenden Lüftungskanal verbreiten konnte. Das Wasser konnte bereits abgepumpt werden, als Folge des erst spät bemerkten Schadens hat die Mineralwolle unterhalb des Bodens allerdings Wasser aufgenommen und die Feuchtigkeit in den umliegenden Bereich geleitet. Eine Nutzung der Sporthalle noch in diesem Jahr ist wegen der Schwere des Schadens ausgeschlossen. Die Eltern der Schülerinnen und Schüler der städtischen Förderschule sind bereits schriftlich darüber informiert worden. In Absprache mit der Nachbargrundschule stehen der Comenius-Schule Hallennutzungszeiten in der unmittelbaren Nachbarschaft zur Verfügung.

Erst nach Abschluss eines von der Verwaltung beauftragten Gutachtens, das zeitnah vorliegen soll, kann der Umfang der erforderlichen Sanierung des Hallenbodens konkretisiert werden.

Aufgrund einer Überschreitung der zulässigen Legionellen-Grenzwerte ist derzeit das Schulschwimmbad der Traugott-Weise-Schule bis auf weiteres geschlossen.

Bei routinemäßigen Untersuchungen der Schulschwimmbäder in der Traugott-Weise-Schule sowie der Gesamtschule Holsterhausen wurde bereits Mitte September eine Überschreitung der Legionellen-Grenzwerte festgestellt. Aufgrund der Überschreitung ist das Schulschwimmbad der Traugott-Weise-Schule derzeit bis auf weiteres geschlossen. In der Gesamtschule Holsterhausen ist der Wert zwar erhöht, jedoch nicht gesundheitsgefährdend. Das Schwimmbad kann deshalb weiter genutzt werden.

Gemäß den Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes sowie der Trinkwasserverordnung des Bundes wird das Trinkwasser in allen städtischen Badeanlagen regelmäßig überprüft. Das Badewasser wird gemäß der technischen Regel DIN19643 im monatlichen Abstand überprüft. Im Rahmen der Trinkwasserprüfung sind Auffälligkeiten im Duschbereich der Sportstätten festgestellt worden.

Ein Erkrankungsfall in Essen ist dem Gesundheitsamt der Stadt Essen derzeit nicht bekannt. Der Verdachtsfall in Mülheim hat sich nicht bestätigt. Sollten sich bei Badegästen bis jetzt keine Krankheitssymptome gezeigt haben, ist eine Erkrankung nicht wahrscheinlich.

Die Untersuchungsergebnisse in den anderen städtischen Schwimmeinrichtungen sind unauffällig und enthalten damit derzeit keine Beanstandungen. Für die Nutzung anderer Schulschwimmeinrichtungen sowie für die Nutzung der vierzehn Badeanlagen der Sport- und Bäderbetriebe bestehen daher derzeit keine Bedenken.

Die Stadtverwaltung hat bereits die Vergabe entsprechender Sanierungsmaßnahmen in der Traugott-Weise-Schule eingeleitet. Die Inbetriebnahme wird voraussichtlich ab Dezember möglich sein, vorausgesetzt die Nachbeprobung fällt negativ aus.

Weitergehende Untersuchungen in der Gesamtschule Holsterhausen sind in Auftrag gegeben. Eine Nachbeprobung nach Fertigstellung wird Ende Oktober stattfinden.

Das Gesundheitsamt der Stadt Essen steht für Rückfragen rund um Erkrankungen durch Legionellen in den allgemeinen Sprechzeiten montags bis donnerstags, 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr und 14 Uhr bis 15 Uhr sowie freitags von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr zur Verfügung.

Ende der Freibadsaison 2017 und Dritter Hundeschwimmtag am Sonntag, 1. Oktober, im Grugabad

Mit Ausklang des Sommers beenden die Sport- und Bäderbetriebe Essen die Freibadsaison am Sonntag, 10. September.

An diesem Tag können letztmalig in diesem Jahr das Grugabad und die Freibadbereiche der Kombibäder Kettwig und Bad und Sport Oststadt genutzt werden.

Die verpachteten Bäder bleiben über den 10. September hinaus geöffnet. Das Freibad Dellwig öffnet noch bis Freitag, 15. September, allerdings nur noch von jeweils 6 bis 10 und 16 bis 19 Uhr. Das Freibad Steele 11 bleibt bis einschließlich Sonntag, 17. September, geöffnet.

Für Rückfragen stehen Michael Ruhl, Sport- und Bäderbetriebe Essen, Telefon: 88 52205, oder Simone Kruk-Braun, Telefon: 88 52234, zur Verfügung.

Hundebesitzerinnen und -besitzer haben das Ende der Freibadsaison vielleicht schon herbeigesehnt, ist es für sie doch von besonderem Belang: Am Sonntag, 1. Oktober, lädt das Grugabad von 13 bis 17 Uhr wieder zum großen Hundeschwimmen, bevor das Bad winterfest gemacht wird. Das Wellenbad gehört an diesem Sonntag allein den Hunden; Hundehalterinnen und -halter und natürlich auch Interessierte ohne Hund können vom Beckenrand zuschauen. Mehrere Aussteller für Hundezubehör bieten an Ständen Waren und Informationen rund um den Hund an.

Der Eintritt beträgt 0,50 Euro pro Pfote oder Fuß.

Wichtige Hinweise für interessierte Hundehalter:

Am Hundeschwimmtag sind Heimtierausweise mitzuführen, ohne Ausweis ist kein Einlass ins Bad möglich. Alle Hunde müssen eine Tollwutimpfung nachweisen. Je nach Wirkstoff darf die Impfung nicht länger als ein bis drei Jahre zurück liegen.

Vor Besuch der Veranstaltung sollte daher ein Tierarzt konsultiert oder befragt werden. Eine gültige Hundehalterhaftpflicht wird vorausgesetzt, um etwaige Schäden an der Anlage oder anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern abzusichern.

Für Rückfragen zum Hundeschwimmen steht Thomas Schulte, Telefon: 86 08130, zur Verfügung.

Freibäder bleiben bis Sonntag, 10. September, geöffnet

Auch in der kommenden Woche lohnt sich der Weg zu einem der Essener Freibäder: Diese sind vorerst bis Sonntag, 10. September, weiterhin geöffnet.

Das Grugabad und die Kombibäder Oststadt und Kettwig sowie die verpachteten Bäder Steele und Dellwig laden weiterhin zum Schwimmen unter freiem Himmel ein.

Aufgrund der Wettervorhersage für die nächste Woche werden die Außenbecken jedoch nur während der Kernöffnungszeiten von 6:30 Uhr bis 10 Uhr und 14 bis 20 Uhr geöffnet sein.

Zum Beteiligungsverfahren „Zukunft Grugabad Essen“ startet die Umfrage im Grugabad in dieser Woche

Was stellen Familien und Jugendliche sich für das „Grugabad der Zukunft“ vor? Unter dieser Fragestellung startet in den letzten beiden Ferienwochen eine Umfrage unter den Badegästen im Grugabad.

Das Team der StadtAgentur der Stadt Essen wird in Zusammenarbeit mit dem Grugabad-Team mit einem Informationsstand vor Ort sein und die Badegäste zu Wort kommen lassen: Was fehlt im Grugabad? Was ist unverzichtbar? Zu diesen und mehr Fragen haben Besucherinnen und Besucher die Chance, ihre Meinung zu äußern. An einer Ideentafel können sie außerdem ganz ungebunden ihre Anregungen und Ideen einbringen.
Die Ergebnisse dieser Umfrage sollen vor allem die Ideen und Wünsche der jüngeren Generation und Familien widerspiegeln.

Die Ergebnisse der Umfrage werden am zweiten der insgesamt drei Foren zum Thema Zukunft Grugabad am Donnerstag, 14. September, in der Messe Essen live präsentiert. Die Meinungen und Ideen der Badegäste sollen dabei unbedingt in die Arbeit der insgesamt drei geplanten Workshops einfließen und auch in zukünftigen Entscheidungen über das Grugabad berücksichtigt werden. Nach Durchführung des aktuellen Beteiligungsverfahrens soll ab Ende 2017 intensiv beraten werden, wie genau Maßnahmen aussehen könnten, um das wertvolle und in der ganzen Metropolregion bekannte Freibad zukunftsfähig zu gestalten.

Mehr Infos zum Beteiligungsprozess Zukunft Grugabad gibt es hier.

Ideenpräsentation im Forum 2
Donnerstag, 14. September, um 18 Uhr im Congress Center Süd der Messe Essen, Saal Rheinland.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Zukunft Grugabad: Ideensammlung startet gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern

Das im Sommer 1964 eröffnete Grugabad gehört mit zu den besonderen Sportstätten in Essen und der gesamten Metropolregion. In den Anfängen konnten rund 350.000 Besucher pro Jahr gezählt werden, über die Jahre hat sich das Bad zu einer nicht mehr wegzudenkenden Einrichtung rund um die Schwimmkultur im „Revier“ entwickelt. Heute hat sich das Sport- und Freizeitverhalten geändert. Das Grugabad erreicht längst nicht mehr die Besucherzahlen aus den Hochzeiten des Schwimmbetriebes. „Mit einem festgestellten Sanierungsbedarf von rund 15 Millionen Euro und rückläufigen Besucherzahlen bleibt deshalb die Frage, wie wir uns die Zukunft des Grugabades vorstellen können“, so Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Ganz bewusst wollen wir deshalb jetzt ein breites Beteiligungsverfahren initiiert, welches bis zum Herbst 2017 durchgeführt und eine Ideensammlung von Experten und der Bürgerschaft hervorbringen wird.“

Los geht es nun mit ergebnisorientierten Workshops und öffentlichen Foren, bei denen gemeinsam mit Experten die Chancen, Perspektiven und Leitideen für die größte, zusammenhängende Freibadfläche in Essen herausgearbeitet werden. Außerdem können Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen und Anregungen per E-Mail einreichen. Die Beteiligung beginnt mit dem ersten Workshop und dem Forum „Impulse“ am 29. Juni 2017.

Ziel ist es, eine ergebnisoffene und breite Diskussion auf Augenhöhe zu schaffen, wichtige Anregungen und Ideen aufzunehmen und mit den erarbeiteten und diskutierten Erkenntnissen die weiteren Schritte zu planen.

Zu den drei Workshops ist eine Anmeldung erforderlich. Hier wird jeweils in drei moderierten Teams konkret an den Ideen zum Grugabad gearbeitet. Anmeldungen zu der gesamten Workshopkette am 29. Juni 2017 und am 14. und 15. September 2017 (Anmeldeschluss 22.06.2017) können ab sofort unter der angegebenen Internetadresse www.essen.de/stadtplanung erfolgen. Die Kapazitäten sind begrenzt. Unter der Internetadresse sind auch alle Termine und Informationen zum Beteiligungsprozess abrufbar.

Die Teilnahme an den Foren 1 bis 3 ist öffentlich und ohne Anmeldung möglich. Diese dienen zur Vorstellung von Vorbildprojekten und Diskussion der konkreten Ideen für das Essener Grugabad mit einem ständigen Informationsaustausch zwischen den Experten und Moderatoren und der Öffentlichkeit.

Ideen können auch per E-Mail eingereicht werden: grugabad_essen@fsw-info.de

Termine im Überblick:

  • FORUM 1 – IMPULSE
    (ÖFFENTLICH)
    29.06.2017 | 18 Uhr
    Saal Rheinland, Congress Center Süd;
  • WORKSHOP 1 (nur mit Anmeldung)
    29.06.2017 | 14 bis 18 Uhr
  • FORUM 2 – IDEEN
    (ÖFFENTLICH)
    14.09.2017 | 18 Uhr
    Saal Rheinland, Congress Center Süd;
  • WORKSHOP 2 (nur mit Anmeldung)
    14.09.2017 | 10 bis 18 Uhr
  • FORUM 3 – PERSPEKTIVE
    (ÖFFENTLICH)
    19.10.2017 | 18 Uhr
    Forum 3: Foyer Erdgeschoss Congress Center West;
  • WORKSHOP 3 (nur mit Anmeldung)
    15.09.2017 | 10 bis 15 Uhr

Nutzung von Turnhallen durch Sportvereine während der Sanierungsarbeiten

Die Stadt plant umfangreiche Sanierungsarbeiten an Schulturnhallen im gesamten Stadtgebiet. Während der Sanierungsmaßnahmen im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms sollen die Turnhallen ganzheitlich betrachtet und aufwendiger saniert werden, als ursprünglich geplant. Für die Dauer der Maßnahmen sollen die jetzt anstehenden rund 180 Sporthallen in den Ferien geschlossen werden – vor allem, damit der Schulsport wieder pünktlich starten kann.

Seit Beschluss des Rates im April 2014 ist die Vergabe von Nutzungszeiten für Vereine in Schulturnhallen per Satzung geregelt. Laut Satzung bleiben Schulturnhallen in den Sommerferien und den Betriebsferien der Stadt Essen geschlossen, um eben umfangreichere Reparaturarbeiten zu ermöglichen, General- und Grundreinigungen durchzuführen und Urlaubszeiten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ermöglichen.

Die Hallen, die in Verwaltung der Sport- und Bäderbetriebe Essen (SBE) sind, sind nicht von dieser Regelung in dieser Satzung betroffen. Dennoch ist festzustellen, dass nicht nur Schulhausmeister, sondern auch die Hallenwarte der SBE ihren Urlaub vorrangig in den Ferien nehmen müssen und zudem die Hallen der SBE, genau wie Schulturnhallen, Reparaturen und einer Grundreinigung bedürfen, die eine vorübergehende Einstellung des Sportbetriebs in den Sommerferien erfordert. Die Vereine, die durch die Regelung in der Satzung betroffen sind, können bei den SBE einen Antrag stellen und unter Angabe der Gründe Nutzungszeiten beantragen. Die Sport- und Bäderbetriebe Essen werden die Anträge entsprechend bewerten und Hallenzeiten während der Sommerferien zur Verfügung stellen, wenn die Vereine beispielsweise einen überregionalen Spielbetrieb haben oder Ferienprogramme für Kinder und Jugendliche im Rahmen des Ferienspatzes oder sozialer Projekte durchgeführt werden.

Stand heute liegen den SBE 41 Anträge vor, bisher wurde noch kein Antrag abgelehnt.

Sollten die bisher zur Verfügung stehenden Nutzungszeiten nicht ausreichen, um den Anträgen stattgeben zu können, werden die Sport- und Bäderbetriebe Essen gemeinsam mit dem Schulamt prüfen, ob in Ausnahmefällen auch weitere Nutzungszeiten in Schulturnhallen zur Verfügung gestellt werden können.

(ü. Pm.)

Ferienspatz macht sich startklar für die Ferien

Spiel, Spaß, Abenteuer – und verbindliche Betreuungsangebote: Mit insgesamt rund 950 Angeboten startet der Essener Ferienspatz am 14. Juli in die Sommerferien. Der kostenlose Ferienspatz-Flugplan liegt an verschiedenen Ausgabestellen zum Abholen bereit oder kann unter www.essen.de/ferienspatz als PDF heruntergeladen werden. Unter dieser Web-Adresse können auch die Veranstaltungen des Ferienspatzbüros (alle Veranstaltungen mit Kennziffer) gebucht werden. Angebote der Ferienspatz-Partner werden immer direkt beim Veranstalter gebucht.

Verlässliche Kinderbetreuung
Für alle, die eine verlässliche Kinderbetreuung benötigen, gibt es Angebote, die wochenweise buchbar sind. Darunter die Angebote der Jugendhilfe Essen: Abenteuer mit Emil im Essener Süden, hier kostet die Woche mit Verpflegung 40 Euro, Ferienspaß im Bürgerpark im Essener Norden mit den Themen Dinos, Indianer, Sport und Tanz, Comic-Helden, Film und Theater, Kosten: 30 Euro je Woche inklusive Verpflegung. Weiter gibt es: das Ferienprogramm des Kinder- und Jugendtreffs Stoppenberg zum Schmunzelpreis von 45 Euro je Woche – immer von 9 bis 17 Uhr, Überraschungstag inklusive.

Spannende Kurse und Workshops
Ein Kinder-Kochworkshop mit dem Afrika Kultur-Verein, der Shabby-Chic-Handwerkerworkshop der Freien Schule Essen oder vielleicht doch lieber per Parkour die grüne Hauptstadt erkunden? Weitere Angebote: Näh- und Malworkshops, Upcycling-Workshop des NABU in der Vossgätters Mühle, Hockey-Schnuppertrainig des ETB, ein Fechtkurs beim ETUF, Handballsommercamp und vieles mehr.

Ausflüge und Fahrten
Tagesausflüge zu tollen Zielen: Badefahrten ans Meer, Familienfahrten, betreute Kinderfahrten oder Besichtigungstouren, die einen Blick hinter die Kulissen erlauben.

Geld sparen mit dem Ferienpass
Viele Veranstalter bieten bei Vorlage des Ferienpasses Ermäßigung auf Eintrittsgelder und Teilnahmegebühren. Aber auch diejenigen, die Essen und die Umgebung auf eigene Faust entdecken möchten, sparen mit dem Ferienpass. So kostet der Schwimmbadbesuch mit dem Ferienpass für Kinder nur 0,50 Euro und der Eintritt in den Grugapark ist gratis. Auch Erwachsene sparen mit dem Ferienpass bares Geld.

Der Ferienpass gilt während der gesamten Sommerferien und kostet 1 Euro für Kinder und 2 Euro für Erwachsene.

Alle Infos unter www.essen.de/ferienspatz.

Titelfoto: Peter Herzogenrath

Qualität der Badegewässer im Ruhrgebiet bleibt sehr gut

Grünes Licht für ungetrübten Wasserspaß: Die Badeseen im Ruhrgebiet haben fast durchgehend eine „ausgezeichnete“ Wasserqualität. Nur das Bettenkamper Meer in Moers wird eine Stufe niedriger mit „gut“ bewertet. Grundlage für die Einstufung des Landes sind die Messungen der Gesundheitsämter, die NRW-weit die Badegewässer an 108 offiziellen Messstellen untersuchen. Für die Badestelle am Essener Baldeneysee liegt noch keine Bewertung vor. Diese wird erst vergeben, wenn in vier aufeinanderfolgenden Jahren eine gleichmäßige Wasserqualität nachgewiesen werden konnte. Alle Informationen zu den EU-Badegewässern in Nordrhein-Westfalen mit aktuellen Messdaten zur Wasserqualität und Wassertemperatur, sowie Informationen zur genauen Lage, stehen im Internet. Infos: www.badegewaesser.nrw.de

(ü. Pm., idr)

Aktueller Stand zur Wiedereröffnung Bad am Thurmfeld

Im heutigen (16.5.) Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen (SBE) wurde der aktuelle Stand zur Wiedereröffnung des Bad am Thurmfeld besprochen.

Seit gestern besteht zwischen den drei beteiligten Akteuren eine vertragliche Übereinkunft: Die SBE, der Generalübernehmer, die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV), sowie die ausführende Firma Pellikaan haben sich auf einen gemeinsamen Gutachter verständigt, der die Ursache der Störung abschließend klären soll. Im Rahmen dieser Vereinbarung wurden auch die möglichen Schritte für juristische Verfahren der Partner festgelegt.

Nach dem gutachterlichen Termin in der kommenden Woche können dann auch die Maßnahmen für die Wiederinbetriebnahme des Bades geplant werden.

An die betroffenen Schulen wurde bereits das Angebot ausgesprochen, ab sofort das Grugabad für den Schwimmunterricht nutzen zu können. Ab dem 29. Mai öffnen auch die Kombibäder Kettwig und Oststadt ihre Freibadbereiche, so dass diese dann ebenfalls dem Schulsport zur Verfügung gestellt werden können.

(ü. Pm.)

Kommentar: Kalkuliertes Risiko für 13 Euro? – Essens Wunsch nach naturnahem Baden verlangt Mut

40 Jahre konnte Essens Fluss und Stausee, die Ruhr, nicht für den Badebetrieb freigeben werden. Die Grüne Hauptstadt liegt am Ende einer Kette von Gemeinwesen, die alle ihre Abwässer mehr oder weniger gut geklärt in die Ruhr einleiten. „Im Pippi anderer Städte schwimmen…“, dieser Spruch galt auch schon vor 40 Jahren, nur sind heute die Bedingungen verändert. Klärwasser ist aufbereitetes Wasser. Gleichwohl kämpft Essen im Fokus des Anspruches Grüne Hauptstadt nicht nur mit katastrophalen Luftwerten, eine generelle Unbedenklichkeit und Freigabe für das stadteigene Gewässer ist rechtlich nicht möglich.

Denn auch bei einer kontrollierten Freigabe, wie sie nun in der zweiten Maihälfte für einige Ufermeter am Baldeneysee erfolgen soll, besteht eine 3%ige Krankheitsgefährdung durch Keime, Parasiten und Viren. Die Stadtverwaltung ist bemüht darauf hinzuweisen, dass zwar ein „rechtslegitimiertes, EU-konformes“ Verhalten gewährt sei, sieht aber durchaus die rechtliche Notwendigkeit auf einen Gefahrenhinweis. Immerhin habe man mit einer Studie eine Verfahrensweise entwickelt, ein „Frühwarnsystem“, das aber bei näherem Hinschauen nichts anderes ist, als ein protokolliertes Überwachen der Gewässerqualität und Verkündung der Resultate. Je nach Wettergegebenheiten wird dann die Badesaison unterbrochen. Wetterbedingte Parameter, wie die Temperatureinflüsse, die ja das Wachstum der Schadzellen beeinflussen, sind nicht einmal berücksichtigt worden, sodass man mit der Bezeichnung Risikosteuerung das behördliche Tun gut umschrieben hat.

Das Badegebiet ist nur über ein privat geführtes Freizeitterrain erreichbar und eine Familie mit zwei Kindern darf für die Abkühlung im Baldeneysee dann locker 13 Euro bereitlegen. An allen übrigen Stellen des Sees bleibt Baden verboten, was sicherlich mit Blick auf die genehmigte Stelle von einzelnen Bürgern zu Missverständnissen führen dürfte. Ein Anstieg der Rate von Durchfallserkrankungen wäre sozialmedizinisch immerhin ein verlässlicher Indikator für die weitere Planung. Denn Vereine und Privatbetreiber an anderen Uferstellen dürften recht bald auf den Gleichbehandlungsgrundsatz bei der Gewässerbewirtschaftung pochen. Dies wissend, verweist die Stadtverwaltung auf den Erprobungscharakter der diesjährigen Genehmigung am Baldeneysee. Ca. 150000 Euro standen in diesem Zusammenhang aus den Mitteln der Grünen Hauptstadt bereit. „Die Bürger wollen das…“ betont ein Stadtmitarbeiter und es sei ja auch eine Steigerung des hygienischen Profils erkennbar. Das gegebene Profil ist aber immer noch eine potentielle Gefahr insbesondere für Kinder und Jugendliche, bei denen das Toben in Wasser mehr als die kopftrockene Abkühlung im Ruhrwasser bedeutet. Gefahren durch Schlingpflanzen und Wasserpest seien im genehmigten Uferteil nicht gegeben. Ob die Luftqualität beim möglichen Einsatz der Mähboote mit einer Dieselverbrennungsmenge von ca. 50000 Litern dann aber den Genuss und gesundheitliche Unbedenklichkeit bestätigt, wird abzuwarten sein.

Der „Bürger wills ja…“.

(stk.)