Land gründet mit vier Opernhäusern im Ruhrgebiet das Opernstudio NRW zur Förderung junger Talente Essen

 (idr). Die Opernhäuser in Dortmund, Essen, Gelsenkirchen und Wuppertal arbeiten im neuen Opernstudio NRW zusammen, um junge Gesangstalente in NRW zu fördern.

Heute (12. November) wurde die Kooperation in Essen vorgestellt. Gegründet und gefördert wird das Opernstudio NRW vom Land Nordrhein-Westfalen. Partner sind die Hochschule für Musik und Tanz Köln und die Folkwang Universität der Künste Essen.  Gemeinsam wollen die Häuser bis zu sieben Sängerinnen und Sänger sowie eine Korrepetitorin oder einein Korrepetitor beim Übergang vom Studium in den Beruf unterstützen. Dafür werden die Bewerber für maximal zwei Jahre engagiert. Sie wirken bei professionellen Produktionen mit und arbeiten mit Regisseuren, Coaches, Dirigenten und Orchestern zusammen. Außerden bietet das Opernstudio NRW ihnen Bewegungstraining, Sprachkurse und Schauspielunterricht sowie eine Reihe von Meisterkursen renommierter Gastdozenten. Darüber hinaus wird es in jeder Spielzeit eine eigene Produktion des Opernstudios geben. Interessenten mit abgeschlossenem Hochschulstudium, die maximal 30 Jahre alt sind, können sich bis zum 30. November bewerben.

Neue Aufführung von „Dylan. A Tribute“ – Szenisches Konzert von und mit Jürgen Sarkiss & Band

Am Sonntag, den 09. April 2017, zeigt das Theater Oberhausen um 18.00 Uhr im Großen Haus eine neue Aufführung von Dylan. A Tribute von und mit Jürgen Sarkiss und Band: Dylan. A Tribute als szenisches Konzert von und mit Jürgen Sarkiss & Band

Obwohl Bob Dylan seit vielen Jahren als Anwärter auf den Literatur-Nobelpreis galt, war es doch eine große Überraschung, als die Schwedische Akademie ihm im Oktober 2016 diese höchste literarische Auszeichnung zuerkannte: „für neue poetische Ausdrucksformen in der großen amerikanischen Song-Tradition“, so die Nobelpreis-Jury in ihrer Begründung. Weiter heißt es da: „Dylan ist eine Ikone. Seit 45 Jahren erfindet er sich immer wieder neu.“ Wer würde dem widersprechen? Zur Verleihung des Nobelpreises am 10. Dezember 2016 in Stockholm reiste Bob Dylan allerdings nicht an. Und auch ins Theater Oberhausen wird er wohl nicht kommen. Macht aber nichts. Stattdessen geben Jürgen Sarkiss und Peter Engelhardt mit der Band und Ensemblemitgliedern des Theater Oberhausen ein theatralisches Konzert als Tribute, als Hommage an den großen Singer/Songwriter und Literaten.

„Mehr Facetten kann man wohl nicht dem musikalischen Oeuvre dieses Nobelpreisträgers entlocken, als es dieser Band in blendender Spiellaune gelang. Ganz zum Schluss, als zweite Zugabe – die Fans im Saal durften jetzt stehenbleiben – gab’s den Song, den sicher alle erwartet hatten: „Like a Rolling Stone“. Strahlende Musiker, tosende Theaterbesucher.“ (Ralph Wilms, WAZ/NRZ, 20. März 2017)
 

Titelfoto:  Jürgen Sarkiss, Volker Kamp, Foto: Axel J. Scherer

 

 

Probenbeginn Die Passagierin im MiR. Statisten gesucht.

Am Musiktheater im Revier hat in diesen Tagen die Probenarbeit für eine der wichtigsten Produktionen der Spielzeit begonnen. Mieczyslaw Weinbergs Die Passagierin feiert am 28. Januar in der Regie von Gabriele Rech ihre Premiere. Eine Oper gegen das Vergessen, denn sie erzählt die bewegende Geschichte einer Frau, die auf ihre Vergangenheit zurückblicken muss.
Die Diplomatengattin Lisa überquert Ende der 1950er Jahre auf einem Ozeandampfer den Atlantik. Zusammen mit ihrem Ehemann Walter freut sie sich darauf, Deutschland hinter sich zu lassen. Allerdings kommt ihr bald eine Passagierin an Bord bekannt vor und sie beginnt Walter ihre Geschichte zu erzählen: Die Passagierin ist Marta und war Inhaftierte des Konzentrationslagers Auschwitz, Lisa
war dort einst Aufseherin …
Die Mitarbeiter des MiR hatten zur Vorbereitung bereits Ende November eine Studienreise in das Konzentrationslager Buchenwald unternommen. Gelsenkirchen zählt zu den ersten Theatern, die diese atemberaubende Oper auf die Bühne bringen.Das MiR bietet außerdem ein umfangreiches Begleitprogramm mit Lesungen, Ausstellungen, Liederabenden und Konzerten.

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Am Donnerstag, den 22. Dezember findet um 18:00 Uhr ein Casting im Musiktheater im Revier statt.
Dringend gesucht werden Männer zwischen 18-40 Jahren, schlanke Statur, gern breitschultrig, die in der Produktion sowohl Stewards auf einem Passagierschiff der 50er-60er Jahre als auch deutsche Offiziere im 2. Weltkrieg darstellen können. Die Proben finden ab sofort, vorrangig abends und am Samstag auch tagsüber statt. Weitere Informationen und eine Anmeldung für das Casting bei der Leitung der Statisterie:
Ann-Kristin Klimm unter 0209/4097-292 oder Ann-Kristin.Klimm@musiktheater-im-revier.de

Titelfoto: DIE PASSAGIERIN, Bele Kumberger_(c) Pedro Malinowski

(ü. Pm.)

Eine besondere Nikolaus-Vorstellung im MiR!

Am Nachmittag des 6. Dezember spielt das Musiktheater im Revier eine Vorstellung seiner Erfolgsproduktion „Schaf“ extra für Menschen aus Gelsenkirchen, die besonderer Aufmerksamkeit und Unterstützung bedürfen.
Ab 16 Uhr werden im Kleinen Haus sowohl die Familien der Gelsenkirchener Wellpappe-Belegschaft zu Gast sein, als auch die Manuel-Neuer-Kids-Foundation sowie Flüchtlingskinder aus verschiedenen Gelsenkirchener KiTas und Kinderheimen. Im Anschluss an die Vorstellung bietet das MiR im Foyer Kaffee, Punsch und Kuchen und wie man hört, wird für die kleinen Besucher auch der Nikolaus dazukommen.
Das Gelsenkirchener Wellpappe-Werk hatte überraschend im Oktober Insolvenz angemeldet und seine 96 Mitarbeiter per Brief über deren Freistellung informiert. Das letzte Gehalt wurde nicht
mehr ausgezahlt, obwohl noch bis zum Monatsende produziert worden war. Insolvenzgeld für drei Monate werden die Beschäftigten frühestens im neuen Jahr nach Eröffnung des Verfahrens bekommen können. De facto sind die 96 Mitarbeiter nach ihrer Freistellung noch beschäftigt, so dass auch kein Arbeitslosengeld beantragt werden kann.
Die Manuel-Neuer-Kids-Foundation hatte der bekannte deutsche Nationalspieler und Welt-Torhüter aus Gelsenkirchen im Jahr 2010 ins Leben gerufen. Sie hat sich die Förderung von Kindern und
Jugendlichen zur Aufgabe gemacht, die vornehmlich aus sozial benachteiligten Familien kommen, vielfach auch aus Familien mit Migrationshintergrund.
Das Musiktheater im Revier freut sich am Nikolaustag auf 120 Gäste. „Schaf“, eine wunderschöne Geschichte für Alle ab 4 Jahre, ist erst kürzlich mit dem Gelsenkirchener Theaterpreis 2016
ausgezeichnet worden.

(ü. Pm.)

Im Dezember viel Neues im MiR!

Das Musiktheater im Revier präsentiert sich ab sofort mit einer NEUEN WEBSITE. Seit dem 1. Dezember ist die komplett überarbeitete Internet-Präsenz des Gelsenkirchener Opernhauses online.
Unter www.musiktheater-im-revier.de ist alles Wissenswerte rund um das MiR nun noch einfacher zu finden.
Vor etwa einem Jahr hatte die Kölner Agentur für Kommunikation „Büro 61“ ihre Arbeit aufgenommen und das neue Layout gestaltet. Das bekannte Erscheinungsbild in den Farben blau, weiß und orange sowie der MiR-Ball als Logo blieben erhalten, die Seite zeigt sich jetzt aber in moderner Optik. In den letzten Wochen wurde dann schließlich im MiR fieberhaft programmiert und die Seite mit Leben gefüllt: Ticketkauf, Pressebereich und Abendbesetzungen sind nun sehr viel leichter zu erreichen und auch die mobile Ansicht für Tablet oder Smartphone ist überaus benutzerfreundlich. Und die Seite ist natürlich um ein Vielfaches schneller als bisher.
Online bietet das MiR seit heute auch wieder seinen beliebten virtuellen ADVENTSKALENDER! Noch bis zum 24. Dezember können die Besucher von www.musiktheater-im-revier.de täglich ein Türchen öffnen und „tänzerische Spitzen-Präsente“, „Überraschungs-Telegramme am Bühneneingang“ oder „vergebliche Zündversuche einer feurigen Italienerin“ entdecken. Auch die MiR-Jugendtheater-Gruppe der Kulissenkatzen geht hinter einem der Türchen ungehemmt ihrer „weihnachtlichen Deko-Leidenschaft“ nach. Also unbedingt reinklicken!
Und wer noch ein passendes Geschenk für das Weihnachtsfest sucht, sollte sich den neuen MiR-WANDKALENDER mit wunderschönen Produktionsfotos aus den Kinder- und Jugendvorstellungen der letzten Spielzeiten nicht entgehen lassen. Ab sofort ist er für 14,95 € an der Theaterkasse im MiR erhältlich.

(ü. Pm.)

Generalintendant Michael Schulz (MIR) inszeniert „Salome“ in der Semperoper Dresden

Der Generalintendant des Musiktheaters im Revier, Michael Schulz inszeniert derzeit an der Sächsischen Staatsoper in Dresden. Am 24. September wird seine „Salome“ von Richard Strauss in der Semperoper Premiere feiern. Neben Lance Ryan und Christa Mayer als „Herodes“ und „Herodias“ sind Jennifer Holloway in der Titelpartie und Markus Marquardt als „Jochanaan“ zu erleben. Das Bühnenbild wird von Dirk Becker stammen, Renée Listerdal ist für die Kostüme verantwortlich. Es ist die Eröffnungspremiere der Semperoper für die Spielzeit 2016/17.

Titelfoto: Michael Schulz, Foto: Pedro Malinowski

(ü. Pm.)

Das Musiktheater im Revier ist wieder da! – „Zum besten Opernhaus in NRW gewählt!“

Am vergangenen Donnerstag hat im Musiktheater im Revier die neue Spielzeit 2016.17 begonnen.
Nach den Theaterferien begrüßte Generalintendant Michael Schulz seine gesamte Belegschaft, darunter auch 25 neue Mitarbeiter, im Kleinen Haus und dankte allen Beteiligten für eine sehr
erfolgreiche zurückliegende Saison mit erneut gestiegenen Zuschauerzahlen.
Am 10. September wird Benjamin Brittens THE TURN OF THE SCREW in der Inszenierung von Rahel Thiel die erste Premiere der neuen Spielzeit sein. Neben Alfia Kamalowa und Cornel Frey sind unter
anderem erstmals auch die neuen Ensemblemitgliedern Ibrahim Yesilay und Judith Caspari zu erleben. Und zuvor wird am 4.September bereits der zweite Teil des experimentellen Musiktheater-
Projektes INGOLF zu sehen sein. Das Hörspiel-Konzert mit Gesang, Audio- und Video-Sequenzen findet an ungewöhnlichem Ort statt, nämlich im Malsaal des MiR.
Besonders froh ist das MiR über die Theaterkritiker-Umfrage der Welt am Sonntag aus dem Juli. Danach ist das MiR zum besten Opernhaus in NRW gewählt worden.
Die Gelsenkirchener Inszenierungen von A Midsummer Nights Dream und Klein Zaches, genannt Zinnober wurden mehrfach gelobt, darüber hinaus fanden auch Ensemblemitglied Alfia Kamalowa, Dirigentin Julia Jones und die Neue Philharmonie Westfalen durch die überregionalen Kritiker Erwähnung.
Schließlich wurde des in der Sommerpause verstorbenen Joe Bunn gedacht.

Joe Bunn_(c)_Sebastien Gaultier

Der 1984 geborene US-Amerikaner war seit der Spielzeit 2012.13 festes Mitglied der Company des Ballett im Revier. Im Jahr 2014 wurde bei ihm Leukämie diagnostiziert. Seinen tapferen, fast zweijährigen Kampf hatten das Musiktheater im Revier und seine Mitarbeiter mit aller Kraft unterstützt.
Er verstarb in der Nacht zum 17. August, die Beisetzung fand am
vergangenen Freitag statt. Joe Bunn wurde nur 31 Jahre alt und
hinterlässt seine Frau und einen vierjährigen Sohn. Das MiR trauert um Joe Bunn.

Foto: Joe Bunn: Sebastien Gaultier

(ü. Pm.)

Nur noch bis Sonntag gibt es die Poesie und Lebensfreude des „Cirque Bouffon“ in Gelsenkirchen

Die Tage vor dem Musiktheater im Revier sind gezählt! Wer es bislang noch nicht geschafft hat, sollte sich beeilen! Nur noch bis kommenden Sonntag ist der poetische „Cirque Bouffon“ mit seinem internationalen Künstlerensemble und seiner Show QUILOMBO in Gelsenkirchen. Bis 26. Juni 2016 präsentiert die Kompagnie in ihrem charmanten Chapiteau auf dem Vorplatz des Opernhauses am Kennedyplatz Poesie und Lebensfreude pur.

Für die ganze Familie. Groß und Klein. Jung und Alt. QUILOMBO ist ein Feuerwerk der Kulturen: Musiker, Artisten, Clowns und außergewöhnliche Klänge zeigen eine poetische Show voller Magie, Rhythmus und Leidenschaft. In der live gespielten Klangkulisse entstehen unvergessliche Bilder und Geschichten aus der Welt unserer Träume.

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Das Publikum erlebt in QUILOMBO einen stimmungsreichen Einblick in eine Traumwelt mit lateinamerikanischen und afrikanischen Elementen – dabei bleibt der Cirque Bouffon seiner Tradition, seiner poetischen Musik und artistischen Darbietungen, seinem Humor und seinen magischen Geschichten treu. CIRQUE BOUFFON ist ein internationales Show-Format im Stile des französischen „Nouveau Cirque“ voller Authentizität und künstlerischer Leidenschaft.

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Der Titel QUILOMBO bedeutet sinngemäß „Versteck“. Wie zauberhaft die Poesie der Gefühle und Sinne sein kann, zeigt Regisseur Frederic Zipperlin mit seiner neusten Regie-Arbeit: Geschickt verknüpft der gebürtige Franzose die Sinnlichkeit des argentinischen Tangos mit Elementen des Artistenzirkus, skurriler Komik, Tanz, Gesang sowie afrikanischen Musik-Elementen. Musikalisches Highlight sind auch bei QUILOMBO die traumhaften Kompositionen von Sergej Sweschinski. Die Show QUILOMBO des Cirque Bouffon steht wie immer unter dem Motto: „Entschleunigung“ und gastierte bisher in Münster, Köln und Wiesbaden/Mainz. Das internationale Künstlerensemble verzaubert die Zuschauer mit wagemutigen Artisten, sensationellen Newcomern, liebenswerten Clowns und virtuosen Musikern. Das Publikum darf sich erneut auf ein sinnliches und poetisches Erlebnis mit artistischen Höchstleistungen und magischen Momenten in einer atemberaubenden, zeitgemäßen visuellen Umsetzung freuen. FREDERIC ZIPPERLIN, ehemaliges Mitglied des weltbekannten Cirque du Soleil realisiert gemeinsam mit Anja Krips und seiner Compagnie Cirque Bouffon eine neue Art des Artistik Theaters mit der Philosophie des französischen Nouveau Cirque. Bereits über 10 Jahre verzaubert das Ensemble seine Zuschauer mit seinen Ideen von Entschleunigung in poetischen Inszenierungen und lässt mit seinen Shows Träume Wirklichkeit werden. So entstanden in den vergangen 10 Jahren unter der Regie von Frederic Zipperlin die Produktionen „Novo“, „Angell“, „Angell Vo.2“, „SOLVO“, „Nandou“ und nun die neue Show „Quilombo“, in denen die Besucher mit allen Sinnen angesprochen werden: Musik, Artistik und Clownerie bilden stets ein abendfüllendes Erlebnis. Mit einem internationalen Künstler- und Artisten-Ensemble, bestehend aus Top-Acts der internationalen Circus-Szene und der traumhaften Musik von Sergej Sweschinski entwickelt Frederic Zipperlin mit seinem Cirque Bouffon jedes Mal aufs Neue faszinierende Shows der Extraklasse für Jung und Alt. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Leidenschaft und Sinnlichkeit: Erleben Sie QUILOMBO, die neue Show des Cirque Bouffon. Cirque Bouffon – QUILOMBO – 1. bis 26. Juni 2016 – Gelsenkirchen (Kennedyplatz) Karten gibt es im Vorverkauf über westticket (zzgl. VVK-Gebühr) sowie an der Abendkasse (ab 2 Stunden vor jeder Vorstellung) oder über das Musiktheater im Revier: webshop.musiktheater-im-revier.de (zzgl. VVK-Gebühr) Weitere Informationen: www.cirque-bouffon.com und www.musiktheater-im-revier.de/Spielplan/Gastspiel/Cirque-Bouffon

(ü. Pm.)

„Bürgerforum im MiR zu 100 Tage – 1000 Meinungen“

Es ist soweit! Vier Monate lang hat sich das Publikum des Musiktheaters im Revier den Fragen des Projektes „100 Tage – 1000 Meinungen“ gestellt. Mit Aufrichtigkeit und Mut haben die Zuschauer bei ihren Besuchen des Opernhauses aktuelle Fragen beantwortet, wie „Wofür würden Sie
demonstrieren gehen?“ oder „Wie wichtig ist Ihnen das solidarische Prinzip in unserer Gesellschaft?“. Es haben sich viele hundert Besucher beteiligt und ihre Zettel mit den niedergeschriebenen Antworten an die Glasrotunde des Großen Hauses geheftet. So ist ein breitflächiges Abbild der Meinungen zum Zustand und Wandel unserer Gesellschaft entstanden.

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Zum Abschluss dieses Projektes möchte das MiR nun interessierte Bürgerinnen und Bürger noch einmal zu Wort kommen lassen und zusammen mit einem ausgewählten Podium die Möglichkeit zur Auswertung und Diskussion der gestellten Fragen geben.
Unter der Gesprächsleitung von Marc Grandmontagne, Geschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft in Bonn, und Gesprächsgästen aus Kultur, Gesellschaft und Politik wird das Foyer des Großen Hauses zum Ort für den offenen Diskurs und es sollen Bedürfnisse benannt, Tendenzen analysiert und Meinungen austauscht werden.
BÜRGERFORUM „100 TAGE – 1000 MEINUNGEN“ am Samstag, den 4. Juni 2016 um 11.00 Uhr Oberes Foyer, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

(ü. Pm.)

Das Musiktheater im Revier kann auf ein sehr erfolgreiches Osterwochenende zurückblicken.

Von Karfreitag bis Ostermontag hatte das Opernhaus am Kennedyplatz ein sehr abwechslungsreiches Programm angeboten. Egal ob Oper, Ballett, Musical oder Orchesterkonzert – es war für jeden etwas dabei.

Die SCHWANENSEE, THE ROCKY HORROR SHOW sowie das Konzert MiR GOES FILM sind von insgesamt über 4000 Zuschauern besucht worden. Die Theaterleitung in Gelsenkirchen freut sich sehr über dieses Ergebnis, Geschäftsführer Dieter Kükenhöner:
„ Es ist wunderbar, dass unser Spielplan überall mit Begeisterung aufgenommen wird. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Besuchern, die diese Erfolge mit uns teilen undfeiern!“
Foto: Pedro Malinowski/ MiR

Alexander Eberle, künstlerischer Leiter der Stiftung Chorforum Essen wird neuer Chordirektor am Musiktheater im Revier

Alexander Eberle übernimmt die Position kommissarisch für die Spielzeit 2016.17.

Christian Jeub, der bisherige Chordirektor am MiR wird zum 1. April 2016 die Leitung der Universitätsmusik in Koblenz antreten. Eine langfristige Lösung soll dann für die Spielzeit 2017.18 gefunden werden.
Alexander Eberle wurde 1968 in Zweibrücken im Saarland geboren. Er studierte Kirchenmusik, Klavier und Dirigieren an den Hochschulen Mainz und Düsseldorf.
Über die Theaterstationen Trier und Osnabrück kam er1994 als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung und Assistent des Chordirektors an das Aalto-Theater nach Essen. In der Spielzeit 1998/99 wurde er mit dem „Aalto-Bühnenpreis“ ausgezeichnet und übernahm die Leitung des Philharmonischen Chores. Schließlich wurde er Chordirektor des Aalto-Theaters und gründete im Jahr
2004 die Aalto-Kinder- und Jugendchöre sowie den Philharmonischen Kammerchor.
Er rief das Netzwerk „Singen an Essener Grundschulen“ ins Leben und ist Vorsitzender der Chordirektoren-Konferenz. Im Jahr 2007 folgte die Gründung des gemeinnützigen Vereins ChorForum Essen mit dem Satzungsziel der Förderung von Chorarbeit in der Ruhrgebietsstadt. Im Jahr 2011 wurde die ehemalige Kirche St. Engelbert zum Vereinssitz.
Neben seiner Theater- und Konzerttätigkeit war Alexander Eberle viele Jahre als Lehrbeauftragter für Korrepetition und Partien-Studium an der Folkwang-Hochschule in Essen tätig. Seit 2015 ist er außerdem Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie künstlerischer Leiter der Stiftung Chorforum Essen.

(ü. Pm.)

 

„Tosca“ zum letzten Mal im MiR!

Das Musiktheater im Revier zeigt zum letzten Mal Giacomo Puccinis TOSCA! Der beliebte italienische Klassiker, für den der junge Regisseur Tobias Heyder im letzten Jahr am MiR zu Gast war, verabschiedet sich im März 2016 von der Bühne des Gelsenkirchener Opernhauses.

Wer noch einmal das „Vissi d ́arte“ der leidenschaftlichen Operndiva oder das „E lucevan le stelle“ ihres Geliebten
Cavaradossi hören will, hat nur noch drei Mal Gelegenheit dazu: Am 12.3. um 19.30 Uhr sowie am 20. und 27.3. jeweils um 18 Uhr im Großen Haus des Musiktheaters im Revier. Als Tosca ist Ensemblemitglied Petra Schmidt zu erleben, den Cavaradossi singt der amerikanische Tenor Derek Taylor und natürlich kehren Thomas Berau (12.3.) und Aris Agiris (20. + 27.3.) als Bösewicht Scarpia auf die MiR-Bühne zurück.
Foto: MiR/ Pedro Malinowski

(ü. Pm., MIR)