Zahl der Handwerksbetriebe im Ruhrgebiet ging 2015 zurück

(idr). 266.774 Beschäftigte arbeiteten 2015 in den 25.112 Handwerksunternehmen des Ruhrgebietes. Im Vergleich zu Vorjahr waren das 3,5 Prozent weniger Betriebe und ein Prozent weniger Mitarbeiter.

Das errechneten die Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Basis der Handwerkszählung des Statistischen Landesamtes IT.NRW. Während die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Handwerker im Ruhrgebiet nahezu gleich blieb, ging die der geringfügig Beschäftigten um 3,5 Prozent zurück. Etwas weniger als jeder fünfte Beschäftigte in einem Handwerksbetrieb war 2015 geringfügig entlohnt beschäftigt. Der Jahresumsatz der Handwerksunternehmen in der Region lag bei fast 26 Milliarden Euro, das waren rund 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Infos: www.it.nrw.de

Sechs Ruhrgebietskommunen erhalten fast zehn Millionen Euro aus Städtebauförderprogramm

(idr). Sechs Städte in des Ruhrgebiet werden im Rahmen des neuen Städtebauförderprogramms Zukunft Stadtgrün mit fast zehn Millionen Euro unterstützt.

Knapp sechs Millionen Euro, die mit Abstand größte Fördersumme, fließen nach Gladbeck in den Umbau einer Sportanlage zu einem Stadtteilpark mit nachhaltigem Wassernutzungs- und Energiekonzept. Mit gut zwei Millionen Euro unterstützen Bund und Land den dritten Bauabschnitt des Krupp-Parks in Essen. In Duisburg werden zwei Projekte mit knapp 400.000 Euro gefördert, darunter die Umgestaltung des Gartens des Kultur- und Stadthistorischen Museums zu einem Klostergarten. Weitere Gelder gehen nach Lünen, Waltrop und Wesel. Mit dem neuen Förderprogramm von Bund und Ländern soll der Ausbau des Stadtgrüns vorangetrieben und so die Lebensqualität verbessert werden.

RVR stellt ersten einheitlichen Regionalplan für das Ruhrgebiet vor

(idr). Erstmals seit 1966 wird es wieder einen einheitlich aufgestellten Regionalplan für das Ruhrgebiet geben. Mit dem Regionalplan Ruhr geht die planerische Dreiteilung des Ruhrgebiets durch die Bezirksregierungen in Arnsberg, Düsseldorf und Münster zu Ende. Heute stellte der Regionalverband Ruhr (RVR) als zuständige Planungsbehörde den derzeitigen Bearbeitungsstand der Fachöffentlichkeit vor.

Er ist Grundlage für die anstehenden politischen Beratungen in der RVR-Verbandsversammlung ab Frühjahr 2018. Der Regionalplan sichert ein Flächenpotenzial für rund 115.000 neue Wohnungen. Darüber hinaus stehen rund 5.400 Hektar für neue gewerbliche und industrielle Ansiedlungen zur Verfügung. Der Plan ist in einem intensiven Dialog mit den 53 Kommunen und vier Kreisen des Ruhrgebiets, den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern, der Landwirtschaftskammer sowie den regionalen und kommunalen Wirtschaftsförderungen entstanden. Mit dem auf Transparenz und Kommunikation angelegten Prozess, den regionalen Gesprächen, hat der RVR einen für ganz NRW beispielhaften Weg eingeschlagen. „Mit dem Regionalplan Ruhr gestaltet das Ruhrgebiet seine Zukunft wieder selbst. Aus derzeit fünf Plänen wird nun ein gemeinsames Werk für das gesamte Ruhrgebiet“, so RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel. Der Regionalplan Ruhr ist u.a. die planerische Grundlage für die kommunalen Flächennutzungspläne. Er gibt die Entwicklungslinien für die kommenden 20 Jahre in den Themenfeldern Siedlungsentwicklung, Freiraumentwicklung, Kulturlandschaftsentwicklung, Klimaschutz- und Klimaanpassung, Verkehrs- sowie Ver- und Entsorgungsinfrastruktur für die gesamte Region vor. Erstmals in NRW werden regional bedeutsame Gewerbe- und Industrieflächen für neue Unternehmen und neue Arbeitsplätze ausgewiesen. Diese Standorte sollen in interkommunaler Zusammenarbeit entwickelt werden und dabei optimale Standortbedingungen für große Betriebsansiedlungen bieten. Neu bei der Aufstellung des Regionalplans ist auch die enge Verzahnung von formaler und informeller Planung. Mit dem „Handlungsprogramm“ liegt ein zusätzliches Instrument für die Entwicklung des Ruhrgebietes vor.

Infos: www.regionalplanung.rvr.ruhr

Dies und das aus dem Ruhrgebiet

Ruhrlagebericht: Wirtschaft in der Metropole Ruhr ist zufrieden (idr).

Die Geschäfts- und Stimmungslage der Wirtschaft im Ruhrgebiet hat ein neues Hoch erreicht. Das zeigt der aktuelle Ruhrlagebericht, den die Industrie- und Handelskammern der Region heute in Bochum vorgestellt haben. An der Herbstbefragung beteiligten sich mehr als 900 Unternehmen. 93 Prozent der Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage mit gut oder befriedigend. Das sind nochmals drei Prozent mehr als im Frühjahr. Dafür ist auch der wieder anziehende Export verantwortlich. Neun von zehn Betrieben erwarten eine gleichbleibend gute, tendenziell sogar noch bessere Geschäftsentwicklung. Das sorgt dafür, dass der Konjunkturklima-Index auf 124 Punkte geklettert ist, zwei mehr als zum Anfang des Jahres. Die Industrie hat in den letzten Monaten die Stimmungswende geschafft: Mittlerweile melden 52 Prozent der Unternehmen eine gute Lage, nur acht Prozent sprechen von einer schlechten Situation. Damit gibt die Industrie aktuell die beste Lagebeurteilung aller Wirtschaftsbereiche ab. Die ungebrochene Konsumbereitschaft der Verbraucher sorgte in den vergangenen Monaten für eine Steigerung der Umsätze im Handel. 23 Prozent der Unternehmen gehen sogar von einer noch günstigeren Geschäftsentwicklung in nächster Zeit aus. Das Dienstleistungsgewerbe gehört weiter zu den Gewinnern der Konjunktur: Nur sechs Prozent der befragten Unternehmen nennen ihre aktuelle wirtschaftliche Lage schlecht. 43 Prozent erzielten höhere Erlöse, 22 Prozent der Dienstleister glauben, dass es für sie aufwärts geht. Das freundliche Konjunkturklima dürfte sich nach Einschätzung der Kammern auch auf den Arbeitsmarkt auswirken. Der Anteil der Unternehmen, die zusätzliche Arbeitskräfte einstellen wollen, ist gegenüber dem Jahresbeginn leicht gestiegen. Überdurchschnittlich gut sind die Beschäftigungsaussichten im Handel. Gleichzeitig äußert fast jeder Zweite die Sorge, dass sich der Fachkräftemangel zum Engpassfaktor entwickelt. Infos: www.ihks-im-ruhrgebiet.de und www.bochum.ihk.de

Jeder achte Retter Opfer körperlicher Gewalt Bochum (idr).

Körperliche und verbale Gewalt sind für Mitarbeiter im Rettungsdienst an der Tagesordnung: 13 Prozent sind in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal Opfer von körperlicher Gewalt im Einsatz geworden. 60 Prozent berichten von verbalen Attacken. Das ist das Ergebnis der Studie „Gewalt gegen Einsatzkräfte“, für die Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum mehr als 800 Mitarbeiter von Feuerwehren und Rettungsdiensten in Nordrhein-Westfalen befragten. Am stärksten von Gewalt betroffen sind mit rund 85 Prozent die Mitarbeiter im Rettungseinsatz. 39 Prozent derjenigen, die körperliche Gewalt erlebt hatten, gaben an, dass sie körperliche Schäden davongetragen haben. Bei 21 Prozent waren es psychische Beeinträchtigungen. Mehr als die Hälfte der Vorfälle ereigneten sich in den Abend- und Nachtstunden, wenn Alkohol und Drogen eine Rolle spielen. Gewaltsame Übergriffe finden der Studie zufolge besonders häufig in Großstädten mit über 500.000 Einwohnern statt. Die Täter sind in rund 90 Prozent der Fälle männlich und zwischen 20 und 39 Jahre alt.

NRW Wissenschaft & Forschung Forschungseinrichtungen gründen „Akademie im Exil“ für emigrierte türkische Wissenschaftler Essen/Berlin (idr).

Das Institut für Turkistik der Universität Duisburg-Essen, das Kulturwissenschaftliche Institut in Essen (KWI) und das Forum Transregionale Studien in Berlin gründen gemeinsam die „Akademie im Exil“ mit Standorten in Essen und Berlin. Die Einrichtung soll eine Plattform für türkische Wissenschaftler schaffen, die in der Türkei als Regimegegner gelten und Repressionen ausgesetzt sind. Bis zu zehn Fellowships pro Jahr vergibt die Akademie an gefährdete und im Exil lebende Wissenschaftler. Sie will zugleich ein Forum zur Reflexion über Wissenschaftsfreiheit und Exilwissenschaft bieten und die Türkeiforschung in Deutschland beleben. Die Initiative wird von der Volkswagenstiftung gefördert. Infos: www.uni-due.de/turkistik/aktuelles.php

„Woanders is auch scheiße!“: Neuer Bildband erinnert an das Ruhrgebiet in den 80ern Köln/Metropole Ruhr (idr).

„Woanders is auch scheiße!“ Das Zitat von Schriftsteller Frank Goosen ist Titel eines Bildbandes über „Das Ruhrgebiet in den 1980er Jahren“, der im Kölner Emons Verlag erschienen ist. Goosen schrieb auch das Vorwort zu dem Buch mit rund 200 Bildern von Reinhard Krause, der u.a. als Fotograf für die Nachrichtenagentur Reuters arbeitete. Das Buch lädt die Leser zu einer Zeitreise zwischen Rhein und Lippe ein. Krause fing Strukturwandel und Laubenleben, Herrenkarneval und Freizeitkultur, Demos und Strukturwandel ein. Entstanden sind mal witzige, mal melancholische und mal abgründige Aufnahmen, die ein Panorama des Ruhrgebiets und seiner Menschen ergeben. Infos: www.emons-verlag.de

Ganztagsbetreuung im Ruhrgebiet steigt (idr).

Rund 218.900 Schüler in der Metropole Ruhr nahmen im Schuljahr 2016/17 ein Ganztagsangebot wahr. Das entspricht einer Betreuungsquote von 47,5 Prozent (NRW: 48,2 Prozent). Damit hat sich der Anteil in den vergangenen fünf Jahren um rund acht Prozentpunkte erhöht. Das haben Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf der Grundlage von Daten des Landesamtes IT.NRW errechnet. Rund 44 Prozent der Schüler in der Primarstufe und rund 50 Prozent in der Sekundarstufe I nahmen an einem Ganztagsbetreuungsmodell teil. Am niedrigsten war die Betreuungsquote im Kreis Unna mit 40,7 Prozent, am höchsten in Oberhausen mit 59,8 Prozent. Infos: www.it.nrw.de

Bildungsgrad der Eltern entscheidet über soziokulturelle Teilhabe der Kinder Essen (idr).

Eltern sehen kulturelle Bildung als wichtige Grundlage für den Lebenserfolg ihrer Kinder an. Doch wie stark sie ihren Nachwuchs in diesem Bereich fördern, hängt wesentlich vom Bildungshintergrund und von den finanziellen Verhältnissen ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die der Rat für Kulturelle Bildung mit Sitz in Essen in Auftrag gegeben hat. Mehr als 90 Prozent der Befragten sagen, dass kulturelle Bildung die Entwicklung ihrer Kinder fördere. Gleichzeitig werden Kinder aus bildungsferneren Familien zu Hause weniger unterstützt und nehmen seltener außerschulische Kulturangebote wahr. Nur ein Viertel der Eltern mit mittlerem oder einfachem Bildungsabschluss ist davon überzeugt, seine Kinder musikalisch oder künstlerisch unterstützen zu können. Trotzdem haben diese Eltern kein großes Interesse daran, dass ihre Kinder außerhalb von Kita und Schule an angeleiteten Kulturangeboten teilnehmen. In Familien mit niedrigerem Bildungsabschluss der Eltern haben nur 37 Prozent der Kinder in den vergangenen zwölf Monate an solchen Angeboten teilgenommen. Bei Akademikerfamilien waren es 59 Prozent. Infos: www.rat-kulturelle-bildung.de/publikationen/studien

Vonovia und französiches Wohnungsunternehmen unterzeichnen Partnerschaftsvereinbarung (idr).

Die Bochumer Vonovia SE und die französische Groupe SNI haben heute in Paris eine Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet. Die beiden Wohnungsunternehmen wollen ihr jeweiliges Know-how und Marktwissen zusammenzuführen und gemeinsame Wachstums- und Investitionsmöglichkeiten identifizieren. Die Unternehmen sehen in der Vereinbarung zudem ein Signal dafür, dass Wohnraum nicht länger aus einem rein nationalen Ansatz heraus betrachtet werden kann. Gemeinsam sollen Möglichkeiten der effizientesten Ressourcenverwendung, Energiesparlösungen und Dienstleistungen gefunden werden. Zudem geht es um grenzüberschreitende Investitionen auf dem Wohnimmobilienmarkt und das Ausloten von potenziellen Investitionspartnerschaften. Die Vonovia ist Deutschlands größtes Wohnungsunternehmen mit rund 355.000 Wohnungen und einem Portfoliowert von rund 30,8 Milliarden Euro. Die Groupe SNI ist die Immobilientochtergesellschaft des staatlichen Finanzinstituts Caisse des Dépôts und der größte Sozialwohnungsbauträger in Frankreich. Das Portfolio umfasst 348.000 Wohnungen. Infos: www.vonovia.de

Dies und das aus dem Ruhrgebiet

(idr). In Zeiten von Smartphones und Spielekonsolen sind sie fast ausgestorben: die Flipperautomaten. Bei der Ausstellung „Ausgeflippt“ im Museum Strom und Leben in Recklinghausen erleben sie nun ein kleines Comeback. Hier erwarten die Besucher mehr als 30 klassische und moderne Flipper. Anfassen und bespielen ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht! Die Ausstellung beginnt am Freitag, den 20. Oktober um 17 Uhr. Sie läuft bis zum 22. Oktober. Infos: www.umspannwerk-recklinghausen.de

Der Schweizer Künstler Balthasar Burkhard erhält seine erste große museale Würdigung in Deutschland. Das Museum Folkwang in Essen stellt über 150 Werke und Werkgruppen des Fotografen aus, die seinen Werdegang vom Reportagefotograf bis hin zum Künstler dokumentieren. Die Ausstellung eröffnet am 20. Oktober und dauert bis zum 14. Januar 2018. Infos: www.museum-folkwang.de

Gut zuhören heißt es beim Concert in the Dark im Unnaer Säulenkeller im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna. Denn bei diesem Konzert stehen die akustischen Reize im Vordergrund. Der Posaunist Shawn Grocott und sein Ensemble haben für diesen Abend in Zusammenarbeit mit dem Lichtkunst-Zentrum ein stilistisch vielseitiges Programm entwickelt. Die Besucher betrachten zuerst ausgewählte Lichtkunstwerke. Anschließend erhalten sie Verdunkelungsbrillen und werden zu ihren Plätzen gebracht, wo sie sich ganz auf die Klänge konzentrieren. Die Veranstaltung findet am 20. Oktober ab 19 Uhr statt. Infos: www.lichtkunst-unna.de

Seit über 40 Jahren zählt Konstantin Wecker zu den bedeutendsten deutschen Liedermachern. Anlässlich seines 70. Geburtstages ist er nun auf „Poesie und Widerstand“-Tour in ganz Deutschland unterwegs. Im Vordergrund dieser Jubiläumstour mit Kabarett und Chansons soll sein gesellschaftliches Engagement stehen, aber natürlich kommen auch seine Liebeslieder nicht zu kurz. Am 18. Oktober, 20 Uhr, macht er Halt in Dortmund. Restkarten sind noch erhältlich. Infos: www.konzerthaus-dortmund.de

Im Schlosstheater Moers feiert das Projekt „Sand und Asphalt. Geschichten auf der Flucht“ am 20. Oktober um 19.30 Uhr Premiere. Für dieses Stück hat sich Regisseurin Barbara Wachendorff auf die Reise an den Niederrhein begeben und die Geschichten und Erlebnisse von Frauen unterschiedlichster Herkunft aufgearbeitet. Einige dieser Frauen – unter anderem aus Syrien, Ghana, aber auch aus Deutschland – werden an diesem Abend auf der Bühne stehen. Infos: www.schlosstheater-moers.de

Das WDR Funkhausorchester und die Grammynominierte Sängerin Kate McGarry laden am 21. Oktober zu einer Zeitreise auf Zeche Zollverein in Essen. Beim Programm „Woodstock Symphony“, arrangiert von dem Essener Folkwang-Professor Peter Herborn, interpretiert das Ensemble die Songs der 1970er auf eine moderne Art und Weise, von John Denver bis hin zu Bob Dylan. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Infos: www.zollverein-konzerte.de

Nach einem Film von Aki Kaurismäki feiert „Der Mann ohne Vergangenheit“ am 21. Oktober Premiere im Schauspielhaus Bochum. Unter der Leitung von Christian Brey erzählt das Stück die Geschichte eines Mannes, der in seiner ersten Nacht im finnischen Helsinki von Hooligans angegriffen und dabei fast umgebracht wird. Da er sich danach nicht einmal mehr an seinen Namen erinnert, verläuft sein weiterer Weg beschwerlich. Erst ein Banküberfall scheint sein Leben zu verändern. Das Stück beginnt um 19.30 Uhr. Infos: www.schauspielhausbochum.de

Im Dortmunder Opernhaus geht es ab dem 21. Oktober, 19.30 Uhr, zurück in das Amerika der 60er Jahre: bei der Premiere des Welterfolges „Hairspray“. In dem farbenfrohen Musical geht es um das korpulente Teenagermädchen Tracy, das von einer großen Tänzerkarriere träumt. Mit viel Witz, Charme, aber auch Tragik und natürlich Musik zeigt das Stück dabei auch ein Amerika, in dem Rassendiskriminierung und Ausgrenzung zum Alltag gehörten. Tracys Mutter Edna wird dabei traditionell von einem Mann gespielt. In der Verfilmung übernahm John Travolta diese Rolle, hier ist es Ensemblemitglied Ks. Hannes Brock, der als „Edna“ auch seine Abschiedsspielzeit feiert.
Infos: www.theaterdo.de


	

Dies und das im Ruhrgebiet

(idr). Internationale literarische Größen und deutschsprachige Literaturstars lockt die erste lit.RUHR vom 4. bis 8. Oktober ins Ruhrgebiet.
Mehr als 80 Veranstaltungen stehen bei dem neuen Festival auf dem Programm. Mit dabei sind u.a. die Autoren Nick Hornby, Donna Leon, Cecelia Ahern, Zadie Smith, Irene Dische, Martin Suter, Uwe Timm, Ulla Hahn, Robert Menasse und Sven Regener. Festival-Mittelpunkt ist das Essener Welterbe Zollverein. Daneben gibt es weitere Veranstaltungsorte in Essen, Bochum, Dortmund und Duisburg.

Infos: www.lit.ruhr

Hausregisseurin Babett Grube inszeniert am Theater Oberhausen die Tragödie „Antigone“ nach Sophokles.

Dabei geht sie der Frage nach, ob die Titelheldin, die ihren Bruder Polyneikes gegen die Anweisung des Königs begräbt, eine Tat des zivilen Ungehorsams begeht. Zugleich untersucht sie, welche Konzepte von Verwandtschaft, Gemeinschaft und Herrschaft verhandelt werden. Premiere ist am 6. Oktober, 19.30 Uhr.

Infos: www.theater-oberhausen.de

Der gefeierte Konzertdirigent Daniel Daréus erleidet auf dem Höhepunkt seiner Karriere einen Herzinfarkt.

Er kehrt in sein Heimatdorf zurück und übernimmt dort die Leitung des Kirchenchores – und das mit großem Erfolg. Doch der Pfarrer sieht seinen Einfluss schwinden, und zahlreiche Probleme, die immer unter dem Mantel des Schweigens versteckt waren, treten offen zutage… Am 7. Oktober, 19.30 Uhr, feiert das Schauspiel „Wie im Himmel“ nach dem gleichnamigen Film von Kay Pollak am Theater Hagen Premiere.

Infos: www.theaterhagen.de

22 Gruppen spielen vom 5. bis 8. Oktober um den Fritz-Wortelmann-Preis, den die Stadt Bochum und das Deutsche Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst zum 45. Mal vergeben.

Die Künstler, die in den drei Kategorien „Professioneller Nachwuchs“, „Erwachsene Amateure“ sowie „Jugendclubs und Schultheater“ ausgewählt wurden, präsentieren an vier Spielorten ihre Stücke, bevor die Gewinner bestimmt werden.

Infos: www.fidena.de

„Nofretete, Ramses und Osiris“ – unter diesem Titel zeigt das Museum Folkwang in Essen noch bis zum 2. April seine ägyptische Sammlung.

Zu den Exponaten zählt u.a. der Kopf der ägyptischen Königin Nofretete aus dem 13. Jahrhundert v. Chr. Zu sehen sind außerdem zahlreiche künstlerische und kunsthandwerkliche Objekte, die zum größten Teil aus dem Bereich der Totenverehrung stammen. Präsentiert werden die Sammlungsgegenstände in der Installation „Helm/Helmet/Yelmo“ des Künstlerduos Los Carpinteros. Sie besteht aus fast 300 nebeneinander und übereinander liegenden Waben.

Infos: www.museum-folkwang.de

Am 7. und 8. Oktober feiert Lünen das 28. DracPressekontakt: creaCtive, Vera Firmbach, Telefon: 0221/7327970, E-Mail: verafirmbach@gmx.nethenfest auf dem Segelflugplatz „Lünen-Lippeweiden“.

Zahlreiche Himmelsstürmer setzen bunte Akzente in der Luft. Dazu gibt es ein vielseitiges Familienprogramm, z.B. mit Drachen-Workshops und Animation. Zu den Höhepunkten zählen das illuminierte Nachtdrachenfliegen und das Höhenfeuerwerk am Samstagabend.

Infos: www.sparkassendrachenfest-luenen.de

Kreis Unna erstrahlt bei der 2. Nacht der Lichtkunst Kreis Unna (idr).

Bei der diesjährigen 2. Nacht der Lichtkunst präsentiert das Städte-Netzwerk „Hellweg – ein Lichtweg“ insgesamt 43 Lichtkunstwerke in zehn Städten. In Ahlen, Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Hamm, Lippstadt, Lünen, Schwerte, Soest und Unna wird am 25. November ein umfangreiches Programm rund um die einzelne Lichtkunstwerke geboten. Neben Führungen zu den einzelnen Kunstwerken wird es außerdem unter anderem Bootstouren, Konzerte und Lichtzeichnungen geben. Ein Highlight sind die acht Lichtreisen. Hier können die Besucher die Lichtinstallationen zweier oder mehrere Städte mit dem Bus unter fachkundiger Leitung „abfahren“. Lichtreisen speziell für Familien werden ebenfalls angeboten.

Infos: www.hellweg-ein-lichtweg.de

Am 20. Oktober feiert der Veranstalter WortLautRuhr den Super-Slam-Tag in Bochum, Dortmund und Mülheim.

Beim „Song Slam“ in Bochum tragen die Künstler ihre Texte musikalisch vor. In der „Trompete“ stehen dann sowohl erfahrene Singer-/Songwriter als auch neue Musiker auf der Bühne. In Dortmund tritt die „New Generation“ an. Im Kinder- und Jugendtheater kann man hier den Texten und Geschichten der Poetry Slammern von Morgen lauschen. Sebastian 23, eine der Slam-Größen des Ruhrgebiets, führt in Mülheim durch das „Best of Slam“-Programm. Drei bis vier Poeten präsentieren hier am Abend ihre besten Texte.

Infos: www.wortlautruhr.com

(idr). Die Band The Sephardics aus Ennepetal und das Duo Armaos-Rastani (Köln) haben die mit je 1.500 Euro dotierten Hauptpreise Weltmusik-Wettbewerbs „creole NRW 2017“ gewonnen.

„The Sephardics präsentieren eine Kultur, die immer weniger gelebt wird“, so die Begründung der Jury. Ihre Musik sei „dynamisch, mitreißend, eindringlich“. Die Gewinnerbands werden am Festival des Bundeswettbewerbs creole vom 9. bis 11. November in Hannover teilnehmen. „creole NRW“ hatte bereits zum sechsten Mal den Weltmusik-Wettbewerb ausgetragen. In Dortmund präsentierten sich zum Wettbewerbsfinale die zehn Bands, die von der Jury aus 60 Bewerbern ausgewählt wurden. „creole“ ist eine Veranstaltung des Landesmusikrats NRW in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Dortmund, der Redaktion Jazz & World von WDR 3 und dem domicil Dortmund.

Infos: www.creole-globalemusik.de

Dies und das im Ruhrgebiet

Bürgerentscheid: Mehrheit gegen neues Outlet Center in Duisburg Duisburg (idr).

Bei einem Bürgerentscheid in Duisburg sprach sich eine knappe Mehrheit gegen die Realisierung eines Designer Outlet Center auf dem alten Güterbahnhofsgelände aus. Fast 51,1 Prozent stimmten gegen den Bau auf dem ehemaligen Loveparade-Gelände. Die Befürworter des Einkaufszentrums wollten mit dem Projekt zusätzliche Kaufkraft in Duisburg binden. Die Gegner befürchten negative Auswirkungen auf die Duisburger Innenstadt und Umsatzeinbußen für den Einzelhandel. Der Duisburger Rat hatte das Outlet-Vorhaben mehrheitlich befürwortet.

Wirtschaft:  Bilstein-Ansiedlung in Gelsenkirchen soll bis zu 400 neue Arbeitsplätze schaffen Gelsenkirchen (idr).

Die Bilstein Group, einer der führenden Hersteller und Lieferanten von Pkw- und Lkw-Ersatzteilen, baut ihr neues Logistikzentrum auf dem Areal Schalker Verein Ost in Gelsenkirchen. 250 bis 400 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze sollen dort entstehen. Seinen Stammsitz hat das Unternehmen in Ennepetal. Im ersten Bauabschnitt ist der Neubau eines rund 45.000 Quadratmeter großen Logistikzentrums mit integriertem Verwaltungsgebäude geplant. Das Investitionsvolumen beträgt rund 30 Millionen Euro. Auf der vorhandenen Erweiterungsfläche kann das Gebäude um weitere rund 47.000 Quadratmeter vergrößert werden, was mit weiteren Arbeitsplatzeffekten verbunden wäre.

Kulturelles Filmdoku „Der lange Abschied von der Kohle“ feiert morgen in Essen Premiere (idr).

Für seinen Dokumentarfilm „Der Lange Abschied von der Kohle“ hat Werner Kubny ab Herbst 2015 eine Reihe von Bergleuten der Zeche Auguste Viktoria in Marl auf dem Weg zur Schließung ihres Standorts begleitet. Die morgige Premiere in der Lichtburg Essen ist ausverkauft. Es folgen weitere Aufführungen in Kinos im gesamten Ruhrgebiet, u.a. am 27. September im Eulenspiegel Essen sowie am 1. Oktober im Essener Astra-Kino. Parallel zur Schließungsgeschichte schlägt die Doku mit Archivmaterial und Erzählungen von Akteuren den Bogen von den 1950er Jahren bis heute. Ehemalige Bergleute erinnern sich an die Arbeitsbedingungen unter Tage, vom Schock der Kohlekrise Ende der 50er Jahre, von Streiks und Demonstrationen. Der Film ist eine Produktion mit dem WDR mit Unterstützung der RAG Aktiengesellschaft.

Fußball-Bildungspreis für Schülerprojekt des Vereins Essener Chancen Essen (idr).

Der mit 5.000 Euro dotierte Fußball-Bildungspreis „Lernanstoß“ der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur geht in diesem Jahr an das Projekt „Schule ist auf’m Platz“ des Vereins Essener Chancen. Die Sozialinitiative des Regionalligisten Rot-Weiss Essen bereitet Grundschüler aus sozial benachteiligten Familien auf das entscheidende vierte Schuljahr vor. Jeweils 25 Kinder erhalten ein Jahr lang in den Ferien ein kostenloses Betreuungsangebot und werden zum Lernen motiviert. Beworben hatten sich 32 Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Preisverleihung findet am 20. Oktober in Nürnberg statt.

Bochum fordert drei andere Städte in einer Quiz-Show heraus Bochum (idr).

Mit einer Quiz-Kampagne will Bochum Marketing für die Stadt werben. Unter dem Motto „Bochum – Die Talentschmiede im Ruhrgebiet“ sind Bürger in Bielefeld (7. Oktober), Paderborn (14.10.) und Münster (21.10.) aufgefordert, ihr Wissen unter Beweis zu stellen. Zwölf Experten aus Bochum stellen in den drei Quiz-Städten Fragen aus Wissenschaft, Sport, Kunst und Kultur. Die Rateteams in den jeweiligen Kommunen werden von Bürgern aus ihrer Heimatstadt unterstützt. Die Stadt, die die meisten Fragen richtig beantwortet, gewinnt einen Ausflug nach Bochum. Auf 50 Gewinner, die aus allen Besuchern der Quiz-Show ausgelost werden, können am 25. November die Ruhrgebietsstadt erkunden.

Online-Umfrage zum Thema Glück gestartet Witten (idr).

Was macht Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen glücklich? Aufschluss soll eine deutschlandweite Online-Befragung geben, die Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke jetzt gestartet haben. Die Forscher wollen herausfinden, welche ganz persönlichen Motive und allgemeine Muster zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Leben Glück zugrunde liegen. Außerdem geht es darum, welche Auswirkungen Schicksalsschläge im Lebensverlauf auf das empfundene Glück haben können. Teilnehmen kann jeder ab 18 Jahren.

Einwohnerzahl im Ruhrgebiet entwickelt sich

Positiver Trend bei der Bevölkerungszahl im Ruhrgebiet (idr). Die Einwohnerzahl der Metropole Ruhr entwickelt sich positiv. Zum Stichtag 30. Juni 2016 lebten knapp 5,2 Millionen (exakt: 5.116.899) Menschen in der Region. Im ersten Halbjahr des Jahres ist die Bevölkerungszahl somit leicht um rund 7.600 Personen (+0,1 Prozent) angewachsen. Das ermittelten Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Basis aktueller Daten des Landesamtes IT.NRW. Die größten Zuwächse hatten Bergkamen (+1,7 Prozent), Duisburg (+1,5 Prozent) und Rheinberg (+1,4 Prozent) zu verzeichnen. Viele Kommunen, die in den vergangenen Jahren von Schrumpfung betroffen waren, konnten wieder eine positive Einwohnerentwicklung verzeichnen. Neben Duisburg wuchsen so seit Ende 2015 auch Gelsenkirchen (+0,7 Prozent), Mülheim an der Ruhr und Herne (jeweils +0,6 Prozent). Dortmund bleibt mit 586.181 Einwohnern die drittgrößte Stadt NRWs, Essen mit 582.624 Einwohnern die viertgrößte. Auch NRW-weit ist die Bevölkerungszahl um 0,1 Prozent gestiegen – auf fast 17,9 Millionen Menschen. Der Anstieg resultierte aus einem positiven Saldo bei den Wanderungsbewegungen: Es zogen 36.252 Personen mehr nach Nordrhein-Westfalen als im selben Zeitraum das Land verließen.

Mehr Hochschulpersonal im Ruhrgebiet

(idr). Die Hochschulen im Ruhrgebiet haben ihr Personal aufgestockt. Ende 2016 arbeiteten an den Hochschulen mit Sitz und Standort im Ruhrgebiet sowie in den angegliederten Universitätskliniken 42.685 Menschen und damit rund 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr (inkl. studentischer Hilfskräfte).

Das haben Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Basis aktueller Daten des Landesamtes IT.NRW errechnet. Der Großteil der Beschäftigten (66 Prozent) zählte zum wissenschaftlichen und künstlerischen Personal. 42,4 Prozent des Hochschulpersonals waren in Vollzeit beschäftigt. Rund 45 Prozent des männlichen und knapp 40 Prozent des weiblichen Hochschulpersonals waren Vollzeitangestellte. Rund die Hälfte aller Mitarbeiter waren Frauen. In den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die auch die Fächergruppe mit den höchsten Studierendenzahlen stellen, waren mit 9.207 Personen (21,7 Prozent) die meisten Mitarbeiter beschäftigt, gefolgt von 8.466 Personen (19,8 Prozent) in den zentralen Einrichtungen der Hochschulen (ohne klinikspezifische Einrichtungen). Für die Statistik hat der RVR ausschließlich Hochschulen mit Hauptsitz oder einem Campus im Ruhrgebiet berücksichtigt. Hinweise dazu stehen unter www.statistik.rvr.ruhr (Menüpunkt Bildung, Hochschulen). Landesweit waren Ende 2016 an 74 Hochschulen und acht Hochschulkliniken 141.571 Personen (ohne studentische Hilfskräfte) beschäftigt. Das entspricht einem Plus von 3,7 Prozent. Infos auch unter www.it.nrw.de Campus im Ruhrgebiet berücksichtigt.

Hinweise dazu stehen unter www.statistik.rvr.ruhr (Menüpunkt Bildung, Hochschulen). Landesweit waren Ende 2016 an 74 Hochschulen und acht Hochschulkliniken 141.571 Personen (ohne studentische Hilfskräfte) beschäftigt. Das entspricht einem Plus von 3,7 Prozent. Infos auch unter www.it.nrw.de

37 Prozent der Schüler im Ruhrgebiet haben eine Zuwanderungsgeschichte

(idr). Gut 37 Prozent der 685.701 Schüler im Ruhrgebiet, die 2016/17 eine allgemeinbildende oder berufliche Schule besuchten, haben eine Migrationsgeschichte. Damit ist der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der Metropole Ruhr etwas höher als in Gesamt-NRW (33,6 Prozent).

Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervor. Bei den gängigen allgemeinbildenden Schulen war der Anteil von Schülern mit Zuwanderungsgeschichte in Hauptschulen am größten; er betrug dort 52,2 Prozent. Am niedrigsten war er mit 30,2 Prozent an den Gymnasien. An beruflichen Schulen im Ruhrgebiet lag der Anteil bei 27,8 Prozent. Den höchsten Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund verzeichnen Gelsenkirchen (53 Prozent) und Duisburg (47 Prozent). Am anderen Ende der Skala finden sich der Kreis Wesel (24 Prozent) und der Ennepe-Ruhr-Kreis (27,2 Prozent). In der Schulstatistik haben Schüler eine Zuwanderungsgeschichte, wenn sie oder mindestens ein Elternteil im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert ist und/oder innerhalb der Familie nicht deutsch gesprochen wird.

Watt sonst noch abgeht im Pott…

(idr). Zu einer „ZeitreiseHagen“ lädt das Hagener LWL-Freilichtmuseum an 20. August ein. Die Besucher erleben die Steampunk-Bewegung, die in eine Historie entführt, die so nie existierte. Im Ambiente mit Dampfmaschinen, historischen Transmissionen und Zahnrädern werden Steampunks einen Tag in ihren Kostümen verbringen. Sie flanieren, besichtigen, picknicken und sind selbst Attraktionen. Sie stellen dar, wie sich Menschen im 19. Jahrhundert die Zukunft vorgestellt haben könnten.

Infos: www.aetherangelegenheiten.de/zr/

Busta Rhymes, Common, DJ Premier, Kool Savas und rund 60 weitere Künstler aus aller Welt stehen beim Out4Fame Festival auf der Bühne, das vom 18. bis 20. August erstmals im Revierpark Wischlingen in Dortmund stattfindet. Drei Tage lang dreht sich alles um deutschen und internationalen Hip Hop. Dabei wird die gesamte Breite des Genres vorgestellt.

Infos: www.Out4Fame.de

Volles Programm gibt’s am Samstag, 19. August, im Freizeitzentrum Xanten. Um 11 Uhr startet im Strandbad Südsee die Stadtmeisterschaft im Badewannenrennen. Bunt kostümierte Zweier-Teams paddeln dabei in ihren Badewannen um die Wette. Ab 20 Uhr startet dann die „Rote Nacht“ im Hafen Xanten. Bei freiem Eintritt und möglichst in Rot gekleidet feiern die Gäste mit Musik, Zauberei und Illuminationen.
Infos: www.f-z-x.de

Das „Hopfenfest“ feiert vom 17. bis 20. August Premiere auf dem Altstadtmarkt in Recklinghausen. Vier Tage lang können mehr als 100 Biersorten probiert werden, egal sie ob nach Reinheitsgebot gebraut wurden oder nicht. Die Getränke stammen nicht nur aus Deutschland, sondern aus ganz Europa und sogar aus Übersee. Die Brauer selbst informieren über die Herstellung der verschiedenen Gerstensäfte.
Infos: www.hopfenfest.net

Das Dattelner Kanalfest wird in diesem Jahr erstmals nicht an der Uferpromenade, sondern auf dem Vereinsgelände des TV Datteln 09 gefeiert. Auch beim neuen Fest am Kanal gibt es vom 18. bis 20. August ein buntes Programm mit Musik, Party und Kindermusical. Zu den Höhepunkten zählen die Auftritte der Bands Barclay James Harvest und The Rattles am Samstagabend.
Infos: www.festamkanal.de

Durchschnittliches Jahreseinkommen im Ruhrgebiet liegt bei 33.045 Euro

(idr). 2.338.968 Steuerpflichtige lebten 2013 in der Metropole Ruhr. Der Gesamtbetrag ihres Einkommens betrug rund 77,3 Milliarden Euro. Damit wurde rund ein Viertel aller steuerpflichtigen Einkünfte in Nordrhein-Westfalen im Ruhrgebiet erzielt.

Mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 33.045 Euro vor Steuern – 8,7 Prozent mehr als 2010 – lag die Region leicht unter dem Landesdurchschnitt von 36.244 Euro. Das geht aus der aktuellen Auswertung des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervor. Der größte Anteil am Gesamtbetrag der Einkünfte im Ruhrgebiet wurde mit rund 9,4 Milliarden Euro in Essen erwirtschaftet. Die Ruhrgebietskommune mit dem höchsten Durchschnittseinkommen vor Steuern war 2013 Sprockhövel im Ennepe-Ruhr-Kreis mit 46.048 Euro. Die Stadt nimmt damit Rang 13 unter allen 396 Kommunen in NRW ein. Auf den weiteren Plätzen folgen Herdecke (45.438 Euro, NRW-weit Platz 15) und Hünxe (41.356, Platz 42). Die kreisfreie Stadt mit dem höchsten Durchschnittseinkommen war Mülheim an der Ruhr mit 38.821 Euro (Platz 93). Auf den hinteren Rängen lagen Duisburg (28.147 Euro, Platz 396), Gelsenkirchen (28.671 Euro, Platz 394) und Herne (29.019 Euro, Platz 393). In Duisburg stieg das Durchschnittseinkommen seit 2010 allerdings um rund zehn Prozent und damit überdurchschnittlich stark. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass zusammen veranlagte Ehegatten als ein Steuerpflichtiger gezählt werden. Infos: www.it.nrw.de