Gut drei Prozent mehr Passagiere am Flughafen Dortmund Dortmund

(idr). 744.500 Passagiere starteten und landeten in den ersten drei Quartalen des Jahres am Flughafen Dortmund.

Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes IT.NRW 3,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit liegt der Fluggastzuwachs unter dem Durchschnitt der sechs großen NRW-Flughäfen (sieben Prozent). Das Passagieraufkommen bei Flügen ins Ausland stieg in Dortmund um drei Prozent (NRW-Schnitt: 7,9 Prozent) auf 675.700. Infos: www.it.nrw.de

Der Verblödung preisgegeben

Eine einfache Botschaft, IQB-Studie und nun die Iglu-Studie, bestätigen Deutschlands Viertklässlern eine schlechte Leseleistung. So kann fast jeder fünfte Vierklässler kaum lesen. 

Schon die Pisa-Studie wies auf den eklatanten Mangel im Bildungsbereich hin. Leider zog man derzeitig nicht den richtigen Schluß, das die Bildungsbemühungen sehr früh ansetzen müssen. Gymnasien sind eben lautstärker in Geltungsansprüchen als Grund- und Gemeinschaftsschulen. Aber zwischen Kita und Gymnasium liegen die Grundschulen, und diese wurde sträflich vernachlässigt.

Neben der heterogenen Struktur der Grundschulen mit ihren verschiedenen Sprachgruppen kam auch das unsinnige Experiment eines bloßen Gehörschreibens hinzu, dass jeden Maßstab und jede Schreibsicherheit nahm.

Da die Lesefähigkeit der Schlüssel zur weiteren Bildung ist, sollte es Schulen strikt untersagt werden, methodische Experimente an Schülern zu unternehmen.

(stk.)

 

 

 

 

Anhaltender Trend: Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge steigt weiter

Die Statistik der Kfz-Zulassungsstelle zählte im Monat November insgesamt 344.108 zugelassene Kraftfahrzeuge. Das sind 281 Fahrzeuge mehr als noch im Oktober. Der steigende Trend der letzten Monate hält an.

Im November befanden sich unter den zugelassenen Fahrzeugen 1.374 Elektro- und Hybridfahrzeuge. Das sind 57 mehr als im Vormonat. 311 zugelassene Fahrzeuge werden mit Elektromotor betrieben. Bei 1.005 Fahrzeugen handelt es sich um Benzin-Elektro-Hybriden, bei 58 um Diesel-Elektro-Hybriden.

Die Zahl der Neuzulassungen lag im November bei 2.190; das sind 195 mehr als im Oktober.

Gesunken ist dagegen die Anzahl der Krafträder: 18.390 Krafträder und damit 82 weniger als im Vormonat umfasst die aktuelle Statistik.

Angestiegen ist die Anzahl der Fahrzeugdiebstähle: Zehn Fahrzeuge – und damit drei mehr als im November – wurden als gestohlen gemeldet. Die Zahl der gestohlenen Kennzeichen ist im Oktober mit 41 Stück ebenfalls gestiegen.

2016 wurden im Ruhrgebiet über zehn Prozent weniger Landesbeamte und Richter als 2015 in den Ruhestand versetzt

(idr). Der NRW-Trend lässt sich auch für das Ruhrgebiet bestätigen: Weniger Landesbeamte wurden pensioniert. Im Ruhrgebiet wechselten im Jahr 2016 rund 2.600 Beamte in den Ruhestand. Dies waren etwa 12,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Das haben Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf der Grundlage von Daten des Statistischen Landesamtes IT.NRW errechnet.

Etwas genauer betrachtet ergibt sich folgendes Bild: Unter den in den Ruhestand gewechselten Beamten waren 1.795 Lehrerinnen und Lehrer (69 Prozent). Nur etwa jeder fünfte Beamte (21,2 Prozent) wurde mit Erreichen der Regelaltersgrenze in den Ruhestand versetzt. 41 Prozent schieden mit Erreichen des 63. Lebensjahres aus, weitere 16,7 Prozent mit Erreichen des 60. Lebensjahres. Mit Erreichen der besonderen Altersgrenze, die z.B. für Polizeibeamte gilt, schieden 10,4 Prozent der Beamten aus. Wegen Dienstunfähigkeit wurden rund elf Prozent in den Ruhestand versetzt. Bei den Lehrerinnen und Lehrern schieden rund 22 Prozent mit Erreichen der Regelaltersgrenze aus und insgesamt rund 68,5 Prozent vor Erreichen dieser Grenze. Zehn Prozent der Lehrerinnen und Lehrer schieden aufgrund von Dienstunfähigkeit aus. NRW-weit wechselten im letzten Jahr 9.900 Beamte in den Ruhestand. Laut IT.NRW waren das 9,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Nahezu ein Viertel (23 Prozent) der 2016 in den Ruhestand gewechselten Beamten und Richter schied mit Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem aktiven Erwerbsleben aus. Mit 68,3 Prozent bildeten die 6.800 Lehrkräfte in NRW die größte Gruppe der 2016 neu hinzugekommenen Ruhegehaltsempfänger. Weitere Infos unter www.it.nrw.de

Zahl der Handwerksbetriebe im Ruhrgebiet ging 2015 zurück

(idr). 266.774 Beschäftigte arbeiteten 2015 in den 25.112 Handwerksunternehmen des Ruhrgebietes. Im Vergleich zu Vorjahr waren das 3,5 Prozent weniger Betriebe und ein Prozent weniger Mitarbeiter.

Das errechneten die Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Basis der Handwerkszählung des Statistischen Landesamtes IT.NRW. Während die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Handwerker im Ruhrgebiet nahezu gleich blieb, ging die der geringfügig Beschäftigten um 3,5 Prozent zurück. Etwas weniger als jeder fünfte Beschäftigte in einem Handwerksbetrieb war 2015 geringfügig entlohnt beschäftigt. Der Jahresumsatz der Handwerksunternehmen in der Region lag bei fast 26 Milliarden Euro, das waren rund 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Infos: www.it.nrw.de

Ein Blick auf Kraftfahrzeuge in Essen

Fragen der Mobilität haben für Essen als Grüne Hauptstadt Europas im Jahr 2017 eine besondere Bedeutung. Wie viele Essenerinnen und Essener sind im Besitz eines Autos? Wie alt sind die Fahrzeuge, die auf Essens Straßen unterwegs sind? Und welche Trends gibt es hierbei?

In der aktuellen Ausgabe der Veröffentlichungsreihe „Ein Blick auf…“ des Stadtamtes für Statistik, Stadtforschung und Wahlen wird zum Stichtag 30. September 2017 sowie im Rückblick auf die Jahre 2015 und 2016 der Kraftfahrzeugbestand nach Fahrzeugart, Hubraum und Fahrzeugalter, aber auch nach dem Alter der Fahrzeughalterinnen und -halter differenziert betrachtet.

In der aktuellen Statistik erfahren interessierte Leserinnen und Leser beispielsweise, dass

  • zum Stichtag 30. September 2017 der Kraftfahrzeugbestand im Vergleich zum Vorjahr um 3.462 Kraftfahrzeuge auf 335.669 angestiegen ist,
  • etwa 60 Prozent der Halterinnen von Personenkraftwagen mit Fahrberechtigung männlich sind,
  • 419 Personenkraftwagen (Pkw) je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner, beziehungsweise 497 je 1.000 Volljährigen zugelassen sind,
  • die Pkw-Dichte im Stadtkern, Nord- und Ostviertel am geringsten, und in den Stadttteilen Byfang und Kupferdreh mit jeweils über 600 Personenkraftwagen je 1.000 Einwohner am höchsten ist.

Mehr Informationen finden Interessierte auf der Seite des Stadtamtes für Statistik, Stadtforschung und Wahlen.

Anzahl zugelassener Fahrzeuge steigt nach wie vor

Die Statistik der Kfz-Zulassungsstelle zählte im Monat Oktober insgesamt 343.827 zugelassene Kraftfahrzeuge. Das sind 254 Fahrzeuge mehr als noch im September. Die Anzahl der Fahrzeuge steigt in Essen also weiter, der Trend der Vormonate hält an.

Im Oktober befanden sich unter den zugelassenen Fahrzeugen 1.317 Elektro- und Hybridfahrzeuge. Davon werden 291 mit Elektromotor betrieben. Bei 968 Fahrzeugen handelt es sich um Benzin-Elektro-Hybriden, bei 58 um Diesel-Elektro-Hybriden.

Die Zahl der Neuzulassungen lag im Oktober bei 1.995; das sind 16 mehr als im September.

18.472 Krafträder und damit 44 weniger als im Vormonat umfasst die aktuelle Statistik.

Wieder gesunken ist die Anzahl der Fahrzeugdiebstähle: Sieben Fahrzeuge – und damit sieben weniger als im September – wurden als gestohlen gemeldet. Die Zahl der gestohlenen Kennzeichen ist im Oktober mit 28 Stück gleich geblieben.

Benziner, Diesel oder alternative Antriebsarten – neue Statistik zu Personen- und Kombinationskraftwagen in Essen

Diskussionen zum sogenannten „Dieselskandal“ und drohende Fahrverbote in den Städten stehen zurzeit regelmäßig auf der politischen und medialen Tagesordnung. Das nahm das Amt für Statistik, Stadtforschung und Wahlen zum Anlass, die ihm vorliegenden Kraftfahrzeugdaten näher zu analysieren.

Einige Ergebnisse aus der Statistik-Schlagzeile 7/2017:

  • Mehr als ein Viertel der in Essen zugelassenen Personen- und Kombinationskraftwagen haben Dieselmotoren.
  • Mit alternativen Antriebsarten (Elektro, Gas, Hybrid) werden weniger als 1 Prozent der Personen- und Kombinationskraftwagen mit Essener Kennzeichen betrieben.
  • Die Zahl der in den ersten neun Monaten neu zugelassenen Dieselfahrzeuge ist deutlich (minus 15 Prozent) zurückgegangen, während sich die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeugen mit alternativen Antriebsarten fast verdoppelt hat – allerdings auf sehr geringem Niveau von 220 auf 427.

Hier im Detail: 7_2017_Benziner_Diesel_oder_alternative_Antriebsarten_-_Personenkraftwagen_in_Essen

Einwohnerzahl im Ruhrgebiet entwickelt sich

Positiver Trend bei der Bevölkerungszahl im Ruhrgebiet (idr). Die Einwohnerzahl der Metropole Ruhr entwickelt sich positiv. Zum Stichtag 30. Juni 2016 lebten knapp 5,2 Millionen (exakt: 5.116.899) Menschen in der Region. Im ersten Halbjahr des Jahres ist die Bevölkerungszahl somit leicht um rund 7.600 Personen (+0,1 Prozent) angewachsen. Das ermittelten Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Basis aktueller Daten des Landesamtes IT.NRW. Die größten Zuwächse hatten Bergkamen (+1,7 Prozent), Duisburg (+1,5 Prozent) und Rheinberg (+1,4 Prozent) zu verzeichnen. Viele Kommunen, die in den vergangenen Jahren von Schrumpfung betroffen waren, konnten wieder eine positive Einwohnerentwicklung verzeichnen. Neben Duisburg wuchsen so seit Ende 2015 auch Gelsenkirchen (+0,7 Prozent), Mülheim an der Ruhr und Herne (jeweils +0,6 Prozent). Dortmund bleibt mit 586.181 Einwohnern die drittgrößte Stadt NRWs, Essen mit 582.624 Einwohnern die viertgrößte. Auch NRW-weit ist die Bevölkerungszahl um 0,1 Prozent gestiegen – auf fast 17,9 Millionen Menschen. Der Anstieg resultierte aus einem positiven Saldo bei den Wanderungsbewegungen: Es zogen 36.252 Personen mehr nach Nordrhein-Westfalen als im selben Zeitraum das Land verließen.

Im Städteranking bleibt der Westen abgeschlagen – Essen nur auf Platz 23

Das Nachrichtenmagazins Focus Nr. 38/17 berichtet über das katastrophale Ergebnis, bei dem die Stadt Essen nur mit dem 23. Platz bewertet wurde.

In dem Ranking der zukunftsfähigsten deutschen Städte, das die Hamburger Berenberg Bank und das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut alle zwei Jahre erstellen, liegen zahlreiche Städte Nordrhein-Westfalens wieder auf den hinteren Plätzen. Gelsenkirchen, das im Jahr 2015 Platz 27 von 30 belegte, rutscht 2017 auf den letzten Platz. Unter den letzten acht Städten befinden sich sieben aus NRW. An der Spitze rangiert dagegen München wie schon 2015. Der bayerischen Hauptstadt folgenden Leipzig, Frankfurt, Berlin und Dresden.

In der Studie bewerteten die Wissenschaftler die Bevölkerungsentwicklung der Städte, die Geburtenrate, den Bildungsgrad der Beschäftigten, den Zuwachs an Arbeitsplätzen, den Anteil wissensintensiver Jobs, die Produktivität, Infrastruktur und das kulturelle Angebot. Allerdings, so der Chef des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitutes Henning Vöpel, hätten auch die Städte im Westen seit dem letzten Ranking ihre Werte verbessern können. „Wie unsere Untersuchung zeigt, entwickeln sich die Städte im Ruhrgebiet absolut ebenfalls gut. Es werden dort große Anstrengungen unternommen“, so Vöpel in Focus.
Für den Präsidenten des (DIW) Marcel Fratzscher zeigt das Ranking vor allem ein Nord-Süd-Gefälle. Fratzscher plädiert in Focus für deutlich höhere Infrastruktur-Investitionen des Staates vor allem in den Regionen, die drohten, den Anschluss zu verlieren.

„Wir haben eines der weltweit höchsten Lohnniveaus – aber eine zweitklassige Infrastruktur.“ Das Problem, so der Ökonom, verschärfe sich von Jahr zu Jahr: „Langfristig gefährdet das den Standort Deutschland.“

Arbeitslosenquote im Ruhrgebiet liegt im August unverändert bei 10,4 Prozent

(idr) 249.184 Menschen waren im August im Ruhrgebiet (ohne Kreis Wesel) arbeitslos gemeldet.

Das entspricht einem geringfügigen Anstieg um 67 Personen zum Vormonat. Damit liegt die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 10,4 Prozent, während in allen anderen Regionen in Nordrhein-Westfalen die Quote stieg. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen in der Metropole Ruhr um 3,6 Prozent gesunken.
Die NRW-weit höchste Arbeitslosenquote verzeichnet Duisburg mit 12,4 Prozent, gefolgt von Gelsenkirchen (12,1 Prozent) und Essen (11,3 Prozent).

Mehr Hochschulpersonal im Ruhrgebiet

(idr). Die Hochschulen im Ruhrgebiet haben ihr Personal aufgestockt. Ende 2016 arbeiteten an den Hochschulen mit Sitz und Standort im Ruhrgebiet sowie in den angegliederten Universitätskliniken 42.685 Menschen und damit rund 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr (inkl. studentischer Hilfskräfte).

Das haben Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Basis aktueller Daten des Landesamtes IT.NRW errechnet. Der Großteil der Beschäftigten (66 Prozent) zählte zum wissenschaftlichen und künstlerischen Personal. 42,4 Prozent des Hochschulpersonals waren in Vollzeit beschäftigt. Rund 45 Prozent des männlichen und knapp 40 Prozent des weiblichen Hochschulpersonals waren Vollzeitangestellte. Rund die Hälfte aller Mitarbeiter waren Frauen. In den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die auch die Fächergruppe mit den höchsten Studierendenzahlen stellen, waren mit 9.207 Personen (21,7 Prozent) die meisten Mitarbeiter beschäftigt, gefolgt von 8.466 Personen (19,8 Prozent) in den zentralen Einrichtungen der Hochschulen (ohne klinikspezifische Einrichtungen). Für die Statistik hat der RVR ausschließlich Hochschulen mit Hauptsitz oder einem Campus im Ruhrgebiet berücksichtigt. Hinweise dazu stehen unter www.statistik.rvr.ruhr (Menüpunkt Bildung, Hochschulen). Landesweit waren Ende 2016 an 74 Hochschulen und acht Hochschulkliniken 141.571 Personen (ohne studentische Hilfskräfte) beschäftigt. Das entspricht einem Plus von 3,7 Prozent. Infos auch unter www.it.nrw.de Campus im Ruhrgebiet berücksichtigt.

Hinweise dazu stehen unter www.statistik.rvr.ruhr (Menüpunkt Bildung, Hochschulen). Landesweit waren Ende 2016 an 74 Hochschulen und acht Hochschulkliniken 141.571 Personen (ohne studentische Hilfskräfte) beschäftigt. Das entspricht einem Plus von 3,7 Prozent. Infos auch unter www.it.nrw.de