2016 wurden im Ruhrgebiet über zehn Prozent weniger Landesbeamte und Richter als 2015 in den Ruhestand versetzt

(idr). Der NRW-Trend lässt sich auch für das Ruhrgebiet bestätigen: Weniger Landesbeamte wurden pensioniert. Im Ruhrgebiet wechselten im Jahr 2016 rund 2.600 Beamte in den Ruhestand. Dies waren etwa 12,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Das haben Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf der Grundlage von Daten des Statistischen Landesamtes IT.NRW errechnet.

Etwas genauer betrachtet ergibt sich folgendes Bild: Unter den in den Ruhestand gewechselten Beamten waren 1.795 Lehrerinnen und Lehrer (69 Prozent). Nur etwa jeder fünfte Beamte (21,2 Prozent) wurde mit Erreichen der Regelaltersgrenze in den Ruhestand versetzt. 41 Prozent schieden mit Erreichen des 63. Lebensjahres aus, weitere 16,7 Prozent mit Erreichen des 60. Lebensjahres. Mit Erreichen der besonderen Altersgrenze, die z.B. für Polizeibeamte gilt, schieden 10,4 Prozent der Beamten aus. Wegen Dienstunfähigkeit wurden rund elf Prozent in den Ruhestand versetzt. Bei den Lehrerinnen und Lehrern schieden rund 22 Prozent mit Erreichen der Regelaltersgrenze aus und insgesamt rund 68,5 Prozent vor Erreichen dieser Grenze. Zehn Prozent der Lehrerinnen und Lehrer schieden aufgrund von Dienstunfähigkeit aus. NRW-weit wechselten im letzten Jahr 9.900 Beamte in den Ruhestand. Laut IT.NRW waren das 9,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Nahezu ein Viertel (23 Prozent) der 2016 in den Ruhestand gewechselten Beamten und Richter schied mit Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem aktiven Erwerbsleben aus. Mit 68,3 Prozent bildeten die 6.800 Lehrkräfte in NRW die größte Gruppe der 2016 neu hinzugekommenen Ruhegehaltsempfänger. Weitere Infos unter www.it.nrw.de